معرفی کتاب «Heroen - Helden : eine Geschichte der literarischen Exorbitanz von der Antike bis zur Gegenwart» نوشتهٔ Christoph Petersen, Markus May, (Hrsg.)، منتشرشده توسط نشر Konstanz University Press. in Wallstein-Verlag GmbH Verlag und Werbung در سال 2022. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Eine Literaturgeschichte des exorbitanten Heros, die unser Sprechen über Helden heute auf eine neue Grundlage stellt. Das Buch zeichnet eine Geschichte der abendländischen Vorstellung von Heldentum nach, die bislang ungeschrieben ist. Es zeigt, inwiefern die Vorstellung von einem Helden, wie sie in der antiken und mittelalterlichen Heldenepik geprägt worden war, in Moderne und Gegenwart wirksam geblieben ist. Die Beiträge des Buches führen zunächst die heldenepische Vorstellung eines Helden vor, der durch menschliches Übermaß und soziale Destruktivität (Exorbitanz) charakterisiert ist (»Ilias«, »Beowulf«, »Nibelungenlied«, »Edda« und Sagas, »Chanson de Roland«, »Cid«). Daneben zeigen sie, wie schon in der Vormoderne an dieser Heldenvorstellung durch Anpassung an neue kulturelle Gegebenheiten, Übertragung in andere Diskurse oder Neukonzeption im Sinne geltender sozialer Normen gearbeitet worden ist (»Gilgamesch«, »Aeneis«, Judith-Erzählungen, Höfischer Roman). Zuletzt verfolgen sie, wie die Vorstellung des exorbitanten Helden in der neuzeitlichen Literatur sowie in Comic, Film und Computerspiel der Gegenwart fortlebt. Ziel dieser Literaturgeschichte ist es, der aktuellen Diskussion um die gesellschaftliche Re.levanz von Heldentum heute eine neue begriffliche Basis zu geben. Umschlag Titel Impressum Inhalt Christoph Petersen: Einführung. Eine Geschichte der Exorbitanz? 1. historisches Feld. Der antike Heros zwischen Göttersphäre und Geschichte Johannes Bach: Gilgamesch ein Krieger-Held? Wandlungen einer altmesopotamischen Heldenfigur Markus Janka: Ambivalente ἄριστοι. Zur sozialen Phänomenologie des Heroischen in Homers ›Ilias‹ Berkan Sariaydin: Arbeit an der Exorbitanz. Heldentum und Erinnerung in Vergils ›Aeneis‹ 2. historisches Feld. Konfrontationen des Heroischen in mittelalterlicher Heldenepik Matthias Teichert: ›Solches erscheint einem Völsung wenig schmerzlich.‹ Altnordische Heldenbilder zwischen Berserkertum, Wikingermythos und Ritterlichkeit Renate Bauer: Krieger – Kraftprotz – Killer. Der Held im ›Beowulf‹ Jan-Dirk Müller: Exorbitante Helden im ›Nibelungenlied‹ Bernhard Teuber: ›Heroes in the Making‹. Der altfranzösische Roland und der altspanische Cid im Vergleich 3. historisches Feld. Vormoderne Reflexionen auf heldenepische Exorbitanz Corinna Dörrich: Frau tötet Mann! Verhandlungen weiblicher Exorbitanz an Judith und ihren mittelalterlichen Schwestern Cornelia Herberichs: Hercules und Eneas. Zu Exorbitanz und Normativität (un-)zeitgemäßer Helden in den mittelalterlichen Eneasromanen Christoph Petersen: Der Eigenwert heroischer Gewalt und sein Fortleben 4. historisches Feld. Sonderbezirke heldenhafter Exorbitanz in der Literatur der Neuzeit Markus May: Exorbitanz als Devianz. Der monströse Held Hans Richard Brittnacher: Judas Iskarioth – der Verräter als Held? Jana Mikota: »Es ist gar nicht schlimm, ganz normal zu sein.