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Hohe Messianologie : Übermenschliche Aspekte eschatologischer Heilsgestalten im Frühjudentum

معرفی کتاب «Hohe Messianologie : Übermenschliche Aspekte eschatologischer Heilsgestalten im Frühjudentum» نوشتهٔ Ruben A. Bühner، منتشرشده توسط نشر Mohr Siebeck GmbH & Co. KG در سال 2020. این کتاب در 2 صفحه، فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Entgegen verbreiteter Vorurteile können messianische Erwartungen zu frühjüdischer Zeit auf sehr unterschiedliche Weise auch übermenschliche Aspekte integrieren. Ruben A. Bühner unterzieht erstmals alle relevanten messianischen Texte der Hebräischen Bibel, der Septuaginta, aus Qumran und den alttestamentlichen Pseudepigraphen einer historisch-philologischen Analyse und diskutiert sie mit Fokus auf traditions- und rezeptionsgeschichtliche Perspektiven. Dabei entsteht ein eindrückliches Tableau an messianischen Gestalten, die Züge aufweisen, welche über das Bild eines bloßen Menschen hinausgehen und z.B. himmlische Zugehörigkeit, vor- oder überzeitliches Sein oder engelhafte Charakteristika umfassen. Damit erweitert der Autor unser Bild von der Pluriformität des Frühjudentums und bietet zugleich die Grundlage für wesentliche Neuzugänge in der Erforschung von Ursprung und Entwicklung neutestamentlicher Christologien. Diese Arbeit wurde mit dem Manfred Lautenschlaeger Award for Theological Promise 2021 ausgezeichnet. Cover Titel Vorwort Inhaltsverzeichnis Kapitel 1: Einleitung I. Forschungsgeschichtliche Einbettung 1. Forschungsgeschichtlicher Kontext 2. Zielsetzung dieser Studie II. Terminologische Klärungen 1. „Messias“, „messianisch“ und „eschatologische Heilsgestalt Gottes“ 2. „Eschatologisch“ 3. „Übermenschlich“ III. Methodische Differenzierungen 1. Fragenkatalog 2. Rezeption autoritativer Texte 3. Zwischen Intention und Rezeption der antiken Übersetzungen IV. Auswahl und Darstellung der Quellentexte 1. Zwischen messianischen Texten erster und zweiter Ordnung 2. Zum Aufbau dieser Studie Kapitel 2: Präexistente und mit der Schöpfung verbundene eschatologische Heilsgestalten I. Einleitung II. Psalm 72(71) 1. Zur messianischen Relecture des Textes 2. Übermenschliche Aspekte der Gestalt 2.1. Lokale Qualifizierung 2.2. Zwischenfazit 2.3. Zeitliche Qualifizierung 3. Zusammenfassung III. Psalm 110(109) 1. Zur messianischen Relecture des Textes 2. Übermenschliche Aspekte der Gestalt 2.1. Zur wesensmäßigen Grundbestimmung 2.2. Lokale Qualifizierung 2.3. Zwischenfazit 2.4. Zeitliche Qualifizierung 3. Zusammenfassung IV. Micha 4,14–5,3 1. Zur messianischen Relecture des Textes 2. Übermenschliche Aspekte der Gestalt 2.1. Universale Ausdehnung des messianischen Reiches 2.2. Zeitliche Qualifizierung 3. Zusammenfassung V. Amos 4,13LXX 1. Zur messianischen Relecture des Textes 2. Übermenschliche Aspekte der messianischen Gestalt 2.1. Verbindung mit der Schöpfung 2.2. Identifikation mit Gott? 3. Zusammenfassung VI. Klagelieder 4,20 1. Zur messianischen Relecture des Textes: fragliche Evidenz 2. Übermenschliche Aspekte des Gesalbten von Klgl 4,20 3. Zusammenfassung VII. Zusammenfassung und Kontextualisierung 1. Zusammenfassung: Präexistente eschatologische Heilsgestalten 2. Kontextualisierung: Präexistente Heilsgestalten und Weisheit Kapitel 3: Der danielische „Menschensohn“ und damit verwandte eschatologische Heilsgestalten I. Einleitung II. Daniel 7 1. Zur messianischen Relecture des Textes 2. Übermenschliche Aspekte der Gestalt 2.1. Die wesensmäßige Grundbestimmung 2.2. Lokale Qualifizierung 2.3. Zeitliche Qualifizierung 2.4. Begleiterscheinungen 2.5. Funktion und Mittel 2.6. Figurenkonstellation 3. Zusammenfassung III. Die Bilderreden des 1. Henoch 1. Zum messianischen Charakter des Textes 2. Übermenschliche Aspekte der messianischen Gestalt 2.1. Die wesensmäßige Grundbestimmung 2.2. Lokale Qualifizierung 2.3. Zeitliche Qualifizierung 2.4. Begleiterscheinungen 2.5. Exkurs: PsSal 17,31–32 2.6. Figurenkonstellation 2.7. Kultische Verehrung 3. Zusammenfassung IV. Das 4. Buch Esra 1. Zum messianischen Charakter des Textes 