Günzburg und der Fall Josef Mengele : Die Heimatstadt und die Jagd nach dem NS-Verbrecher
معرفی کتاب «Günzburg und der Fall Josef Mengele : Die Heimatstadt und die Jagd nach dem NS-Verbrecher» نوشتهٔ Keller, Sven، منتشرشده توسط نشر OLDENBOURG WISSENSCHAFTSVERLAG در سال 2003. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
"Sven Keller ist es nun gelungen, in einer akribisch recherchierten Studie praktisch alle entsprechenden Fragen so weit wie möglich zu beantworten. Dabei hat er einen Weg gewählt, der den biografischen mit dem sozialhistorischen Ansatz kombiniert.(...) Das Buch entmythisiert die Vita Josef Mengeles, dessen grausame Verbrechen dafür umso klarer vor Augen treten, es rehabilitiert weitgehend Günzburg und wirft immer wieder ein grelles Licht auf das Vorgehen von Journalisten, 'Nazi-Jägern' und Politikern in den Jahrzehnten nach dem Auschwitz-Prozess." Ralf Forsbach in: Zeitschrift für Geschichtswissenschaft 9/2005 "Das vorliegende Buch [...] ist eines der spannendsten der letzten Jahre zum NS-Komplex, dabei historisch glänzend recherchiert und strukturiert. Fast würde ich sagen: eine Pflichtlektüre für jedermann und jederfrau." Silvester Lechner in: Mitteilungen des Dokumentationszentrums Oberer Kuhberg Ulm e.V. (KZ-Gedenkstätte), H. 40/November 2003 "Keller glänzt mit klaren Sätzen und verständlichen Formulierungen. Dass es sich bei diesem Buch ursprünglich um eine Magisterarbeit handelt, will man als Leser kaum glauben. Verständlich, dass die renommierte ‚Schriftenreihe der Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte sich dieses Glanzstück an Quellenarbeit und Zeitreflexion nicht entgehen lassen wollte." Rainer Volk in der Büchersendung "Diwan" auf Bayern 2 am 08.11.2003 Main description: Josef Mengele (1911-1979), Spross einer Günzburger Unternehmerfamilie, war einer jener Mediziner, die auf der Rampe von Auschwitz Abertausende in die Gaskammern schickten, und er nutzte seine Verfügungsgewalt über die Gefangenen zu grausamen Menschenversuchen mit meist tödlichem Ausgang. Als "Todesengel" von Auschwitz war er jahrelang der meistgesuchte NS-Verbrecher der Welt. Da er 1949 mit Hilfe seiner Familie nach Südamerika geflohen war, wo er sich erfolgreich verbarg, musste er sich jedoch nie für seine Taten verantworten. Ein erster Haftbefehl erging 1958, aber erst im Zuge des Frankfurter Auschwitzprozesses (1963-1965) wurde eine breite Öffentlichkeit auf Josef Mengele aufmerksam. Schnell rückte damit auch seine Heimatstadt Günzburg in den Fokus von Ermittlern und Medien. Es entstand der "Günzburg-Mythos": Die soziale und ökonomische Vorrangstellung der Unternehmerfamilie Mengele nährte die Vorstellung, der ganze Ort sei in eine Verschwörung zum Schutze des flüchtigen Massenmörders eingebunden. Sven Keller analysiert im Kontext der Biographie Mengeles und der Entwicklungsphasen westdeutscher Vergangenheitsbewältigung die Projektionen, mit denen die schwäbische Kleinstadt von außen belegt wurde, und die Reaktionen von Bürgern und Kommunalpolitik auf den "Günzburg-Mythos"--Ein Mythos mit immerhin einem wahren Element: Als 1985 bekannt wurde, dass Josef Mengele sechs Jahre zuvor beim Baden ertrunken war, erfuhr die Öffentlichkeit auch, dass der engste Familienkreis bis zuletzt Kontakt mit ihm gehalten und noch seinen Tod verschwiegen hatte. Pressestimme: "Das vorliegende Buch ... ist eines der spannendsten der letzten Jahre zum NS-Komplex, dabei historisch glänzend recherchiert und strukturiert. Fast würde ich sagen: eine Pflichtlektüre für jedermann und jederfrau." Silvester Lechner in: Mitteilungen des Dokumentat++ Review quote. A quote from a review of the product: "Sven Keller ist es nun gelungen, in einer akribisch recherchierten Studie praktisch alle entsprechenden Fragen so weit wie möglich zu beantworten. Dabei hat er einen Weg gewählt, der den biografischen mit dem sozialhistorischen Ansatz kombiniert.(...) Das Buch entmythisiert die Vita Josef Mengeles, dessen grausame Verbrechen dafür umso klarer vor Augen treten, es rehabilitiert weitgehend Günzburg und wirft immer wieder ein grelles Licht auf das Vorgehen von Journalisten, 'Nazi-Jägern' und Politikern in den Jahrzehnten nach dem Auschwitz-Prozess." Ralf Forsbach in: Zeitschrift für Geschichtswissenschaft 9/2005 "Das vorliegende Buch ... ist eines der spannendsten der letzten Jahre zum NS-Komplex, dabei historisch glänzend recherchiert und strukturiert. Fast würde ich sagen: eine Pflichtlektüre für jedermann und jederfrau." Silvester Lechner in: Mitteilungen des Dokumentationszentrums Oberer Kuhberg Ulm e.V. (KZ-Gedenkstätte), H. 40/November 2003 "Keller glänzt mit klaren Sätzen und verständlichen Formulierungen. Dass es sich bei diesem Buch ursprünglich um eine Magisterarbeit handelt, will man als Leser kaum glauben. Verständlich, dass die renommierte et#x201a;Schriftenreihe der Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte sich dieses Glanzstück an Quellenarbeit und Zeitreflexion nicht entgehen lassen wollte." Rainer Volk in der Büchersendung "Diwan" auf Bayern 2 am 08.11.2003 For many years Mengele was considered the most wanted war criminal worldwide. In 1958 a warrant for his arrest was released, without result. In the course of the Frankfurt Auschwitz trial the broader public became aware of his misdeeds. Mengele had escaped in 1949 to South America, with the presumed assistance of his influential family in Günzburg, Swabia, whose social and economic leading position nourished the "Günzburg myth": the perception that the whole village was involved in a plot to protect the elusive mass murderer. Mengele was never caught. (From the Bibliography of the Vidal Sassoon International Center for the Study of Antisemitism) Handlich, lesbar und stets am Puls der Forschung: Im Programm der Schriftenreihe spiegelt sich seit über 50 Jahren das gesamte Spektrum der Zeitgeschichte. Zwei Bände im Jahr, schlank im Format, Qualitätssicherung durch Peer Reviews. Die Reihe kann kostengünstig im Abonnement bezogen werden (€ 34,80 zzgl. Versandkosten). Im Auftrag des Instituts für Zeitgeschichte München-Berlin herausgegeben von Helmut Altrichter, Horst Möller, Margit Szöllösi-Janze, Andreas Wirsching Redaktion: Johannes Hürter, Thomas Raithel ""Das Buch ist absolut lesenswert und für eine Magisterarbeit herausragend."" Herbert Schott, Mainfr. Jahrbuch 2007
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