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Heiden im Himmel?: Geschichte einer Aporie zwischen Mittelalter und Früher Neuzeit. Mit kritischer Edition der "Quaestio de salvatione Aristotelis" des Lambertus de Monte (um 1500) von Philipp Roelli

معرفی کتاب «Heiden im Himmel?: Geschichte einer Aporie zwischen Mittelalter und Früher Neuzeit. Mit kritischer Edition der "Quaestio de salvatione Aristotelis" des Lambertus de Monte (um 1500) von Philipp Roelli» نوشتهٔ Peter von Moos; Lambertus de Monte Domini، منتشرشده توسط نشر Universitätsverlag Winter GmbH Heidelberg در سال 2014. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Die hier vorgelegte, wenig bekannte Schrift des späten 15. Jahrhunderts, ein Plädoyer für die ewige Seligkeit des Aristoteles, verteidigt dessen umstrittenste Lehren gegen den Vorwurf der Gottlosigkeit, vornehmlich indem sie dieses Thema in das generelle Problem des jenseitigen Loses aller gerechten Heiden integriert. Zahlreiche theologische Argumente für die Heilsmöglichkeit Ungläubiger werden systematisch nach Art einer Summa vorgestellt. Das Hauptkriterium ist dabei heilsgeschichtlich: Die Zeitenwende der Inkarnation scheidet die Heiden in zwei völlig gegensätzliche Kategorien. Während die vor diesem Ereignis lebenden Nichtchristen (in der Sache, wenn auch nicht dem Namen nach) geradezu zu christlichen Heiligen werden können, sind nach Christus alle Ungläubigen - mit Ausnahme seltener Wilder, die schuldlos in 'unüberwindlicher Unkenntnis' des Evangeliums leben - 'eo ipso' zur ewigen Verdammnis bestimmt. Der Hauptgrund dafür ist das Wunder der schnellen Ausbreitung des Christentums, das in nur 30 Jahren nach der Passion Christi die Grenzen des Erdkreises erreicht haben soll. Seither gilt jede auch nur gerüchteweise Kenntnis Christi und des Christentums für alle Menschen als Verpflichtung zum Glauben, von der kein Unwissen mehr dispensiert. Merkwürdigerweise entfaltete sich dieses Theorem von der frühen, rasant schnellen Ausbreitung des Evangeliums bis ans Ende der Welt just zu einem Zeitpunkt, an dem es endgültig durch die Fakten, d.h. die neu entdeckten Völker Amerikas widerlegt wurde. "Die hier vorgelegte, wenig bekannte Schrift des späten 15. Jahrhunderts, ein Plädoyer für die ewige Seligkeit des Aristoteles, verteidigt dessen umstrittenste Lehren gegen den Vorwurf der Gottlosigkeit, vornehmlich indem sie dieses Thema in das generelle Problem des jenseitigen Loses aller gerechten Heiden integriert. Zahlreiche theologische Argumente für die Heilsmöglichkeit Ungläubiger werden systematisch nach Art einer Summa vorgestellt. Das Hauptkriterium ist dabei heilsgeschichtlich: Die Zeitenwende der Inkarnation scheidet die Heiden in zwei völlig gegensätzliche Kategorien. Seither gilt jede auch nur gerüchteweise Kenntnis Christi und des Christentums für alle Menschen als Verpflichtung zum Glauben, von der kein Unwissen mehr dispensiert. Merkwürdigerweise entfaltete sich dieses Theorem von der frühen, rasant schnellen Ausbreitung des Evangeliums bis ans Ende der Welt just zu einem Zeitpunkt, an dem es endgültig durch die Fakten, d.h. die neu entdeckten Völker Amerikas widerlegt wurde."-- Back cover von Moos / Roelli - Lambertus de Monte, 'Quaestio de salvatione Aristotelis' von Moos - Heiden im Himmel? Vorwort I Das Problem des Seelenheils Ungläubiger II Lambert von Heerenberg III Methoden der Verchristlichung und Heiligung IV Streitobjekt Aristoteles V Kommentar V 1 Heiden ante Christum natum V 2 Die wahrscheinliche Seeligkeit des princeps philosophorum V 3 Salomo und Aristoteles V 4 Heiden post Christum natum VI Nachwort - Um so schlimmer für die Tatsachen Bibliographie und Abkürzungen Roelli - Edition der Quaestio Einleitung Aufbau des Textes Expositio § I § II § III § IV Epilogus Indices Register
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