معرفی کتاب «Hitlers Pressechef : Otto Dietrich (1897-1952) - Eine Biografie» نوشتهٔ Krings, Stefan، منتشرشده توسط نشر Konstanz University Press. in Wallstein-Verlag GmbH Verlag und Werbung در سال 2012. این کتاب در فرمت epub، زبان آلمانی ارائه شده است.
Otto Dietrich gehörte als Reichspressechef der NSDAP fast vierzehn Jahre lang zu den engsten Begleitern Adolf Hitlers. Zwischen 1938 und 1945 hatte er zugleich die Funktion des Pressechefs der Reichsregierung in Goebbels' Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda. Um so erstaunlicher ist, dass seiner Person bislang wenig wissenschaftliche Aufmerksamkeit geschenkt wurde. Stefan Krings konnte für seine biografisch angelegte Studie erstmals auch den persönlichen Nachlass von Otto Dietrich auswerten. Er zeigt, dass sich der eher farblose Pressesprecher durch ehrgeiziges Machtstreben und geschickte Personalpolitik eine starke Position auf dem Pressesektor geschaffen hatte und hier sogar einige Zeit mächtiger war als der zynisch-diabolische Rhetoriker Goebbels. Die jahrzehntelange Fixierung der kommunikationshistorischen Forschung auf die Person Joseph Goebbels wird damit in Frage gestellt.### Pressestimmen»Stefan Krings’ aufschlussreiche Biografie rückt nicht nur das Bild zurecht, das Dietrich von sich selbst gezeichnet hat, sondern sie korrigiert auch die bisherige Fixierung der historischen Forschung auf Goebbels als die Zentralfigur der NS-Propaganda. Auf dem Felde der Pressepolitik war Dietrich zeitweilig seinem Rivalen durchaus ebenbürtig. So ist dieses Buch über die rein biografische Darstellung hinaus auch ein wichtiger Beitrag zur Mediengeschichte des »Dritten Reiches«.« --Volker Ullrich, Deutschlandfunk, 03.05.2010»Eine brillante Studie. Krings Buch geht weit über eine biografische Darstellung von »Hitlers Pressechef« hinaus. Es ist ein bedeutender Beitrag zur Mediengeschichte der NS-Zeit, der nicht nur in Fachkreisen Verbreitung finden sollte.« --(Vorwärts.de, Januar 2011)»Den Karriereweg Dietrichs schildert Krings anschaulich auf breiter Quellenbasis. Nebenbei erfährt der Leser sehr viel über die Presse und Presselenkung in der NS-Diktatur, zahlreiche Kurzbiographien von Journalisten und Propagandisten machen das Buch zusätzlich zu einer Fundgrube. Letzteres ist umso wertvoller, da nach wie vor ein zuverlässiges biographisches Nachschlagewerk zum Journalismus und Pressewesen im Nationalsozialismus fehlt.« --(Dr. Markus Roth, WLA-online 2010/2, Oktober 2010)»Stefan Krings stellt Dietrichs Werdegang nach fleißigen Recherchen gekonnt in die personellen und organisatorischen Verflechtungen der Medienlenkung im »Dritten Reich«. So können einerseits die Fixierung auf Hitlers Chefpropagandisten Goebbels durchbrochen, andererseits der grenzenlose Opportunismus der meisten Presseleute sowie die internen Konflikte der für Propaganda zuständigen Institutionen von Staat und Partei wieder einmal dargestellt werden.« --(Rainer Blasius, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26.07.2010)»Stefan Krings’ aufschlussreiche Biografie rückt nicht nur das Bild zurecht, das Dietrich von sich selbst gezeichnet hat, sondern sie korrigiert auch die bisherige Fixierung der historischen Forschung auf Goebbels als die Zentralfigur der NS-Propaganda. Auf dem Felde der Pressepolitik war Dietrich zeitweilig seinem Rivalen durchaus ebenbürtig. So ist dieses Buch über die rein biografische Darstellung hinaus auch ein wichtiger Beitrag zur Mediengeschichte des »Dritten Reiches«.« --(Volker Ullrich, Deutschlandfunk, 03.05.2010)Wörter : 194398Auszeichnung : lul.to Otto Dietrich gehörte als Reichspressechef der NSDAP fast vierzehn Jahre lang zu den engsten Begleitern Adolf Hitlers. Zwischen 1938 und 1945 hatte er zugleich die Funktion des Pressechefs der Reichsregierung in Goebbels' Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda. Um so erstaunlicher ist, dass seiner Person bislang wenig wissenschaftliche Aufmerksamkeit geschenkt wurde. Stefan Krings konnte für seine biografisch angelegte Studie erstmals auch den persönlichen Nachlass von Otto Dietrich auswerten. Er zeigt, dass sich der eher farblose Pressesprecher durch ehrgeiziges Machtstreben und geschickte Personalpolitik