Horizonte der Aufmerksamkeit : Entwurf einer dynamischen Konzeption der Aufmerksamkeit aus phänomenologischer und kognitionspsychologischer Sicht
معرفی کتاب «Horizonte der Aufmerksamkeit : Entwurf einer dynamischen Konzeption der Aufmerksamkeit aus phänomenologischer und kognitionspsychologischer Sicht» نوشتهٔ Maren Wehrle; Bernhard Waldenfels; Regula Giuliani; Evi Ziegler c/o EDV Fotowerk Huber، منتشرشده توسط نشر Verlag Wilhelm Fink در سال 2014. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Jeder scheint zu wissen, was Aufmerksamkeit ist: Sie ermöglicht uns die Konzentration auf Wichtiges und damit zugleich das Ignorieren von Unwichtigem. Sieht man jedoch genauer hin, ist es nicht ganz so eindeutig, was Aufmerksamkeit ist. Es reicht nicht, Aufmerksamkeit auf den aktuellen Akt, Gegenstand oder die jeweils messbare Verhaltensleistung zu reduzieren, wie dies in Philosophie und empirischer Psychologie oft der Fall ist. Um das Phänomen Aufmerksamkeit in seiner Dynamik zu beschreiben, muss man die Horizonte der Aufmerksamkeit thematisieren. Nicht nur die gegenständlichen Horizonte, sondern vor allem die subjektiven Horizonte: die zeitliche, leibliche und habituelle Dimension der Aufmerksamkeit. Horizonte der Aufmerksamkeit: Entwurf einer dynamischen Konzeption der Aufmerksamkeit aus phänomenologischer und kognitionspsychologischer Sicht 3 INHALT 7 VORWORT 11 EINLEITUNG 13 I. AUFMERKSAMKEIT IN DER PHÄNOMENOLOGIE 29 1. EINE STATISCHE THEORIE DER AUFMERKSAMKEIT 31 1.1 Intentionalität als Grundlage der Aufmerksamkeit (Edmund Husserl) 31 1.2 Aufmerksamkeit als Modifi kation der Wahrnehmung (Edmund Husserl) 36 1.3 Aaron Gurwitsch: Die gestaltende Aufmerksamkeit 42 1.3.1 Das Thema: Wahrnehmungsnoema oder Gestalt? 46 1.3.2 Aufmerksamkeit und die Modifi kationen des Themas 53 1.3.3 Die Problematik einer subjektlosen Konzeption der Aufmerksamkeit 57 2. EINE GENETISCHE THEORIE DER AUFMERKSAMKEIT 63 2.1 Konstitution als Grundlage der Aufmerksamkeit (Edmund Husserl) 63 2.2 Maurice Merleau-Ponty: Die leibliche Aufmerksamkeit 72 2.2.1 Leib, Welt und Wahrnehmung 72 2.2.2 Schöpferische und habituelle Aufmerksamkeit 81 2.3 Bernhard Waldenfels: Die responsive Aufmerksamkeit 83 2.4 Eine genetische Theorie der Aufmerksamkeit im Ausgang von Edmund Husserl 89 2.4.1 Aufmerksamkeit als Meinung und Interesse 92 2.4.2 Die genetischen Stufen des Interesses 100 2.4.3 Die passiven Horizonte des Interesses 107 2.4.4 Das Zusammenspiel von Affektion, Interesse und Intentionalität 113 2.5 Aufmerksamkeit als qualitative Dimension der Erfahrung 116 II. AUFMERKSAMKEIT IN DER KOGNITIONSPSYCHOLOGIE 119 1. WAHRNEHMUNG UND INFORMATIONSVERARBEITUNG 124 2. KOGNITIONSPSYCHOLOGISCHE AUFMERKSAMKEITSFORSCHUNG – EIN ÜBERBLICK 133 2.1 Aufmerksamkeit als Thema der vorkognitiven und kognitiven Psychologie 133 2.2 Die kognitive Aufmerksamkeitsforschung nach 1950 137 3. DIE BEGRENZTE AUFMERKSAMKEIT: SELEKTION UND VERTEILUNG 142 3.1 Die Filtertheorie 145 3.2 Der Durchbruch des Unbemerkten: Frühe oder späte Selektion? 150 3.3 Aufmerksamkeit als begrenzte Ressource und ihre Verteilung 162 3.4 Selektion als Handlungsorientierung 170 4. GEGENSTANDSBEREICHE DER AUFMERKSAMKEIT 180 4.1 Ausrichtung und Steuerung der Aufmerksamkeit 181 4.1.1 Die räumliche Ausrichtung der Aufmerksamkeit 181 4.1.2 Endogene und exogene Steuerung der Aufmerksamkeit 183 4.1.3 Aktive oder passive Aufmerksamkeit: bottom-up oder top-down? 187 4.2 Statische und dynamische Metaphern der Aufmerksamkeit 191 4.3 Worauf richtet sich die Aufmerksamkeit: Orte oder Objekte? 200 4.4 Die Merkmalsintegrationstheorie (feature-integration-theory) 206 4.4.1 Gibt es primäre sensuelle Kategorien (features)? 210 4.4.2 Kritik und Erweiterung der Merkmalsintegrationstheorie 213 4.4.3 Features in Raum und Zeit 217 4.4 Der Bezugsrahmen der situativen Aufmerksamkeit: Events 222 III. VERTIKALE UND HORIZONTALE BESCHREIBUNG DER AUFMERKSAMKEIT 231 1. DIE VERTIKALE ERWEITERUNG DER AUFMERKSAMKEIT 236 1.1 Funktionen der Attentionalität: Integration und Selektion 236 1.2 Grundlagen der Attentionalität I: Emotion und Affektion 241 1.3 Grundlagen der Attentionalität II: Leiblichkeit und Bewegung 251 1.4 Grundlagen der Attentionalität III: Motivation und Repräsentation 261 1.5 Das genetische Stufenmodell der Attentionalität 274 2. DIE HORIZONTALE ERWEITERUNG DER AUFMERKSAMKEIT 280 2.1 Ein graduelles Modell des Bewusstseins 282 2.2 Dimensionen des kognitiven ‚Unbewussten‘ 292 2.3 Kann es Bewusstsein ohne Aufmerksamkeit geben? 308 2.4 Kann es Aufmerksamkeit ohne Bewusstsein geben? 316 2.5 Noematische und noetische Horizonte der Aufmerksamkeit 321 2.5.1 Noematische Horizonte 323 2.5.2 Noetische Horizonte 329 3. FAZIT 340 SCHEMA: HORIZONTALE UND VERTIKALE ERWEITERUNG DER AUFMERKSAMKEIT 343 METHODISCHER AUSBLICK 344 ETHISCHES NACHWORT 353 LITERATURVERZEICHNIS 356 PERSONENREGISTER 377 SACHREGISTER 380 Phänomenologische Untersuchungen 386
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