Homo ridens : Eine phänomenologische Studie über Wesen, Formen und Funktionen des Lachens
معرفی کتاب «Homo ridens : Eine phänomenologische Studie über Wesen, Formen und Funktionen des Lachens» نوشتهٔ Lenz Prütting، منتشرشده توسط نشر VERLAG KARL ALBER. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Diese phänomenologische Studie bietet im historisch orientierten ersten Teil eine umfassende mentalitätsgeschichtliche Analyse der Deutung und Bewertung des Lachens von der europäischen Antike bis zur Gegenwart. Kritisch analysiert werden die wichtigsten und folgenreichsten Argumentationsmodelle. Der zweite, systematische Teil führt die anthropologisch orientierte Argumentationstradition auf der Grundlage der Neuen Phänomenologie von Hermann Schmitz fort und beschreibt das Lachen in seinen drei Grundtypen als Bekundungs-, Interaktions- und Resonanz-Lachen auf den verschiedenen ontogenetischen Stufen von Lachmündigkeit als Spiel von personaler Emanzipation und personaler Regression wie auch als synergetisch-synästhetisches Gesamtverhalten bei verschiedenen Einstellungen und in verschiedenen Situationen. Ausführlich stellt Lenz Prütting dar, dass die Fähigkeit zum Lachen in seinen verschiedensten Formen dem Menschen eigen ist, ihn erst zum Menschen macht. Er lädt ein, das Lachen und den Humor als wichtige Lebensfunktionen anzusehen. „Es gilt ein Werk anzuzeigen, wie es wohl nur alle hundert Jahre einmal zustande kommt, speziell über diesen Gegenstand, aber so noch nie geschrieben worden ist, und das, obwohl sich über einen Zeitraum von zweieinhalb Jahrtausenden ausnahmslos alle westlichen Denker damit befasst haben“. Burkhard Müller, Süddeutsche Zeitung Vorwort Inhalt 1 Einleitung 1.1 Irritierende Lacherlebnisse 1.2 Grundriß einer Phänomenologie des Lachens 1.3 Im Anfang war die Tat? Anmerkungen 2 Historischer Teil: Das Nachdenken über das Lachen in seiner historischen Entwicklung 2.1 Methodologische Vorbemerkung 2.1.1 Zur Geschichtlichkeit des Lachens 2.1.2 Gelotologische Traditionen Anmerkungen 2.2 Platon oder: Die Frage nach der Ambivalenz 2.2.1 Attische Lachkultur I: Die Alte Komödie 2.2.2 Die Verlagerung der Gefühle in die Seele 2.2.3 Das Besonnenheitsideal 2.2.4 Platons Unbehagen an Gelächter aller Art 2.2.5 Gemischte Gefühle 2.2.6 Gespannte Beziehungen 2.2.7 »Verkenn’ dich selbst, und mach’ dich lächerlich!« 2.2.8 Die Tücke der Situation 2.2.9 Bilanz 2.2.10 Kritik und Ausblick Anmerkungen 2.3 Aristoteles oder: Die Frage nach dem proprium hominis 2.3.1 Umriß der Fragestellung 2.3.2 Lachen als natürliches Phänomen 2.3.2.1 Aristoteles als Naturphilosoph 2.3.2.2 Das Zwerchfell als der natürliche Ort des Lachens 2.3.2.3 Kitzel, Lachen, Niesen, Stottern 2.3.2.4 Lachen, Bewegung, Wärme, Resonanz 2.3.2.5 »Auch hier sind Götter.