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Heiliger Krieg und Demokratie : Radikalität und politischer Wandel im islamisch-westlichen Vergleich

معرفی کتاب «Heiliger Krieg und Demokratie : Radikalität und politischer Wandel im islamisch-westlichen Vergleich» نوشتهٔ Kai Hafez، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2009. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Der politische Islam - eine »terroristische« oder »faschistische« Bewegung? Entgegen dieser im Westen vielfach verbreiteten Wahrnehmung räumt der Band dem politischen Islam trotz aller Auswüchse als radikale Opposition eine zentrale Position auch in Prozessen der Demokratisierung und Modernisierung ein. Der bislang in dieser Konsequenz verweigerte Vergleich mit der ebenfalls nicht widerspruchsfreien politischen Geschichte des Westens zeigt nicht nur erstaunliche Parallelen, sondern die tiefe Ambivalenz von Gefahren - aber auch Chancen -, die der politische Islam mit sich bringt. Für die Nahost- und Islampolitik des Westens kann es dann um nicht weniger gehen als um eine fundamentale Wende hin zu einer neuen Entspannungspolitik. Islam,Moderne,Reform,Demokratisierung,Autoritarismus,Terrorismus,Imperialismus,Politik,Gewalt,Politische Ideologien,Islamwissenschaft,Demokratie,Politikwissenschaft,Terrorism,Politics,Violence,Political Ideologies,Islamic Studies,Democracy,Political Science Inhalt Einleitung I. Moderne 1. Modernitätsdenken – Reform, Reformation und Radikalität Der Minimalkonsens der westlichen Moderne Islamismus und Säkularismus – Dualismus der politischen Kultur Liberaler Reformislam – Reformation ohne Moderne? Konservativer Reformislam – Lutherische Logik Die unabsichtliche Moderne des islamischen Fundamentalismus Modernitätsdenken im Vergleich – Zivilisationssprung im Zeitraff er 2. Politische Kulturen und gesellschaftliche Bewegungen – die soziale Rationalität des kulturellen Wandels Westliche Partizipation – orientalischer Fatalismus? Re-Islamisierung – von der religiösen Betäubung zur aktiven Gemeinschaft Islamischer Fundamentalismus als »Radikalprotestantismus« Die soziale Rationalität des kulturellen Wandels II. Demokratie 1. Demokratisierungsdiskurs – Religion und Säkularität in der Grauzone »Christdemokratisierung« des Islam? Säkulare Demokratie am Rande der Weltgesellschaft 2. Politischer Systemwechsel – die Demokratie der Radikalen Stabilität und Staatszerfall im 21. Jahrhundert – der nahöstliche Leviathan Demokratie und neuer Sozialkontrakt im Vorderen Orient Konfl iktfähigkeit der Opposition – nicht ohne die Islamisten Pakte der Opposition – Fundamentalisten als (un-)kalkulierbares Risiko Die internationale Dimension der Demokratisierung Euro-Islamisierung oder Islam-orientierte »Ostpolitik« – zwei Transformationsmodelle III. Politische Gewalt 1. Autoritarismus – Diktatur zwischen Faschismus und Modernisierung »Islamofaschismus« – Endstation politischer Vernunft? Antisemitismus oder die Gefahr der Ethnisierung Demokratische Polyarchien und Autoritarismus im Wandel – diktatorische Verlockungen Moderne Sklaverei – eine gemeinsame Herausforderung 2. Imperialismus – Autokratie, Demokratie und Gewalt Der Westen im Vorderen Orient – ein Panoptikum außenpolitischer Gewalt Westliche Demokratie und außenpolitische Gewalt – vom »ewigen Frieden« zum »humanitären Imperialismus« Islamischer Imperialismus – ein kulturelles Rudiment 3. Terrorismus und gewaltfreier Widerstand – Extremismus und Pazifi smus im Kulturvergleich Eine Typologie des islamistischen Terrors – typisch islamisch? Ursachen des Terrorismus – Heiliger Krieg zwischen Wahnsinn und Rationalität Gewaltfreier islamischer Widerstand – im Westen ignoriert Fazit – Vom »heiligen Krieg« zur Demokratie? Zur Standortbestimmung der islamisch-westlichen Moderne Anmerkungen Danksagung Literatur

Der politische Islam - eine »terroristische« oder »faschistische« Bewegung? Entgegen dieser im Westen vielfach verbreiteten Wahrnehmung räumt der Band dem politischen Islam trotz aller Auswüchse als radikale Opposition eine zentrale Position auch in Prozessen der Demokratisierung und Modernisierung ein.Der bislang in dieser Konsequenz verweigerte Vergleich mit der ebenfalls nicht widerspruchsfreien politischen Geschichte des Westens zeigt nicht nur erstaunliche Parallelen, sondern die tiefe Ambivalenz von Gefahren - aber auch Chancen -, die der politische Islam mit sich bringt. Für die Nahost- und Islampolitik des Westens kann es dann um nicht weniger gehen als um eine fundamentale Wende hin zu einer neuen Entspannungspolitik.

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