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"Homer des Nordens" und "Mutter der Romantik": Band 1+2 Bd. 1: James Macphersons Ossian, zeitgenössische Diskurse und die Frühphase der deutschen Rezeption. Bd. 2: Die Haupt- und Spätphase der deutschen Rezeption. Bibliographie internationaler Quellentext

معرفی کتاب «"Homer des Nordens" und "Mutter der Romantik": Band 1+2 Bd. 1: James Macphersons Ossian, zeitgenössische Diskurse und die Frühphase der deutschen Rezeption. Bd. 2: Die Haupt- und Spätphase der deutschen Rezeption. Bibliographie internationaler Quellentext» نوشتهٔ Schmidt, Wolf Gerhard ;Gaskill, Howard (editor);Gaskill, Howard (editor)، منتشرشده توسط نشر New York : W. de Gruyter در سال 2012. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

"Wolf Gerhard Schmidt gebührt der Verdienst, ein Standardwerk für die Aufnahme des Ossian in der deutschsprachigen Literatur geschaffen zu haben, das sich gleichermaßen als anregende, mitunter pointiert zugespitzte Literaturgeschichte wie als gehaltvolles Nachschlagewerk nutzen läßt." __Sabine Doering in: Goethe Jahrbuch 123/2006__ Siglen der zitierten Werkausgaben Inhaltsverzeichnis der Ossianedition von Howard Gaskill Einleitung 1. Forschungsbericht 1.1 James Macphersons Ossian 1.2 Ossianrezeption im deutschsprachigen Europa 2. Methodenpluralismus und Operationalisierbarkeit 2.1 ‘Horizontale’ Perspektive I: die rezeptions- und wirkungsästhetische Komponente 2.2 ‘Horizontale’ Perspektive II: die intertextuelle Komponente 2.3 ‘Vertikale’ Perspektive: die diskursanalytische Komponente 2.4 ‘Relative Transdiskursivität’: die Autorinstanz 2.5 ‘Temporalisierter Sinn’: das literarische Werk 2.6 Applikation auf die inhaltliche Struktur A. James Macphersons Ossian 1. Genese und Distribution: Macphersons ‘ossianische’ Studien 1.1 Das Frühwerk im historisch-ästhetischen Kontext 1.2 Die Entstehung der einzelnen Ossianeditionen 2. Textur und Poetik: The Poems of Ossian 2.1 Leerstelle und Lenkungspotential: Macphersons ‘Ästhetik der Ambivalenz’ 2.2 Totalitätsbruch oder der Verlust des Metanarrativs 2.3 Auf dem Weg in die Moderne: von Fingal zu Ossian 2.4 “... and mixed his joy with grief”. Ossian im Kontext der Empfindsamkeit 2.5 Protagonist ‘Natur’ oder die Macht des Originären und Archetypischen 2.6 Asyndese und Fragment: zu Form, Stil und Konzeption der ossianischen Gedichte 2.7 “the years that were past shall return”. Ossians Poetik des Vergangenen 2.8 Mosaik des intertextuellen Verweises: Genese von Authentizität im ‘künstlichsten aller Kunstwerke’ 3. Diskurs und Kommentar: die theoretischen Paratexte 3.1 Transgressiver Ansatz: Macphersons Vorrede zu Fingal (1762), die Dissertations (1762-1773) und das Preface zu den Poems ofOssian (1773) 3.2 Integrativer Ansatz: Blairs Preface zu den Fragments of Ancient Poetry (1760) und die Critical Dissertation (1763-1765) 4. Die ossianische Kontroverse in Großbritannien und Irland 4.1 Erste Phase: 1760-1765 4.2 Zweite Phase: 1773-1783 4.3 Dritte Phase: 1797-1805 4.4 Vierte Phase: 1807 bis heute B. Ossian im deutschsprachigen Europa – Polyvalenz der Diskurse 1. Der philologisch-historische Diskurs 1.1 Die Echtheitsdebatte bis 1840 1.2 Historische Authentizität - poetische Wahrheit: Kategorien und Kriterien der Ossiandiskussion 2. Der ästhetisch-poetische Diskurs 2.1 Zwischen Mimesis und Solipsismus: Ossian als ‘Genie’-Paradigma von der Aufklärung bis zur Romantik 2.2 ‘Homer des Nordens’ oder Dekonstruktion der Autorität der Antike 2.3 Das Schöne und das Erhabene: die ‘doppelte Ästhetik’ Ossians 2.4 “Sing on, sweet voice” – die Funktion des Musikalischen in bezug auf Überlieferungsgeschichte, Zivilisationsgrad und Gedächtniskultur 2.5 Naturpoesie, Epos oder intertextuelle Collage: produktive Modifikationen in der Gattungstypologie 3. Der ethisch-praktische Diskurs 3.1 Zwischen Gottlosigkeit, Christentum und Pantheismus: Divergenzen im ossianischen Lektüreparadigma 3.2 Die ideale Gesellschaft: moraldidaktische Zukunftsprophetien 3.3 Das Empfindsame und das Heroische: die ‘doppelte Ethik’ Ossians 3.4 Die Frau im Ossian – “Ossian fürs Frauenzimmer”. Darstellung, Didaxe und Dekonstruktion des Weiblichen 4. Der politisch-kulturelle Diskurs 4.1 Kelten, Germanen und Skandinavier: Ossian im Kontext der Renaissance nordisch-deutscher Dichtung 4.2 Die Faszination der ossianischen Phantasiewelt: Legitimierung der Elite versus Jugend- und Modephänomen 5. Der philosophisch-transzendentale Diskurs C. Die Frühphase – Ossianrezeption im Umkreis der Aufklärung 