« 2.3.3 Lachen als ästhetisch-poietisch organisiertes kulturelles Phänomen und ästhetische Praxis 2.3.3.1 Die affektive Basis der performativen Künste 2.3.3.2 Aristoteles als Ästhetiker 2.3.3.3 Attische Lachkultur II: Die Mittlere Komödie 2.3.3.4 Der Ort des Lachens in den performativen Künsten 2.3.3.5 Vergnügen an tragischen Gegenständen: phobos und eleos 2.3.3.6 Zur Räumlichkeit theatraler Affekte 2.3.3.7 Mimetische Resonanz 2.3.3.8 Der uroborische Impuls 2.3.3.9 Katharsis moralistisch, magisch, medizinisch, uroborisch 2.3.3.10 Katharsis tragisch und komisch 2.3.4 Lachen als ethisches Problem und gesellschaftliche Praxis 2.3.4.1 Grenzen der Verfügbarkeit 2.3.4.2 Grenzen ethischer Relevanz 2.3.4.3 Das Eutrapelie-Ideal: pro und kontra 2.3.5 Bilanz Anmerkungen 2.4 Fröhliche Wissenschaft mit Biß oder: Die Frage nach der Selbstbehauptung 2.4.1 Diogenes als Gestalt und Typ 2.4.2 Demokrit als Gestalt 2.4.3 Demokrit als Typ 2.4.4 Philosophisches Narrentum als Rollenfach 2.4.5 Grenzen der Selbstbehauptung 2.4.6 Bilanz Anmerkungen 2.5 Die Stoa oder: Die Frage nach den Affekten 2.5.1 Der heitere Weise 2.5.2 Grenzen der Verfügbarkeit 2.5.3 Der stoische Weise 2.5.4 Pneuma und Tonos 2.5.5 Bilanz Anmerkungen 2.6 Die christlichen Kirchenväter oder: Die Frage nach der Gottebenbildlichkeit des lachenden Menschen 2.6.1 Die Grundlagen 2.6.1.1 Die alttestamentliche Sicht auf das Lachen 2.6.1.2 Die neutestamentliche Sicht auf das Lachen 2.6.2 Die Anthropologen: Clemens und Laktanz 2.6.2.1 Der Traktat des Clemens über das Lachen 2.6.2.2 Antikes Erbe in christlichem Gewand 2.6.2.3 Das Lachen der Auferstandenen 2.6.2.4 Bilanz Clemens 2.6.2.5 Laktanz 2.6.3 Der Bußprediger: Ephräm der Syrer 2.6.4 Der Exorzist: Johannes Chrysostomus 2.6.5 Der Mythologe: Aurelius Augustinus 2.6.5.1 Gnostische Erblasten 2.6.5.2 Reduktionistische Vorentscheidungen 2.6.5.3 Die Wonnen der Eitelkeit 2.6.5.4 Das Lachen Isaaks 2.6.5.5 »Wehe, ach wehe, Sturz wird dein Steigen!« 2.6.5.6 Die beiden Reiche 2.6.6 Mönche und Klöster 2.6.6.1 Das Askese-Ideal 2.6.6.2 Wendepunkte in der Geschichte der frühen Christenheit 2.6.6.3 Die Apophthegmata Patrum 2.6.6.4 Die Vita Antonii 2.6.6.5 Die Engelsregel des Pachomius 2.6.6.6 Die beiden Basilius-Regeln 2.6.6.7 Die Pflichtenregel des Ambrosius 2.6.6.8 Kassians Regelwerk 2.6.6.9 Die Regel Benedikts 2.6.6.10 Zweimal Trauer: akedia und contritio 2.6.7 Der ungehörte Vermittler: Gregor der Große 2.6.8 Bilanz Anmerkungen 2.7 Die Scholastiker oder: Die Frage nach der christlichen risibilitas 2.7.1 Überblick 2.7.2 »Zurück zu Benedikt!« 2.7.3 Bernhard von Clairvaux oder Die Frage nach der Hydraulik der ventositas 2.7.4 Anselm von Canterbury oder Die Frage nach der Relativität von Sünde und Buße 2.7.5 Wilhelm von Conches und Alain de Lille oder Die Frage nach der Heiterkeit der Schöpfung und dem vollkommenen Menschen 2.7.6 Hildegard von Bingen oder Die Frage nach dem Gewoge der windhaften Erregungen 2.7.7 Der Lachtraktat des Strickers 2.7.8 Alexander von Hales oder Die Theologie des Lachens 2.7.8.1 Überblick 2.7.8.2 Die theologische Kritik der scurrilitas 2.7.8.3 Die theologische Kritik der ioculatio 