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Identitäten Im Umbruch: Das Deutschlandradio Als ›Nationaler Hörfunk‹, 1989-1994

معرفی کتاب «Identitäten Im Umbruch: Das Deutschlandradio Als ›Nationaler Hörfunk‹, 1989-1994» نوشتهٔ Pia Deutsch، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2020. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Mit der Gründung des Deutschlandradios verbanden sich drei bestehende Sender aus Ost (DS Kultur) und West (Deutschlandfunk und RIAS). Diese »Wiedervereinigung im Kleinen« hatte aufgrund der komplexen rechtlichen Ausgangslage und der vielen involvierten Interessengruppen ganze vier Jahre gedauert. Bei der Untersuchung ihres Gründungsprozesses stellt Pia Deutsch jedoch nicht die politischen und strukturellen Entwicklungen ins Zentrum, sondern die Erfahrungen der beteiligten Menschen, die den radikalen gesellschaftlichen Umbruch in ihrem Arbeitsalltag verarbeiten und sinnhaft einordnen mussten. Das Deutschlandradio und seine Vorläuferinstitutionen werden dabei als Plattformen verstanden, die deutsch-deutsche Realitäten und Identitäten vor, während und nach der Wiedervereinigung verhandelt haben. Cover Inhalt Abkürzungsverzeichnis 1. Einleitung 1.1 Einführung 1.2 Forschungsstand 1.3 Methodik 1.4 Kapitelübersicht und Fragestellung 2. Der »Nationale Hörfunk« entsteht –Die Gründung von Deutschlandradioals »Wiedervereinigung im Kleinen« 2.1 Einführung – Die Geschichte der Sender DLF, RIAS und DS Kultur 2.2 Eine Fusion als symbolischer Aushandlungsprozess – Konflikte und kein Konsens 2.2.1 Kapitalformen nach Bourdieu 2.2.2 Personalabbau im Rundfunk der DDR –Die Einrichtung der »Einrichtung« 2.2.3 Das zähe Ringen um Deutschlandradio 2.3 Fazit 3. Nach der Fusion –Begegnungen vor Ort ab 1994 3.1 Einführung 3.2 Ankommen in der »neuen Zeit« – Analyse der Interviews 3.2.1 Helmut Drück (RIAS) 3.2.2 Matthias Thiel (RIAS, DRadio Kultur) 3.2.3 Marcus Heumann (DLF) 3.2.4 Monika Künzel (DS Kultur, DLF) 3.2.5 Friedbert Meurer (DLF) 3.2.6 Claus Rehfeld (DS Kultur, DRadio Kultur) 3.3 Fazit 4. Die zwei Realitäten der deutschen Transformationsgesellschaft –(Ost-)Deutsche Ausländerfeindlichkeit 4.1 Einführung 4.2 Ausländerfeindlichkeit im vereinten Deutschland – Zur Methode 4.2.1 Deutschlandfunk und RIAS 4.2.2 DS Kultur 4.3 Drei Sender, zwei Wahrheiten –Argumentationsmuster im Vergleich 4.4 Übereinander Sprechen – Fortschreibung von Framesin der Wissenschaft 4.5 Fazit 5. Vom Leben in der »Zwischenzeit« –Ostdeutsche Jugend nach 1989 5.1 Einführung 5.2 Jugendliche in Ost- und Westdeutschland 5.3 Jugend als Hoffnungsträgerin für den Osten – Stimme der DDR 5.4 Jugend als prekärer Zustand 5.4.1 DS Kultur 5.4.2 RIAS und Deutschlandfunk 5.4.3 Gesamtdeutsche Jugend im Umbruch 5.5 Das Konzept von Jugend im vereinten Deutschland –Jugend und Zeit 5.6 Fazit 6. Schlussbetrachtung Bibliographie Sekundärliteratur Quellen Anhang Projektbeschreibung Fragenkatalog Dank Mit der Gründung des Deutschlandradios verbanden sich drei bestehende Sender aus Ost (DS Kultur) und West (Deutschlandfunk und RIAS). Diese »Wiedervereinigung im Kleinen« hatte aufgrund der komplexen rechtlichen Ausgangslage und der vielen involvierten Interessengruppen ganze vier Jahre gedauert. Bei der Untersuchung ihres Gründungsprozesses stellt Pia Deutsch jedoch nicht die politischen und strukturellen Entwicklungen ins Zentrum, sondern die Erfahrungen der beteiligten Menschen, die den radikalen gesellschaftlichen Umbruch in ihrem Arbeitsalltag verarbeiten und sinnhaft einordnen mussten. Das Deutschlandradio und seine Vorläuferinstitutionen werden dabei als Plattformen verstanden, die deutsch-deutsche Realitäten und Identitäten vor, während und nach der Wiedervereinigung verhandelt haben. Wiedervereinigung,1989,Radio,Medien,Identität,Ausländerfeindlichkeit,Jugend,Deutschlandradio,Ostdeutschland,Westdeutschland,Gesellschaft,Deutsche Geschichte,Zeitgeschichte,Geschichte des 20. Jahrhunderts,Kulturgeschichte,Geschichtswissenschaft,Reunification,Broadcast,Media,Identity,Xenophobia,Youth,Eastern Germany,West Germany,Society,German History,Contemporary History,History of the 20th Century,Cultural History,History Mit der Gründung des Deutschlandradios verbanden sich drei bestehende Sender aus Ost (DS Kultur) and West (Deutschlandfunk und RIAS). Diese "Wiedervereinigung im Kleinen" hatte aufgrund der komplexen rechtlichen Ausgangslage und der vielen involvierten Interessengruppen ganze vier Jahre gedauert. Bei der Untersuchung ihres Gründungsprozesses stellt Pia Deutsch jedoch nicht die politischen und strukturellen Entwicklungen ins Zentrum, sindern die Erfahrungen des beteiligten Menschen, die den radikalen gesellschaftlichen Umbruch in ihrem Arbeitsalltag verarbeiten und sinnhaft einordnen mussten. Das Deutschlandradio und seine Vorläuferinstitutionen werden dabei als Plattformen verstanden, die deutsch-deutsche Realitäten und Identitäten vor, während und nach der Wiedervereinigung verhandelt haben.--back cover A »small-scale reunion«. The founding of the Deutschlandradio as a microcosm of german identity negotiation.
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