« Die Vielfalt der Heldenfiguren in der aktuellen Kinderliteratur 5. historisches Feld. Transmediale Echos des Exorbitanten in der Gegenwartskultur Cord-Christian Casper: Multiversaler Heroismus im Superhelden-Genre des Comic Elisabeth Bronfen: Die Westernheldin. Ein Gendering des Genres Elisabeth K. Paefgen: Von zerbrochenen Brillen, gepflasterten Nasen und verbundenen Händen. Walter White als ramponierter Held Robert Baumgartner: Ich exorbitant. Heldentum im Computerspiel als geteiltes Phänomen zwischen Spieler, Avatar und Protagonist 6. historisches Feld. Jenseits der Exorbitanz Christoph Petersen: Der Held der Moderne. Ein archäologischer Versuch zu Rousseau, Hegel und Wagner Beiträgerinnen und Beiträger Eine Literaturgeschichte des exorbitanten Heros, die unser Sprechen über Helden heute auf eine neue Grundlage stellt. Das Buch zeichnet eine Geschichte der abendländischen Vorstellung von Heldentum nach, die bislang ungeschrieben ist. Es zeigt, inwiefern die Vorstellung von einem Helden, wie sie in der antiken und mittelalterlichen Heldenepik geprägt worden war, in Moderne und Gegenwart wirksam geblieben ist. Die Beiträge des Buches führen zunächst die heldenepische Vorstellung eines Helden vor, der durch menschliches Übermass und soziale Destruktivität (Exorbitanz) charakterisiert ist ('Ilias', 'Beowulf', 'Nibelungenlied', 'Edda' und Sagas, 'Chanson de Roland', 'Cid'). Daneben zeigen sie, wie schon in der Vormoderne an dieser Heldenvorstellung durch Anpassung an neue kulturelle Gegebenheiten, Übertragung in andere Diskurse oder Neukonzeption im Sinne geltender sozialer Normen gearbeitet worden ist ('Gilgamesch', 'Aeneis', Judith-Erzählungen, Höfischer Roman). Zuletzt verfolgen sie, wie die Vorstellung des exorbitanten Helden in der neuzeitlichen Literatur sowie in Comic, Film und Computerspiel der Gegenwart fortlebt. Ziel dieser Literaturgeschichte ist es, der aktuellen Diskussion um die gesellschaftliche Re.levanz von Heldentum heute eine neue begriffliche Basis zu geben
Eine Literaturgeschichte des exorbitanten Heros, die unser Sprechen über Helden heute auf eine neue Grundlage stellt.Das Buch zeichnet eine Geschichte der abendländischen Vorstellung von Heldentum nach, die bislang ungeschrieben ist. Es zeigt, inwiefern die Vorstellung von einem Helden, wie sie in der antiken und mittelalterlichen Heldenepik geprägt worden war, in Moderne und Gegenwart wirksam geblieben ist. Die Beiträge des Buches führen zunächst die heldenepische Vorstellung eines Helden vor, der durch menschliches Übermaß und soziale Destruktivität (Exorbitanz) charakterisiert ist (»Ilias«, »Beowulf«, »Nibelungenlied«, »Edda« und Sagas, »Chanson de Roland«, »Cid«). Daneben zeigen sie, wie schon in der Vormoderne an dieser Heldenvorstellung durch Anpassung an neue kulturelle Gegebenheiten, Übertragung in andere Diskurse oder Neukonzeption im Sinne geltender sozialer Normen gearbeitet worden ist (»Gilgamesch«, »Aeneis«, Judith-Erzählungen, Höfischer Roman). Zuletzt verfolgen sie, wie die Vorstellung des exorbitanten Helden in der neuzeitlichen Literatur sowie in Comic, Film und Computerspiel der Gegenwart fortlebt. Ziel dieser Literaturgeschichte ist es, der aktuellen Diskussion um die gesellschaftliche Re.levanz von Heldentum heute eine neue begriffliche Basis zu geben.