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Grundzüge der Datenverarbeitung: Methoden und Konzepte für die Anwendungen (Leitfäden und Monographien der Informatik, 4) (German Edition)

معرفی کتاب «Grundzüge der Datenverarbeitung: Methoden und Konzepte für die Anwendungen (Leitfäden und Monographien der Informatik, 4) (German Edition)» نوشتهٔ Prof. Dr. sc. techn. Kurt Bauknecht, Prof. Dr. sc. math. Carl August Zehnder (auth.)، منتشرشده توسط نشر Vieweg+Teubner Verlag : Imprint : Vieweg+Teubner Verlag در سال 1989. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Vorwort "Datenverarbeitung" -dieser Begriff findet sich heute selten in Computerinseraten, er weist schmucklos auf den Informatikalltag hin. Datenverarbeitung geschieht im Bilro und im Betrieb, im Labor und an der Ladenkasse; Informatikanwendungen begegnen uns in zunehmendem Masse. Es ist daher erstaunHch, wie schmal dennoch vielerorts die Kenntnisse über die Welt der Informatik sind: Anwender sind froh, dass der Computer produktiv für sie arbeitet, wahren aber vorsichtige Distanz zur "geheimnisvollen" und sich rasch ändernden Computertechnik. Informatikbegeisterte Schiller kennen FJnzelheiten ihres Heim-oder Spielcomputers und dessen Programmiersprache, aber kaum Zusammenhänge. Und die Computer-Fachleute leben in der Welt der Spezialisten und pflegen ihre technische Sprache, erhaben über die Alltagsprobleme des Anwenders und des Anfängers.Die beiden Autoren erleben diese Einseitigkeiten seit Jahren in ihrer Titigkeit als Dozenten einerseits, als engagierte Praktiker anderseits. Dennoch hoffen sie gerade mit diesem Einführungsbuch einseitige Positionen abzubauen. Denn auch hinter der schnellen technischen Entwicklung des Computers stecken bleibende und eillfache PrinzIpien der Informatik, die es darzustellen und zu verstehen gilt Drei Interessentenkreise sind damit primär angesprochen:-Studenten verschiedenster Richtungen (Ingenieure, Oekonomen, Fachinformatiker) sollen erkennen, welche Konzepte des Computers und der Datentechnik für die Anwendung eine direkte Rolle spielen.-Anwender (aus kommerzieller oder technisch-wissenschaftlicher Umgebung) sollen die grundsätzliChen Methoden und Strukturen sehen, welche hinter ihren täglichen Computer-Anwendungen stehen.-Lehrer verschiedener Stufen, welche einen einführenden Informatikunterricht erteilen, sollen sich dazu umfassender dokumentieren können. Der vorliegende Text spart den Problemkreis des Programmierens im engeren Sinn bewusst aus; dazu gibt es -für alle wichtigen Programmiersprachen -genügend Lehrbücher und Einführungskurse. Dieses Buch kümmert sich hingegen um oll die andem Aspekte der praktischen Informatik, von den Geräten bis zum Einsatz in verschiedensten Anwendungsgebieten. Die verwendeten Beispiele aus der Praxis sind oft erstaunlich "einfach". vom Telefonbuch bis zur Vereinsadministration. Doch wird daraus sichtbar, dass Datenverarbeitung praktische Probleme systematisch lösen will, wozu übrigens keine Elektronikkenntnisse nötig sind. Das vorliegende Buch geht auf technische Hintergründe nur soweit ein, als dies für die Anwendung von Bedeutung ist Den darüber hinaus interessierten Leser verweist es aber immer wieder auf geeignete Spezialliteratur. Ein Problem eigener Art im Bereich des Computers bildet die SprOt:he. Die vielen :3egriffe aus den englischen Gebrauchsanweisungen der verschiedensten Hersteller erschweren den Verkehr schon unter Fachleuten, noch viel mehr aber mit dem Anwender oder gar im Unterricht Wenn daher in diesem Buch meist deutsche Begriffe (unter Beifügung der englischen!) verwendet werden, so ist dies nicht eine Marotte von Fremdwörter-Jägern, denn