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Ich, Region, Nation (Maurice Barrès im französischen Identitätsdiskurs seiner Zeit und seine Rezeption in Deutschland) ||

معرفی کتاب «Ich, Region, Nation (Maurice Barrès im französischen Identitätsdiskurs seiner Zeit und seine Rezeption in Deutschland) ||» نوشتهٔ Bendrath, Wiebke، منتشرشده توسط نشر Max Niemeyer Verlag در سال 2011. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Maurice Barrès (1862--1923), forgotten as a writer, but still remembered as a nationalist, is discussed here for the first time in terms of his three-tiered construction of identity and the response it aroused in two different national contexts. With reference to his literary works and political activities, the study demonstrates how, in the face of the crisis triggered by 1870/71, Barrès (who had moved to Paris from his native Lorraine) mapped out a wide-ranging identity concept encompassing self, region, and nation. The analysis of the hitherto neglected reception accorded to him in Germany indicates the way in which, from 1905, Barrès was taken there as a negative model, a 'bone of contention' generating counter-concepts of identity on the German side.

Maurice Barrès (1862-1923), als Schriftsteller vergessen, als Nationalist der vorletzten Jahrhundertwende noch in Erinnerung, wird hier erstmals mit seiner mehrschichtigen Identitätskonstruktion in zwei nationalen Kontexten untersucht. Die Arbeit zeigt anhand des literarischen und politischen Werks, wie der gebürtige Lothringer und sich in Paris etablierende Schriftsteller auf die im modernen Frankreich nach 1870/71 herrschende Krise reagierte. Barrès schuf ein Individuum, Region und Nation umfassendes Identitätskonzept, das sich durch ein Spannungsverhältnis zwischen Bezug auf und Abgrenzung vom deutschen Nachbarn auszeichnete. Die bisher gänzlich unbeachtete deutsche Rezeption läßt in einem Zeitraum von 1890 bis 1944 verfolgen, wie Barrès anfangs noch literarisch wahrgenommen wurde, dann aber ab 1905 heftige politische Reaktionen auslöste. In der mit der Niederlage von 1918 in Deutschland einsetzenden Identitätsdiskussion fungierten die Äußerungen des französischen Schriftstellers, Journalisten und Politikers als Negativmodell, zu dem man Gegenkonzepte deutscher Identität entwarf. Barrès bildet insofern eine verbindende Achse zwischen zwei nationalen Identitätsdiskursen: Er war einerseits wichtiger Teilnehmer und Gestalter der französischen Debatte nach 1870/71 sowie andererseits ein "Stein des Anstoßes" in der deutschen Diskussion nach 1918.

Maurice Barrès (1862-1923), als Schriftsteller vergessen, als Nationalist der vorletzten Jahrhundertwende noch in Erinnerung, wird hier erstmals mit seiner mehrschichtigen Identitätskonstruktion in zwei nationalen Kontexten untersucht. Die Arbeit zeigt anhand des literarischen und politischen Werks, wie der gebürtige Lothringer und sich in Paris etablierende Schriftsteller auf die im modernen Frankreich nach 1870/71 herrschende Krise reagierte. Barrès schuf ein Individuum, Region und Nation umfassendes Identitätskonzept, das sich durch ein Spannungsverhältnis zwischen Bezug auf und Abgrenzung vom deutschen Nachbarn auszeichnete. Die bisher gänzlich unbeachtete deutsche Rezeption läßt in einem Zeitraum von 1890 bis 1944 verfolgen, wie Barrès anfangs noch literarisch wahrgenommen wurde, dann aber ab 1905 heftige politische Reaktionen auslöste. In der mit der Niederlage von 1918 in Deutschland einsetzenden Identitätsdiskussion fungierten die Äußerungen des französischen Schriftstellers, Journalisten und Politikers als Negativmodell, zu dem man Gegenkonzepte deutscher Identität entwarf. Barrès bildet insofern eine verbindende Achse zwischen zwei nationalen Identitätsdiskursen: Er war einerseits wichtiger Teilnehmer und Gestalter der französischen Debatte nach 1870/71 sowie andererseits ein "Stein des Anstoßes" in der deutschen Diskussion nach 1918 1. Identitätskonstruktion als neue Perspektive auf Maurice Barrès 2. Schreiben für Ich, Region und Nation: Identitätskonstruktion auf drei Ebenen 2.1 Das Ich und die nationale Gemeinschaft 2.2 Die ‹entwurzelte› Nation 2.3 Die Affaire Dreyfus und Barrès’. Scènes et doctrines du nationalisme 2.4 Die Region als nationales Identifikationsangebot 2.5 Ästhetik und Nationalismus: Landschaften und nationale Orte 2.6 Universalistische Integrationskonzepte 2.7 Die «Bastionen des Ostens» im und nach dem 1. Weltkrieg 2.8 Barrès – ein «professeur d’énergie» für Frankreich? 3. Die Barrès-Rezeption in Deutschland von 1890 bis 1944 3.1 Der Beginn der deutschen Barrès-Rezeption 3.2 Barrès und der 1. Weltkrieg 3.3 Barrès’ «Bastionen des Ostens» 3.4 Barrès und die deutsche Romanistik in der Weimarer Republik 3.5 Barrès zwischen Romantik und Klassizismus – deutsche Interpretationen des französischen Nationalismus 3.6 Der französische Nationalismus und die Auflösung der Weimarer Republik 3.7 Deutsche Barrès-Bilder 1890–1944 4. Barrès in Frankreich und in Deutschland 5. Bibliographie 5.1 Barrès in Frankreich: Primärtexte 5.2 Primärtexte zur Barrès-Rezeption in Deutschland 5.3 Sekundärliteratur 6. Namenregister Main description: Maurice Barrès (1862-1923), als Schriftsteller vergessen, als Nationalist noch in Erinnerung, wird hier erstmals mit seiner mehrschichtigen Identitätskonstruktion in zwei nationalen Kontexten untersucht. Die Arbeit zeigt anhand des literarischen und politischen Werks, wie der gebürtige Lothringer in Paris angesichts der nach 1870/71 herrschenden Krise ein Ich, Region und Nation umfassendes Identitätskonzept entwirft. Die Analyse der bisher unbeachteten deutschen Rezeption läßt verfolgen, wie Barrès ab 1905 zu einem Negativmodell wurde, zu dem man Gegenkonzepte deutscher Identität entwarf Wiebke Bendrath. Rev. Version Of The Author's Thesis (doctoral)--universität Freiburg Im Breisgau, 2000. Includes Bibliographical References (p. 453-487) And Index.
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