2.7.8.4 Methodologisch-terminologische Zwischenbemerkung 2.7.8.5 Die theologische Kritik der derisio 2.7.8.6 Bilanz 2.7.9 Thomas von Aquin oder Die christliche Rettung der Eutrapelie 2.7.10 Umberto Ecos Rosenroman oder: Scholastische Gelotologie anachronistisch, spätmarxistisch und postmodern 2.7.10.1 Bachtins Entwurf einer mittelalterlichen Lachkultur als Gegenkultur 2.7.10.2 Ecos Rosenroman 2.7.10.3 Bilanz 2.7.11 Das Osterlachen oder: Die Frage nach den Grenzen der Eutrapelie im liturgischen Raum 2.7.11.1 Ein christliches Lachritual 2.7.11.2 Zur Ätiologie des Osterlachens 2.7.11.3 Die Polemik gegen das Osterlachen 2.7.11.4 Bilanz Anmerkungen 2.8 Die frohe Botschaft des Philosophen oder: Die Frage nach der ars iocandi et ridendi 2.8.1 Überblick 2.8.2 Die ars ridendi als medizinisch-therapeutisches Programm 2.8.3 Methodologisch-terminologische Zwischenbemerkung: Die Geloiasten-Palette 2.8.4 »Unser Lachen« als Ziel der ars iocandi et ridendi 2.8.5 Die ars iocandi als ästhetisch-poietisches Programm 2.8.5.1 Philologisches Narrentum: Die makkaronische Poesie 2.8.5.2 Philosophisches Narrentum: Das Selbstlob der Torheit 2.8.6 Die ars iocandi et ridendi als performatives Programm 2.8.6.1 Der Hofnarr 2.8.6.2 Der Hofmann 2.8.6.2.1 Von Pontano zu Castiglione oder Das Ideal des homo facetus 2.8.6.2.2 Das Paradox der sprezzatura 2.8.6.2.3 Von Castiglione zu La Rochefoucauld oder Das Ideal des stoischen sapiens bei Hofe 2.8.6.2.4 Grenzen höfischer Lachkultur 2.8.7 Ausblick Anmerkungen 2.9 Laurent Jouberts Traité du Ris oder: Die Frage nach dem Phänomen selbst 2.9.1 Überblick 2.9.2 Laurent Joubert, Person und Werk 2.9.3 Staunen über Signaturen 2.9.4 Die Beschaffenheit risibler Objekte, Sachverhalte und Situationen 2.9.4 2.9.4.1 Das Kriterium der Ambivalenz 2.9.4.2 Das Kriterium der Ferne 2.9.4.3 Das Kriterium der enttäuschten Erwartung 2.9.5 Die Wahrnehmung risibler Objekte, Sachverhalte und Situationen 2.9.5.1 Das Kriterium der Perspektivität 2.9.5.2 Das Kriterium der Einleibung 2.9.5.3 Das Kriterium der Sympathie 2.9.5.4 Das Kriterium der Herz-Gestik 2.9.6 Die Lebensgeister 2.9.7 Die Ambivalenz risibler Anmutungen 2.9.8 Verschiedene Definitionen des Lachens 2.9.9 Defiziente Formen von Gelächter 2.9.10 Jouberts Lachpalette 2.9.11 Ergänzungen und Korrekturen 2.9.12 Bilanz und Ausblick Anmerkungen 2.10 René Descartes oder: Die Frage nach dem Gespenst in der Maschine 2.10.1 Überblick 2.10.2 Die psychophysische Aporie 2.10.3 Transitstelle Zirbeldrüse 2.10.4 Das Spiel der Körpermaschine 2.10.5 Lachen als Reflex? 