eine starke Position auf dem Pressesektor geschaffen hatte und hier sogar einige Zeit mächtiger war als der zynisch-diabolische Rhetoriker Goebbels. Die jahrzehntelange Fixierung der kommunikationshistorischen Forschung auf die Person Joseph Goebbels wird damit in Frage gestellt. ### Pressestimmen »Stefan Krings’ aufschlussreiche Biografie rückt nicht nur das Bild zurecht, das Dietrich von sich selbst gezeichnet hat, sondern sie korrigiert auch die bisherige Fixierung der historischen Forschung auf Goebbels als die Zentralfigur der NS-Propaganda. Auf dem Felde der Pressepolitik war Dietrich zeitweilig seinem Rivalen durchaus ebenbürtig. So ist dieses Buch über die rein biografische Darstellung hinaus auch ein wichtiger Beitrag zur Mediengeschichte des »Dritten Reiches«.« --Volker Ullrich, Deutschlandfunk, 03.05.2010 »Eine brillante Studie. Krings Buch geht weit über eine biografische Darstellung von »Hitlers Pressechef« hinaus. Es ist ein bedeutender Beitrag zur Mediengeschichte der NS-Zeit, der nicht nur in Fachkreisen Verbreitung finden sollte.« --(Vorwärts.de, Januar 2011) »Den Karriereweg Dietrichs schildert Krings anschaulich auf breiter Quellenbasis. Nebenbei erfährt der Leser sehr viel über die Presse und Presselenkung in der NS-Diktatur, zahlreiche Kurzbiographien von Journalisten und Propagandisten machen das Buch zusätzlich zu einer Fundgrube. Letzteres ist umso wertvoller, da nach wie vor ein zuverlässiges biographisches Nachschlagewerk zum Journalismus und Pressewesen im Nationalsozialismus fehlt.« --(Dr. Markus Roth, WLA-online 2010/2, Oktober 2010) »Stefan Krings stellt Dietrichs Werdegang nach fleißigen Recherchen gekonnt in die personellen und organisatorischen Verflechtungen der Medienlenkung im »Dritten Reich«. So können einerseits die Fixierung auf Hitlers Chefpropagandisten Goebbels durchbrochen, andererseits der grenzenlose Opportunismus der meisten Presseleute sowie die internen Konflikte der für Propaganda zuständigen Institutionen von Staat und Partei wieder einmal dargestellt werden.« --(Rainer Blasius, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26.07.2010) »Stefan Krings’ aufschlussreiche Biografie rückt nicht nur das Bild zurecht, das Dietrich von sich selbst gezeichnet hat, sondern sie korrigiert auch die bisherige Fixierung der historischen Forschung auf Goebbels als die Zentralfigur der NS-Propaganda. Auf dem Felde der Pressepolitik war Dietrich zeitweilig seinem Rivalen durchaus ebenbürtig. So ist dieses Buch über die rein biografische Darstellung hinaus auch ein wichtiger Beitrag zur Mediengeschichte des »Dritten Reiches«.« --(Volker Ullrich, Deutschlandfunk, 03.05.2010) Biographie & Autobiographie
Otto Dietrich gehörte als Reichspressechef der NSDAP fast vierzehn Jahre lang zu den engsten Begleitern Adolf Hitlers. Zwischen 1938 und 1945 hatte er zugleich die Funktion des Pressechefs der Reichsregierung in Goebbels' Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda. Um so erstaunlicher ist, dass seiner Person bislang wenig wissenschaftliche Aufmerksamkeit geschenkt wurde. Stefan Krings konnte für seine biografisch angelegte Studie erstmals auch den persönlichen Nachlass von Otto Dietrich auswerten. Er zeigt, dass sich der eher farblose Pressesprecher durch ehrgeiziges Machtstreben und geschickte Personalpolitik eine starke Position auf dem Pressesektor geschaffen hatte und hier sogar einige Zeit mächtiger war als der zynisch-diabolische Rhetoriker Goebbels. Die jahrzehntelange Fixierung der kommunikationshistorischen Forschung auf die Person Joseph Goebbels wird damit in Frage gestellt.
HauptbeschreibungOtto Dietrich gehörte als Reichspressechef der NSDAP fast vierzehn Jahre lang zu den engsten Begleitern Adolf Hitlers. Zwischen 1938 und 1945 hatte er zugleich die Funktion des Pressechefs der Reichsregierung in Goebbels' Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda. Um so erstaunlicher ist, dass seiner Person bislang wenig wissenschaftliche Aufmerksamkeit geschenkt wurde. Stefan Krings konnte für seine biografisch angelegte Studie erstmals auch den persönlichen Nachlass von Otto Dietrich auswerten. Er zeigt, dass sich der eher farblose Pressesprecher durch ehrgeiziges