معرفی کتاب «Grenzenlos normal? : Aushandlungen von Gender aus handlungspraktischer und biografischer Perspektive» نوشتهٔ Kerstin Bronner; Kordula Röckenhaus، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2011. این کتاب در 5 صفحه، فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Wie werden kulturelle Annahmen über Gender und Heteronormativität auf der Interaktionsebene verhandelt? Welche Reproduktionen gesellschaftlicher Zuschreibungen, welche Experimente und Überschreitungen finden sich? Wie verschränken sich derartige Erfahrungen mit anderen Erfahrungen sozialer Differenzierung - und welche Bedeutung haben sie schließlich für biografische Prozesse? Anhand der außeralltäglichen Eventkultur »Fastnacht« gelingt es Kerstin Bronner, auf methodisch innovative Weise subjektive Bedeutungen gesellschaftlicher Ungleichheitskategorien herauszuarbeiten und individuelle Aushandlungsspielräume aufzuzeigen. Doing Gender,Doing Heteronormativity,Intersektionalität,Biografie,Soziale Praktiken,Geschlecht,Gender Studies,Soziale Ungleichheit,Queer Theory,Soziologie,Biography,Gender,Social Inequality,Sociology Inhalt Einleitung 1. Theoretische Grundlagen 1.1 Gesellschaftliche Genderkonstruktionen 1.1.1 Gender und Heteronormativität als institutionalisierte(s) System(e) sozialer Praktiken 1.1.2 Exkurs: Intersektionalität − zur Frage nach der Erforschung sozialer Ungleichheitskategorien 1.1.3 Kulturelle Gender- und Heteronormativitätsannahmen in sozialen Beziehungskontexten 1.1.4 Das Potential einer Analyse sozialer Beziehungskontexte 1.1.5 Möglichkeiten des Widerstands und der Veränderung 1.1.6 Resümee: Gender und Heteronormativität in alltäglichen Praxen 1.2 Biografietheoretische Grundlagen 1.2.1 Zum Begriff und Konzept der Identität 1.2.2 Modell alltäglicher biografischer Arbeit 1.2.3 Zusammenfassende Überlegungen: Verhandlungen sozialer Differenzlinien in alltäglicher Biografiearbeit 2. Forschungsfeld und Fragestellung 2.1 Fastnacht − zur wissenschaftlichen Diskussion eines facettenreichen Phänomens 2.2 Ländliche Regionen 2.3 Vereine, informelles Lernen und Kompetenzentwicklungen 2.4 Forschungsfragen der Untersuchung 3. Forschungsansatz und methodische Herangehensweise 3.1 Qualitative Methoden und Genderforschung 3.2 Möglichkeiten und Grenzen einer Forschung innerhalb eines kulturellen Systems der Zweigeschlechtlichkeit 3.3 Gegenstandsadäquate Methodenwahl 3.3.1 Biografieforschung 3.3.2 Ethnografie 3.4 Methodisches Vorgehen 3.4.1 Untersuchungsort 3.4.2 Untersuchungsgruppen 3.4.3 Zugang zum Feld 3.4.4 Erhebungsmethoden 3.4.5 Datenanalyse 4. Fallrekonstruktionen 4.1 Fallrekonstruktion Anton − Mitglied der Hexengruppe 4.1.1 Biografisches Kurzportrait 4.1.2 „Klar, Fasnet ist das Non plus Ultra eigentlich“: Antons Fastnachtszugang 4.1.3 Die subjektive Bedeutung des Hexe-Werdens für Anton 4.1.4 Zwischenschau: Die Bedeutung dieser Art des Erwachsenwerdens für Anton 4.1.5 Die subjektive Bedeutung des Hexe-Seins für Anton 4.1.6 Die Bedeutung der Mitgliedschaft in der Hexengruppe für Antons Biografie 4.2 Fallrekonstruktion Dora − Mitglied der TV-Jazztanzgruppe 4.2.1 Biografisches Kurzportrait 4.2.2 Doras Fastnachtszugang 4.2.3 Die subjektive Bedeutung der Tanzgruppenmitgliedschaft für Dora 4.2.4 Offenere (Gender-)Grenzen durch den Fastnachtsrahmen 4.2.5 Verhandlungen kultureller Genderannahmen 4.2.6 Die Bedeutung der Mitgliedschaft in der Tanzgruppe für Doras Biografie 4.3 Fallrekonstruktion Emil − Mitglied der Guggenmusik 4.3.1 Biografisches Kurzportrait 4.3.2 Emils Fastnachtszugang 4.3.3 Die subjektive Bedeutung der Mitgliedschaft im Guggenmusikverein für Emil 4.3.4 Genderthematisierungen 4.3.5 Die Bedeutung der Mitgliedschaft in der Guggenmusik für Emils Biografie 5. Möglichkeiten biografischer Gestaltung und Aushandlung von Gender in Fastnachtsvereinen − Zusammenschau der Ergebnisse 5.1 Zur Relevanz der Kategorie Gender/ Heteronormativität und weiterer sozialer Kategorien 5.1.1 Thematisierungen gesellschaftlicher Gender- und Heteronormativitätszuschreibungen 5.1.2 Zusammenhänge zwischen biografischer Arbeit, der Kategorie Gender/ Heteronormativität und weiteren sozialen Kategorien 5.2 Die Bedeutung