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Hegel Und Foucault: Die Geschichtlichkeit Des Wissens ALS Entwicklung Und Transformation (Hegel-Jahrbuch / Sonderband) (German Edition)

معرفی کتاب «Hegel Und Foucault: Die Geschichtlichkeit Des Wissens ALS Entwicklung Und Transformation (Hegel-Jahrbuch / Sonderband) (German Edition)» نوشتهٔ Kelm, Holden، منتشرشده توسط نشر Saur در سال 2015. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Hegel and Foucault are typically represented in the literature as antipodes, but they both raise the question of the historicity of knowledge. This study elaborates this theme using a comparison of the Phenomenology of Spirit and the Archeology of Knowledge. It reveals how their conceptions are both critically related to Kant’s critique of reason, and illuminates the convergence of their theories with respect to the evolution of knowledge. Hegel und Foucault, in der Forschung meist als Antipoden dargestellt, stellen beide die Frage nach der Geschichtlichkeit des Wissens. Die Studie erarbeitet diese These anhand eines Vergleichs der Phänomenologie des Geistes mit der Archäologie des Wissens. Es wird dargelegt, inwiefern beide Konzeptionen kritisch auf Kants Vernunftkritik bezogen sind und in welchen Hinsichten sich ihre Theorien der Wissensentwicklung annähern. Inhaltsverzeichnis Vorwort I Einleitung Forschungsstand Aufbau und Fragestellung Methodische Anmerkungen II Ideengeschichtliche Konstellationen II.1 Die Geschichtlichkeit der Vernunft im Anschluss an Kant II.1.1 Kants „philosophische Archäologie“ II.1.2 Geschichte und Selbstbewusstsein beim frühen Schelling II.1.3 Zur Historisierung des Transzendentalen nach Friedrich Schlegel II.2 Der französische Hegelianismus und die historische Epistemologie II.2.1 Die existenzialistische Lesart der Phänomenologie von Alexandre Kojève II.2.2 Zur Dialektik von Zeitlichem und Nicht-Zeitlichem bei Hegel nach Jean Hyppolite II.2.3 Die „Historizität des wissenschaftlichen Diskurses“ bei Georges Canguilhem III Hegels phänomenologische Konzeption der Entwicklung des Geistes III.1 Aspekte der Verbindung von Geist und Geschichte in den Jenaer Schriften III.1.1 Vernunftentwicklung und Subjektkritik in der Differenz-Schrift und in „Glauben und Wissen“ III.1.2 „Geist“ in den Jenaer Systementwürfen III.1.3 „Geschichtlichkeit“ in den Vorlesungen über die Geschichte der Philosophie III.2 Die Logik des erscheinenden Wissens in der Phänomenologie des Geistes III.2.1 Programm und Struktur – Fortschreitende Entwicklung des wahren Wissens III.2.1.1 Die fortschreitende Entwicklung der Wahrheit des Wissens III.2.1.2 Die Vermittlungsbewegung von historischer Substanz, Reflexionssubjekt und Wissenschaft III.2.1.3 Formale und inhaltliche Gliederung III.2.2 Zum Begriff des Wissens III.2.2.1 Die Geschichtlichkeit des Wissens in der Selbstreflexion des Geistes III.2.2.2 Wissen als Einheit von Substanz und Subjekt und die Negativität des reinen Denkens III.2.2.3 Die Genese begrifflicher Kategorien im Gestaltungsprozess des Wissens III.2.3 Methode und Entwicklungstheorie III.2.3.1 Die Spezifik des philosophischen Erkennens III.2.3.2 Kants Erkenntniskritik als Propädeutik und äußere Reflexion III.2.3.3 Die bestimmte Negation im Medium der Erfahrungen des Bewusstseins III.2.4 Probleme und Ausblick III.2.4.1 Das Verhältnis von „Einleitung“ und „Vorrede“ III.2.4.2 Der finalistische Begriff der Wissenschaftlichkeit III.2.4.3 Die Phänomenologie im Hinblick auf die enzyklopädische Systemkonzeption IV Foucaults archäologische Konzeption der Transformation des Diskurses IV.1 Zur Entwicklung der Diskursanalyse – Archäologie vs. Phänomenologie IV.1.1 Aspekte der Hegel-Rezeption Foucaults IV.1.2 Kants Anthropologie – Analytik der Endlichkeit und: der Geist IV.1.3 Plädoyer für eine Reform der ideengeschichtlichen Methodologie IV.1.4 Eine Archäologie der Humanwissenschaften