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Human Factors im Cockpit: Praxis sicheren Handelns für Piloten (German Edition)

معرفی کتاب «Human Factors im Cockpit: Praxis sicheren Handelns für Piloten (German Edition)» نوشتهٔ Hans-Joachim Ebermann, Patrick Jordan (auth.), Joachim Scheiderer, Hans-Joachim Ebermann (eds.)، منتشرشده توسط نشر Springer-Verlag Berlin Heidelberg در سال 2010. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Die Hauptaufgabe eines Verkehrspiloten ist es, sein Flugzeug sicher von A nach B zu bringen. Dieses auch ökonomisch und komfortabel zu machen, steht erst an zweiter Stelle. Das Wissen von Verkehrspiloten über eine optimale Unfallprävention und die Vermeidung „menschlichen Versagens“ ist trotz jahrelanger Bemühungen immer noch verbesserungsfähig. Piloten sollten mehr darüber wissen, wann und unter welchen Umständen Unfälle passieren und wie sie sich sinnvoll präventiv vermeiden lassen. Dies wird im Buch ausführlich dargelegt. Zur Unfallprävention gehört unbedingt das sicherheitsrelevante Verhalten, insbesondere das Crew Ressource Management (CRM). Dies möchte die Vereinigung Cockpit unterstützen, indem im Buch zunächst die Inhalte des CRM möglichst vollständig definiert werden und anschließend aufgezeigt wird, wie diese Inhalte von der Theorieschulung über die notwendigen Seminare in das Cockpit übertragen werden können. Inhalt 6 Herausgeberverzeichnis 7 Autorenverzeichnis 9 Abkürzungen 11 Kapitel 1 13 Unfallprävention 13 1.1 Einleitung 13 1.2 Unfallstatistik 14 1.2.1 Entwicklung der Unfallraten 14 1.2.2 Unfallraten der Flugzeugtypen 15 1.2.3 Verteilung nach Verkehrsregionen 17 1.2.4 Unfallverteilung nach Art der Operation 17 1.2.5 Unfälle und Flugphasen 18 1.2.6 Unfallarten 18 1.2.7 Unfallraten der verschiedenen Luftfahrtsparten 21 1.2.8 Unfälle in der deutschen Verkehrsluftfahrt 22 1.3 Grundlagen 22 1.3.1 Unfallrate Null 23 1.3.2 Sicherheitsnetz 23 1.3.3 Ökonomie und Flugsicherheit 23 1.3.4 Medienwirksame Unfälle 26 1.3.5 Sicherheitsmanagement durch den Flugbetrieb 28 1.3.6 Individuell „ausreichende“ Sicherheit vs. Objektiv notwendige Sicherheit, Teil I 28 1.4 Entstehung und Prävention von Unfällen 29 1.4.1 Die NTSB-Studie 30 1.4.2 Die Lufthansa-Studie 33 1.4.3 Die Boeing Studie 39 1.4.4 Fazit 41 1.5 Konsequenzen 41 1.5.1 Flugbetrieb 41 1.5.2 Individuell „ausreichende“ Sicherheit vs. Objektiv notwendige Sicherheit, Teil II 43 1.5.3 Erlernte Sorglosigkeit 45 1.6 CRM, Human Factors und Non-Technical-Skills 46 Literatur 47 Kapitel 2 49 Informationsaufnahme und -verarbeitung 49 2.1 Einleitung 49 2.2 Informationsaufnahme: Die menschlichen Sinne 50 2.2.1 Allgemeine Betrachtungen 50 2.2.2 Das menschliche Auge 50 2.2.3 Das menschliche Ohr 62 2.3 Die Verarbeitung von Informationen 65 2.3.1 Das menschliche Gedächtnis 66 2.3.2 Schemata und Skripte 68 2.3.3 Mentale Modelle 69 2.3.4 Informationsverarbeitung in der Fliegerei 69 Kapitel 3 72 Menschlicher Irrtum 72 3.1 Einleitung 72 3.2 SHELL-Modell 74 3.3 Klassifizierung von Fehlern 76 3.3.1 Fehlerformen und Fehlerarten 76 3.3.2 Weitere Klassifizierungen 78 3.4 Ein vereinfachtes Modell eines arbeitenden Piloten 79 3.4.1 Informationsaufnahme und Informationsverarbeitung 80 3.4.2 Entscheidungsfindung und mentale Modelle 