2.10.6 Die Explosion der Lebensgeister 2.10.7 Bilanz und Ausblick Anmerkungen 2.11 Thomas Hobbes oder: Die Frage nach dem Plötzlichen 2.11.1 Der Zwillingsbruder der Angst 2.11.2 Lach-Szenarien 2.11.3 Ein Blick auf Spinozas Ethik 2.11.4 Plötzlichkeiten 2.11.5 Die Lebensgeister 2.11.6 Bilanz Anmerkungen 2.12 Heitere Aufklärung oder: Die Frage nach dem Anderen der Vernunft 2.12.1 Überblick 2.12.2 Die grundlegenden Impulse zur Aufklärung 2.12.2.1 Die Aufrichtung zur Mündigkeit 2.12.2.2 Der metaphysische Optimismus 2.12.3 Shaftesbury als Anwalt Heiterer Aufklärung 2.12.4 Die Misere einer »verspäteten Nation« 2.12.5.1 Pietistische Innerlichkeit 2.12.5.2 Das Modell Halle 2.12.5.3 Das Modell Abdera 2.12.5 Grenzen Heiterer Aufklärung 2.12.5.1 Elitäre Vorurteile 2.12.5.2 Fundamentalistische Enthusiasterey 2.12.5.3 Dogmatisch verengte Vernunft 2.12.5.4 Der Schock von Lissabon 2.12.6 Die Aufklärung des Heiteren als Erbe von Aufklärung, Pietismus und physiologischer Theorie 2.12.6.1 Überblick 2.12.6.2 Britische Vorgaben: Die Emanzipation von Hobbes 2.12.6.3 Wolffs Apologie des Witzes 2.12.6.4 Meiers Apologie eutrapelistischer Praxis 2.12.6.5 Explodierende Intensitäten oder Die Frage nach der Pointenstruktur krisenhafter Prozesse 2.12.6.5.1 Methodologische Vorüberlegung 2.12.6.5.2 Zuspitzungen 2.12.6.5.3 Spannungen 2.12.6.5.3 Durchbrüche 2.12.6.5.5 Ekstasen 2.12.6.6 Gelotologie zwischen psychophysischem Dualismus und leiblicher Synergetik 2.12.6.6.1 Überblick 2.12.6.6.2 Von Hoffmann zu Nicolai oder Die Aporien des mechanistischen Dualismus 2.12.6.6.3 Von Wolff zu Lange oder Das Lachen des homo duplex im Duett mit sich selbst 2.12.6.6.4 Von Haller zu Poinsinet oder Das Lachen als Krise 2.12.6.6.5 Von Stahl zu Kant oder Das Lachen als Versöhnung der Aufklärung mit dem Anderen der Vernunft 2.12.7 Bilanz Anmerkungen 2.13 Charles Baudelaire oder: Die Frage nach dem Lachen jenseits des Heiteren 2.13.1 Überblick 2.13.2 »Wehe, ach wehe, Sturz wird dein Steigen!« 2.13.3 Das satanische Lachen 2.13.4 Das gnostische Lachen 2.13.5 Problemgeschichtlicher Rückblick auf das schwarze Lachen 2.13.6 Das verächtliche Lächeln des Dandys 2.13.7 Bilanz 2.13.8 Ausblick Anmerkungen 2.14 Im Irrgarten der Energetik oder: Die Frage nach den Metamorphosen organischer Energie 2.14.1 Überblick 2.14.2 Die Lebenskraft im Meinungsstreit des 18. Jahrhunderts 2.14.2.1 Friedrich Casimir Medicus oder Die Lebenskraft als organisches perpetuum mobile 2.14.2.2 Christoph Wilhelm Hufeland oder Die Lebenskraft als organische energeia 2.14.2.3 Johann Christian Reil oder Die Lebenskraft als Eigenschaft der Materie selbst 2.14.3 Der moderne Mythos vom Elementenkind Hans Dampf 2.14.4 Die Kritik der Lebenskraft durch die Biophysik des 19. Jahrhunderts 2.14.4.1 Alfred Wilhelm Volkmanns Vorbehalte 2.14.4.2 Hermann Lotzes mechanistische Kritik 2.14.4.2 Der Energie-Erhaltungs-Satz 2.14.4.4 Emil du Bois-Reymonds energetische Kritik der Lebenskraft 2.14.4.5 Rudolf Virchows vitalistische Kritik der Lebenskraft 2.14.5 Herbert Spencer oder Die Physiologie des Lachens als Frage nach den Metamorphosen der nervösen Energie in der Körpermaschine 2.14.6 Kritik und Selbstkritik der Biophysik 2.14.6.1 Arthur Schopenhauer oder Die Metaphysik des Lachens als Rehabilitation der Lebenskraft 2.14.6.2 Ewald Hecker oder Die Physiologie des Lachens als Rehabilitierung der organischen