Griechische Anaphorenfragmente aus Ägypten und Nubien (Abhandlungen der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften, 28) (German Edition)
معرفی کتاب «Griechische Anaphorenfragmente aus Ägypten und Nubien (Abhandlungen der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften, 28) (German Edition)» نوشتهٔ Jürgen Hammerstaedt (auth.)، منتشرشده توسط نشر VS Verlag für Sozialwissenschaften در سال 1999. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Text Und Kommentar Von Jürgen Hammerstaedt. Includes Bibliographical References And Index. Texts Transcribed In Greek With German Translation. Front Matter....Pages I-XIV Die Schöpfung schriftlicher Anaphorenformulare am Ausgang der Antike....Pages 1-4 Zum Inhalt des Corpus fragmentarisch erhaltener spätantiker und frühbyzantinischer griechischer Anaphoren....Pages 5-8 Spätantike und frühbyzantinische Liturgieformulare in Ägypten und Nubien....Pages 9-13 Die vermutliche Bestimmung der erhaltenen Anaphorentexte....Pages 14-16 Zu Edition und Kommentar....Pages 17-19 Weitere Abkürzungen....Pages 20-21 PStraßb. gr. inv. 254 (van Haelst, Catalogue nr. 998): Gratiarum actio und Interzessionen der Markosanaphora....Pages 22-41 PLitLond. 232 (van Haelst, Catalogue nr. 934): a) Gratiarum actio und Interzessionen der Markos/Kyrillosanaphora b) Dankgebet nach Kommunion....Pages 42-55 PVindob. G 16545+17047/38329/38379: Interzessionsgebete, Einsetzungsbericht und Anamnese der Markosanaphora....Pages 56-75 PRyl. gr. 465 (van Haelst, Catalogue nr. 976f): a) Post-Sanctus, Einsetzungsbericht, Anamnese, Zweite Epiklese und Schlußdoxologie der Markos/Kyrillosanaphora; b) Fürbitte für die Verstorbenen....Pages 76-95 PVindob. G 26134 (van Haelst, Catalogue nr. 1024): Epiklese und Schlußdoxologie der Markos/Kyrillosanaphora....Pages 96-101 Qaṣr Ibrim fr. III a/c (vgl. van Haelst, Catalogue nr. 766): Voranaphorische Gebete; Beginn der Markos/Kyrillosanaphora mit Gratiarum actio und Interzessionen....Pages 102-122 Qaṣr Ibrim fr. III d (vgl. van Haelst, Catalogue nr. 766): Aus den Interzessionen der Markos/Kyrillosanaphora....Pages 123-126 Qaṣr Ibrim 1964, 4/12 (vgl. van Haelst nr. 766): Interzessionen der Markos/Kyrillosanaphora....Pages 127-134 «Athanasiosanaphora» aus Qaṣr Ibrim (vgl. van Haelst nr. 766): Bitte um Frieden und für die Kirche....Pages 135-137 PVindob. G 19337 (van Haelst, Catalogue nr. 637): Exzerpt des Anaphorenbeginns in den Constitutiones apostolicae (8, 12, 6–7)....Pages 138-141 PWürzb. 3 (van Haelst, Catalogue nr. 1036): Zwei Fürbittgebete....Pages 142-150 PBerol. 17032 (van Haelst, Catalogue nr. 889): Sanctus und Einsetzungsbericht einer unbekannten Liturgie....Pages 151-155 PVindob. G 41043 verso : Post-Sanctus, Darbringung, Bitte um Herabsendung des Heiligen Geistes auf die Gaben....Pages 156-160 PCair. 10395 A: Gebet um Begnadung und für die Ruhe der Verstorbenen....Pages 161-163 PVindob. G 41044: a) Bitte um Herabsendung des Heiligen Geistes; b) Inklinationsgebet....Pages 164-170 PDêr-Balizeh (Oxford, Bodleian Library: MS. Gr. liturg. c. 3) fol. II (van Haelst, Catalogue nr. 737): Interzessionen, Ante-Sanctus, Sanctus, Herabsendungs- und Wandlungsbitte, Einsetzungsbericht und Anamnesis....Pages 171-186 Kairo, Koptisches Museum, inv. 753 (Lefebvre nr. 69): Zitat von Ante-Sanctus, Sanctus und Post-Sanctus auf einer Stifterinschrift aus der Marienkirche in Alt-Kairo....Pages 187-199 Ostrakon Hall 5880 (van Haelst, Catalogue nr. 819): Ante-Sanctus und Sanctus....Pages 200-202 Sunnartifragmente (van Haelst, Catalogue nr. 1062): Gratiarum actio, Ante-Sanctus, Post-Sanctus, Akklamationen, Herabsendungs- und Wandlungsbitte, Einsetzungsbericht....Pages 203-218 Back Matter....Pages 219-246 1. DIE SCHOPFUNG SCHRIFfLICHER ANAPHORENFORMULARE AM AUSGANG DER ANTllill Es wird haufig betont, wie peinlich genau die Romer in ihrem Gotterkult auf die prazise Wiedergabe von Gebetsformeln achteten. Urn versehentliche Abweichungen und die hiervon befUrchteten schlimmen Folgen zu vermei den, trugen sie die Gebete nicht auswendig vor, sondem verlasen sie in der 2 Regel aus Zeremonialbiichem. Auch die jiidische Tempelliturgie war in eine feste Form gefaBt, die wohl kaum Gelegenheit zur freien Gestaltung bot. 3 Sollte sie doch die unverriickbare kosmische Ordnung symbolisieren. Hingegen herrschte beim offentlichen Gebet im Gottesdienst der Urchri sten groBte Freiheit nicht nur im Wortlaut,4 sondem auch in der Gesamtdis position. Welch breiter Raum anfanglich der Eingebung des Augenblicks auch in Form von Glossolalie und von Offenbarungen sowie ihrer jeweiligen Auslegung, die man als Werk des Heiligtm Geistes betrachtete,5 gewahrt wurde, zeigen die von Paulus aufgestellten Grundregeln, die den Ablauf der Eucharistiefeier in der korinthischen Gemeinde zu ordnen suchten, indem die Teilnehmer u.a. dazu angehalten wurden, wenigstens einzeln hintereinander zu reden (1 Cor. 14,26-31). Auch im zweiten und dritten lahrhundert wurde das gottesdienstliche Ge 6 bet oft aus der Eingebung des Augenblicks heraus improvisiert. Soweit iiberhaupt einmal, wie in einem Abschnitt der wohl schon zu Beginn des 2. 2 Vgl. G. Wissowa, Religion und Kultus der Romer = HdbAW 5, 4 (2Munchen 1912) 397f mit Anm. 7 und 9; K. Latte, Romische Religionsgeschichte = HdbA W 5, 4 (Munchen 1960) 392; F.J. DOlger, Antike und Christentum 2 (1930) 242f
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