1. Der Beginn der deutschen “Ossianomanie” 2. Rhetorische Integration und philologische Akribie: Klopstock, Ossian und die alten Germanen 3. Heinrich Wilhelm von Gerstenberg: ‘geniale’ Nachahmung eines christlichen Ossian 4. Intertextuelles Reservoir und nationale Vereinnahmung. “Vater Ossian” und die deutschen Barden 4.1 Michael Denis 4.2 Karl Friedrich Kretschmann 4.3 Sonstige Barden D. Die Hauptphase – Ossianrezeption im Umkreis des Sturm und Drang 1. Der Göttinger Hain 1.1 Zwischen Rhetorik und Genieästhetik: polyphone Ossianrezeption als Resultat veränderter Erwartungen 1.2 Dominanz des Ästhetischen bei Gottfried August Bürger: Ossian als Paradigma unverbildeter Volkspoesie 1.3 Dominanz des Ethischen bei Friedrich Leopold Graf zu Stolberg: Ossian als Inspirationsmodell und heroisch-empfindsame Idylle 2. Johann Gottfried Herder 2.1 Die Frühphase: ‘Nationale’ Erwartungen oder Ossian als primitivistische Legitimationsinstanz des literarischen Nordens 2.2 Die Hauptphase 2.3 Die Spätphase: Fragment und Diskontinuität – ‘subjektiver’ Ossian versus ‘objektiver’ Homer 2.4 Die reproduktive Rezeption: Herders Ossianübersetzungen 3. Johann Wolfgang Goethe 3.1 Motivreservoir und Versatztechnik: ossianische Patterns beim frühen Goethe 3.2 Ästhetische Fundierung – Diskurs und Intertextualität während und nach der Begegnung mit Herder 3.3 Goethes reproduktive Ossianrezeption 3.4 Der ethisch-politische Diskurs: Gottfried (Götz) von Berlichingen als scheiternder Held zwischen Fingal und Ossian 3.5 Vom ethisch-politischen zum ästhetisch-poetischen Diskurs: Fingal und Prometheus oder zwei Wege zur Suspension transzendenter Autoritäten 3.6 Der ästhetisch-poetische Diskurs: Ekstase, Entsagung und Erinnerung – zur Funktion der ossianischen Gedichte im Werther 3.7 Verdikt und Rehabilitierung: intertextuelle Referenzen in der Nachfolge des Werther, in Klassizismus und Spätwerk 3.8 Ossianische Transzendentalperspektive: Goethes ‘Ästhetik der Dämmerung’ 4. An den Grenzen des empfindsamen Diskurses – Sexualität, Einsamkeit und Tod in Lenz’ Ossianrezeption 5. Totalitätsverlust und Ahnung des Vollkommenen – Modifikationen der joy of grief bei Karl Philipp Moritz 6. Naiv, sentimentalisch oder ideal? Zu Präsenz, Funktion und Klassifizierung der Poems of Ossian in Schillers Dichtung und Ästhetik E. Die Spätphase – Ossianrezeption vom ausgehenden 18. bis zum Ende des 20. Jahrhunderts 1. “Zweifellicht” und “Sphärenmusik”. Jean Pauls Ossianrezeption 2. Muster hesperischer Kunst. Der “Stromgeist” der ossianischen “Centaurengesänge” im Werk Friedrich Hölderlins 3. “... wie losgelassene Gewitterstürm’, am Himmelsplane brausend”. Aspekte der Übertretung in Heinrich von Kleists Ossianrezeption 4. Ossianrezeption im Umkreis der literarischen Romantik 4.1 Vorzeit, Wehmut, Nacht und inneres Licht. Ossian als ‘Universalpoesie’ und ‘Mutter der Romantik’ 4.2 Zwischen ‘alter’ und ‘neuer Mythologie’. Zur Funktion der ossianischen ‘Wehmut’ in Friedrich Schlegels transzendentalpoetischem Modell 4.3 Der “absolute Unwerth” eines “empfindsamen Machwerks”. August Wilhelm Schlegels Polemik gegen die allgemeine “Ossianomanie” und seine verdeckte Rezeption der Gedichte 4.4 “... in weinender Entzückung”. Die Ästhetisierung der joy of grief bei Novalis 4.5 Dämonie, Idylle und Inspiration. Diskursive Ambivalenzen in Ludwig Tiecks Ossianrezeption 4.6 Melancholischer Heroismus und solipsistischer Wahnsinn. Ossian als Subtext von Friedrich de la Motte Fouqués Mythosrezeption 4.7 Der Sammler, der Dichter und die verlorene Jugend: Achim von Arnims Poetik im Kontext seiner Beschäftigung mit Macphersons Ossian 4.8 Paradigma des Romantischen: Ludwig Uhland und Ossian 4.9 Individualität und Autonomie. Ossian als ‘moderner’ Mythos bei Wilhelm Grimm 4.10 Jacob Grimms Ossianprojekt oder das späte Scheitern der romantischen Totalität 5. Philologie, Mythisierung und “gebrochne Endtöne” – der Ossiandiskurs im 19. und 20. Jahrhundert 5.1 Die Echtheitsdebatte nach 1840 5.2 “... den Hinfall der Welt zu überleben als Sieger im Geist”. Franz Spundas magisch-idealistische Ossianrezeption 5.3 Disperser Ausklang: Ossian bei Hermann Hesse, Lion Feuchtwanger, Arno Schmidt, Uwe Johnson und Gila Prast Exkurs: Die deutschen Gesamtausgaben der Poems of Ossian Bibliographie 1. Quellen 1.1 Englische und gälische Ossianeditionen (Auswahl) 1.2 Deutsche (Teil-)Übersetzungen der ossianischen Gedichte 1.3 Fremdsprachige Ossianübersetzungen (Auswahl) 1.4 Sonstige Quellentexte 2. Forschungsliteratur Personenregister

