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Hören als Praxis : Sinnliche Wahrnehmungsweisen technisch (re-)produzierter Sprache

معرفی کتاب «Hören als Praxis : Sinnliche Wahrnehmungsweisen technisch (re-)produzierter Sprache» نوشتهٔ Miklas Schulz (auth.)، منتشرشده توسط نشر VS Verlag für Sozialwissenschaften در سال 2018. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Miklas Schulz entwickelt anhand zweier praxistheoretisch fundierter empirischer Zugänge – einer Interviewanalyse und einer Autoethnografie – das Konzept des Doing Perception. Im Zentrum steht die Art und Weise, wie sich Menschen über die Medien Stimme und Schrift ins Verhältnis zur eigenen Sinneswahrnehmung setzen. Das der Studie zugrunde gelegte komparative Vorgehen verbindet Dispositivtheorie und neue Leibphänomenologie, indem es die Wissensbestände rekonstruiert, aus denen sich sozio-technische Aneignungspraxen konfigurieren. Überblick 7 Inhalt 8 1 Einleitung: Ausgangsbeobachtung und Zielsetzung der Studie 12 1.1 Die kulturwissenschaftliche Diskussion der Sinne 20 1.2 Die Soziologie und die Sinne 24 1.3 Die Sinne zwischen Leib, Körper und Diskurs 28 1.4 Forschungspraktische Herausforderungen und methodisches Vorgehen 36 2 Praxistheoretische Grundlagen 46 2.1 Allgemeines zum Dispositivbegriff 52 2.2 Die Ebenen der Subjektanordnungen im (auditiven) Mediendispositiv 54 2.2.1 Ein soziologisches Mediendispositiv 58 2.2.2 Objektivationen, Subjektivierungsform und Subjektivierungsweise 62 2.2.3 Subjektivierung in dispositiven Höranordnungen 66 2.3 Die Hörsituation als soziales Medien-Dispositiv 68 3 Sinnesanthropologien: Von Konstanz zum Wandel 71 3.1 Die Simmel’sche Soziologie der Sinne 73 3.2 Die Sinnestätigkeit nach Plessner 77 3.2.1 Die Stufen geistiger Sinngebung nach Plessner 77 3.2.2 Die Sinnesfelder und das Sehen 80 3.2.3 Das Hören bei Plessner 82 3.2.4 Die Musik der Sprache 85 3.3 Die Historizität der Sinneswahrnehmung 89 3.4 Qualitäten technologisch reproduzierter Mikrofonstimmen 94 3.5 Auditives unter den Bedingungen technologischer Reproduzierbarkeit 99 4 Zur Diskursivierung medientechnischer Transformationen von Sprache 101 4.1 Die Subjektformierung in der bürgerlichen Schriftkultur 103 4.2 Legitime Zerstreuung durch Alltagskünste ? 106 4.3 Der Walkman: Beweglichkeit und neue Wahrnehmungschancen 108 4.4 Die Sozialphänomenologie im (Entfremdungs-)Diskurs über den Walkman 111 4.5 Das Hörbuch in der Kritik 113 4.5.1 Eine gouvernementale Neuauflage der Kritik mobiler Hörpraxen 116 4.5.2 Wider eine auditive und mobile Literaturaneignung 118 4.5.3 Die Hörbuch-Stimme als Schrift-Verstimmung 122 4.6 Sinnlichkeitsverlust und Freiheitsgewinn 126 5 Die Forschungspraxis im Kontext von Medien-Sinn und Hermeneutiken 129 5.1 Sprache als kontextuelles Phänomen 131 5.1.1 Gesprochene und geschriebene Sprache am Beispiel des Hörbuchs 132 5.1.2 Die Differenz eigener und fremder Stimmen 134 5.2 Die Ästhesiologie als Forschungsperspektive 139 5.3 Zwei Hermeneutiken – eine Heuristik 144 5.3.1 Eine Hermeneutik der Schrift nach Derrida 146 5.3.2 Eine Hermeneutik der Stimme nach Plessner 151 5.3.3 Eine Matrix medienbezogener Hermeneutiken 153 5.4 Operationalisierung des akustischen Materials 156 5.4.1 Das Hörspiel 156 5.4.1.1 Wortkunstwerke: Das klassische Hörspiel 157 5.4.1.2 Das Experimentalhörspiel 158 5.4.1.3 Das neue Experimentalhörspiel der 1960er Jahre 160 5.4.2 Das Hörbuch als traditionelles Wortkunstwerk 161 5.4.3 Informationsbasierte Hörsendungen 165 5.5 Durchmischte Sinngebungen bei Hörtexten 167 6 Zeitregie und leibliches Verstehen: zwei