Höhensiedlungen zwischen Antike und Mittelalter von den Ardennen bis zur Adria (Erganzungsbande Zum Reallexikon Der Germanischen Altertumskunde, 58) (German Edition)
معرفی کتاب «Höhensiedlungen zwischen Antike und Mittelalter von den Ardennen bis zur Adria (Erganzungsbande Zum Reallexikon Der Germanischen Altertumskunde, 58) (German Edition)» نوشتهٔ Steuer, Heiko، منتشرشده توسط نشر Saur در سال 2008. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Die Publikation zeigt, dass Höhenstationen in einer breiten Zone von den Ardennen bis zu den Ost- und Südalpen während der Spätantike, im 3. und vor allem im 4./5. Jahrhundert, gewissermaßen beiderseits des ehemaligen römischen Rhein-Donau-Limes aufgesucht wurden. Einerseits wurden Höhen zu Befestigungen ausgebaut, andererseits verlegte die Elite gehobenen Lebensstil auf die Höhe. Dabei wurden in den Ost- und Südostalpen auch die Kirchen als ein Aspekt zentralörtlicher Funktionen aus der Ebene mit auf die Höhe verlegt. Deutlich wurde, dass Herrschaft und Repräsentation wesentliche Faktoren waren, um aus den Tälern auf die Höhen zu wechseln, weshalb möglichst auffällige und weithin sichtbare Berge ausgewählt wurden. Als zusätzliches bisher unbekanntes Phänomen wurde erkennbar, dass nördlich der Alpen während der späten Merowinger- und frühen Karolingerzeit diese Höhen erneut aufgesucht wurden. Die Gründe dafür müssen noch erforscht werden.Entscheidende archäologische Geländerforschungen und großflächige Ausgrabungen finden seit etwa 20 Jahren statt, zumal in manchen Gebieten diese Höhensiedlungen überhaupt erst in jüngster Zeit entdeckt worden sind. Frontmatter......Page 2 Inhalt......Page 6 Vorwort......Page 10 Struktur und Zielsetzung der Tagung. „Höhensiedlungen zwischen Antike und Mittelalter von den Ardennen bis zur Adria“......Page 14 Fortifications de hauteur et habitat perché de l’Antiquité tardive au début du Haut Moyen-Age, entre Fagne et Eifel......Page 26 Gallische Höhensiedlungen und germanische Söldner im 4./5. Jahrhundert......Page 84 Befestigte spätrömische Höhensiedlungen in Eifel und Hunsrück......Page 118 Zwischen Merkur und Michael: Der Heiligenberg bei Heidelberg in Völkerwanderungszeit und Frühmittelalter......Page 134 Der Breisacher Münsterberg: Die Befestigung des Berges in spätrömischer Zeit......Page 178 Der Breisacher Münsterberg: Ein Zentralort im frühen Mittelalter......Page 198 Völkerwanderungszeitliche Höhenstationen am Schwarzwaldrand. Eine Zusammenfassung der Gemeinsamkeiten und Unterschiede......Page 226 Der Runde Berg bei Urach. Die alamannische Besiedlung im 4. und 5. Jahrhundert......Page 274 Aspekte völkerwanderungszeitlicher Siedlungsmodelle in Süddeutschland......Page 336 Spätantike und frühmittelalterliche Höhensiedlungen im Schweizer Jura......Page 354 Der Grosse Chastel bei Bad Lostorf, eine spätrömische Höhensiedlung im Solothurner Jura......Page 394 Höhensiedlungen der Spätantike und des frühen Mittelalters in der Raetia I und in angrenzenden Gebieten der Maxima Sequanorum......Page 402 Der Oberleiserberg bei Ernstbrunn – eine Höhensiedlung des 4. und 5. Jahrhunderts n. Chr.......Page 440 Höhensiedlungen der Völkerwanderungszeit im nördlichen Karpatenbecken......Page 470 Castra und Höhensiedlungen vom 3. bis. 6. Jahrhundert in Slowenien......Page 494 Die spätantik-frühbyzantinischen befestigten Höhenanlagen in Serbien......Page 546 Late Antique and Early Byzantine fortifications in Bosnia and Herzegovina (hinterland of the province of Dalmatia)......Page 572 Castra und Höhensiedlungen in Kärnten und Nordtirol......Page 608 Castra und Höhensiedlungen in Südtirol, im Trentino und in Friaul......Page 656 Höhensiedlungen und castra zwischen Spätantike und Frühmittelalter in Oberitalien......Page 728 Late antique and early medieval hilltop settlements in central Italy: State of research and interpretations......Page 762 ‚terra non est‘. Zentralsiedlungen der Völkerwanderungszeit im Maas-Rhein-Gebiet......Page 778 Castra und Höhensiedlungen in der schriftlichen Überlieferung von der Spätantike bis zur frühen Karolingerzeit......Page 808 Nachwort – Ergebnisse und offene Fragen......Page 834 Backmatter......Page 886 Review text: "Der Tagungsband ist [...]durch seine gleichermaßen kompilatorische und Neues mitteilende Qualität ein wichtiges Standardwerk. Gerade auch, weil es grundlegende methodische Probleme aufdeckt, wird esdie diesbezügliche Forschung nachhaltig stimulieren."Jochen Haas in: Trierer Zeitschrift (Rheinisches Landesmuseum Trier) 71-72/2008-2009
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