Gott und die Welt: Religiöse Vorstellungen des frühen und hohen Mittelalters. Teil I, Band 2. II. Die materielle Schöpfung. Kosmos und Welt. III. Die Welt als Heilsgeschehen
معرفی کتاب «Gott und die Welt: Religiöse Vorstellungen des frühen und hohen Mittelalters. Teil I, Band 2. II. Die materielle Schöpfung. Kosmos und Welt. III. Die Welt als Heilsgeschehen» نوشتهٔ Goetz, Hans-Werner، منتشرشده توسط نشر OLDENBOURG WISSENSCHAFTSVERLAG در سال 2012. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Die Vorstellungswelten bilden einen eminent wichtigen Bestandteil historischer Forschung, weil bei kaum einem anderen Gegenstand die Menschen selbst so deutlich in den Mittelpunkt des Interesses treten wie bei menschlichen Vorstellungen, mit denen die Menschen sich selbst und ihre Umwelt wahrnehmen und sie zu erklären und zu begreifen suchen. Das Denken der Menschen ist Grundlage ihres Handelns und bildet daher einen entscheidenden Faktor aller historischen Vorgänge. Mit den religiösen Vorstellungswelten des Mittelalters aber erfassen wir den zentralen Aspekt dieser Epoche schlechthin. Ziel des Autors ist es, einen repräsentativen und zugleich informativen und anschaulichen Einblick in die geistig-religiöse Befindlichkeit der (schreibenden) mittelalterlichen Menschen aus geschichtswissenschaftlicher Perspektive zu bieten. Unter dem Titel „Gott und die Welt“ ist dabei auf die Bedeutung religiöser Vorstellungen im Mittelalter, vor allem aber auf deren zentralen Ausgangspunkt mittelalterlicher Religiosität verwiesen: den Schöpfer und seine Schöpfung. Im ersten, bereits erschienenen Teilband des Werkes behandelte der Autor das mittelalterliche Gottesbild, das erstmals in dieser Ausführlichkeit aufgearbeitet wurde. Erkenntnisprobleme, Diskussionen um Gottes Wirken als Schöpfer, Lenker und Richter kamen dabei ebenso ausführlich zur Sprache wie Diskurse um das göttliche Wesen, das Trinitätsproblem, Gottesbeweise und bildliche Gottesdarstellungen. Der hier angezeigte zweite Teilband handelt über die materielle und personelle Schöpfung, also über den Kosmos (Natur und Kosmos, Himmel, Paradies, Hölle und Erde) und die Geschöpfe (Engel, Teufel, Menschen) sowie das Heilsgeschehen. Den Abschluß des Werkes wird ein Band über einzelne konkrete Aspekte religiöser Vorstellungen, wie Buße und Sünde, Heilige und Wunder, Tod und Jenseits, bilden. Die Vorstellungswelten bilden einen eminent wichtigen Bestandteil historischer Forschung, weil bei kaum einem anderen Gegenstand die Menschen selbst so deutlich in den Mittelpunkt des Interesses treten wie bei menschlichen Vorstellungen, mit denen die Menschen sich selbst und ihre Umwelt wahrnehmen und sie zu erklären und zu begreifen suchen. Das Denken der Menschen ist Grundlage ihres Handelns und bildet daher einen entscheidenden Faktor aller historischen Vorgänge. Im Zuge einer sich immer stärker abzeichnenden kulturwissenschaftlichen und anthropologischen Betrachtungsweise heutiger Geisteswissenschaften dürfte das Thema in Zukunft noch an Bedeutung gewinnen. Mit den religiösen Vorstellungswelten des Mittelalters aber erfassen wir den zentralen Aspekt dieser Epoche schlechthin. Ziel des Autors ist es, einen repräsentativen und zugleich informativen und anschaulichen Einblick in die geistig-religiöse Befindlichkeit der (schreibenden) mittelalterlichen Menschen aus geschichtswissenschaftlicher Perspektive zu bieten, als ein erstes Ergebnis, an das die künftige Forschung anknüpfen oder mit dem sie sich auseinandersetzen kann. Unter dem Titel „Gott und die Welt“ ist dabei auf die Bedeutung religiöser Vorstellungen im Mittelalter, vor allem aber auf deren zentralen Ausgangspunkt