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HISTORISCH-GENETISCHE THEORIE DER GESELLSCHAFT : macht - herrschaft - gerechtigkeit

معرفی کتاب «HISTORISCH-GENETISCHE THEORIE DER GESELLSCHAFT : macht - herrschaft - gerechtigkeit» نوشتهٔ Günter Dux، منتشرشده توسط نشر Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH Springer VS در سال 2019. این کتاب در 9 صفحه، فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Die Theorie der Gesellschaft muss neu verhandelt werden. Es gibt unseres Wissens keine Theorie, die ihren Bildungsprozess aus der Evolution herausführt, um hernach ihrer Entwicklung in der Geschichte zu folgen. Exakt darum geht es in diesem Band. Möglich ist eine solche Theorie nur, wenn man den Bildungsprozess der Gesellschaft wie ihre Entwicklung historisch-genetisch rekonstruiert. Zugrunde liegt ihr der Erwerb der Handlungskompetenz, formiert hat sich die Gesellschaft über Macht. In der gesellschaftlichen Entwicklung hat Macht sich als Verhängnis erwiesen. Die von ihr bewirkten hierarchischen Strukturen waren in Häuptlingstümern und Big-man-Gesellschaften noch moderat, mit der Ausbildung von Herrschaft und Staat in den frühen Hochkulturen verlieren die der Herrschaft unterworfenen Subjekte Selbstbestimmung und Freiheit. Gerechtigkeit als Widerspruch gegen den Zugriff der Potentaten auf die Lebensformen der Subjekte wurde dadurch unter der Schwelle des Bewusstseins gehalten, dass Herrschaft einem Absoluten am Grunde der Welt zugeschrieben wurde und von Gott verordnet galt. Phasen des Widerstandes wurden durch das Machtpotential der Herrschaft ebenso unterdrückt, wie durch die Logik des Denkens im Ausgang von einem Absoluten. Auch noch in der Antike wurde Gerechtigkeit einem Absoluten zugeschrieben: Geist, der auf die Idee des Guten konvergierte. Nach dem Umbruch der Logik in der Neuzeit richtet sich das Postulat der Gerechtigkeit auf die Organisationsformen der Gesellschaft. Durch sie soll jeder ein Leben führen können, das den Sinnanforderungen der Zeit gerecht wird. **Der Inhalt** * Anforderungen an eine Theorie der Gesellschaft * Macht als Triebkraft und Verhängnis der historischen Entwicklung * Gerechtigkeit **Der Autor****Dr. Günter Dux** ist Prof. emeritus am Institut für Soziologie der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Die Theorie der Gesellschaft muss neu verhandelt werden. Es gibt unseres Wissens keine Theorie, die ihren Bildungsprozess aus der Evolution herausführt, um hernach ihrer Entwicklung in der Geschichte zu folgen. Exakt darum geht es in diesem Band. Möglich ist eine solche Theorie nur, wenn man den Bildungsprozess der Gesellschaft wie ihre Entwicklung historisch-genetisch rekonstruiert. Zugrunde liegt ihr der Erwerb der Handlungskompetenz, formiert hat sich die Gesellschaft über Macht. In der gesellschaftlichen Entwicklung hat Macht sich als Verhängnis erwiesen. Die von ihr bewirkten hierarchischen Strukturen waren in Häuptlingstümern und Big-man-Gesellschaften noch moderat, mit der Ausbildung von Herrschaft und Staat in den frühen Hochkulturen verlieren die der Herrschaft unterworfenen Subjekte Selbstbestimmung und Freiheit. Gerechtigkeit als Widerspruch gegen den Zugriff der Potentaten auf die Lebensformen der Subjekte wurde dadurch unter der Schwelle des Bewusstseins gehalten, dass Herrschaft einem Absoluten am Grunde der Welt zugeschrieben wurde und von Gott verordnet galt. Phasen des Widerstandes wurden durch das Machtpotential der Herrschaft ebenso unterdrückt, wie durch die Logik des Denkens im Ausgang von einem Absoluten. Auch noch in der Antike wurde Gerechtigkeit einem Absoluten zugeschrieben: Geist, der auf die Idee des Guten konvergierte. Nach dem Umbruch der Logik in der Neuzeit richtet sich das Postulat der Gerechtigkeit auf die Organisationsformen der Gesellschaft. Durch sie soll jeder ein Leben führen können, das den Sinnanforderungen der Zeit gerecht wird. Der Inhalt Anforderungen an eine Theorie der Gesellschaft Macht als Triebkraft und Verhängnis der historischen Entwicklung Gerechtigkeit Der Autor Dr. Günter Dux ist Prof. emeritus am Institut für Soziologie der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Front Matter ....Pages I-XV Front Matter ....Pages 1-1 Die Theorie der Gesellschaft neu verhandeln (Günter Dux)....Pages 3-26 Der Bildungsprozess der Gesellschaft (Günter Dux)....Pages 27-74 Der Bildungsprozess der Gesellschaft im ontogenetischen Prozess der Enkulturation (Günter Dux)....Pages 75-114 Front Matter ....Pages 115-115 Anthropologie der Macht. Macht als Strukturmoment der Gesellschaft (Günter Dux)....Pages 117-138 Die innere Dynamik der Macht als Entwicklungsdynamik der Gesellschaft. Macht als Verhängnis im Zeitpfeil der Geschichte (Günter Dux)....Pages 139-147 Die Machtverfassung im Geschlechterverhältnis der frühen Gesellschaften (Günter Dux)....Pages 149-169 Häuptlingstümer als frühe Form der Gesellschaft (Günter Dux)....Pages 171-190 Die Big-man-Gesellschaften Melanesiens (Günter Dux)....Pages 191-199 Die formative Phase von Herrschaft und Staat (Günter Dux)....Pages 201-215 Die Genese von Herrschaft und Staat in Sumer (Günter Dux)....Pages 217-234 Front Matter ....Pages 235-235 Gerechtigkeit. Die Genese einer Idee (Günter Dux)....Pages 237-273 Metaphysik der Gerechtigkeit (Günter Dux)....Pages 275-295 Gerechtigkeit als Problem der Moderne (Günter Dux)....Pages 297-333 Back Matter ....Pages 335-362
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