Gottes Nähe unmittelbar erfahren : Mystik im Mittelalter und bei Martin Luther
معرفی کتاب «Gottes Nähe unmittelbar erfahren : Mystik im Mittelalter und bei Martin Luther» نوشتهٔ herausgegeben von Berndt Hamm und Volker Leppin; unter Mitarbeit von Heidrun Munzert، منتشرشده توسط نشر Mohr Siebeck GmbH & Co. KG در سال 2007. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Thema dieses Tagungsbandes ist die abendländische Mystik in ihrer Veränderungsdynamik vom 12. bis 16. Jahrhundert. Sie wird als Fortschreibung von Traditionen und Grundkonzeptionen, zugleich aber auch als eine Abfolge von Brechungen und Neukonfigurationen dargestellt. Den ersten Schwerpunkt bildet das ausgehende Mittelalter, das nicht als Zeitalter einer verblühenden, sondern einer sehr lebenskräftigen Mystik verstanden wird. Der Bogen spannt sich vom späten 14. Jahrhundert (»Theologia deutsch«) bis zum frühen 16. Jahrhundert (Johannes von Staupitz). Im Blick ist sowohl die popularisierte Mystik in der bürgerlichen Alltagswelt der Devotio moderna als auch das Profil einer Mystik klausurierter Nonnen. Der zweite Schwerpunkt liegt bei Martin Luther. Aus verschiedenen Perspektiven wird die Auffassung vertreten, dass die Gesamtkonzeption der reformatorischen Theologie Luthers mystischen Charakter habe und dass die Genese dieser Theologie als Ausbildung einer neuen Gestalt von Mystik zu beschreiben sei. Luther gewinnt so seinen Platz in einer Tradition wiederholter frappierender Neuaufbrüche und Transformationen von Mystik. Wie der Titel des Bandes signalisiert, verstehen die Herausgeber ihn nicht zuletzt als Beitrag zu einer Klärung des umstrittenen Mystik-Begriffs. English The subject of this collection of essays is occidental mysticism in its changing dynamics from the 12th to the 16th century. This is described as a continuation of traditions and basic concepts and at the same time as a sequence of breaks and new configurations. The authors focus on the end of the Middle Ages, which is seen as an age of very vital mysticism, and on Martin Luther. Looking at the latter from various perspectives, the authors are of the opinion that the entire concept of Luther's reformational theology had a mystical character and that the genesis of this theology can be described as the development of a new form of mysticism. German Thema dieses Tagungsbandes ist die abendlandische Mystik in ihrer Veranderungsdynamik vom 12. bis 16. Jahrhundert. Sie wird als Fortschreibung von Traditionen und Grundkonzeptionen, zugleich aber auch als eine Abfolge von Brechungen und Neukonfigurationen dargestellt. Den ersten Schwerpunkt bildet das ausgehende Mittelalter, das nicht als Zeitalter einer verbluhenden, sondern einer sehr lebenskraftigen Mystik verstanden wird. Der Bogen spannt sich vom spaten 14. Jahrhundert (Theologia deutsch) bis zum fruhen 16. Jahrhundert (Johannes von Staupitz). Im Blick ist sowohl die popularisierte Mystik in der burgerlichen Alltagswelt der Devotio moderna als auch das Profil einer Mystik klausurierter Nonnen. Der zweite Schwerpunkt liegt bei Martin Luther. Aus verschiedenen Perspektiven wird die Auffassung vertreten, dass die Gesamtkonzeption der reformatorischen Theologie Luthers mystischen Charakter habe und dass die Genese dieser Theologie als Ausbildung einer neuen Gestalt von Mystik zu beschreiben sei. Luther gewinnt so seinen Platz in einer Tradition wiederholter frappierender Neuaufbruche und Transformationen von Mystik. Wie der Titel des Bandes signalisiert, verstehen die Herausgeber ihn nicht zuletzt als Beitrag zu einer Klarung des umstrittenen Mystik-Begriffs. Andreas Zecherle: Die »Theologia Deutsch«. Ein spätmittelalterlicher mystischer Traktat – Christoph Burger: Mystische Vereinigung – erst im Himmel oder schon auf Erden? Das Doppelgesicht der geistlichen Literatur im 15. Jahrhundert – Berndt Hamm: »Gott berühren«: Mystische Erfahrung im ausgehenden Mittelalter. Zugleich ein Beitrag zur Klärung des Mystikbegriffs – Barbara Steinke: »Den Bräutigam nehmt euch und habt ihn und verlasst ihn nicht, denn er verlässt euch nicht.« Zur Moral der Mystik im Nürnberger Katharinenkloster während des 15. Jahrhunderts – Volker Leppin: Transformationen spätmittelalterlicher Mystik bei Luther – Sven Grosse: Der junge Luther und die Mystik. Ein Beitrag zur Frage nach dem Werden der reformatorischen Theologie – Berndt Hamm: Wie mystisch war der Glaube Luthers? – Heidrun Munzert: Unio mystica versus Teufelsbuhlschaft. Überlegungen zur Vergleichbarkeit von mystischer Erfahrung und Hexenvorstellung am Beispiel von Gertrud von Helfta und Else Rodamer. Thema dieses Tagungsbandes ist die abendländische Mystik in ihrer Veränderungsdynamik vom 12. bis 16. Jahrhundert. Sie wird als Fortschreibung von Traditionen und Grundkonzeptionen, zugleich aber auch als eine Abfolge von Brechungen und Neukonfigurationen dargestellt. Den ersten Schwerpunkt bildet das ausgehende Mittelalter, das als Zeitalter einer sehr lebenskräftigen Mystik verstanden wird. Der zweite Schwerpunkt liegt bei Martin Luther. Aus verschiedenen Perspektiven wird die Auffassung vertreten, dass die Gesamtkonzeption der reformatorischen Theologie Luthers mystischen Charakter habe und dass die Genese dieser Theologie als Ausbildung einer neuen Gestalt von Mystik zu beschreiben sei. Mit Beiträgen von: Andreas Zecherle, Christoph Burger, Berndt Hamm, Barbara Steinke, Volker Leppin, Sven Grosse, Heidrun Munzert Herausgegeben Von Berndt Hamm Und Volker Leppin ; Unter Mitarbeit Von Heidrun Munzert. Conference Proceedings. Gottfried Sebass Zum 70. Geburtstag--p. Facing T.p. Verso. Includes Bibliographical References And Indexes.
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