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Günther Zainers druckersprachliche Leistung : Untersuchungen zur Augsburger Druckersprache im 15. Jahrhundert

معرفی کتاب «Günther Zainers druckersprachliche Leistung : Untersuchungen zur Augsburger Druckersprache im 15. Jahrhundert» نوشتهٔ Fujii, Akihiko، منتشرشده توسط نشر M. Niemeyer; Max Niemeyer Verlag; Walter de Gruyter Inc. در سال 2006. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

This study is the first to undertake a detailed appreciation of the much-lauded printing language employed at Günther Zainer's Augsburg printing shop. The new findings are the result of an unprecedented excerpting method that takes account of the hitherto neglected role played by the sequence of different typesetters. A comparison with other contemporaneous written idioms in Augsburg gives even greater definition to the account of the early stages of the printing idiom in Augsburg. This approach provides a potential model for similar investigations at other printing locations. I. Einleitung 1. Zielsetzung der Untersuchung 2. Hohes Ansehen der Augsburger Druckersprache 3. Frühere Untersuchungen 3.1. Karl von Bahder (1890) 3.2. Friedrich Kauffmann (1890) 3.3. Reinhold Krause (1922) 3.4. Mirra M. Guchmann (russisch 1959 / deutsch 1969) 3.5. Hugo Stopp (1979) und Helmut Graser (1993) 4. Grundlegende Überlegungen 5. Satz- und Druckverfahren zur Inkunabelzeit 6. Untersuchung einiger ausgewählter sprachlicher Phänomene II. Die Druckwerke der Offizin Günther Zainers 1. ‹Gebetbüchlein› (1471) 1.1. Einheitlichkeit 1.2. Leitgraphien leicht erkennbar 1.3. Sonstiges 2. ‹Apollonius› (1471) 2.1. Drei Schichten im Graphiengebrauch 2.2. Basis-Schicht (Schicht 1) 2.3. Kontrast zwischen den Lagen [a, d] und [b c] (Schicht 2) 2.4. Lage [a] nimmt Sonderstellung (Schicht 3) ein 2.5. Sonstiges 3. ‹Griseldis› (1471) 3.1. ‘Diphthongierte’ und ‘undiphthongierte’ Graphien gemischt 3.2. Graphien für mhd. Diphthonge einheitlich 3.3. Gegen Ende der Setzarbeit kommen Unregelmäßigkeiten vor 3.4. Sonstiges 4. ‹Der Heiligen Leben (Sommerteil)› (1472) 4.1. Entwicklungen und Veränderungen 4.2. Zweiteiligkeit 4.3. Sonstiges 5. ‹Belial› (1472) 5.1. Fortsetzung der Charakteristika von ‹Der Heiligen Leben (Sommerteil)› im ‹Belial› 5.2. Homogenität und Heterogenität 5.3. Sonstiges 6. ‹Das goldene Spiel› (1472) 6.1. Fortsetzung der Charakteristika von ‹Der Heiligen Leben (Sommerteil)› und ‹Belial› im ‹Goldenen Spiel› 6.2. Ähnlichkeiten zum ‹Belial›-Druck 6.3. Mögliche Zweiteiligkeit 6.4. Sonstiges 6.5. Sprachliche Unabhängigkeit von der Vorlage 7. ‹Ehebüchlein› [1472/73] 7.1. ‘Monophthonge’ völlig verschwunden 7.2. Rückschlag 7.3. Zweiteiligkeit 7.4. Sonstiges 8. ‹Plenarium› (1474) 8.1. Traditionen 8.2. Innovationen 8.3. Wechsel der Setzer 8.4. Sonstiges 9. ‹Deutsche Bibel› [1475/76] 9.1. Konvergenzen und Tendenz zur Vereinheitlichung 9.2. Zur Teilung der Setzarbeit (‘priester’ als ein Schlüsselwort) 9.3. Modell-Lagen [g-t] 9.4. Klassifikationsversuch nach den Modell-Lagen 9.5. Sonstiges 10. ‹Spiegel menschlichen Lebens› [1475/76] 10.1. Zwei bzw. drei Lagengruppen und ihre Parallelen zur ‹Deutschen Bibel› [1475/76] 10.2. Einfluß der Vorlage 10.3. Sonstiges 11. ‹Schwabenspiegel› [1475/76] 11.1. Spezialisierung: ei für /î, ey für /ei/ 11.2. Tradition der Charakteristika von ‹Deutscher