James Macphersons Ossian zählt im späten 18. und frühen 19. Jahrhundert zu den wichtigsten Werken der Weltliteratur. Dabei stilisiert man den keltischen Barden zum "Homer des Nordens" (Madame de Staël) und seine Poesie zur "Mutter der Romantik" (Uhland, Jean Paul). Indem Ossian mit 'süßer Wehmut' auf die Vergangenheit zurückblickt und die Distanz zum Ideal ästhetisch kompensiert, stellt er zugleich das'Urbild' des sentimentalischen Dichters dar. Die vorliegende Arbeit unternimmt erstmals eine Gesamtdarstellung der deutschen "Ossianomanie" und macht wichtiges Textmaterial zugänglich. Grundlage hierfür bietet eine poststrukturalistische Vermittlung wirkungsästhetischer und diskursanalytischer Modelle.

Band 1 behandelt die Poems of Ossian, die zeitgenössischen Diskurse sowie die Frühphase der Rezeption; Band 2 befasst sich mit der Haupt- und der Spätphase der Rezeption. Die Bände 3 und 4 präsentieren die rezeptionssteuernden deutschen Übersetzungen sowie die wichtigsten Rezeptionszeugen.

James Macphersons Ossian zählt im späten 18. und frühen 19. Jahrhundert zu den wichtigsten Werken der Weltliteratur. Dabei stilisiert man den keltischen Barden zum'Homer des Nordens'(Madame de Staël) und seine Poesie zur'Mutter der Romantik'(Uhland, Jean Paul). Indem Ossian mit'süßer Wehmut'auf die Vergangenheit zurückblickt und die Distanz zum Ideal ästhetisch kompensiert, stellt er zugleich das'Urbild'des sentimentalischen Dichters dar. Die vorliegende Arbeit unternimmt erstmals eine Gesamtdarstellung der deutschen'Ossianomanie'und macht wichtiges Textmaterial zugänglich. Grundlage hierfür bietet eine poststrukturalistische Vermittlung wirkungsästhetischer und diskursanalytischer Modelle. Band 1 behandelt die Poems of Ossian, die zeitgenössischen Diskurse sowie die Frühphase der Rezeption; Band 2 befasst sich mit der Haupt- und der Spätphase der Rezeption. Die Bände 3 und 4 präsentieren die rezeptionssteuernden deutschen Übersetzungen sowie die wichtigsten Rezeptionszeugen. Band 1. James Macphersons Ossian, Zeitgenössische Diskurse Und Die Frühphase Der Deutschen Rezeption / Von Wolf Gerhard Schmidt -- Band 2. Der Haupt- Und Spätphase Der Deutschen Rezeption, Bibliographie Internationaler Quellentexte Und Forschungsliteratur / Von Wolf Gerhard Schmidt -- Band 3. Kommentierte Neuausgabe Deutscher Übersetzungen Der Fragments Of Ancient Poetry (1766), Der Poems Of Ossian (1782) Sowie Der Vorreden Und Abhandlungen Von Hugh Blair Und James Macpherson / Herausgegeben Von Wolf Gerhard Schmidt -- Band 4. Kommentierte Neuausgabe Wichtiger Texte Zur Deutschen Rezeption / Hrsg. Von Howard Gaskill Und Wolf Gerhard Schmidt. Von Wolf Gerhard Schmidt. Originally Presented As The Author's Thesis (doctoral-universität Des Saarlandes). Includes Bibliographical References.
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