Vernunft 2.14.6.3 Ignoramus. Ignorabimus: Die Selbstkritik der mechanistischen Biophysik durch Emil du Bois-Reymond 2.14.6.4 Die Kritik der mechanistischen Biophysik durch Henri Bergson als Rehabilitierung der Lebenskraft 2.14.6.4.1 Der élan vital als evolutionäre Lebenskraft 2.14.6.4.2 Das kalte Lachen diesseits des Komischen 2.14.7 Die Neohydrauliker 2.14.7.1 Sigmund Freud oder Lachen als Hydraulik psychischer Energie 2.14.7.1.1 Witz- und Lach-Szenarios 2.14.7.1.2 Die energetische Basis: Ökonomie-Prinzip und kathartische Abfuhr 2.14.7.1.3 Lachen als Regressionsphänomen 2.14.7.1.4 Zur Kritik der energetischen Hydraulik 2.14.7.2 Von Freud zu Reik oder Vom Ablachen zum Abzittern 2.14.7.3 Von Reik zu Leroy oder Vom Abzittern zur Wiederauferstehung 2.14.7.4 Konrad Lorenz oder Lachen als Hydraulik aktionsspezifischer Energie 2.14.8 Bilanz Anmerkungen 2.15 Charles Darwin oder: Die Frage nach dem phylogenetischen Erbe 2.15.1 Überblick 2.15.2 Von Lamarck zu Darwin 2.15.3 Darwins Ausdrucks-Buch 2.15.3.1 Die drei Prinzipen 2.15.3.2 Ausdruck und Interaktion 2.15.4 Von Darwin zu Haeckel 2.15.4.1 Sullys Evolutionsgeschichte des Lachens 2.15.4.2 Das Lachen der Kinder und »Wilden« 2.15.5 Von Haeckel zu Lorenz 2.15.5.1 Grenzen zwischen tierischem und menschlichem Verhalten 2.15.5.2 Aggressionsrituale 2.15.5.3 Die Mär vom Aggressionstrieb 2.15.6 Vom Trieb zum Programm 2.15.7 Reflexe und Luxusreflexe 2.15.8 Bilanz Anmerkungen 2.16 Alfred Stern oder: Die Frage nach Wert und Wertung 2.16.1 Überblick 2.16.2 Werte und Wertungen 2.16.3 Lachen als Wertung 2.16.3.1 Das Lachen über das Komische und Lächerliche 2.16.3.2 Lachen und Weinen 2.16.3.3 Das performativ wertende Interaktions-Lachen 2.16.3.4 Wertendes Lachen und Lächeln jenseits des Komischen 2.16.4 Bilanz Anmerkungen 2.17 Helmuth Plessner oder Die Frage nach dem Spiel von Selbstbehauptung und Selbstpreisgabe 2.17.1 Überblick 2.17.2 Grenzen der Gemeinschaft oder Die Frage nach Grenzen und Krisen eutrapelistischer Geselligkeit 2.17.3 Stufen und Grenzen des Organischen oder Die Frage nach der Positionalität und deren Signatur 2.17.4 Lachen und Weinen oder Die Frage nach den Grenzen ambivalenten Verhaltens 2.17.4.1 Lachen als Signatur einer Krise der Personalität 2.17.4.2 Der utopische Standort und der unendliche Umweg zu sich selbst 2.17.4.3 Die Expressivität des Lachens 2.17.4.4 Methodologische Zwischenbemerkung 2.17.4.5 Lach-Anlässe und Lach-Arten 2.17.4.5.1 Überblick 2.17.4.5.2 Lachen und Lächeln 2.17.4.5.3 Das geloiastische Lachen als Echo des Komischen 2.17.4.5.4 Lachen als hinhaltende Hingabe an eine erhebende Situation 2.17.4.5.5 Lachen als gehemmte Flucht aus einer bedrängenden Situation 2.17.4.5.6 Lachen als Ausdrucksbild und Handlungsbild 2.17.4.5.7 Lachen und Weinen 2.17.4.5.8 Plessners Gelotologie im zeitgenössischen philosophisch-anthropologischen Kontext (Jünger, Gehlen, Bollnow, Ritter, Kadner) 2.17.4.5.9 Das Echo des Lebens im Werk 2.17.5 Bilanz Anmerkungen 