Bibel› [1475/76] und ‹Spiegel menschlichen Lebens› im ‹Schwabenspiegel› 11.3. Zu den unpaginierten Blättern in Lage [1] 11.4. Sonstiges 12. ‹Deutsche Bibel› (1477) 12.1. Konvergente und divergente Teile 12.2. Schwanken zwischen Beibehaltung und Aufgabe des neuen Prinzips 12.3. Novum 12.4. Einheitlichkeiten 12.5. Sonstiges 13. ‹Schachzabelbuch› (1477) 13.1. Durchsetzung des neuen Prinzips 13.2. Hochgradige Einheitlichkeit 13.3. Weitere Charakteristika 13.4. Sonstiges 14. ‹Weg zum heiligen Grab› (1477) 14.1. Frage der Zweiteiligkeit 14.2. Wiederauftauchen der Monographe für /û/, /iu/, /ou/ 14.3. Unbeholfenheit in technischer Hinsicht 14.4. Sonstiges 15. ‹Barlaam und Josaphat› [zwischen 1475 und 1478] 15.1. Lagen [e] und [g] als Ausnahme 15.2. Einheitliche Verwendung 15.3. Sonstiges 16. ‹Spiegel des Sünders› [zwischen 1475 und 1478] 16.1. Der Graphiengebrauch für /ei/ teilt den Druck in zwei Teile 16.2. Comeback des ‹Plenarium›-Setzers 16.3. Auffällige Heterogenität 16.4. Sonstiges 17. ‹Esopus› [um 1477/78] 17.1. Entsprechung von Graphiengebrauch und Satzzeichengebrauch 17.2. Kursänderungen innerhalb der Lagengruppe I 17.3. Die Lagen [a]-[d] neu gesetzt? 17.4. Einheitlichere Tendenzen 17.5. Sonstiges 18. ‹Arzneibuch› [um 1477/78] 18.1. Sprachliche Ausgeglichenheit 18.2. Unregelmäßigkeiten gegen Ende des Drucks 18.3. Parallelen im Gebrauch von Satzzeichen und im Graphiengebrauch 18.4. Konvergenzen 18.5. Die Graphie p für /b/ gewinnt an Boden 18.6. Sonstiges 19. Zur Aufteilung der Setzarbeit in der Offizin Zainers 19.1. Einige Prinzipien der Setzarbeitsteilung 19.2. Identifizierungsversuch 19.3. Indizien für Satz in Formen III. Zur Augsburger Schreibsprache im dritten Viertel des 15. Jahrhunderts 1. Vorbemerkungen 2. Beschreibungen der einzelnen Handschriften 2.1. Georg Mülich 2.2. Johannes Layder ‹Die vierundzwanzig goldenen Harfen› (1460) 2.3. Johannes Scheiffelin ‹Der Heiligen Leben (Sommerteil)› (1461) 2.4. Konrad Bollstatter 2.5. Klara Hätzler 3. Querschnitt: Zur Realisierung der einzelnen sprachlichen Phänomene 4. Zusammenfassung 4.1. Das Nebeneinander beider Typen in der Realisierung von /î/, /û/, /ü̂/ und /iu/ 4.2. Zur Diskrepanz in der Anzahl der verwendeten Graphien für mhd. Langvokale (ahd. /iu/ inklusive) und Diphthonge 4.3. Die Sprache der Amateurschreiber und die der Berufs- bzw. Lohnschreiber: unterschiedliche Durchschnittswerte IV. Die Realisierung der sprachlichen Phänomene in den Drucken Günther Zainers 0. Erläuterungen zu den Tabellen 1. /î/ 1.1. ‘/î/ sonst’ 1.2. ‘mîn etc.’ 2. /û/ 3. /ü^/ 4. /iu/ 5. /ei/ 5.1. ‘/ei/ sonst’ 5.2. ‘ein, kein’ 5.3. ‘-heit, -keit’ 6. /ou/ 6.1. /ou/ (außer dem Typ ‘ouw’) 6.2. Der Typ ‘ouw’ 7. /öu/ 8. /eu/ 9. /b/ 10. ‘gehen’ / ‘stehen’ 10.1. ‘gehen’ 10.2. ‘stehen’ 11. ‘han’ 12. ‘SwDi’ 13. ‘-igkeit’ 14. ‘-k(-)’ 15. ‘nn’ 16. ‘vi-’ V. Die druckersprachliche Leistung Günther Zainers 1. In der Wiege 1.1. ‹Gebetbüchlein› - Sprachliche Lokalgebundenheit 1.2. ‹Apollonius› und ‹Griseldis› - Einfluß des Ulmer Autors 2. Der erste Schritt 2.1. Eine große Wendung im Graphiengebrauch für /ei/ 2.2. Immer noch die Graphie ou für /ou/? 3. Der zweite und der dritte Schritt 3.1. Anspruch auf Vollkommenheit und ‘Heiligkeit’ 3.2. Verstärkung des ästhetischen Moments 3.3. Wechsel zur Graphie au für /ou/ 4. Ein Monument 4.1. Folio maximo-Druck 4.2. Was heißt nach rechter gemeinen teútfch? 