der Einbettung des Vereinslebens in den Fastnachtszusammenhang 5.2.1 Subjektive Bedeutungen der durch den Fastnachtsrahmen entstehenden Experimentier- und Erfahrungsräume 5.2.2 Das Zusammenwirken von Fastnacht und Alltag und die Bedeutung für biografische Prozesse 5.3 Die Bedeutung von Vereinen als Orte informellen Lernens in ländlichen Regionen für die Biografie 5.3.1 Kompetenzentwicklungen im Rahmen des Vereinsbzw. Gruppenengagements 5.3.2 Verortungen zwischen sozialer Aufgehobenheit und normativen Erwartungen 6. Einsichten und Ausblicke Literatur Glossar Verwendete Transkriptionsregeln Wie werden kulturelle Annahmen über Gender und Heteronormativität auf der Interaktionsebene verhandelt? Welche Reproduktionen gesellschaftlicher Zuschreibungen, welche Experimente und Überschreitungen finden sich? Wie verschränken sich derartige Erfahrungen mit anderen Erfahrungen sozialer Differenzierung - und welche Bedeutung haben sie schließlich für biografische Prozesse? Anhand der außeralltäglichen Eventkultur "Fastnacht" gelingt es Kerstin Bronner, auf methodisch innovative Weise subjektive Bedeutungen gesellschaftlicher Ungleichheitskategorien herauszuarbeiten und individuelle Aushandlungsspielräume aufzuzeigen. Rezension "Äußerst interessant ist die Beobachtung, dass die Narrenfreiheit [während der Fastnacht] nicht darin besteht, Gendernormen umzukehren. Vielmehr werden diese wie auch die Norm der Heteronormativität in zugespitztem Maße ausgelebt." Andrea Hungerbühler, sozialersinn, 12 (2011) "Das Forschungsdesign und die -methoden weisen ... den Blick auf gender- und heteronormative Aspekte im allgemeinen; und sie bieten für soziologische und gesellschaftswissenschaftliche Forschung interessante Ansätze; etwa zur Frage, inwieweit Organisationen und Vereine zur Identitätsbildung von Individuen und Gemeinschaften beitragen können - lokal, regional und global." Jos Schnurer, www.socialnet.de, 22.02.2011 "Bestechend an der vorliegenden Dissertation ist das stringente durchstrukturierte Vorgehen, das eine stete Reflexion der Autorin beinhaltet." Prof. Dr. Barbara Ketelhut, www.socialnet.de, 04.03.2011 "Die Zitatpassagen, Beobachtungen und Selbstreflexionen führen ... in kluger Weise vor, welche Potentiale eine mikroperspektivisch angelegte Genderforschung entfalten kann." Markus Tauschek, H-Soz-u-Kult, 07.03.2011
Wie werden kulturelle Annahmen über Gender und Heteronormativität auf der Interaktionsebene verhandelt? Welche Reproduktionen gesellschaftlicher Zuschreibungen, welche Experimente und Überschreitungen finden sich? Wie verschränken sich derartige Erfahrungen mit anderen Erfahrungen sozialer Differenzierung - und welche Bedeutung haben sie schließlich für biografische Prozesse?Anhand der außeralltäglichen Eventkultur »Fastnacht« gelingt es Kerstin Bronner, auf methodisch innovative Weise subjektive Bedeutungen gesellschaftlicher Ungleichheitskategorien herauszuarbeiten und individuelle Aushandlungsspielräume aufzuzeigen.
4.1.4 Zwischenschau: Die Bedeutung dieser Art des Erwachsenwerdens für Anton4.1.5 Die subjektive Bedeutung des Hexe-Seins für Anton; 4.1.6 Die Bedeutung der Mitgliedschaft in der Hexengruppe für Antons Biografie; 4.2 Fallrekonstruktion Dora - Mitglied der TV-Jazztanzgruppe; 4.2.1 Biografisches Kurzportrait; 4.2.2 Doras Fastnachtszugang; 4.2.3 Die subjektive Bedeutung der Tanzgruppenmitgliedschaft für Dora; 4.2.4 Offenere (Gender- )Grenzen durch den Fastnachtsrahmen; 4.2.5 Verhandlungen kultureller Genderannahmen; 4.2.6 Die Bedeutung der Mitgliedschaft in der Tanzgruppe für Doras Biografie Cover Grenzenlos normal?; Inhalt; Einleitung; 1. Theoretische Grundlagen; 1.1 Gesellschaftliche Genderkonstruktionen; 1.1.1 Gender und Heteronormativität als institutionalisierte(s) System(e) sozialer Praktiken; 1.1.2 Exkurs: Intersektionalität - zur Frage nach der Erforschung sozialer Ungleichheitskategorien; 1.1.3 Kulturelle Gender- und Heteronormativitätsannahmen in sozialen Beziehungskontexten; 1.1.4 Das Potential einer Analyse sozialer Beziehungskontexte; 1.1.5 Möglichkeiten des Widerstands und der Veränderung; 1.1.6 Resümee: Gender und Heteronormativität in alltäglichen Praxen