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Haltung und Gebärde der Romanen (Beihefte Zur Zeitschrift Für Romanische Philologie) (German Edition)

معرفی کتاب «Haltung und Gebärde der Romanen (Beihefte Zur Zeitschrift Für Romanische Philologie) (German Edition)» نوشتهٔ Wandruszka, Mario، منتشرشده توسط نشر De Gruyter De Gruyter Mouton در سال 1954. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

V O R W O R TZ udenlandläufigen Vorstellungenvonromanischer Wesensartge-hören die ausdrucksvollen, großartigen, lebhaften, liebenswürdigen Hal-tungen und Gebärden. Dem Nordländer scheint im Süden der mensch-liche Körper eine deutlichere Sprache zu sprechen, eine Sprache, die inunerschöpflichemWechselAusdruck,Darstellung,Aufforderungist,die den Menschen im Blut liegt, die ansteckend in der L u f t liegt. Beiallen Verschiedenheiten zwischen Italienern, Spaniern, Franzosen, zwi-schen Sizilianern und Piemontesen, Andalusiern und Katalanen, Mar-seillern und Parisern, von Landschaft zu Landschaft und von Stadt zuStadt, wird dies gemeinhin, vor allem im Vergleich mit dem „steifen"Engländer, dem „schwerfälligen" Deutschen, als eine Art gemeinsamerromanischer Nenner empfunden: selbstbewußte Gewandtheit und feu-rige Lebendigkeit und die Gabe, den Bewegungen des Geistes und denRegungendes Gemüts eine erfüllte und vollendete Körperlichkeitzuverleihen, sich in Haltungen und Gebärden ganz zu verwirklichen.A m12. September1786trafGoethe, den Brennerherabkommend,am Nordufer des Gardasees ein. In Torbole lernte er die erste italieni-sche Ortschaft kennen, und beobachtete ein wenig verwundert die nach-lässigeSorglosigkeitundlärmendeGeschäftigkeit seinerneuenUm-gebung. Abends wurde dem Gast ein besonderer Leckerbissengeboten.„Der Wirt verkündigte mir mit italienischer Emphase, daß er sich glück-lichfinde,mirmitder köstlichstenForelledienenzu können."Amnächsten Morgen ließ er sich den See hinabrudern. Der Gegenwind triebdas Schiff in den H a f e n von Malcesine, den ersten Ort aufveneziani-schem Gebiet (Torbole war noch österreichisch). Goethe besichtigte dasalte Schloß, zeichnete einen verfallenen Turm, das Volk rottete sich zu-sammen, hielt ihn f ü r einen österreichischen Spion, ein Mann trat vorund verbot ihm das Zeichnen. „ D a er dieses in gemeiner venezianischerSprache sagte, so daß ich ihn wirklich kaum verstand, so erwiderte ichihm, daß ich... Die im Jahre 1905 von Gustav Gröber ins Leben gerufene Reihe der Beihefte zur Zeitschrift für romanische Philologie zählt zu den renommiertesten Fachpublikationen der Romanistik. Die Beihefte pflegen ein gesamtromanisches Profil, das neben den Nationalsprachen auch die weniger im Fokus stehenden romanischen Sprachen mit einschließt. Zur Begutachtung können eingereicht werden: Monographien und Sammelbände zur Sprachwissenschaft in ihrer ganzen Breite, zur mediävistischen Literaturwissenschaft und zur Editionsphilologie. Mögliche Publikationssprachen sind Französisch, Spanisch, Portugiesisch, Italienisch und Rumänisch sowie Deutsch und Englisch. Sammelbände sollten thematisch und sprachlich in sich möglichst einheitlich gehalten sein.

The book series Beihefte zur Zeitschrift für romanische Philologie, founded by Gustav Gröber in 1905, is among the most renowned publications in Romance Studies. It covers the entire field of Romance linguistics, including the national languages as well as the lesser studied Romance languages.

The editors welcome submissions of high-quality monographs and collected volumes on all areas of linguistic research, on medieval literature and on textual criticism. The publication languages of the series are French, Spanish, Portuguese, Italian and Romanian as well as German and English. Each collected volume should be as uniform as possible in its contents and in the choice of languages.

The book series Beihefte zur Zeitschrift für romanische Philologie is among the most renowned publications in Romance Studies. It covers the entire field of Romance linguistics, including the national languages as well as the lesser studied Romance languages. The series publishes high-quality monographs and collected volumes on all areas of linguistic research, on medieval literature and on textual criticism Inhalt 6 Vorwort 8 I. La contenance 12 II. II contegno und el continente 19 III. Le maintien und le port 24 IV. L’atto und l’attitudine 32 V. La posture und la pose 44 VI. Le geste 52 VII. L’allure und la démarche 61 VIII L’air 67 IX. La manière 77 X. La gravité und la grâce 81 XI. Schlußwort 96 Wörterverzeichnis 100
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