Konzeptualisierungsvorschläge 171 6.1 Die Zeitregie in der sinnlichen Textaneignungspraxis 174 6.1.1 Die vernachlässigte Dimension der Zeitlichkeit bei der Hörtext-Aneignung 177 6.1.2 Zeitkonstruktionen im medientechnischen Kontext 179 6.1.3 Ästhetisierte Eigenzeiten 184 6.2 Der Leib, Wissensformen und Atmosphären 186 6.2.1 Die Leibphilosophie als Ausgangspunkt für eine Neophänomenologie 187 6.2.2 Die Verschränkung von Körperwissen und leibgebundenem Wissen 193 6.2.3 Hörweisen und der leibliche Eigensinn 197 6.2.4 Atmosphären und der Stimm-Raum 201 6.3 Auditivität und leibliches Verstehen 205 7 Methodologie und Methode 208 7.1 Die suspensive Forschungshaltung und die Entwicklung des Erkenntnisinteresses 211 7.2 Aneignungspraxen und die Erforschung von Wissensformen 214 7.2.1 Die Rekonstruierbarkeit unterschiedlicher Wissensformen 217 7.2.2 Methodologische Grundlagen des integrativen Basisverfahrens 220 7.3 Begründung der Erhebungsmethode, Samplestrategie und Rekrutierungspraxis 223 7.4 Explikation der einzelnen rekonstruktiven Auswertungsschritte 226 7.5 Die verwendeten rekonstruktiven Analyseinstrumente 227 8 Die empirische Rekonstruktion von Hörweisen 231 8.1 Hörweisen im Kontext des Hörspiels 232 8.1.1 Immersives Hören 232 8.1.2 Sinngebungen und ihre Wertschätzung 234 8.2 Kontextuelle Aushandlungen beim Hörbuch-Hören 242 8.2.1 Gesteigerte Affizierung durch Kopfhörer-Hören 245 8.2.2 Entspannung durch Verdrängung innerer Stimmen 250 8.2.3 Zeitkonstruktionen beim Hörbuch-Hören 253 8.3 Fragmentiertes Hören von Informationssendungen 261 8.4 Mediengeleitete Differenzerfahrungen 266 8.4.1 Die Rekonstruktion hermeneutischer Haltungen 272 8.4.2 Medienbezogene Aneignungspraxen im Sinnes-Wissen 278 8.5 Empirische Konfigurationen eines Sinnes-Wissen 283 8.5.1 Bürgerliche Deutungsweisen und der Literalitätsdiskurs 284 8.5.2 Medientechnologisch induzierte Entfremdung 287 8.5.3 Digitalisierung und ein Gefühl von Progressivität 290 8.6 Konfigurationen vorherrschenden Sinnes-Wissens 294 9 Hören als epistemische Praxis 298 9.1 (Auto-)Ethnografie als Methode 302 9.2 Differenzen sinnlicher Textaneignung ? 305 9.2.1 Textsteuerung im Hörmodus 307 9.2.2 Auditives Lesen im akustischen Text 311 9.2.3 Die Praxis des schreibenden Hörens 318 9.3 Das Trainingsfeld epistemischer Praxis 325 10 Schluss: Diskussion, Zusammenfassung und Ausblick 330 10.1 Die Hermeneutiken des Hör-Sinns 333 10.1.1 Der stimmhermeneutische Deutungsmaßstab bei Hörtext-Aneignung 338 10.1.2 Der stimmhermeneutische Deutungsmaßstab optischer Textaneignung 339 10.1.3 Der schrifthermeneutische Deutungsmaßstab auditiver Textaneignung 340 10.1.4 Schrifthermeneutik und das Hören als epistemische Praxis 343 10.2 Die Ebenen des rekonstruierten Sinnes-Wissens 346 10.3 Die Wandelbarkeit sinnlicher Wahrnehmungsstrukturen 354 10.4 Fazit 357 10.5 Ausblick: Forschungsbedarf beim Doing Perception 369 Bibliografie 376 Abbildungsverzeichnis 404 Anhang 405 Interviewleitfaden 405 Sozialstatistischer Kurzfragebogen 409 Übersicht über das Sample 410 Basistranskriptionsregeln nach GAT 2 412 Danksagung 414 Miklas Schulz entwickelt anhand zweier praxistheoretisch fundierter empirischer Zugänge - einer Interviewanalyse und einer Autoethnografie - das Konzept des Doing Perception. Im Zentrum steht die Art und Weise, wie sich Menschen über die Medien Stimme und Schrift ins Verhältnis zur eigenen Sinneswahrnehmung setzen. Das der Studie zugrunde gelegte komparative Vorgehen verbindet Dispositivtheorie und neue Leibphänomenologie, indem es die Wissensbestände rekonstruiert, aus denen sich sozio-technische