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Gottes himmlische Wohnstatt: Transformationen im Verhältnis von Gott und Himmel in tempeltheologischen Entwürfen des Alten Testaments in der Exilszeit. Habilitationsschrift

معرفی کتاب «Gottes himmlische Wohnstatt: Transformationen im Verhältnis von Gott und Himmel in tempeltheologischen Entwürfen des Alten Testaments in der Exilszeit. Habilitationsschrift» نوشتهٔ Christoph Koch; Mohr Siebeck GmbH & Co. KG، منتشرشده توسط نشر Mohr Siebeck GmbH & Company KG در سال 2018. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Die Frage nach Gottes Wohnort hat im Alten Testament verschiedene Antworten gefunden. Erst vergleichsweise spät wird Gott im Himmel lokalisiert. Wo und wann begegnet diese Vorstellung zuerst und in welchem religionsgeschichtlichen Kontext? Wie verhält sich sein Wohnen im Himmel zu anderen Vorstellungen, etwa die von seinem Thronen im Tempel? Und was sind die Gründe für den Wandel der Wohnvorstellung? Christoph Koch untersucht tempeltheologische Entwürfe des Alten Testaments aus der assyrischen sowie der babylonischen und persischen Epoche und identifiziert einen tiefgreifenden Wandel in der Zeit des babylonischen Exils. Dieser ist allerdings weder allein als Reaktion auf die Tempelzerstörung noch als einlinige Entwicklung etwa vom Tempel zum Himmel zu begreifen. Vielmehr stehen die jüngeren Entwürfe in großer Kontinuität zu den älteren, und die Explikation der himmlischen Wohnstatt ist im Zusammenhang weltbildhafter Verschiebungen im Alten Orient zu sehen. Cover Titel Vorwort Inhalt Abkürzungen 1 Hinführung 1.1 Gottes himmlische Wohnstatt im Alten Testament 1.2 Transformationen der Wohnortvorstellung in der Epoche des Exils 1.3 Fragestellung und Vorgehen 2 Der Himmel auf Erden: Gott und der Himmel in Texten der vorexilischen Jerusalemer Tempeltheologie 2.1 Grundvorstellungen altorientalischer Tempeltheologie 2.2 Grundvorstellungen der vorexilischen Jerusalemer Tempeltheologie 2.3 Tempelthron/Tempelberg/Tempelstadt als Manifestationen des Gottesberges 2.3.1 Der Tempelthron als Gottesberg in Psalm 93* und Jes 6* 2.3.2 Der Tempelberg Zion als Gottesberg 2.3.3 Die Tempelstadt Jerusalem als Gottesberg 2.4 Der Himmelsbezug in der Jerusalemer Tempeltheologie Exkurs: Der Gottesberg in Ugarit, Kleinasien und Griechenland 2.5 Der Zusammenhang von himmlischem und irdischem Heiligtum 2.6 Fazit 3 JHWH auf der Himmelstreppe: Gott und der Himmel in der Erzählung von Jakobs Traum in Bet-El (Gen 28*) 3.1 Hinführung 3.2 Übersetzung 3.3 Literarische Analyse 3.3.1 Beobachtungen zur Struktur von Gen 28,10–22 3.3.2 Literarkritik und literarhistorische Verortung 3.3.3 Gen 28* ein kontextunabhängiger Hieros logos? 3.3.4 Fazit 3.4 Traditionsgeschichtliche Analyse 3.4.1 „Himmelstreppe“ 3.4.2 „Boten Gottes“ 3.4.3 „Tor des Himmels“ 3.4.4 „Haus Gottes“ 3.4.5 Gen 28* und die mesopotamische Tempeltheologie 3.4.6 Fazit 4 JHWH über dem Horizontkreis: Gott und der Himmel in Deuterojesaja 4.1 Der lexikalische Befund 4.2 Entstehungsgeschichtliche Vorbemerkungen 4.3 Die Disputationsworte Jes 40,12–31 4.3.1 Das erste Disputationswort: Jes 40,12–17* 4.3.2 Das zweite Disputationswort Jes 40,(18)21–26 4.3.2.1 Die Erschaffung des Himmels „wie ein Zelt“: Jes 40,22b 4.3.2.2 JHWHs Thronen über dem „Kreis der Erde“ Exkurs: Astralisierung und Erhöhung 4.4 JHWHs Rückkehr zum Zion: Jes 40,1–5 und 52,7–10 4.5 Fazit 5 JHWHs himmlischer Thron: Gott und der Himmel in den Visionen des Ezechielbuches 5.1 Der lexikalische Befund 5.2 Entstehungsgeschichtliche Vorbemerkungen zum Ezechielbuch 5.3 Die Himmelsvision Ez 1,4–28 5.3.1 Ez 1,4–28 im Kontext des Berufungsberichts Ez 1–3 5.3.2 Entstehungsgeschichtliche Bemerkungen zu 1,4–28 und 3,12f 5.3.3 Traditionsgeschichtliche Aspekte der Himmelsvision in 1,4–28* 5.3.3.1 JHWHs Kommen als Wettergott 5.3.3.2 Ez 1 und die Ikonographie der Flügelsonne 5.3.3.3 Ez 1 und der kosmologische Kommentartext KAR 307 5.4 Die Tempelvisionen in 8–11* und 40ff 5.4.1 Ezechiel 8–11: Der Auszug der Herrlichkeit 5.4.1.1 Entstehungsgeschichtliche Bemerkungen 5.4.1.2 Traditionsgeschichtliche Aspekte der ersten Tempelvision 5.4.2 Ez 40ff: Die Rückkehr der Herrlichkeit 5.4.2.1 Entstehungsgeschichtliche Bemerkungen 5.4.2.2 Traditionsgeschichtliche Aspekte in Ez 