Hermopolis Magna und das Heiligtum für Ptolemaios III.: Eine Nachlese
معرفی کتاب «Hermopolis Magna und das Heiligtum für Ptolemaios III.: Eine Nachlese» نوشتهٔ Wolfram Hoepfner، منتشرشده توسط نشر UVK; 1. Edition در سال 2020. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
In Hermopolis Magna in Mittelägypten entstand in den Jahren nach 240 v.u.Z. der älteste Ringhallentempel korinthischer Ordnung. Das ist wenig bekannt, obwohl ein ägyptischer Archäologe die vollständige Weihinschrift des Tempels schon 1945 entdeckt hatte und wenig später 16 Kapitelle ans Licht kamen. Das Heiligtum des Königs Ptolemaios III. und seiner Frau Berenike war in der Spätantike Opfer der Pläne des Bischofs geworden, an derselben Stelle eine Basilika zu errichten. Immerhin fanden die Ausgräber der Universität Alexandria 1950 und 1951 viele Bauteile des hellenistischen Heiligtums und publizierten einen Vorbericht. Wolfram Hoepfner besuchte Hermopolis 1969 und studierte die Bauteile zum Vergleich mit einem zeitgleichen Bauvorhaben in Alexandria. 50 Jahre später folgte er der Anregung eines Kollegen und suchte seine vergilbten Aufzeichnungen hervor. Er staunte nicht schlecht, als sich die disparaten Bauglieder zu einem veritablen Heiligtum ergänzen ließen. In der Provinz war mit dem Ringhallentempel korinthischer Ordnung und einer Skenographia ein höchst modernes Bauensemble entstanden. Der Clou ist freilich, dass sich das zentralperspektivisch aufgefasste gebaute Bild (Skenographia) als Nachklang noch an Wandbildern des 2. Stils in Pompei feststellen lässt. Kapitel I. Chmunu - Hermopolis Magna Topographie und Stadtpläne Berichte früher Besucher Philippos Arridaios und der Neubau des Tempels des Thot und des Hermes Trismegistos Temenosmauer oder Umfassungsmauer des Phrourion? Die beiden Hauptstrassen Plateia und Dromos – Der 'repair Papyrus' Vindob. Gr. 12565 Kapitel II. Lage und Erforschung des Temenos für Ptolemaios III Grabungen im ptolemäischen Heiligtum Agora und Temenos Genaue Lage der Basilika und des ptolemäischen Temenos Basilika Für den Bau der Basilika wiederverwendete Fundamente des ptolemäischen Temenos Kapitel III. Dedikation und Katoiken-Reiter Die Inschrift Die Stifter Der 3. Syrische Krieg ein Raubzug? Kapitel IV. Form und Konstruktion des Heiligtums für Ptolemaios III Korrektur der Grösse des rechteckigen, ummauerten Temenos Zuordnung der Bauglieder Baumaterial und Technik. Brüchiger Kalkstein. Lehmziegel Kapitel V. Rekonstruktion der Bauten und Fragen der Nutzung – Propylon Verwandte Torbauten – Altar Stoai (Hallen) Der korinthische Peripteros (Ringhallentempel) Die korinthischen Säulen und das Gebälk Versammlungs- und Gelageräume einer Kultgemeinschaft Kultstatuen Kult und Ritus Kapitel VI. Neubauten und Aktivitäten in Alexandria Museion und Bibliothek Das Serapeion Geschwisterbauten: Das Temenos in Hermopolis und ein Bauvorhaben im Königsviertel Politische Ereignisse führen zum Baustopp in Alexandria Kapitel VII. Kunstgeschichte – Baugeschichte Der älteste bekannte Ringhallentempel korinthischer Ordnung Form und Farbe der korinthischen Kapitelle Ionische und dorische Ordnungen Kapitel VIII. Skenographiai (Gebaute Bilder): Orthogonale Projektion und Zentralperspektive Die Feierlichkeit ägyptischer Tempelanlagen beeinflusst griechische Architekten Das Artemision in Magnesia Das Ptolemäerheiligtum in Hermopolis Parmenion? Vorgänger und Nachklänge Anmerkungen. The oldest Corinthian ring hall temple was built in Hermopolis Magna in Middle Egypt in 240 BCE. This is little known, although an Egyptian archaeologist discovered the dedicatory inscription of the temple in 1945 and shortly later the 16 capitals came to light. The sanctuary of King Ptolemy III and his wife Bernike in late antiquity was victim of the plans of the Bishops, who erected a basilica on the site. An exacavation team from the University of Alexandria in 1950-51 found many of the Hellenstic sanctuary components and published a preliminary report. Wolfram Hoepfner visited Hermopolis in 1969 and compared the parts with a contemporary building in Alexandria. 50 years later, at the suggestion of his colleagues he looked for his yellowed notes. He was amazed when the disparate components could be reconstructed into a veritable sanctuary. A highly modern site was created the province, along with the Corinthian order ring hall temple and a Skenographia. The key feature is certainly, that the constructive imagery (Skenographia) conceived from a central perspective can still be seen as an echo of the 2nd style wall paintings from Pompeii.
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