84 3.5 Vom einfachen Fehler zum Unfall 85 3.5.1 Die Fehlerkette 85 3.5.2 Erhöhung der Fehlerwahrscheinlichkeit 86 3.5.3 Erhöhung der Verstoßwahrscheinlichkeit 87 3.5.4 Hazardous Thoughts 88 3.6 Fehlervermeidung und Fehlerbehandlung 89 3.6.1 Fehlervermeidung 89 3.6.2 Fehlerbehandlung 96 3.7 Fehlervermeidung in der Praxis 97 3.7.1 Akzeptieren Sie Ihre Fehleranfälligkeit 97 3.7.2 Sie ist prinzipiell unvermeidbar 97 3.7.3 Poor Judgement Chain 98 3.8 Zusammenfassung 98 Literatur 100 Kapitel 4 102 Kommunikation 102 4.1 Einleitung 102 4.2 Historie 103 4.3 Aufgaben und Ziele eines Kommunikationstrainings 104 4.4 Verbale Kommunikation 105 4.4.1 Wahrhaftigkeit und Wirkungsbewusstsein 105 4.4.2 Die Inhalte einer Nachricht 106 4.4.3 Kongruenz 108 4.4.4 Gesprächsstile 109 4.4.5 Auswirkungen unterschiedlicher Kommunikationsstile 110 4.5 Non-verbale Kommunikation 118 4.6 Technische Kommunikation 119 4.6.1 Radio Telephony (R/T) 119 4.6.2 Marine Concept 119 4.6.3 Oneund Two-Way-Communication 120 4.7 Vertragliche Rolle und persönliche Wertschätzung 120 4.7.1 Strategien zur Konfliktbewältigung 122 4.7.2 Feedback 124 4.8 Kommunikationsfertigkeiten 124 4.8.1 Sich klar ausdrücken 124 4.8.2 Aufmerksam zuhören 125 4.8.3 Gezielt fragen und klären 125 4.8.4 Interessiert sein und bestätigen 125 4.8.5 Zusammenfassend wiederholen 125 4.9 Mögliche Ausbildungsmethoden 126 4.9.1 Interpersonelle Kommunikation 126 4.9.2 Technische Kommunikation 127 4.10 Fehlervermeidung in der Praxis 127 Literatur 128 Kapitel 5 129 Stress 129 5.1 Einleitung 129 5.2 Was ist Stress? 130 5.2.1 Anspannung und Erholung 131 5.2.2 Stress – eine Urreaktion 131 5.2.3 Stressoren 132 5.2.4 Reaktionen auf Stress 133 5.2.5 Stress und Leistung 134 5.2.6 Stress und Piloten 135 5.2.7 Pilotenbezogenes Stressmodell 136 5.3 Stressanzeichen 137 5.3.1 Anzeichen chronischen Stresses 138 5.3.2 Akuter Stress 138 5.4 Schlechte Stressverarbeitung 139 5.5 Gute Verarbeitung von chronischem Stress 140 5.6 Gute Verarbeitung von akutem Stress 144 5.7 Stress nach besonders belastenden Ereignissen 146 5.8 Trainierbarkeit 149 5.9 Entspannungstechniken und Adressen 150 5.9.1 Adressen 150 Literatur 151 Kapitel 6 152 Entscheidungsfindung 152 6.1 Problemstellung 152 6.2 Definitionen 153 6.3 Besonderheiten des Entscheidungsprozesses 154 6.3.1 Die Zeit für eine Entscheidung 154 6.3.2 Die Komplexität eines Problems 155 6.4 Schnelle, intuitive Entscheidungen 156 6.4.1 Vorbemerkung 156 6.4.2 Wissenschaftlicher Hintergrund 157 6.4.3 Grenzen bewusster Informationsverarbeitung 162 6.4.4 Grenzen und Gefahren der Intuition 163 6.4.5 Die Persönlichkeit des Individuums 164 6.4.6 Training von Persönlichkeit und angewandter Intuition 167 6.4.7 Belohnungen 168 6.5 Entscheidungsprozess 169 6.5.1 Analyse der Situation, Faktenfindung 169 6.5.2 Zielsetzung: Was soll erreicht werden? 