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Gottes Wort in Menschenwort die eine Bibel als Fundament der Theologie : [Norbert Lohfink zum 85. Geburtstag gewidmet

معرفی کتاب «Gottes Wort in Menschenwort die eine Bibel als Fundament der Theologie : [Norbert Lohfink zum 85. Geburtstag gewidmet» نوشتهٔ herausgegeben von Karl Kardinal Lehmann und Ralf Rothenbusch، منتشرشده توسط نشر Urania-Verlag. in der Verlag Herder GmbH در سال 2015. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Die Offenbarungskonstitution des Vaticanum II bedeutete für die katholische Theologie einen Durchbruch in der Öffnung für die moderne Bibelexegese. Die folgenden Jahrzehnte haben eine ganze Reihe neuer bibelhermeneutisch-theologischer Ansätze und Auslegungen der Bibel hervorgebracht, die in die Formulierungen der katholischen Theologie Eingang gefunden haben. Das Konzilsjubiläum ist ein guter Zeitpunkt für eine kritische Zwischenbilanz. Mit Beiträgen von Leonhard Hell, Thomas Hieke, Konrad Huber, Karl Lehmann, Hanna Liss, Manfred Oeming, Ansgar Franz, Christian Frevel, Jean-Claude Périsset, Thomas Ruster, Oliver Reis, Ralf Rothenbusch, Adrian Schenker, Ludger Schwienhorst-Schönberger, Josef Wohlmuth, Angelika Strotmann, Peter Walter Gottes Wort in Menschenwort 1 Inhalt 5 Vorwort 9 Einführung der Herausgeber 11 Das unvollendete Konzil. Die bleibende Bedeutung des II. Vatikanischen Konzils für die Katholische Kirche – Jean-Claude Périsset, Apostolischer Nuntius in Deutschland 15 Das „fortwährende“ Zweite Vatikanum 18 Die Heilige Schrift als Zeugnis der Offenbarung 23 Dei Verbum – Gottes Wort – eine Botschaft des Heils für die ganze Welt 25 Dei Verbum – Gottes Wort – eine Botschaft des Heils für die ganze Welt. Erste Einführung in die Dogmatische Konstitution über die göttliche Offenbarung des Zweiten Vatikanischen Konzils – Karl Kardinal Lehmann, Bischof von Mainz 25 1. Ein Blick zurück nach vorn 25 2. Ein schwieriges Thema während des ganzen Konzils 28 3. Das Offenbarungsverständnis als Grundlegung 31 4. „Voll Ehrfurcht hören, heilig bewahren, treu auslegen“ 38 5. Wort Gottes – Schrift – Überlieferung – Kirche – Lehramt in ihrer Differenz und Zusammengehörigkeit 46 6. Der „Kairos“ im Umgang mit Dei Verbum 49 Die Bibel als Akteur. Kanon, Inspiration und Wahrheit der Heiligen Schrift in systemtheoretischer Perspektive – Oliver Reis/Thomas Ruster 51 1. Die Bibel als Dialogpartner? 51 2. Das System Bibel 56 3. Die Interaktion zwischen Textsystem und Rezipienten 63 4. Offenheit und Geschlossenheit 65 5. Der biblische Kanon zwischen Vergangenheit und Gegenwart 67 6. Die Inspiration und der Heilige Geist 71 7. Die Wahrheit der Bibel 75 „Quelle“ oder „Steinbruch“? Über den Umgang der Dogmatik mit der Bibel – Peter Walter 79 1. Die vielfältige Bedeutung von „Quelle“ in der Theologie am Beispiel des Erasmus von Rotterdam 79 1.1 „Quelle“ als philologische Basis 79 1.2 Exkurs: „Quelle“ in kirchlich-autoritativer Bedeutung 81 1.3 Die emphatische Bedeutung der philologischen Quelle im Humanismus 83 2. Der Sprachgebrauch des Konzils von Trient 84 2.1 Das Evangelium als die eine Quelle der Theologie 84 2.2 Der Stellenwert der Vulgata 86 2.3 Die rechte Schriftinterpretation 87 3. Die Rezeption der Trienter Aussagen über den