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Historische Generationen : Über einen sozialen Mechanismus kulturellen Wandels und kollektiver Kreativität

معرفی کتاب «Historische Generationen : Über einen sozialen Mechanismus kulturellen Wandels und kollektiver Kreativität» نوشتهٔ Beate Fietze، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2009. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

In Zeiten beschleunigten gesellschaftlichen Wandels hat das Generationsthema Konjunktur. Die wissenschaftsgeschichtliche Rekonstruktion des Generationenverständnisses seit der Antike offenbart jedoch, dass die bei Karl Mannheim angelegte Verbindung von Generationstheorie und Theorien des sozialen Wandels im Zuge der Professionalisierung der Soziologie verloren ging. Diese Studie schlägt durch eine innovative Interpretation der klassischen Vorlage die Brücke zu aktuellen Theorieentwicklungen. Unter Rückgriff auf die Analysen von Margaret S. Archer und Shmuel N. Eisenstadt stellt die Reformulierung des Generationskonzeptes den Konstitutionsprozess historischer Generationen als einen sozialen Mechanismus kulturellen Wandels und kollektiver Kreativität heraus. Damit wird nicht nur der Anschluss an die makrosoziologische Diskussion neu eröffnet, sondern auch die kulturtheoretische Frage nach der Vermittlung von Biographie und Geschichte wieder aufgenommen. Generationen,Sozialer Wandel,Soziale Mechanismen,Kreativität,Karl Mannheim,Gesellschaft,Kultursoziologie,Soziologische Theorie,Wissenssoziologie,Politische Soziologie,Soziologie,Society,Sociology of Culture,Sociological Theory,Sociology of Knowledge,Political Sociology,Sociology INHALT Vorwort Einleitung 1. Generationssoziologie als Kultursoziologie: Eine wissenschaftsgeschichtliche Rekonstruktion der Generationstheorie 1.1 Die Dominanz der zyklischen Zeitvorstellung von der Antike bis zur Neuzeit: Das genealogische Prinzip 1.2 Die lineare Zeitvorstellung der Neuzeit als historischer Fortschritt und biographische Entwicklung: Das Konzept der Lebensalter 1.2.1 Das quantitative Zeitverständnis: Die Ableitung der Geschichte aus der natürlichen Abfolge der Generationen 1.2.2 Das qualitative Zeitverständnis: Die Ableitung der Generationen aus der biographischen Erfahrung 1.3 Die Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen: Das Konzept der historischen Generationen 1.4 Die Zäsur durch Nationalsozialismus und Zweiten Weltkrieg 1.5 Der Einzug des Strukturfunktionalismus in die Generationssoziologie: Das Konzept der Altersgruppen 1.6 Der Abschied der Generationssoziologie von der Kulturtheorie: Das Kohortenkonzept 1.7 Begriffskonfusion als Symptom der Stagnation generationssoziologischer Theoriebildung 1.7.1 Die Analyse der Studentenbewegung als verpasste Chance für die Generationssoziologie 1.7.2 Die Biographieforschung als Scheinlösung für das Problem der Generationen 1.8 Die Wiederentdeckung der Generationstheorie 1.9 Die zögerliche Rückkehr der Kulturtheorie in die Generationssoziologie 1.10 Resümee 2. Die Konstitution historischer Generationen: Ein sozialer Mechanismus kulturellen Wandels 2.1 Die Generationstheorie von Karl Mannheim 2.2 Generationslagerung: Selektivität des Realitätszugangs 2.3 Generationszusammenhang als Emergenzphänomen 2.4 Generationsbildung als sozialer Mechanismus kulturellen Wandels 2.5 „Entscheidende Kollektivereignisse“ als Chiffre 2.6 Generationseinheiten: Die Interpreten des Zeitgeistes 2.7 Resümee 3. Das Dilemma der Mannheimschen Wissenssoziologie: Gefangen zwischen Lebensphilosophie und Soziologie 4. Generationsspezifische Akteure: Die Reformulierung des Konzepts Historischer Generationen 4.1 Die Ersetzung der Kategorie des Zeitgeistes durch das Konzept der Öffentlichkeit 4.2 Die neue Verknüpfung von Geist und Macht: Politische Eliten als generationsspezifische Akteure 4.3 Die Politisierung altersspezifischer Situationsdeutungen: Generationsspezifische Akteure als Cross-cutting-Kategorie 4.4 Der Repräsentativitätsanspruch der Generationseliten 4.5 Die Definition des Generationsbewusstseins 4.6 Resümee 5. Narrative Identitätskonstruktion: Biographie und Generation 5.1 Das Konzept der kulturellen Erinnerung 5.2 Die Prädominanz der ersten Eindrücke 5.3 Jugenderlebnisse als biographische Matrix narrativer Identitätskonstruktionen 5.3.1 Adoleszenztheorie: Postadoleszenz als Grundlage personaler Identität 5.3.2 Lebensverlaufsforschung: Institutionalisierung des Lebenslaufs 5.3.3 Biographieforschung: Narrative Identitätskonstruktion als lebenslanger Prozess 5.3.4 Narrative Identität und Generationstheorie 5.4 Der