43,1–9* 5.5 Versuch einer redaktionsgeschichtlichen Einordnung der Visionen 5.6 Fazit 6 Himmelsfeste und Heiligtum: Gott und der Himmel in der Priesterschrift 6.1 Entstehungsgeschichtliche Vorbemerkungen 6.2 Der lexikalische Befund 6.3 Gen 1,1–2,3: Die Erschaffung des רקיע-Himmels 6.4 Ex 24ff: Das Zeltheiligtum als „Himmel auf Erden“ Exkurs: ארן העדות 6.5 Die Umdeutung der Tempeltheologie von Gen 28 in Gen 35 6.6 Fazit 7 Schlussbetrachtung Literaturverzeichnis Stellenregister Autorenregister Stichwortregister English summary : The question of where God abides found various answers in the Old Testament, and it was not until relatively late that this was localized to the heavens. Where and when did this idea first occur and in which religio-historical context? How does God's dwelling in heaven relate to other ideas, such as his throne in the temple? And what were the reasons for this change in thinking? Christoph Koch analyses conceptions of Old Testament temple theology from the Assyrian and Babylonian eras and identifies a profound change during the exile in Babylon. However, this is not to be understood as either just a reaction to the temple's destruction, nor as a unilinear progression from temple to heaven, for instance. Rather, there is a great continuity between the younger and older versions, and the explication of the heavenly abode is to be seen together with shifts in how the world was perceived in the ancient Orient. German description : Die Frage nach Gottes Wohnort hat im Alten Testament verschiedene Antworten gefunden. Erst vergleichsweise spat wird Gott im Himmel lokalisiert. Wo und wann begegnet diese Vorstellung zuerst und in welchem religionsgeschichtlichen Kontext? Wie verhalt sich sein Wohnen im Himmel zu anderen Vorstellungen, etwa die von seinem Thronen im Tempel? Und was sind die Grunde fur den Wandel der Wohnvorstellung? Christoph Koch untersucht tempeltheologische Entwurfe des Alten Testaments aus der assyrischen und babylonischen Epoche und identifiziert einen tiefgreifenden Wandel in der Zeit des babylonischen Exils. Dieser ist allerdings weder allein als Reaktion auf die Tempelzerstorung noch als einlinige Entwicklung etwa vom Tempel zum Himmel zu begreifen. Vielmehr stehen die jungeren Entwurfe in grosser Kontinuitat zu den alteren, und die Explikation der himmlischen Wohnstatt ist im Zusammenhang weltbildhafter Verschiebungen im Alten Orient zu sehen "Die Frage nach Gottes Wohnort hat im Alten Testament verschiedene Antworten gefunden. Erst vergleichsweise spät wird Gott im Himmel lokalisiert. Wo und wann begegnet diese Vorstellung zuerst und in welchem religionsgeschichtlichen Kontext? Wie verhält sich sein Wohnen im Himmel zu anderen Vorstellungen, etwa die von seinem Thronen im Tempel? Und was sind die Gründe für den Wandel der Wohnvorstellung? Christoph Koch untersucht tempeltheologische Entwürfe des Alten Testaments aus der assyrischen und babylonischen Epoche und identifiziert einen tiefgreifenden Wandel in der Zeit des babylonischen Exils. Dieser ist allerdings weder allein als Reaktion auf die Tempelzerstörung noch als einlinige Entwicklung etwa vom Tempel zum Himmel zu begreifen. Vielmehr stehen die jüngeren Entwürfe in großer Kontinuität zu den älteren, und die Explikation der himmlischen Wohnstatt ist im Zusammenhang weltbildhafter Verschiebungen im Alten Orient zu sehen."--Publisher's description from Deutsche Nationalbibliothek Die Vorstellung, dass Gott im Himmel wohnt, ist im Alten Testament erst vergleichweise spät bezeugt. In dieser Studie geht Christoph Koch den Fragen nach, seit wann dieser lokale Zusammenhang besteht, welche zeit- und religionsgeschichtlichen Hintergründe zu erkennen sind und in welchem Verhältnis Gottes himmlisches Wohnen zu anderen kosmologischen Vorstellungen steht. -- Publisher, page four of dust jacket Die Vorstellung, dass Gott im Himmel wohnt, ist im Alten Testament erst vergleichsweise spät bezeugt. In dieser Studie geht Christoph Koch den Fragen nach, seit wann dieser lokale Zusammenhang besteht, welche zeit- und religionsgeschichtlichen Hintergründe zu erkennen sind und in welchem Verhältnis Gottes himmlisches Wohnen zu anderen kosmologischen Vorstellungen steht
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