und der Phänomenologie Hegels IV.2 Die Regeln des erscheinenden Wissens in der Archäologie des Wissens IV.2.1 Programm und Struktur – Die Problematisierung des Dokuments als Selbstkritik der Moderne IV.2.1.1 Die Problematisierung des Dokuments IV.2.1.2 Kritik der unmittelbaren Einheiten des Diskurses IV.2.1.3 Das historische Erscheinen der Aussage und die dreifache Relationalität des Diskurses IV.2.2 Zum Begriff des Wissens IV.2.2.1 Die Elementarformen des Diskurses und ihre Konfiguration durch die diskursive Praxis IV.2.2.2 Die diskursive Formation als regelmäßiges Geflecht heterogener Elemente IV.2.2.3 Die Aussage als synthetische Funktion und als Objekt der Wissensökonomie IV.2.2.4 Die Disposition des diskursiven Wissens: Positivität und historisches Apriori IV.2.3 Methode und Entwicklungstheorie IV.2.3.1 Eine historische Analyse der „Ökonomie der Diskurse“ IV.2.3.2 Kritik der Ideengeschichte: partikulare Regelmäßigkeiten statt epochaler Gleichmäßigkeit IV.2.3.3 Die Regionalisierung des Widerspruchs IV.2.3.4 Die archäologische Beschreibung diskontinuierlicher Transformationen IV.2.4 Probleme und Ausblick IV.2.4.1 Die Stadien der Abfassung der Archäologie IV.2.4.2 Positivität ohne Negativität? Der transzendental-historische Doppelaspekt des Diskurses IV.2.4.3 Das Problem der neutralen Beschreibung der Wissenschaftlichkeit eines Diskurses V Darstellung und Kritik: Das historische Wissen von der Natur, vom Menschen und vom Allgemeinen V.1 Hegel: Gestalten des erscheinenden Geistes V.1.1 Die Wissenschaften der Natur und des Menschen V.1.2 Stufen der Einsicht in die Geschichtlichkeit der Vernunft V.1.3 Die historische Wirklichkeit des Wissens im Kontext der französischen Revolution V.1.4 Die transzendental-historische Struktur der Religion V.1.5 Zur Geschichtlichkeit des philosophischen Wissens V.2 Foucault: Formationen des diskursiven Wissens V.2.1 Von der Naturgeschichte zur Biologie V.2.2 Zur Geschichtlichkeit des Wahnsinns V.2.3 Der medizinische Diskurs während der französischen Revolution V.2.4 Die Positivität der modernen Humanwissenschaften V.2.5 Die kulturgeschichtliche Dimension des philosophischen Diskurses VI Resultate und Ausblick VI.1 Die Geschichtlichkeit des Wissens als Entwicklung und Transformation VI.1.1 Wie Foucault Hegel las VI.1.2 Foucaults Archäologie als Kritik und Fortsetzung von Hegels Phänomenologie VI.1.3 Geist und Diskurs – Negativität und Positivität der Wissensformen VI.1.4 Reflexive und diskursive Dialektik als komplementäre Entwicklungskonzeptionen VI.1.5 Kritische Darstellung des Wissens von der Natur, vom Menschen und vom Allgemeinen VI.1.6 Problematisierungen: Begriffsteleologie und Regeldeterminismus VI.1.7 Unvollendete Ganzheit: Skizze eines Vermittlungsansatzes im Ausgang von F. Schlegel VI.2 Ausblick VII Anhang VII.1 Siglen VII.2 Quellen VII.3 Forschungsliteratur VII.4 Personenregister VII.5 Begriffsregister

Hegel und Foucault, in der Forschung meist als Antipoden dargestellt, stellen beide die Frage nach der Geschichtlichkeit des Wissens. Die Studie erarbeitet diese These anhand eines Vergleichs der Phänomenologie des Geistes mit der Archäologie des Wissens: Vollzieht Foucaults diskursive Analytik der Historizität des Wissens tatsächlich einen vollständigen Bruch mit Hegels Konzeption der Geschichtlichkeit des Geistes oder bleibt sie ihr formal, inhaltlich oder konzeptuell verpflichtet?

Es wird dargelegt, inwiefern beide Konzeptionen kritisch auf Kants Vernunftkritik bezogen sind und in welchen Hinsichten sich ihre Theorien der Wissensentwicklung annähern. Inhaltlich werden Schnittstellen zwischen der phänomenologischen und der archäologischen Darstellung der Wissenskonstellation um 1800 herausgestellt.

Im Resultat entsteht ein differenziertes Bild beider Denker im Rahmen einer historisch-systematischen Wissensforschung.

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