معرفی کتاب «Grammatik im Lexikon : Adjektiv-Nomen-Verbindungen im Deutschen und Niederländischen» نوشتهٔ Walter de Gruyter und Co.;Schlücker, Barbara، منتشرشده توسط نشر De Gruyter Mouton;Walter De Gruyter در سال 2014. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Das ungeklärte Verhältnis zwischen Wortbildung und Lexikon ist Gegenstand einer umfassenden und lang andauernden Diskussion in der morphologischen bzw. grammatiktheoretischen Literatur. Gleiches gilt auch für die Frage nach der Abgrenzung zwischen Morphologie und Syntax. Eine zentrale Rolle innerhalb dieser Debatten spielen nominale Komposita. Der Band untersucht solche Komposita und korrespondierende phrasale bzw. phraseologische Einheiten und diskutiert sie in Hinblick auf das Verhältnis von Wortbildung, Syntax und Lexikon. Konkreter Untersuchungsgegenstand sind Adjektiv-Nomen-Komposita (z.B. Sauerkirsche), ein in der Literatur verhältnismäßig selten berücksichtigter Subtyp der nominalen Komposition, sowie Adjektiv-Nomen-Phraseologismen (z.B. saure Sahne) im Deutschen und im deutsch-niederländischen Sprachvergleich. Die Arbeit behandelt die morphosyntaktischen Eigenschaften dieser Verbindungen im Rahmen eines konstruktionsgrammatischen Ansatzes und schlägt eine detaillierte semantische Analyse vor. Dabei werden auch aktuelle Veränderungstendenzen berücksichtigt. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Frage nach dem Verhältnis dieser Verbindungen zueinander und ihrer Repräsentation im mentalen Lexikon. Linguistische Arbeiten 2 Titel 3 Impressum 4 Vorwort 5 Inhaltsverzeichnis 6 1 Zielsetzung und Grundlagen 9 1.1 Einleitung und Zielsetzung 9 1.2 Jackendoffs Parallel Architecture-Modell 14 1.3 Lexikon, Grammatik und Konstruktion 21 1.4 Lexikon und Wortbildung 23 1.5 Wortbildung, Schemata und Analogie 27 2 Morphosyntaktische Eigenschaften von deutschen A+N-Komposita 30 2.1 Eingrenzung des Untersuchungsgegenstands 30 2.2 Phonologische Restriktionen 34 2.3 Morphologische Restriktionen 35 2.4 Zusammenfassung 42 3 Syntaktische und morphologische Modifikation 43 3.1 Semantische Spezialisierung 45 3.2 Anaphorische Inseln 47 3.3 Subklassenbildung 49 3.4 Zusammenfassung 51 4 Klassifikatorische Modifikation 53 4.1 Klassifikatorische Modifikation 55 4.2 Funktion der Erstgliedbetonung 58 4.3 Relationsadjektive 62 4.4 Nicht-klassifikatorische Komposita 70 4.4.1 Nicht-klassifikatorische N+N-Komposita 70 4.4.2 Nicht-klassifikatorische A+N-Komposita 78 4.4.3 Nicht-klassifikatorische Komposita: Zusammenfassung und Diskussion 87 4.5 Schemata für nominale Komposita 91 4.6 Zusammenfassung 105 5 Semantische Relationen bei A+N- und N+N-Komposita 107 5.1 Einleitung: Warum semantische Relationen? 107 5.2 Semantische Relationen aus psycholinguistischer Sicht: Konzeptkombination 110 5.3 Semantische Relationen bei N+N-Komposita 113 5.4 Eigennamen, die klassifikatorische und die kommemorative Relation 123 5.5 Semantische Relationen und interne Modifikationsstrukturen bei A+N-Komposita 125 5.6 A+N-Komposita mit Relationsadjektiv 133 5.7 Modifikationsstrukturen im Literaturvergleich 136 5.7.1 Weitere Klassifizierungssysteme 137 5.7.2 Semantische Relationen bei A+N-Komposita 138 5.7.3 Wortinterne vs. phrasale A+N-Modifikationsstrukturen 140 5.8 Semantische Bildungsbeschränkungen von A+N-Komposita:Komparative 147 5.9 Zusammenfassung 151 6 Lexikalische A+N-Phrasen im Deutschen 153 6.1 A+N-Phrasen in den verschiedenen Forschungstraditionen 154 6.2 Eingrenzung des Untersuchungsgegenstands 157 6.3 Interne Abfolge 161 6.4 Koordinationsverhalten 164 6.5 Modifizier- und Gradierbarkeit des Adjektivs 167 6.6 Kollokationen 176 6.7 Zwischenfazit: Die morphosyntaktische Struktur lexikalischer A+N-Phrasen 178 6.8 Interne Modifikationsstrukturen bei lexikalischen A+N-Phrasen 185 6.9 Schemata für lexikalische A+N-Phrasen 188 6.10 Zusammenfassung 190 7 A+N-Verbindungen als Benennungseinheiten 194 8 Die Distribution von A+N-Verbindungen: Analogische Prozesse im mentalen Lexikon 203 8.1 Faktoren für die Distribution von A+N-Komposita vs. A+N-Phrasen 203 8.2 Analogie in der morphologischen Theorie 207 8.3 Analogische Beziehungen bei deutschen A+N-Verbindungen:eine Produktionsstudie 214 8.3.1 Methode 215 8.3.1.1 Versuchsteilnehmer und Stimuli 215 8.3.1.2 Ablauf 217 8.3.1.3 Hypothesen und statistische Analyse 218 8.3.2 Resultate 220 8.4 Konsequenzen für das Grammatikmodell: Analogie, Schemata und die Syntax-Lexikon-Grenze 224 8.5 Zusammenfassung 234 9 A+N-Verbindungen im Sprachvergleich Deutsch – Niederländisch 236 9.1 A+N-Verbindungen im Niederländischen 237 9.1.1 Morphosyntaktische Eigenschaften 237 9.1.2 Semantische Eigenschaften 246 9.2 A+N-Verbindungen im Sprachvergleich Deutsch – Niederländisch 249 9.3 Pränominale Flexionsmorphologie im Niederländischen 256 9.4 Pränominale Flexionsmorphologie im Sprachvergleich Niederländisch – Deutsch – Englisch 267 9.5 Zusammenfassung 274 10 Zusammenfassung 276 Anhang zu Kapitel 8 285 Quellennachweise der Belege 287 Kapitel 2 287 Kapitel 4 288 Kapitel 5 290 Kapitel 6 291 Kapitel 9 292 Bibliographie 293 Index 330
Over the past few decades, the book series Linguistische Arbeiten [Linguistic Studies], comprising over 500 volumes, has made a significant contribution to the development of linguistic theory both in Germany and internationally. The series will continue to deliver new impulses for research and maintain the central insight of linguistics that progress can only be made in acquiring new knowledge about human languages both synchronically and diachronically by closely combining empirical and theoretical analyses. To this end, we invite submission of high-quality linguistic studies from all the central areas of general linguistics and the linguistics of individual languages which address topical questions, discuss new data and advance the development of linguistic theory.
This work discusses the relationship between word formation, syntax, and lexicon based on an examination of adjective-noun compounds and phrases in German and in German-Dutch comparison. It describes the semantic and morphosyntactic features of such compounds from a construction grammar perspective. The analysis specifically focuses on the ways that these compounds are related to each other and how they are represented in the mental lexicon