2. Übermenschliche Aspekte der messianischen Gestalt 2.1. Wesensmäßige Grundbestimmung 2.2. Lokale Qualifizierung 2.3. Zeitliche Qualifizierung 2.4. Begleiterscheinungen 2.5. Figurenkonstellation: Verhältnis zu Gott? 3. Zusammenfassung V. Das 2. Buch Baruch VI. Sibyllinische Orakel V 1. Zum messianischen Charakter des Textes 2. Übermenschliche Aspekte der messianischen Gestalt 2.1. Wesensmäßige Grundbestimmung 2.2. Lokale Qualifizierung 2.3. Zeitliche Qualifizierung 2.4. Machtmittel 2.5. Figurenkonstellation 3. Zusammenfassung VII. Die Exagoge des Tragikers Ezechiel 68–89 VIII. Zusammenfassung und Kontextualisierung 1. Zusammenfassung: Der danielische „Menschensohn“ und damit verwandte eschatologische Heilsgestalten 2. Die von Dan 7 ausgehenden Vorstellungen im Kontext weiterer messianischer Diskurse Kapitel 4: Engelhafte und göttliche eschatologische Heilsgestalten I. Einleitung II. Jesaja 9,5f 1. Zur messianischen Relecture des Textes 2. Übermenschliche Aspekte der Gestalt 2.1. Wesensmäßige Grundbestimmung 2.2. Zeitliche Qualifizierung 2.3. Verhältnis zu Gott 3. Zusammenfassung III. Psalm 45(44) 1. Zur messianischen Relecture des Textes 2. Übermenschliche Aspekte: Auszeichnung mit Gottesprädikat 3. Zusammenfassung IV. Maleachi 3,1.23 1. Zur messianischen Relecture des Textes 2. Übermenschliche Aspekte der Gestalt 2.1. Wesensmäßige Grundbestimmung 2.2. Lokale und zeitliche Qualifizierung 3. Zusammenfassung V. 11QMelchizedek (11Q13) 1. Zum messianischen Charakter des Textes 2. Übermenschliche Aspekte Melchizedeks 2.1. Wesensmäßige Grundbestimmung 2.2. Lokale Qualifizierung 2.3. Zeitliche Qualifizierung 2.4. Figurenkonstellation 3. Zusammenfassung VI. Self-Glorification Hymn (4Q491c und verwandte Texte) 1. Zum messianischen Charakter des Textes 2. Übermenschliche Aspekte der Gestalt 2.1. Lokale Qualifizierung 2.2. Wesensmäßige Grundbestimmung 2.3. Verhältnis zu den Elim 3. Zusammenfassung VII. Assumptio Mosis 10,2 1. Zum messianischen Charakter des Textes 2. Übermenschliche Aspekte der messianischen Gestalt 2.1. Wesensmäßige Grundbestimmung 2.2. Lokale Qualifizierung 3. Zusammenfassung VIII. Zusammenfassung und Kontextualisierung 1. Zusammenfassung: Engelhafte und göttliche Heilsgestalten 2. Kontextualisierung innerhalb frühjüdischer Engelsdiskurse Kapitel 5: Eschatologische Heilsgestalten als „Sohn Gottes“ und „von Gott gezeugt“ I. Einleitung II. Psalm 2 III. 2Samuel 7 IV. 4Q174 (4QMidrEschata) V. 4Q246 (Der Sohn-Gottes-Text) 1. Zum messianischen Charakter des Textes 2. Übermenschliche Aspekte: Gottessohnschaft und ewige Königsherrschaft VI. Exkurs: Der Erstgeborene Sohn in 4Q369 VII. Jesaja 7,14LXX 1. Zur messianischen Relecture des Textes 2. Jungfräuliche Geburt? VIII. 1QSa II,11f („Gemeinschaftsregel“) IX. Sibyllinische Orakel III,652–656 1. Zum messianischen Charakter von Sib III 2. Zum Ausdruck „König von der Sonne“ X. Kontext und Bedeutung der Gottessohnschaft 1. Sprachlicher Kontext: Israel, Engel, Gerechter und König als Sohn Gottes 2. Religionsgeschichtlicher Kontext: Gottessohnschaft als Teil der ägyptischen und altisraelitischen Königsideologie 3. Zeitgeschichtlicher Kontext: Gottessohnschaft und hellenistischer Herrscherkult 4. Eschatologische Heilsgestalten als Sohn Gottes: Zwischen Mythos und Metapher XI. Zusammenfassung: Eschatologische Heilsgestalten als „Sohn Gottes“ und „von Gott gezeugt“ Kapitel 6: Ergebnisse und Perspektiven I. Zusammenfassung II. Der eine Gott und die vielen „divine beings“: Gibt es eine „protobinitarische“ oder göttliche messianische Erwartung? III. Systematisierbarkeit und Verbreitung IV. Ausblick ins Neue Testament Literaturverzeichnis Stellenregister Autorinnen- und Autorenregister Sachregister "Ruben A. Bühner untersucht die jüdisch-messianischen Wurzeln der frühesten Aussagen über die Göttlichkeit Jesu. Indem er aufzeigt, inwiefern bereits Juden unabhängig von der frühen Jesusbewegung übermenschliche Aspekte in ihre messianischen Erwartungen integrieren konnten, stellt er bisherige Verhältnisbestimmungen in Frage." --back cover
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