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Hoffnung auf eine bessere Vergangenheit : Kollektivierungsdiskurse und ihre Codes der Verräumlichung

معرفی کتاب «Hoffnung auf eine bessere Vergangenheit : Kollektivierungsdiskurse und ihre Codes der Verräumlichung» نوشتهٔ Jochen Kibel; Technische Universität Berlin، منتشرشده توسط نشر SSOAR در سال 2021. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Unter dem ungewissen Erwartungshorizont spätmoderner Gesellschaften treten verschiedene Vorstellungen kollektiver Identität in Konflikt. Jochen Kibel zeigt: Im Streit um das Neue Museum in Berlin und das Militärhistorische Museum in Dresden artikulierten sich unterschiedliche Kollektivierungsdiskurse, in denen die Vergangenheit nach den Anforderungen der Gegenwart umgeformt wurde. Der retrospektive Blick gewährt damit immer auch die prospektive Hoffnung auf eine bessere Vergangenheit. Die dynamischen Verhältnisse der Gegenwart bringen schließlich eine Form reflexiver Identitätsbildung hervor, in der auch die Fähigkeit anhaltender Selbstkritik in der Vergangenheit ›wiedergefunden‹ wird. Die Vorstellung einer wandlungsfähigen Identität gewährleistet dann ein Gleichbleiben im Strom der Zeit, durch beständige Kurskorrekturen. Abstract: Unter dem ungewissen Erwartungshorizont spätmoderner Gesellschaften treten verschiedene Vorstellungen kollektiver Identität in Konflikt. Der Autor zeigt: Im Streit um das Neue Museum in Berlin und das Militärhistorische Museum in Dresden artikulierten sich unterschiedliche Kollektivierungsdiskurse, in denen die Vergangenheit nach den Anforderungen der Gegenwart umgeformt wurde. Der retrospektive Blick gewährt damit immer auch die prospektive Hoffnung auf eine bessere Vergangenheit. Die dynamischen Verhältnisse der Gegenwart bringen schließlich eine Form reflexiver Identitätsbildung hervor, in der auch die Fähigkeit anhaltender Selbstkritik in der Vergangenheit 'wiedergefunden' wird. Die Vorstellung einer wandlungsfähigen Identität gewährleistet dann ein Gleichbleiben im Strom der Zeit, durch beständige Kurskorrekturen Der Konflikt zwischen verschiedenen Vorstellungen kollektiver Identität wird nicht zuletzt auf dem Feld der Erinnerungspolitik ausgetragen. Jochen Kibel geht den Kollektivierungsdiskursen nach, die sich im Streit um das Neue Museum in Berlin und das Militärhistorische Museum in Dresden artikulierten: Der retrospektive Blick zurück gewährt immer auch die prospektive Hoffnung auf eine bessere Vergangenheit. Die dynamischen Verhältnisse der Gegenwart bringen eine Form reflexiver Identitätsbildung hervor, in der auch die Fähigkeit anhaltender Selbstkritik in der Vergangenheit »wiedergefunden« wird. Die Vorstellung einer wandlungsfähigen Identität gewährleistet dann ein Gleichbleiben im Strom der Zeit, durch beständige Kurskorrekturen. Inhalt Einleitung: Wiederholung 1. Die Erfahrungsräume der Gegenwart 2. Im Schatten der Identitätsfabrik 3. Die diskursive Konstruktion der gebauten Welt 4. Ein Bild der Ewigkeit und die Codes der Verräumlichung 5. Streit um das Erbe: Der Diskurs des Neuen Museums Berlin 6. Schwierige Erbschaft: Der Diskurs des Militärhistorischen Museums Dresden 7. Unter dem Erwartungshorizont der Gegenwart: Konstanz – Kontinuität – Kritik Danksagung Abbildungsverzeichnis Literaturverzeichnis
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