Gottes Offenbarung in Menschenwort : Der Koran im Licht der Barmherzigkeit
معرفی کتاب «Gottes Offenbarung in Menschenwort : Der Koran im Licht der Barmherzigkeit» نوشتهٔ Mouhanad Khorchide; dina El Omari; dirk Hartwig; stefan Zorn، منتشرشده توسط نشر Urania-Verlag. in der Verlag Herder GmbH در سال 2018. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Traditionell und doch modern: Aus der Verbindung der traditionellen islamischen Koranwissenschaft mit Methoden europäischer Geschichtswissenschaften entwirft Mouhanad Khorchide einen neuen Zugang zum Koran. Obwohl der Koran als geoffenbartes Gotteswort gilt, wird er zugleich als historisch gewordener Text verstanden. Dieses Aufeinandertreffen scheinbar sich widersprechender Methoden ist Thema des Eröffnungsbandes des HthKK, in dem Mouhanad Khorchide neben dem aktuellen Forschungsstand den eigenen hermeneutischen Ansatz erarbeitet und sein eigenes methodisches Vorgehen beschreibt. Kann die historisch-kritische Methode der Bibelexegese ohne Verstehensverluste auch auf den Koran angewendet werden? Im Spannungsfeld von historischer, literarischer und theologischer Auslegung erwächst ein bahnbrechendes Werk, das für Diskussion und Debatten sorgen wird. Dieser Band ist der Erste aus der Reihe "Herders theologischer Koran-Kommentar". Mouhanad Khorchide, Prof. Dr., geb. 1971, in Beirut, aufgewachsen in Saudi-Arabien, studierte Islamische Theologie und Soziologie in Beirut und Wien. Seit 2010 Professor für Islamische Religionspädagogik an der Universität Münster und dort inzwischen auch Leiter des Zentrums für Islamische Theologie. Khorchide studierte in Beirut Islamische Theologie und in Wien Soziologie, wo er mit einer Studie über islamische Religionslehrer promovierte. Er hat zudem als Imam und Religionslehrer gearbeitet. Seit 2011 ist er Koordinator des Graduiertenkollegs Islamische Theologie der Stiftung Mercator und seit 2013 Principle Investigator des Exzellenzclusters »Religion und Politik in den Kulturen der Vormoderne und Moderne« an der Universität Münster. Intro; Inhalt; 1 Den Koran anders lesen; 2 Die westliche Koranforschung Ein Überblick; 2.1 Frühe christliche Polemiken gegen den Koran; 2.2 Das Koranbild im europäischen Mittelalter und zur Zeit der Reformation; 2.3 Ästhetische Wahrnehmungen: Frühe Koranübersetzungen ins Deutsche; 2.4 Der gedruckte Koran und die Versuche einer kritischen Textedition; 2.4.1 Vom ersten Korandruck bis zur Kairiner Ausgabe; 2.4.2 Historisch-kritische Manuskriptforschung; 2.5 Zugänge zum Koran im 19. und 20. Jahrhundert; 2.5.1 Die Wissenschaft des Judentums als Grundlage einer kritischen Koranforschung 2.5.1.1 Abraham Geiger2.5.1.2 Die kritische Koranforschung auf dem Fundament der „Wissenschaft des Judentums"; 2.5.2 Verflechtung jüdischer und christlicher Forschung zum Koran; 2.5.3 Koranforschung der Nachkriegszeit: die Leben-Muḥammad-Forschung; 2.5.4 Die revisionistische Koranforschung; 2.5.5 Angelika Neuwirth und die historisch-kritische Koranforschung; 3. Ein theologisch-hermeneutischer Zugang zum Koran; 3.1. Der Koran als kommunikatives Geschehen der Selbstoffenbarung Gottes; 3.1.1 Paradigmenwechsel: Für ein anthropologisches Verständnis der Offenbarung Gottes im Islam 3.1.2 Ein transzendental-logischer Zugang zur Erkenntnis der Bedingungen der Möglichkeit, Gottes Offenbarung als Selbstmitteilung zu denken3.1.3 Die Offenbarung Gottes ist die Offenbarung der liebenden Barmherzigkeit; 3.1.3.1 Auf den Spuren der Barmherzigkeit im Koran; 3.1.3.2. Im Koran ereignet sich die Gegenwart Gottes liebender Barmherzigkeit; 3.2. Der empathische Gott des Korans; 3.3. Barmherzigkeit als hermeneutischer Schlüssel koranischer Offenbarung; 4. Liebende Barmherzigkeit kann sich nur in liebender Barmherzigkeit offenbaren Ästhetische Zugänge zum Koran 4.1 Das Wesenswort Gottes entspricht dem Koran, beide sind aber nicht identisch4.2 Eine literaturwissenschaftliche Perspektive auf den Koran; 4.2.1 Dogma der „Unnachahmlichkeit des Korans" (iǧāz al-Qurʼān); 4.2.2 Faktoren der Etablierung des iǧāz al-Qurʼān-Dogmas; 4.2.3 Entwicklungen in den klassischen Diskussionen um die „Unnachahmlichkeit des Korans"; 4.2.4 Beispiele in der klassischen Tradition für eine literaturwissenschaftliche Beschäftigung mit dem Text; 4.2.5 Moderne literaturwissenschaftliche Ansätze; 4.3 Friedrich Schiller und der Koran; 5. Die bleibende Offenheit des Korans 5.1 Kritik an der juristischen Rekonstruktion der koranischen Geltungsansprüche5.2 Gegen die Beliebigkeit; 6. Die historisch-kritische Methode der Bibelwissenschaften und ihre Anwendung auf den Koran; 6.1. Die Bezeichnung der Methode als historisch und kritisch; 6.2. Die Prämissen der historisch-kritischen Methode; 6.2.1. Die Distanz zwischen Ausleger und Text; 6.2.2. Methodischer Atheismus; 6.2.3. Ergebnisoffenheit; 6.2.4. Wahrscheinlichkeitsurteile; 6.2.5. Die Bibel als Textsammlung; 6.3. Die Ziele der historisch-kritischen Methode; 6.3.1. Die Rekonstruktion der Textgenese Traditionell und doch modern: Aus der Verbindung der traditionellen islamischen Koranwissenschaft mit Methoden europäischer Geschichtswissenschaften entwirft Mouhanad Khorchide einen neuen Zugang zum Koran. Obwohl der Koran als geoffenbartes Gotteswort gilt, wird er zugleich als historisch gewordener Text verstanden. Dieses Aufeinandertreffen scheinbar sich widersprechender Methoden ist Thema des Eröffnungsbandes des HthKK, in dem Mouhanad Khorchide neben dem aktuellen Forschungsstand den eigenen hermeneutischen Ansatz erarbeitet und sein eigenes methodisches Vorgehen beschreibt.0Kann die historisch-kritische Methode der Bibelexegese ohne Verstehensverluste auch auf den Koran angewendet werden? Im Spannungsfeld von historischer, literarischer und theologischer Auslegung erwächst ein bahnbrechendes Werk, das für Diskussion und Debatten sorgen wird.0Dieser Band ist der Erste aus der Reihe "Herders theologischer Koran-Kommentar". Die Bände können als Fortsetzung oder auch einzeln bezogen werden
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