nur eine möglichst einfache Sprache kann die Informatik vom Podest des Anhang: Verzeichnis der wichtigsten Masseinheiten der Informatik Literaturverzeichnis Sachverzeichnis Verzeichnis einiger englischer Begriffe 1 Ein Überblick 1.1 Datenverarbeitungsmaschinen Elektronische Datenverarbeitungs-und Rechengeräte haben in den letzten Jahren die verschiedensten Winkel des täglichen Lebens erreicht und durchdrungen. Im BÜfobetrieb ist dies offensichtlich, während der Computereinsatz im F1ugverkehr, in Telefonzentralen und in Spitälern eher "hinter den Kulissen" erfolgt. Billigvarianten solcher Geräte haben als Taschenrechner und Spielcomputer längst auch den Privathaushalt und darin sogar das Kinderzimmer erreicht. Der Mensch ist damit in vielfältigster Weise angesprochen, als Benutzer, als Spezialist, als technisch Interessierter, als Verantwortlicher (als Chef im Betrieb oder gar als Mutter oder Vater zu Hause). Das vorliegende Buch macht es sich zur Aufgabe, saubere Grundlagen zum besseren Verständnis der Computerwelt zu vermitteln, ihren zweckmässigen Gebrauch zu erleichtern und damit auch Unsicherheiten und Ängste, soweit sie auf Unkenntnis beruhen, abzubauen. Die Computerwelt dreht sich im wesentlichen um Informationen und Daten. F.B geht darum, Angaben in Form von Zahlen, Texten oder Bildern darzustellen, abzuspeichern, umzuformen oder sonstwie systematisch zu bearbeiten. Dazu gehört das Drucken eines Bankbelegs so gut wie die Herstellung von Trickgraphik mr das Fernsehen oder die Datenverbindung zu einer Raumfähre. Dieser ganze Bereich wird heute mit dem Kunstwort "Informatik" bezeichnet. Er umfasst sowohl den entsprechenden Wissenschaftsbereich (Computerwissenschatlen, computer science) wie auch die Anwendung (EDV = elektronische Datenverarbeitung, data processing). I I!'iformatik ist das Fachgebiet der Informations-und Datentechnik. Darin spielen einerseits Geräte (Hardware) und damit die Mikroelektronik, anderseits Programme (Software) zentrale Rollen, die in den folgenden Abschnitten genauer dargestellt werden. Manche Computeranwendungen sind heute so vielfältig, dass zum besseren Verständnis vorerst ein relativ einfaches Beispiel nötig ist. Dazu sei der Einsatz eines Tischcomputers (Fig. 1.1) in einem kleinen Bürobetrieb als Schreibsystem und zur Speicherung einfacher Adresskarteien betrachtet. Später lassen sich die Überlegungen, die an diesem einfachen Beispiel entwickelt werden können, problemlos auf kompliziertere Fälle ausdehnen. Die meisten Leser werden bereits ein Gerät gemäss Fig. 1.1 im praktischen Einsatz gesehen oder selber verwendet haben. Über die Tastatur werden Schriftzeichen eingetippt, welche von der Zentraleinheit, dem Herz des Computers, übernommen, umgeformt, auf Disketten zwischengespeichert, auf dem Bildschirm angezeigt und auf dem Drucker zu Papier gebracht werden. Mit Geräten dieser Art können Briefe und andere Texte gestaltet und bei Bedarf auch mit kleinen Variationen rasch und vielfältig ausgedruckt werden. F.B können aber auch Adressen auf Disketten gespeichert und beim Schreiben von Standardbriefen einzeln in die Adressfelder eingefügt werden. Front Matter....Pages N2-10 Ein Überblick....Pages 11-33 Datenstrukturen und Speichermedien....Pages 34-81 Programmentwicklung....Pages 82-111 Computersysteme....Pages 112-138 Daten-Ein- und -Ausgabe....Pages 139-190 Datenbanken....Pages 191-210 Datensicherung und Datenschutz....Pages 211-230 Kommunikationssysteme....Pages 231-253 Integrierte Datenverarbeitung....Pages 254-266 Organisation der Informatik....Pages 267-286 Back Matter....Pages 287-301
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