معرفی کتاب «Hi Hitler! : Der Nationalsozialismus in der Populärkultur» نوشتهٔ Gavriel D. Rosenfeld, Claudia Kotte، منتشرشده توسط نشر Theiss / WBG (Wissenschaftliche Buchgesellschaft) در سال 2021. این کتاب در فرمت epub، زبان آلمانی ارائه شده است.
(Zu) lockere Vergangenheitsbewältigung? Über den legeren Umgang mit dem Führer Die Schreckensherrschaft des Nationalsozialismus als Grundlage für Hitler-Witze und lustige Memes? Darf man sich mit einem gewissen zeitlichen Abstand über alles lustig machen, einschließlich der dunkelsten Periode der deutschen Zeitgeschichte? Es scheint, als wären seit der Jahrtausendwende Scherze über Hitler salonfähig geworden. Woran das liegt und ob die Gesellschaft tatsächlich an einer Mischung aus kontrafaktischer Geschichtsschreibung und aus zeitlichem Abstand herrührender Verharmlosung leidet, hat Gavriel D. Rosenfeld näher untersucht. Nachkriegsrevisionismus und alternative Fakten zum Dritten ReichSchutz vor Normalisierung: Wie einzigartig war der Holocaust? Vom grausamen Führer zur harmlosen Witzfigur: Zeitgenössische Hitler-FilmeWas wäre wenn? Kontrafaktisches Denken und sein Einfluss auf die Holocaust-HistoriografieGrammar-Nazis und Hitler-Katzen-Memes: der Führer in der Populärkultur Vom wissenschaftlichen Forschungsobjekt zur Witzfigur: Der Wandel der Rezeption von Adolf Hitler Wie kann ein Mann, der für Tod und Leid von Millionen Menschen verantwortlich ist, zum beliebten Scherzmotiv im Internet werden? Ist die Unterlegung von Hitler-Bildern mit Wortspielereien eine Form der Vergangenheitsbewältigung mit Humor oder droht dadurch eine Gleichgültigkeit gegenüber den Verbrechen des Nazi-Regimes um sich zu greifen? Standen im 20. Jahrhundert wissenschaftliche Untersuchungen und moralische Verurteilung des Dritten Reichs im Vordergrund, scheint mittlerweile zunehmende Gleichgültigkeit zur Norm zu werden. Woran das liegen könnte und warum man dieser drohenden Geschichtsvergessenheit angesichts humoristischer Darstellungen in Filmen, Büchern und dem Netz entgegenwirken sollte, stellt der Autor in dieser kenntnisreichen Studie anschaulich dar.
(Zu) lockere Vergangenheitsbewältigung? Über den legeren Umgang mit dem Führer
Die Schreckensherrschaft des Nationalsozialismus als Grundlage für Hitler-Witze und lustige Memes? Darf man sich mit einem gewissen zeitlichen Abstand über alles lustig machen, einschließlich der dunkelsten Periode der deutschen Zeitgeschichte? Es scheint, als wären seit der Jahrtausendwende Scherze über Hitler salonfähig geworden. Woran das liegt und ob die Gesellschaft tatsächlich an einer Mischung aus kontrafaktischer Geschichtsschreibung und aus zeitlichem Abstand herrührender Verharmlosung leidet, hat Gavriel D. Rosenfeld näher untersucht.
- Nachkriegsrevisionismus und alternative Fakten zum Dritten Reich
- Schutz vor Normalisierung: Wie einzigartig war der Holocaust?
- Vom grausamen Führer zur harmlosen Witzfigur: Zeitgenössische Hitler-Filme
- Was wäre wenn? Kontrafaktisches Denken und sein Einfluss auf die Holocaust-Historiografie
- Grammar-Nazis und Hitler-Katzen-Memes: der Führer in der Populärkultur
Vom wissenschaftlichen Forschungsobjekt zur Witzfigur: Der Wandel der Rezeption von Adolf Hitler
Wie kann ein Mann, der für Tod und Leid von Millionen Menschen verantwortlich ist, zum beliebten Scherzmotiv im Internet werden? Ist die Unterlegung von Hitler-Bildern mit Wortspielereien eine Form der Vergangenheitsbewältigung mit Humor oder droht dadurch eine Gleichgültigkeit gegenüber den Verbrechen des Nazi-Regimes um sich zu greifen? Standen im 20. Jahrhundert wissenschaftliche Untersuchungen und moralische Verurteilung des Dritten Reichs im Vordergrund, scheint mittlerweile zunehmende Gleichgültigkeit zur Norm zu werden.
Woran das liegen könnte und warum man dieser drohenden Geschichtsvergessenheit angesichts humoristischer Darstellungen in Filmen, Büchern und dem Netz entgegenwirken sollte, stellt der Autor in dieser kenntnisreichen Studie anschaulich dar.
Der in den USA lehrende Historiker analysiert Veränderungen im Bild Hitlers und des Nationalsozialismus, die sich in der NS-Forschung, in Literatur, Film und Internet zeigen. Seit 2000 sieht er eine Verschiebung von der bis dahin vorherrschenden "Moralisierung" zu einer "Normalisierung". Rezension: Die schon 2015 in England erschienene wissenschaftliche Studie spürt den Veränderungen im Bild Hitlers und des Nationalsozialismus nach. Seit 2000 löse eine Tendenz zur "Normalisierung" der NS-Zeit die bis dahin vorherrschende "Moralisierung" ab, beide sieht der in den USA lehrende Historiker, der neben deutschen überwiegend angelsächsische Publikationen ausgewertet hat, aber weiterhin in einer dialektischen Wechselbeziehung. Rosenfelds Argumentation ist recht schematisch, verliert sich in Wiederholungen und breiten Inhaltsreferaten und gilt auch nicht nur der Populärkultur (Literatur, Film, Internet), wie der deutsche Untertitel irreführend verheisst. In der ersten Buchhälfte analysiert der Autor ausführlich die Entwicklung der NS-Forschung, die zunehmend universalistisch argumentiere und damit die Einzigartigkeit des Holocaust in Frage stelle. Es fehlt dem Buch jedoch an Aktualität (s. Internetkapitel). Textabbildungen, Bibliografie, Kreuzregister. - Für Fachpublikum und spezieller Interessierte. (3).