5. Letzter Schliff 5.1. Spezialisierende Verwendung der Graphien ei und ey 5.2. Reduktion der graphischen Varietät 5.3. Die Augsburger Handschriften und die Zainer-Drucke 5.4. Über Kontrollmöglichkeiten bei der Schreibsprache und der Drucksprache 6. Der pu°chtrucker verdarb vnd starb 6.1. Ein Atavismus 6.2. Ambivalentes im ‹Arzneibuch› 7. Zusammenfassung VI. Anhang 1. Zum Graphien- und Formengebrauch in den Werken anderer Drucker... 1.1. Johann Mentelin ‹Deutsche Bibel› [1466] 1.2. Anton Koberger ‹Ehebüchlein› [1472] 1.3. Johann Zainer ‹Griseldis› [1474] 2. Zum Graphien- und Formengebrauch im Autograph Heinrich Steinhöwels 3. Abbildungen VII. Verzeichnisse 1. Abkürzungsverzeichnis und abgekürzt zitierte Literatur 2. Literaturverzeichnis VIII. Register 1. Namenregister 2. Sachregister 3. Verzeichnis der GW- und Hain-Nummern 3.1. Gesamtkatalog der Wiegendrucke 3.2. Hain (und Copinger)

Die bisherigen Forschungen zur Druckersprache litten vor allem an zwei Defiziten: Sie verallgemeinerten vorschnell Einzelergebnisse (etwa durch die Vernachlässigung offizin- und druckortspezifischer Unterschiede), und sie berücksichtigten bei der Materialerhebung nicht den Setzerwechsel in den Drucken. Die vorliegende Arbeit behebt beide Mängel: Sie liefert eine differenzierte Analyse der Druckwerke Günther Zainers in ihrer genauen chronologischen Reihenfolge zwischen 1471 und 1478. Und sie stellt die Leistungsfähigkeit einer neuen Exzerptionsmethode unter Beweis, die graphematisch distinkte Differenzen bei einem Setzerwechsel in die Untersuchung einbezieht. Auf diese Weise gelingt es, die Druckersprache der ersten Augsburger Offizin als Grundlegung für die sprachhistorische Beschreibung weiterer Augsburger Offizinen erstmals differenziert darzustellen und ihre herausragende Leistung durch den Vergleich mit den Augsburger Schreibsprachen dieser Zeit zu bestimmen. Durch den neuen methodologischen Ansatz wird damit zugleich ein praktikables Modell für entsprechende Untersuchungen zu anderen Druckorten vorgelegt.

Die bisherigen Forschungen zur Druckersprache litten vor allem an zwei Defiziten: Sie verallgemeinerten vorschnell Einzelergebnisse (etwa durch die Vernachlässigung offizin- und druckortspezifischer Unterschiede), und sie berücksichtigten bei der Materialerhebung nicht den Setzerwechsel in den Drucken. Die vorliegende Arbeit behebt beide Mängel: Sie liefert eine differenzierte Analyse der Druckwerke Günther Zainers in ihrer genauen chronologischen Reihenfolge zwischen 1471 und 1478. Und sie stellt die Leistungsfähigkeit einer neuen Exzerptionsmethode unter Beweis, die graphematisch distinkte Differenzen bei einem Setzerwechsel in die Untersuchung einbezieht. Auf diese Weise gelingt es, die Druckersprache der ersten Augsburger Offizin als Grundlegung für die sprachhistorische Beschreibung weiterer Augsburger Offizinen erstmals differenziert darzustellen und ihre herausragende Leistung durch den Vergleich mit den Augsburger Schreibsprachen dieser Zeit zu bestimmen. Durch den neuen methodologischen Ansatz wird damit zugleich ein praktikables Modell für entsprechende Untersuchungen zu anderen Druckorten vorgelegt Akihiko Fujii. Revision Of The Author's Thesis (doctoral)--universität Augsburg, 2004. Includes Bibliographical References (p. 235-243) And Indexes.
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