Wert der Vulgata 88 3.1 „Klares Wasser aus gesäuberten Tümpeln“ (M. Cano) 88 3.2 Der relative Wert der Vulgata (J. B. Franzelin) 91 3.3 Die Bedeutung der Vulgata heute 95 3.4 Der Sprachgebrauch des 2. Vaticanums 95 3.5 Über den rechten Umgang mit der „Quelle“: der Vorwurf der „Steinbruch“-Exegese 97 3.6 „Einer trage des anderen Last“ (Gal 6,2) 100 Die Auslegung der Heiligen Schrift 105 Historisch-kritische und kanonische Textinterpretation – ein feindliches Paar? – Josef Wohlmuth 107 1. Historisch-kritische Textinterpretation 108 1.1 Kurzer Einblick in die Einzelschritte der historisch-kritischen Methode 108 1.2 Übertragung auf die Analyse von Konzilstexten, hier des Konzils von Trient 110 2. Kanonische Textinterpretation 117 2.1 Erste Überlegungen aus der Sicht des Dogmatikers 118 2.2 Zwei Beispiele kanonischer Schriftinterpretation 119 3. Systematische Überlegungen zur Beurteilung der beiden Methoden-komplexe 124 3.1 Zum Zeitbewusstsein der Forschenden 124 3.2 Konsequenzen für beide Methodenkomplexe 126 4. Kurze Schlussbemerkung 128 Vom bleibenden Recht des Textes vergangen zu sein. Wie tief gehen die Anfragen an die historisch-kritische Exegese? – Christian Frevel 130 1. Sirenengesang oder Abgesang auf die historisch-kritische Methode? Zur Einleitung 131 2. Die Partitur der Missklänge und das Problem verkürzender Kritik 137 3. Zu den Aufgaben der Exegese in Dei Verbum 12 145 4. Kann Wissenschaft frommen? Zur Exegese als wissenschaftlicher Disziplin 154 5. Vielfalt der Textsinne – Überlegungen zum Standort der Exegese 161 6. Schluss 175 „Damit die Bibel nicht ein Wort der Vergangenheit bleibt“. – Historische Kritik und geistige Schriftauslegung – Ludger Schwienhorst-Schönberger 177 1. Das Problem der Vielstimmigkeit 181 2. Die geschichtliche Dimension der Texte 188 3. Zum Begriff „historisch-kritische Exegese“ 191 4. Integration der historisch-kritischen Exegese in die Bibelwissenschaft 194 5. Wissenschaftliche Exegese und geistliche Schriftlesung (lectio divina) 196 6. Erkenntnis und Lebensform 198 Die doppelte Autorschaft der Bibel nach Dei Verbum 12. Gotteswort in Menschenwort – Thomas Hieke 202 1. Einstieg 202 2. Komplexe Entstehungs- und Transmissionsprozesse 204 3. Die Doppelautorschaft der Bibel nach DV 12 207 4. Konsequenzen 214 5. Die liturgischen Rahmenformeln 217 6. Herausforderungen und Aufgaben 219 7. Fazit 221 Die Bedeutung der Rückfrage nach dem historischen Jesus für die Theologie an einem Beispiel. Die Johannestaufe als Indikator für ein Sündenbewusstsein Jesu – Angelika Strotmann 224 1. Das neutestamentliche Bekenntnis der Sündlosigkeit Jesu 225 2. Die Taufe Jesu durch Johannes 228 3. Umkehrpredigt und Wassertaufe des Johannes 231 3.1 Die Umkehrpredigt des Johannes 232 3.2 Die Wassertaufe des Johannes als Umkehrtaufe zur Vergebung der Sünden 235 3.3 Die Wassertaufe zur Vergebung der Sünden und die Rettung im Zorngericht Gottes 238 4. Die Taufe Jesu durch Johannes als Hinweis auf das Sündenbewusstsein Jesu 241 4.1 Erste Schlussfolgerungen 242 4.2 Die Bedeutung des Sündenbekenntnisses für die Frage nach einem Sün-denbewusstsein Jesu 244 Exkurs: Biblisches und frühjüdisches Sündenverständnis 246 4.3 Fazit 248 5. Die Bedeutung historischer Fakten für die biblische Theologie 249 5.1 