biographische Zeithorizont und die Dauer einer Generation: Lebensdauer und Wirkungsdauer 5.5 Die narrative Identitätskonstruktion generationsspezifischer Akteure 5.6 Resümee 6. Prozesscharakter sozialen Wandels: Generation und Geschichte 6.1 Theorien sozialen Wandels und die Analyse generationsspezifischer Wandlungsprozesse 6.2 Die Bedeutung der Zeit für die Analyse kulturellen Wandels 6.2.1 Der analytische Dualismus: Ein Ausweg aus der kulturtheoretischen Sackgasse 6.2.2 Der morphogenetische Zyklus: Die analytische Hervorhebung der Zeit 6.3 Morphogenese und die Konstitution historischer Generationen 6.4 Varianten der Generationsbildung 6.4.1 Morphostatische Konstellationen: Die Latenz des generationsspezifischen Wandlungspotentials 6.4.2 Morphogenetische Konstellationen: Die Aktivierung des generationsspezifischen Wandlungspotentials 6.5 Resümee 7. Gesellschaftskrise und Generationsbildung: Ein sozialer Mechanismus kollektiver Kreativität 7.1 Kreativität als Potential und Prozess 7.2 Charismatische Bindung und die Redefinition der sozialen Ordnung 7.3 Gesellschaftskrise als generationsstiftendes Ereignis 7.4 Tradition und Innovation 7.5 Politisierung der Kultur und institutionelle Weichenstellung 7.6 Resümee 8. Die Generation der amerikanischen Progressivisten 8.1 Die Progressive Era als historischer Wendepunkt 8.2 Die Krise der 1890er Jahre als Geburtsstunde einer neuen historischen Generation 8.3 Neue Perspektiven: Die Herausforderung des etablierten kulturellen Systems durch die Situationsdeutung der Progressivisten 8.4 Die Generationseliten als innovative Minderheiten 8.4.1 Die Universitätsmitglieder 8.4.2 Die Kirchenkreise 8.4.3 Das Municipal Research Bureau Movement 8.4.4 Die Frauenrechtsbewegung und die Settlement-Bewegung 8.4.5 Die investigativen Journalisten 8.5 Die „formativen Jahre“ der Progressivisten 8.6 Der Konstitutionsprozess des progressivistischen Generationszusammenhangs 8.7 Die konkurrierenden Generationseinheiten 8.7.1 Die konservative Generationseinheit 8.7.2 Die populistische Generationseinheit 8.7.3 Die sozialistische Generationseinheit 8.7.4 Gemeinsamkeiten und Differenzen der Generationseinheiten 8.8 Resümee 9. Globalisierung und Generationsbildung 9.1 Das Jahr 1968 als Symbol der ersten globalen Generation 9.2 Die globale Gleichzeitigkeit der Studentenbewegung 9.3 Die Globalisierung des sozialhistorischen Raums als Voraussetzung für die Globalisierung des Generationszusammenhangs 9.4 1968 als Ausdruck globaler politischer und kultureller Umbrüche 9.5 Die Krise des Ost-West-Verhältnisses als politischer Entstehungszusammenhang der ersten globalen Generation 9.6 Institutionelle Konstitutionsbedingungen der globalen Generationselite 9.7 Die Politisierung der Kultur durch die 68er-Generation 9.8 Resümee Schluss Literatur In Zeiten beschleunigten gesellschaftlichen Wandels hat das Generationsthema Konjunktur. Die wissenschaftsgeschichtliche Rekonstruktion des Generationenverständnisses seit der Antike offenbart jedoch, dass die bei Karl Mannheim angelegte Verbindung von Generationstheorie und Theorien des sozialen Wandels im Zuge der Professionalisierung der Soziologie verloren ging. Diese Studie schlägt durch eine innovative Interpretation der klassischen Vorlage die Brücke zu aktuellen Theorieentwicklungen. Unter Rückgriff auf die Analysen von Margaret S. Archer und Shmuel N. Eisenstadt stellt die Reformulierung des Generationskonzeptes den Konstitutionsprozess historischer Generationen als einen sozialen Mechanismus kulturellen Wandels und kollektiver Kreativität heraus. Damit wird nicht nur der Anschluss an die makrosoziologische Diskussion neu eröffnet, sondern auch die kulturtheoretische Frage nach der Vermittlung von Biographie und Geschichte wieder aufgenommen.-- Provided by publisher In Zeiten beschleunigten gesellschaftlichen Wandels hat das Generationsthema Konjunktur. Die wissenschaftsgeschichtliche Rekonstruktion des Generationenkonzeptes offenbart jedoch, dass die bei Karl Mannheim angelegte Verbindung von Generationstheorie und Theorien des sozialen Wandelsim Zuge der Professionalisierung der Soziologie verloren ging. Diese Studie bietet eine innovative Interpretation und Neuformulierung der klassischen Vorlage: Der Konstitutionsprozess historischer Generationen wird als ein sozialer Mechanismus kulturellen Wandels und kollektiver Kreativität erkennbar. Damit wird das Konzept der historischen Generationen anschlussfähig an die aktuelle soziologische Theorie und nutzbar für die historisch-soziologische Forschung
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