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Herrschen und Verwalten : Afrikanische Bürokratien, staatliche Ordnung und Politik in Tanzania, 1920-1970

معرفی کتاب «Herrschen und Verwalten : Afrikanische Bürokratien, staatliche Ordnung und Politik in Tanzania, 1920-1970» نوشتهٔ Eckert, Andreas، منتشرشده توسط نشر OLDENBOURG WISSENSCHAFTSVERLAG در سال 2007. این کتاب در 88 صفحه، فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Am Beispiel Tanzanias stellt Andreas Eckert jene Afrikaner in den Mittelpunkt, die zunächst Funktionen im kolonialen Staatsapparat ausübten und dann - mit der Unabhängigkeit - das Erbe der europäischen Kolonialherren an der Spitze des Staates antraten. Die afrikanischen Verwaltungsmitarbeiter nahmen in der kolonialen Ordnung eine zentrale Rolle ein und agierten als Mittler und Übersetzer zwischen Kolonisierenden und Kolonisierten. Diese Position eröffnete ihnen neue Handlungsspielräume und Möglichkeiten, die weit über das hinausgingen, was die kolonialen Organigramme ihnen als Tätigkeitsfelder zuwiesen. Vor dem Hintergrund ihrer enorm heterogenen Erfahrungen, Verhaltensweisen und Handlungsspielräume schreibt der Autor eine politische Geschichte Tanzanias über einen Zeitraum von rund fünfzig Jahren. I. Einleitung: Auf der Suche nach „Good Governance“ 1. Das Thema 2. Herrschaft und Bürokratie 3. Kolonialer Staat und Kolonialismus 4. Akteure und Eliten 5. Tanzania 6. Die Quellen 7. Aufbau der Arbeit II. Indirekte Herrschaft, 1920–1940 1. Das „deutsche Erbe“. Aspekte der deutschen Herrschaft in Ostafrika 2. Die Verwaltung der „imperialen Provinz“ a) Die Doktrin der indirekten Herrschaft b) Koloniale Bürokratie und sozio-ökonomischer Wandel 3. „Education for Adaptation“. Koloniale Ordnungsvorstellungen und -Strategien a) Das Erziehungswesen b) Disziplinierung und Charakter–Training 4. Afrikanische Bürokraten a) Auf der Suche nach der Zivilisation. Zum Profil der tanzanischen Staatsdiener b) Martin Kayamba 5. Zusammenfassung III. Koloniale Staatsbildung und Dekolonisation, 1940–1960 1. Die zweite koloniale Besetzung a) Großbritannien, Afrika und die neue internationale Ordnung b) Das neue „Design“ britischer Afrikapolitik 2. Demokratie wagen. Versuche der administrativen und politischen Neuordnung a) Ein permanentes Experimentierfeld: Die Reformen der Lokalverwaltung b) Legislative Council-Wahlen und der Weg zur Unabhängigkeit 3. Die Organisation des Sozialen a) Soziale Sicherheit b) Soziale Wohlfahrt 4. „Education for Development“ a) Die britische Bildungspolitik b) Disziplin und Tränen 5. Zusammenfassung IV. Kulturelle Makler. Afrikanische Bürokraten und das Ende der Kolonialherrschaft 1. Staatsdiener im Zwischenraum 2. Bürokraten als Chiefs. Thomas Marealle 3. Bürokraten als Politiker. Julius Nyerere 4. Bürokraten als Gewerk- und Genossenschaftler. Rashidi Kawawa und Paul Bomani 5. Zusammenfassung V. Kontinuitäten. Tanzania als unabhängiger Staat, 1960–1970 1. Afrikanischer Sozialismus. Politik und Ideologie in Tanzania a) Rauhe Realitäten. Tanzania in der internationalen Ordnung b) Ujamaa, Arusha-Deklaration und „Einpartei-Demokratie“ 2. Whos Who? Zum Profil der Staats- und Verwaltungselite a) Die Afrikanisierung der Administration b) Bürokraten und Politiker 3. Versuche der Neuordnung a) Unnütze Instrumente? Zum Ende von Lokalverwaltung und Genossenschaften b) Erziehung zum Vertrauen in die eigene Kraft: das Bildungswesen 4. Der Paternalismus der Verwalter. Ländliche „Entwicklungspolitik“ a) „Come together in Village Communities.“ Ordnungsvorstellungen und erste Projekte b) „To live in Villages is an Order.“ Staatlicher Zwang und bürokratische Logik 5. Zusammenfassung VI. Nachbetrachtung VII. Danksagung VIII. Anhang 1. Abkürzungen 2. Tabora-Absolventen in höheren Staats- und Verwaltungsämtern, 1963-1964 3. Quellen- und Literaturverzeichnis a) Interviews b) Quellen / Gedruckte Quellen / Amtliche Veröffentlichungen c) Zeitungen d) Literatur 4. Verzeichnis der Karten, Schaubilder und Tabellen 5. Verzeichnis der Abbildungen Register Sachregister Personenregister Ortsregister Am Beispiel Tanzanias stellt Andreas Eckert jene Afrikaner in den Mittelpunkt, die zunächst Funktionen im kolonialen Staatsapparat ausübten und dann - mit der Unabhängigkeit - das Erbe der europäischen Kolonialherren an der Spitze des Staates antraten. Die afrikanischen Verwaltungsmitarbeiter nahmen in der kolonialen Ordnung eine zentrale Rolle ein und agierten als Mittler und Übersetzer zwischen Kolonisierenden und Kolonisierten. Diese Position eröffnete ihnen neue Handlungsspielräume und Möglichkeiten, die weit über das hinausgingen, was die kolonialen Organigramme ihnen als Tätigkeitsfelder zuwiesen. Vor dem Hintergrund ihrer enorm heterogenen Erfahrungen, Verhaltensweisen und Handlungsspielräume schreibt der Autor eine politische Geschichte Tanzanias über einen Zeitraum von rund fünfzig Jahren.-- Provided by publisher Am Beispiel Tanzanias stellt Andreas Eckert jene Afrikaner in den Mittelpunkt, die zun�achst Funktionen im kolonialen Staatsapparat aus�ubten und dann - mit der Unabh�angigkeit - das Erbe der europ�aischen Kolonialherren an der Spitze des Staates antraten. Die afrikanischen Verwaltungsmitarbeiter nahmen in der kolonialen Ordnung eine zentrale Rolle ein und agierten als Mittler und �Ubersetzer zwischen Kolonisierenden und Kolonisierten. Diese Position er�offnete ihnen neue Handlungsspielr�aume und M�oglichkeiten, die weit �uber das hinausgingen, was die kolonialen Organigramme ihnen als T�atigkeitsfelder zuwiesen. Vor dem Hintergrund ihrer enorm heterogenen Erfahrungen, Verhaltensweisen und Handlungsspielr�aume schreibt der Autor eine politische Geschichte Tanzanias �uber einen Zeitraum von rund f�unfzig Jahren Andreas Eckert. Originally Presented As The Author's Habilitationsschrift--humboldt Universität Berlin, 2002. Includes Bibliographical References (p. 273-302) And Index.
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