172 6.5.3 Entwicklung von Handlungsalternativen 173 6.5.4 Bewertung 173 6.5.5 Umsetzen der Entscheidung und Erfolgskontrolle 174 6.5.6 FORDEC-Modell 174 6.6 Störfaktoren und Verhaltensweisen 174 6.6.1 Umfeld 176 6.6.2 Individuum 176 6.6.3 Crew 177 6.6.4 Unübersichtlichkeit, Stress und Überforderung 179 6.7 Zusammenhang 179 6.8 Empirische Erfahrungen und Trainierbarkeit 181 Literatur 181 Kapitel 7 183 Führungsund Teamverhalten 183 7.1 Einführung 183 7.2 Grundlagen 184 7.2.1 Führung 184 7.2.2 Der Führungsprozess 185 7.2.3 Die Führungskraft 185 7.2.4 Die Mitarbeiter 187 7.2.5 Die Gruppe 188 7.2.6 Gemeinsame Werte und Ziele 189 7.2.7 Die Situation 189 7.3 Störungen im Führungsprozess 190 7.3.1 Die optimale Arbeitsatmosphäre 190 7.3.2 Konflikte 191 7.3.3 Gruppendenken 193 7.3.4 Normativer Einfluss 195 7.4 Führungsstile 196 7.4.1 Eindimensionaler Führungsstil 197 7.4.2 Zweidimensionaler Führungsstil 197 7.4.3 Dreidimensionale Führungsstile 199 7.5 Sicherheitsrelevante Verhaltensweisen im Arbeitsalltag 201 7.5.1 Der erste Eindruck 201 7.5.2 Das erste Gespräch 201 7.5.3 Briefings 202 7.5.4 Standard Operating Procedures 202 7.5.5 Aktives Bemühen um Teamarbeit 202 7.5.6 Advocacy 203 7.5.7 Assertiveness 203 7.5.8 Optimales Hierarchiegefälle 204 7.5.9 Setzen von Prioritäten 204 7.5.10 Feedback 204 7.5.11 Fachliche Konflikte 205 7.5.12 Soziales Klima 205 7.5.13 Stress 205 7.5.14 Einzelkämpfertum 205 7.5.15 Redundanz 206 Literatur 206 Kapitel 8 208 Ermüdungsund Wachsamkeitsmanagement 208 8.1 Einleitung 208 8.2 Definitionen 209 8.2.1 Innere Uhr, zirkadianer Rhythmus und Jetlag 209 8.2.2 Ermüdung 210 8.2.3 Schlafdruck (Sleepiness) 210 8.3 Schlaf 210 8.3.1 Schlafphasen 211 8.3.2 Schlafqualität und -quantität 212 8.3.3 Schlafhygiene 212 8.3.4 Schlafstörungen 213 8.4 Einfluss von Alkohol & Medikamenten 213 8.4.1 Alkohol 213 8.4.2 Medikamente 214 8.4.3 Melatonin 214 8.5 Ermüdungsfaktoren 215 8.5.1 Time on Task 215 8.5.2 Time since Awake 215 8.5.3 Sleepdeficit 216 8.5.4 Circadian Cycle 216 8.6 Ermüdungssymptome 217 8.7 Ermüdung und Leistung 217 8.7.1 Arbeitsbelastung und Flughöhe 217 8.7.2 Falscher Optimismus 218 8.7.3 Automatisierung 218 8.7.4 Vergleich Schlafentzug und Alkohol 218 8.7.5 Chronisches Schlafdefizit 219 8.7.6 Auswirkungen und Statistiken 219 8.8 Ermüdungsund Wachsamkeitsmanagement 222 8.8.1 Einschlafschwierigkeiten 222 8.8.2 Generelle Maßnahmen zum besseren Schlaf 222 8.8.3 Koffein 224 8.8.4 Napping 225 8.8.5 Lichtmanagement 227 8.8.6 Wachsamkeitsplanung 228 8.9 Zusammenfassung 229 Literatur 230 Weiterführende Literatur 231 Kapitel 9 232 Empfehlungen der Vereinigung Cockpit 232 Glossar 236 Sachverzeichnis 242 Die Hauptaufgabe eines Verkehrspiloten besteht darin, sein Flugzeug sicher von A nach B zu bringen. Dabei ist das Wissen um eine optimale Unfallprävention noch immer verbesserungsfähig. In dem Buch wird dargelegt, wann und unter welchen Umständen Unfälle passieren und wie sie sich vermeiden lassen. Demnach dient insbesondere das Crew Ressource Management (CRM) der Unfallprävention. Die Autoren, fast ausnahmslos Verkehrspiloten, definieren die Prinzipien des CRM und zeigen anschließend auf, wie dessen Inhalte in die Praxis übertragen werden können. Front Matter....Pages 1-1 Unfallprävention....Pages 1-36 Informationsaufnahme und -verarbeitung....Pages 37-59 Menschlicher Irrtum....Pages 61-90 Kommunikation....Pages 91-117 Stress....Pages 119-141 Entscheidungsfindung....Pages 143-173 Führungs- und Teamverhalten....Pages 175-199 Ermüdungs- und Wachsamkeitsmanagement....Pages 201-224 Empfehlungen der Vereinigung Cockpit....Pages 225-228 Back Matter....Pages 217-217
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