2.18 Hermann Schmitz oder Die Frage nach dem Spiel von personaler Emanzipation und personaler Regression 2.18.1 Überblick 2.18.2 Von Goethe zu Schmitz 2.18.3 Der zentripetale Impuls der Bedrängnis 2.18.4 Die antifaustische Tendenz oder Im Anfang war das Widerfahrnis 2.18.5 Gegenwärtigkeit oder Der zentripetale Impuls als Hier-Jetzt-Dasein-Dieses-Ich 2.18.6 Leiblichkeit oder Der zentripetale Impuls als Enge des Leibes 2.18.6.1 Körper und Leib 2.18.6.2 Die Dynamik der Leiblichkeit 2.18.6.3 Leibliche Kommunikation 2.18.7 Personalität oder Der zentripetale Impuls als Vereinzelung 2.18.8 Lachen oder Der zentripetale Impuls als Anspannung, Zuspitzung, Durchbruch, Ekstase 2.18.8.1 Die Paradoxie des Lachens 2.18.8.2 Lachen in gemeinsamen Situationen 2.18.8.3 Das Lachen als Korrelat des Komischen und Lächerlichen 2.18.8.4 Die Lebensfunktion des Humors 2.18.9 Bilanz und Ausblick Anmerkungen 2.19 Rückblick und Ausblick 3 Systematischer Teil 3.1 Zur Ontologie des Lachens als Frage, was das Lachen sei Anmerkungen 3.2 Zur Ätiologie des Lachens als Frage, wodurch das Lachen das ist, was es ist 3.2.1 Verhaltensweisen und Einstellungen 3.2.2 Aspekte des Lachens 3.2.2.1 Ekstatik 3.2.2.2 Ambivalenz 3.2.2.3 Regressivität 3.2.2.4 Kathartik 3.2.2.5 Atmosphäre Anmerkungen 3.3. Zur Ethologie des Lachens als Frage, warum das Lachen so ist, wie es ist 3.3.1 Konstitutive Kriterien des ausgezeichneten Verhaltens als Signatur entfalteter Personalität und deren Privation beim Lachen 3.3.1.1 Methodologische Vorbemerkung 3.3.1.2 Das normative Kriterium beherrschter Körperspannung als Eutonie 3.3.1.3 Das normative Kriterium der Vertikalen als aufrechte Haltung 3.3.1.4 Das normative Kriterium der Stetigkeit als gleitender Gestus 3.3.1.5 Das normative Kriterium der souveränen Übersicht als gezielter Blick 3.3.1.6 Das normative Kriterium rhythmischer Symmetrie als geregelte Atmung 3.3.1.7 Das normative Kriterium der Wachheit als Präsenz 3.3.1.8 Das normative Kriterium beherrschter Sprachlichkeit als satzförmige Rede 3.3.1.9 Das normative Kriterium der Regeneration des ausgezeichneten Verhaltens als uroborischer Impuls 3.3.2 Die konstitutiven und regulativen Kriterien des Lachens 3.3.2.1 Methodologische Vorbemerkung 3.3.2.2 Konstitutive Kriterien 3.3.2.2.1 Das Kriterium räumlicher Gerichtetheit 3.3.2.2.2 Das Kriterium zeitlicher Gerichtetheit 3.3.2.2.3 Das Kriterium ambivalenter Gerichtetheit 3.3.2.3 Regulative Kriterien 3.3.2.3.1 Das Kriterium synergetisch-synästhetischer Zugleichheit 3.3.2.3.2 Das Kriterium situativer Stimmigkeit 3.3.2.3.3 Das Kriterium situativer Verfügbarkeit 3.3.2.3.4 Das Kriterium der Intensität Anmerkungen 3.4. Ontogenetische Stufen der Lachmündigkeit 3.4.1 Überblick 3.4.2 Thesen zur personalen Lachmündigkeit 3.4.3 Der vertikale Impuls oder Die Fremdelphase 3.4.4 Das prä-personale Lachen 3.4.4.1 Das Aha-Lachen des Säuglings 3.4.4.2 Das Interaktions-Lachen des Säuglings 3.4.4.3 Das »selige« Lächeln des Säuglings 