Historisch-genetische Theorie der Kultur : Instabile Welten – Zur Prozessualen Logik im kulturellen Wandel
معرفی کتاب «Historisch-genetische Theorie der Kultur : Instabile Welten – Zur Prozessualen Logik im kulturellen Wandel» نوشتهٔ Günter Dux (auth.)، منتشرشده توسط نشر Springer Spektrum. in Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH در سال 2017. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Nichts hat sich so sehr in das Selbstverständnis des Menschen in der Moderne eingeschrieben wie das Wissen, dass die Lebensformen des Menschen von ihm selbst konstruktiv geschaffene Lebensformen darstellen. Nichts ist so wenig verstanden worden wie der konstruktive Prozess, durch den es möglich war, die Welt des Menschen entstehen zu lassen. Die Arbeiten von Dux eröffnen eine grandiose Erkenntnisperspektive, in dem er an das Wissen um die Evolution des Menschen anschließt. Die Pointe der von ihm dabei entwickelten Theorie der Kultur ist, dass er die Lebensformen des Menschen nicht schon in der Natur verortet, vielmehr auch deren Grundformen, Handeln, Denken und Sprache erst durch den Menschen entwickelt versteht. Dazu bedarf es allerdings einer anderen, einer prozessualen Logik im Verständnis der Lebensformen des Menschen. Anders als in einem Denken, in dem im Ausgang immer schon gelegen ist, was sich aus ihm entwickelt, bilden sich in einer prozessualen Logik die menschlichen Lebensformen erst in einem Prozess aus vorgegebenen Bedingungen heraus, ohne in ihnen selbst schon gelegen zu sein. Der Schlüssel zu ihrem Verständnis liegt, folgt man Dux, in der Ontogenese der Gattungsmitglieder. Mit den Formen ihrer Weiterentwicklungen setzen wir uns auf die Spur unserer selbst in der Geschichte und holen uns schließlich auch selbst ein. Front Matter....Pages I-XXI Front Matter....Pages 5-5 Auf der Suche nach der wiedergewonnenen Einheit der Welt....Pages 7-14 Der Umbruch im Weltverständnis der Neuzeit....Pages 15-24 Die kopernikanische Wende. Das Bewußtsein der Konvergenz, Konstruktivität und Historizität....Pages 25-31 Die anthropologische Verfassung als Bedingung der Enkulturation. Die Geistigkeit der Kultur....Pages 33-52 Die drei Welten....Pages 53-76 Die unverstandene Moderne. Résumé (I)....Pages 77-82 Front Matter....Pages 83-83 Die Subjektlogik vorneuzeitlichen Denkens. Denken vom Vorrang des Geistes....Pages 85-94 Die Reflexivität der Logik in den Semantiken philosophischen Weltverständnisses....Pages 95-104 Die Behauptung der absolutistischen Logik im neuzeitlichen Verständnis von Konvergenz und Konstruktivität....Pages 105-113 Der Verlust der Geschichte....Pages 115-128 Die prozessuale Logik im Denken der Neuzeit....Pages 129-136 Rekonstruktion als Erkenntniskritik und Methode historischen Verstehens....Pages 137-144 Die alte und die neue Logik. Résumé (II)....Pages 145-149 Front Matter....Pages 151-151 Die ontogenetische Wende in der genetischen Theorie Piagets. Ihre Bedeutung für die Geschichte....Pages 153-174 Von der genetischen zur historisch-genetischen Theorie....Pages 175-200 Die Genese von Kommunikation und Sprache....Pages 201-219 Sprachpragmatik und Gesellschaft....Pages 221-245 Eine Theorie der Kognition in systematischer Absicht. Résumé (III)....Pages 247-254 Front Matter....Pages 255-261 Gesellschaftsgeschichte und Kulturgeschichte....Pages 263-263 Front Matter....Pages 265-269 Die Entwicklung der gesellschaftlichen Strukturen bis zu den archaischen Zivilisationen....Pages 263-263 Die Entwicklung der logisch-arithmetischen Strukturen....Pages 271-282 Weltbild und materiale Logik von der Frühzeit bis zu den archaischen Zivilisationen....Pages 283-306 Die griechische Antike als Vorlauf zur Neuzeit. Gesellschaftliche Entwicklung und philosophische Reflexion....Pages 307-323 Der Prozeß der Säkularisierung im Mittelalter. Die Organisationsform der Stadt als Denkform der Neuzeit....Pages 325-345 Zum Schluß: Das Selbstverständnis der Moderne in der historischen Entwicklungslogik des Geistes....Pages 347-368 Back Matter....Pages 369-392 ....Pages 393-419 Nichts hat sich so sehr in das Selbstverständnis des Menschen in der Moderne eingeschrieben wie das Wissen, dass die Lebensformen des Menschen von ihm selbst konstruktiv geschaffene Lebensformen darstellen. Nichts ist so wenig verstanden worden wie der konstruktive Prozess, durch den es möglich war, die Welt des Menschen entstehen zu lassen. Die Arbeiten von Dux eröffnen eine grandiose Erkenntnisperspektive, in dem er an das Wissen um die Evolution des Menschen anschließt. Die Pointe der von ihm dabei entwickelten Theorie der Kultur ist, dass er die Lebensformen des Menschen nicht schon in der Natur verortet, vielmehr auch deren Grundformen, Handeln, Denken und Sprache erst durch den Menschen entwickelt versteht. Dazu bedarf es allerdings einer anderen, einer prozessualen Logik im Verständnis der Lebensformen des Menschen. Anders als in einem Denken, in dem im Ausgang immer schon gelegen ist, was sich aus ihm entwickelt, bilden sich in einer prozessualen Logik die menschlichen Lebensformen erst in einem Prozess aus vorgegebenen Bedingungen heraus, ohne in ihnen selbst schon gelegen zu sein. Der Schlüssel zu ihrem Verständnis liegt, folgt man Dux, in der Ontogenese der Gattungsmitglieder. Mit den Formen ihrer Weiterentwicklungen setzen wir uns auf die Spur unserer selbst in der Geschichte und holen uns schließlich auch selbst ein. Der Inhalt Die Spur, die in die Moderne führt Das Schisma der Logiken. Die Behauptung der absolutistischen Logik Die Revolution in der Erkenntnistheorie. Ontogenese und Geschichte Der Rückgewinn der Geschichte Der Autor Dr. Günter Dux ist Prof. emeritus am Institut für Soziologie der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
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