Wie sinnvoll ist für Theolog(inn)en die Rückfrage nach dem historischen Jesus? Eine Auseinandersetzung mit Klaus Wengst 249 5.2 Die (bibel)theologische Relevanz der historischen Rückfrage nach der Taufe Jesu durch Johannes für das Sündenbewusstsein Jesu 252 Normativität und Sinnpflege in der Tora. Zur hermeneutischen und theologischen Bedeutung der Fortschreibung biblischer Texte – Ralf Rothenbusch 255 1. Kanon, Sinnpflege, Geschichte 255 2. Die Tora als System „kommunizierender Texte“ 262 2.1 Vermittlungsstrategien 263 2.2 Das Deuteronomium und die ältere Überlieferung vom Sinai 268 2.3 Die Priesterliche Gebotsmitteilung in der Tora 274 3. Einige hermeneutische Folgerungen 279 Die eine christliche Bibel in zwei Teilen – zum Verhältnis von Altem und Neuem Testament 287 „Das Neue im Alten verborgen und das Alte im Neuen erschlossen“ (Dei Verbum 16) 289 „Das Neue im Alten verborgen und das Alte im Neuen erschlossen“ (Dei Verbum 16). Paradigma oder Herausforderung für die Frage nach dem Verhältnis von Altem und Neuem Testament? – Konrad Huber 289 1. 289 2. 292 3. 293 4. 296 5. 297 6. 299 7. 304 Vom Eigenwert des Alten Testaments als Wort Gottes. Zur wechselseitigen Befruchtung der christlichen und jüdischen Exegese des Alten Testaments – Manfred Oeming 305 1. Historische Entwicklungen und theologische Kategorien 305 1.1 Das Neue Testament 306 1.2 Antike und Mittelalter 316 1.3 Reformation und Neuzeit 316 1.4 Die Lage nach 1945 320 2. Der Beitrag von Dei Verbum 323 3. Der Eigenwert des Alten Testaments 327 4. Ein Beispiel und daran anschließende Schlussüberlegungen 330 Hebraica Veritas? Jüdische Bibelauslegung, wissenschaftliche Bibelforschung und die alt-neue Frage nach ihrer Kommunikation – Hanna Liss 337 1. Einleitung 337 2. Die Herausforderungen an die jüdischen Gelehrten vom 18. bis zum 20. Jahrhundert 338 3. Jüdische Bibelauslegung im Rahmen der akademischen Theologie – erste Annäherungen 350 Die Heilige Schrift im Leben der Kirche 357 Die Kirche liest das Alte Testament in mehreren Textgestalten und Übersetzungen. Folgen für Schriftgebrauch, Exegese und Theologie – Adrian Schenker OP 359 1. Vielfalt der antiken Übersetzungen 359 2. Vielfalt der Textgestalten 361 3. Mannigfache Bibeln in den Kirchen 363 4. Fünf Folgerungen für das theologische Verständnis von Heiliger Schrift 364 Translatio Dei. Der christliche Glaube in und als Übersetzung – Leonhard Hell 367 1. Zwischen Fehlanzeige und Überfluss. Ein erster Blick in die einschlägige Literatur 367 2. Die Absicht von (Bibel-)Übersetzungen 369 3. Alles nur Übersetzung? Die Frage an das Neue Testament 371 4. Der andere und doch gleiche Fall des Alten Testaments 373 5. Welche Sprache spricht Gott? 375 6. Jesus Christus: Die Sprache, in die Gott sich übersetzt 377 7. Ein letzter Schritt? Trinitätstheologische Perspektiven 379 Die Bibel in der Liturgie. Sondierungen zu Dei Verbum 21 am Beispiel von Dan 3 – Ansgar Franz 381 1. Dan 3 als Lesung der Pascha-Vigil 384 2. Dan 3 als Canticum des sonntäglichen Morgengebetes 387 3. Dan 3 als Motiv im Paradigmengebet der Sterbeliturgie 389 4. „Auf daß den Gläubigen der Tisch des Gotteswortes reicher bereitet werde ...“ (SC 51) 391 Autorenverzeichnis 394
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