3.4.5 Das personale Lachen auf minderen Stufen der Lachmündigkeit 3.4.6 Das para-personale Lachen 3.4.6.1 Übersicht 3.4.6.2 Das para-personale Lachen bei sekundärer Infantilität 3.4.6.3 Das para-personale Lachen als soziales Rollenfach 3.4.6.4 Das para-personale Lächeln der Entrückten 3.4.6.5 Das para-personale Pseudo-Lachen als akutes pathologisches Phänomen 3.4.7 Das post-personale Pseudo-Lachen 3.4.7.1 Das post-personale Pseudo-Lächeln als perennierendes pathologisches Phänomen 3.4.7.2 Das post-personale Pseudo-Lächeln der Toten Anmerkungen 3.5 Die Varianten des lachmündigen personalen Lachens 3.5.1 Methodologische Probleme bei der Erstellung von Lachpaletten 3.5.2 Lachpalette I: Das Bekundungs-Lachen 3.5.2.1 Thesen zum Bekundungs-Lachen 3.5.2.2 Einige Varianten des Bekundungs-Lachen 3.5.2.2.1 Das vielsagende Lächeln 3.5.2.2.2 Das erfüllte Lächeln 3.5.2.2.3 Das alberne Lachen 3.5.2.2.4 Das irritierte Auflachen 3.5.2.2.5 Das Lachen der Erleuchtung 3.5.2.2.6 Das Strahlen 3.5.2.2.7 Das euphorische Auflachen 3.5.2.2.8 Das Triumph-Lachen 3.5.2.2.9 Das erleichterte Auflachen 3.5.2.2.10 Das empörte Auflachen 3.5.2.2.11 Das verzweifelte Auflachen 3.5.2.2.12 Das Phobos-Lachen 3.5.2.2.13 Bilanz 3.5.3 Lachpalette II: Das geloiastische Lachen 3.5.3.1 Thesen zum geloiastischen Lachen 3.5.3.2 Rekapitulierende Vorbemerkung 3.5.3.3 Einige Varianten des geloiastischen Lachens als mimetisches Korrelat von Pointen-Komik 3.5.3.4 Einige Varianten des geloiastischen Lachens als mimetisches Korrelat komischer Gestaltverläufe 3.5.3.5 Das geloiastische Verlachen des Lächerlichen 3.5.3.6 Bilanz 3.5.4 Lachpalette III: Das Interaktions-Lachen 3.5.4.1 Thesen zum Interaktions-Lachen 3.5.4.2 Zur Ätiologie gemeinsamer Situationen 3.5.4.3 Die Räumlichkeit des Interaktions-Lachens in gemeinsamen Situationen 3.5.4.4 Interaktions-Lachen als Akt performativer Wertung 3.5.4.5 Der Blickkontakt 3.5.4.6 Einige Varianten des Interaktions-Lachens 3.5.4.6.1 Das wohlwollende Anlachen auf Augenhöhe 3.5.4.6.2 Das mißgünstige Verlachen auf Augenhöhe 3.5.4.6.3 Das entwertende Verlachen von oben 3.5.4.6.4 Das entwertende Verlachen von unten 3.5.4.6.5 Das Verlegenheits-Lachen 3.5.4.6.6 Das Kitzel-Lachen 3.5.4.7 Bilanz 3.5.5 Lachpalette IV: Das Resonanz-Lachen 3.5.5.1 Thesen zum Resonanz-Lachen 3.5.5.2 Überblick 3.5.5.3 Varianten der Einleibung 3.5.5.4 Zur Ätiologie des Resonanz-Lachens 3.5.5.5 Die Leere des Resonanz-Lachens 3.5.5.6 Bilanz Anmerkungen 3.6 Grenzbereiche des Lachens 3.6.1 Akute Lach-Blockaden 3.6.2 Verfügte und unverfügte akute Lach-Tabus 3.6.3 Perennierende Lach-Phimosen Anmerkungen 3.7 Die Lebensfunktion des Humors 3.7.1 Thesen zum Verhältnis von Lachen und Humor 3.7.2 Humor als Grundlage eutrapelistischer Lachkultur 3.7.3 Die Grenzen von Vertrauen und Verfügen 3.7.4 Clown und Pikaro oder Das Spiel von Regression und Emanzipation Anmerkungen Glossar Personenregister Sachregister
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