Gut und (Ge) schlecht ( Geschlecht). Männlichkeit, Kultur und Kriminalität
معرفی کتاب «Gut und (Ge) schlecht ( Geschlecht). Männlichkeit, Kultur und Kriminalität» نوشتهٔ Kersten, Joachim، منتشرشده توسط نشر de Gruyter GmbH در سال 2012. این کتاب در 6 صفحه، فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Over the past few decades, the book series Linguistische Arbeiten [Linguistic Studies], comprising over 500 volumes, has made a significant contribution to the development of linguistic theory both in Germany and internationally. The series will continue to deliver new impulses for research and maintain the central insight of linguistics that progress can only be made in acquiring new knowledge about human languages both synchronically and diachronically by closely combining empirical and theoretical analyses. To this end, we invite submission of high-quality linguistic studies from all the central areas of general linguistics and the linguistics of individual languages which address topical questions, discuss new data and advance the development of linguistic theory. Teil I. Theoriekritik 1 Kriminalität und Geschlecht 1.1 Das Alltagsverständnis von »Männlichkeit« 1.2 Bilder von »Männlichkeit« und Kriminalität 1.3 Theorieansätze und Forschung zum Thema »Männlichkeiten« im Kontext von Abweichung und Kontrolle 1.4 Der Zuschnitt dieses Buchs 2 Zum Stand der Theorie 2.1 Kriminologische Theorie: Bestandsaufnahmen 2.2 Kriminalitätstheorien und ihre Probleme 2.3 Spezielle Gesichtspunkte der Kritik: Männlichkeiten und Kriminalität 2.4 Kriminalität und Geschlecht: Frühe Theorieansätze 2.5 Die power-control Theorie 2.6 Kritik am Geschlechtsrollenmodell und an seinen Anwendungen 3 Männergewalt und Frauenbewegung 3.1 »Bewegungstheorien« über männliche Gewalt 3.2 Kritik an der »radikalen« Position Teil II. Theoretische und methodologische Grundlagen des Kulturvergleichs: Geschlechterverhältnis, Männlichkeiten und Abweichung 4 Kriminalität als Auseinandersetzung von Männlichkeiten: Ein Erklärungsmodell 4.1 Kriminalität und Sozialstruktur 4.2 Soziales Handeln und hegemoniale Männlichkeit 4.3 Der kulturelle Bezug von Männlichkeitsentwürfen (Gilmore) 4.4 Kriminalität als Gegenüber von Männlichkeitsfunktionen 5 Arbeit, Schutz und Sexualität: Dimensionen des Kulturvergleichs 5.1 Geschlechtliche Arbeitsteilung und Ernährermännlichkeiten 5.2 Männliche Schutzmacht 5.3 Geschlechterverhältnis und Sexualität 5.4 Der Kulturvergleich von Männlichkeiten 5.5 Fremd- und Selbstbildkonstruktionen im Vergleich der westlichen und der japanischen Kultur 6 Das japanische Geschlechterverhältnis im Kulturvergleich 6.1 Widersprüche im westlichen Bild des japanischen Geschlechterverhältnisses 6.2 Quantitativer Kulturvergleich und »Männlichkeitskultur« Japans (Hofstede) 6.3 Japans »harte« und »weiche« Männlichkeiten 6.4 Körper und Geschlecht 6.5 Sexualität Teil III. Kulturelle Determinanten von Männlichkeiten und Kriminalität 7 Vom Sträfling zum Nationalheld: Metamorphosen australischer Männlichkeiten 7.1 Bushman und mateship 7.2 Die Existenz des bushman als Freiheit in Unfreiheit 7.3 Konstruktionsmerkmale des Männlichkeitsentwurfs 7.4 Bushman/-ranger, digger: Spielarten der Aussie-Männlichkeit 7.5 Klassen-/Rassenbeziehungen und Geschlechterverhältnis 8 Die Sichtbarkeit sexueller Gewalt in Australien: Die frontier society im Wandel 8.1 Vergewaltigung als Untersuchungsgegenstand 8.2 Determinanten der Geschlechterverhältnisse in den Vergleichsländern 8.3 Vergewaltigung und interpersonelle Gewaltkriminalität: Offizielle Daten, Opferbefragungen und Medienberichterstattung in Australien, Japan und Deutschland 8.4 Geläufige geschlechtsneutrale Annahmen über die Gründe für Kriminalitätsunterschiede 8.5 Geschlechterverhältnisse und Sichtbarkeit sexueller Gewalt 9 Vom samurai zum salariiman: Tugendhafte Männlichkeiten in Japan 9.1 Abgeschlossenheit und Öffnung 9.2 Die samurai 9.3 Die samurai und die Modernisierung: Der Weg des Toda-san 9.4 Business samurai: Die salariiman Kultur 9.5 Lern-, Schul- und Zeitdisziplin und der Zugang zum salariiman (»Firmenkrieger«)-Status 9.6 Der Tod des Firmenkriegers als Symbol des Wandels 10 Japans männlich dominierte Kriminalitätsprobleme 10.1 Exkurs: Makrodimensionen männlich dominierter Kriminalität im Pazifischen Krieg 10.2 Straßen- und Gewaltkriminalität in der japanischen Gegenwartskultur 10.3 Die Schattenseite 11 Kriminalität als Bewerkstelligung von Geschlecht Literatur Statistiken und Berichte in den Medien zeigen, daß neben der (männlichen) Jugend vor allem der erwachsene Mann kriminell ist. Liegt die Neigung zu Brutalität und Verbrechen in den männlichen Genen? Joachim Kersten untersucht in diesem Buch mit Fragen und Methoden der Kulturanthropologie, Soziologie und Kriminologie, wie der gesellschaftliche Rahmen beschaffen ist, in den Kriminalität und Kriminalitätszuschreibungen eingebettet sind. Er stellt typische Männlichkeitsbilder in Deutschland, Japan und Australien in den Zusammenhang von kultureller Normalität, Abweichung und Kontrolle. Dabei berücksichtigt er Machtstrukturen (Minderheit/Hautfarbe, Klasse, Geschlecht) und soziokulturelle Praktiken (Wirtschafts- und Straßenkriminalität, sexuelle Gewalt etc.) jenseits von Täter-/ Opferbeschreibungen. Eingehend widmet sich Kersten der Attraktivität von männlichen Schreckensbildern in Medien und Populärkultur
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