Aneignungspraxen konfigurieren. Der Inhalt Sinnesanthropologien: Von Konstanz zum Wandel Zur Diskursivierung medientechnischer Transformationen von Sprache Die Forschungspraxis im Kontext von Medien-Sinn und Hermeneutiken Zeitregie und leibliches Verstehen Die empirische Rekonstruktion von Hörweisen Hören als epistemische Praxis Die Zielgruppen Lehrende und Studierende in den Feldern Sound Studies, Kultursoziologie, Diversity Studies, Philosophie, Medienwissenschaften, (Sonder-)Pädagogik/Erziehungswissenschaften Praktikerinnen und Praktiker der Inklusionspädagogik Der Autor Miklas Schulz arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter (Postdoc) am Institut für Sonderpädagogik an der Leibniz Universität Hannover. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Körper-, Medien- und Kultursoziologie, qualitative Methoden, Dispositivforschung und Disability Studies sowie Fragen der Inklusion Miklas Schulz entwickelt anhand zweier praxistheoretisch fundierter empirischer Zugänge - einer Interviewanalyse und einer Autoethnografie - das Konzept des Doing Perception. Im Zentrum steht die Art und Weise, wie sich Menschen über die Medien Stimme und Schrift ins Verhältnis zur eigenen Sinneswahrnehmung setzen. Das der Studie zugrunde gelegte komparative Vorgehen verbindet Dispositivtheorie und neue Leibphänomenologie, indem es die Wissensbestände rekonstruiert, aus denen sich sozio-technische Aneignungspraxen konfigurieren. Der Inhalt Sinnesanthropologien: Von Konstanz zum Wandel Zur Diskursivierung medientechnischer Transformationen von Sprache Die Forschungspraxis im Kontext von Medien-Sinn und Hermeneutiken Zeitregie und leibliches Verstehen Die empirische Rekonstruktion von Hörweisen Hören als epistemische Praxis Die Zielgruppen Lehrende und Studierende in den Feldern Sound Studies, Kultursoziologie, Diversity Studies, Philosophie, Medienwissenschaften, (Sonder- )Pädagogik/Erziehungswissenschaften Praktikerinnen und Praktiker der Inklusionspädagogik Der Autor Miklas Schulz arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter (Postdoc) am Institut für Sonderpädagogik an der Leibniz Universität Hannover. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Körper-, Medien- und Kultursoziologie, qualitative Methoden, Dispositivforschung und Disability Studies sowie Fragen der Inklusion Front Matter ....Pages I-XII Einleitung: Ausgangsbeobachtung und Zielsetzung der Studie (Miklas Schulz)....Pages 1-34 Praxistheoretische Grundlagen (Miklas Schulz)....Pages 35-59 Sinnesanthropologien: Von Konstanz zum Wandel (Miklas Schulz)....Pages 61-90 Zur Diskursivierung medientechnischer Transformationen von Sprache (Miklas Schulz)....Pages 91-118 Die Forschungspraxis im Kontext von Medien-Sinn und Hermeneutiken (Miklas Schulz)....Pages 119-160 Zeitregie und leibliches Verstehen: zwei Konzeptualisierungsvorschläge (Miklas Schulz)....Pages 161-197 Methodologie und Methode (Miklas Schulz)....Pages 199-221 Die empirische Rekonstruktion von Hörweisen (Miklas Schulz)....Pages 223-289 Hören als epistemische Praxis (Miklas Schulz)....Pages 291-322 Schluss: Diskussion, Zusammenfassung und Ausblick (Miklas Schulz)....Pages 323-368 Back Matter ....Pages 369-411 Miklas Schulz entwickelt anhand zweier praxistheoretisch fundierter empirischer Zugange - einer Interviewanalyse und einer Autoethnografie - das Konzept des Doing Perception. Im Zentrum steht die Art und Weise, wie sich Menschen uber die Medien Stimme und Schrift ins Verhaltnis zur eigenen Sinneswahrnehmung setzen.
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