mittelalterlicher Religiosität verwiesen: den Schöpfer und seine Schöpfung. Im ersten, nun vorliegenden Teilband des Werkes behandelt der Autor das mittelalterliche Gottesbild, einen Aspekt mittelalterlicher Vorstellungswelten, der hier erstmals in dieser Ausführlichkeit aufgearbeitet wird. Erkenntnisprobleme, Diskussionen um Gottes Wirken als Schöpfer, Lenker und Richter kommen dabei ebenso ausführlich zur Sprache wie Diskurse um das göttliche Wesen, das Trinitätsproblem, Gottesbeweise und bildliche Gottesdarstellungen. Der in Kürze folgende zweite Teilband wird über die materielle und personelle Schöpfung, also über den Kosmos (Natur und Kosmos, Himmel, Paradies, Hölle und Erde) und die Geschöpfe (Engel, Teufel, Menschen) sowie das Heilsgeschehen, handeln. Den Abschluß des Werkes wird ein Band über einzelne konkrete Aspekte religiöser Vorstellungen, wie Buße und Sünde, Heilige und Wunder, Tod und Jenseits, bilden. Vorwort Teil II: Die materielle Schöpfung: Kosmos und Welt Kapitel 1: Natura: Die mittelalterlichen Naturvorstellungen 1. Moderner Naturbegriff und mittelalterliches Naturverständnis 2. Natura in mittelalterlicher Bedeutung Kapitel 2: Die Elemente Fallbeispiel 2.1: Schöpfung und Natur bei Thierry von Chartres Fallbeispiel 2.2: Die „Philosophia“ Wilhelms von Conches Kapitel 3: Mundus: Die mittelalterliche Kosmologie Kapitel 4: Coelum: Der Himmel in der mittelalterlichen Vorstellungswelt Kapitel 5: Paradisus: Die mittelalterlichen Paradiesvorstellungen Kapitel 6: Infernus: Die Hölle im mittelalterlichen Weltbild Kapitel 7: Terra: Die Erde im mittelalterlichen Weltbild Fallbeispiel 2.3: Die Weltbeschreibung in der Chronik Ottos von Freising Fallbeispiel 2.4: Die „Imago mundi“ des Honorius Augustodunensis Fallbeispiel 2.5: Die Weltkarte von Saint-Sever Fallbeispiel 2.6: Das mittelalterliche Rombild Fallbeispiel 2.7: Das mittelalterliche Jerusalembild Fazit Teil III: Die Welt als Heilsgeschehen Kapitel 8: Sündenfall und Restaurationswerk 1. Der Engelfall a. Der Zeitpunkt des Falls b. Ursachen und Verlauf des Engelfalls c. Die Folgen des Falls d. Hat der Teufel seinen Fall vorhergewußt? Fallbeispiel 3.1: Der Engelfall bei Anselm von Canterbury, De casu diaboli 2. Der Sündenfall a. Der Ausgangspunkt: das Paradies b. Ursache und Deutung des Sündenfalls c. Die Folgen des Sündenfalls 3. Wiedererlangung des Heils durch Christi Opfertod Fallbeispiel 3.2: Engelfall und Sündenfall in der Genesis B Kapitel 9: Das Heilsgeschehen 1. Geschichte: Geordneter Verlauf des Heilsgeschehens a. Heilsgeschichtliche Konzeptionen des Geschichtsverlaufs b. Periodisierungen c. Fortschrittsdenken und Heilsgewißheit d. Chronikalische Umsetzung 2. Gemeinschaft: Die Civitas-Lehre Kapitel 10: Heilsmittel und Heilswege 1. Die Welt als Bewährungsprobe 2. Heilsmittel 3. Die Hindernisse auf dem Weg zum Heil 4. Liberum arbitrium und praedestinatio – ein Widerspruch? Fallbeispiel 3.3: Die Schrift „Inevitabile“ des Honorius Augustodunensis Fazit Verzeichnisse 1. Abkürzungsverzeichnis 2. Abbildungsverzeichnis 3. Quellenverzeichnis 4. Literaturverzeichnis Register Bei kaum einem anderen Gegenstand treten die Menschen so deutlich in den Mittelpunkt des Interesses wie bei menschlichen Vorstellungen, mit denen die Menschen sich selbst und ihre Umwelt wahrnehmen und sie zu erklären und begreifen suchen. Der Autor gibt einen repräsentativen und anschaulichen Einblick in die geistig-religiöse Befindlichkeit der (schreibenden) mittelalterlichen Menschen aus geschichtswissenschaftlicher Perspektive. Mit dem Titel "Gott und die Welt" wird vor allem auf den zentralen Ausgangspunkt mittelalterlicher Religiosität verwiesen: den Schöpfer und seine Schöpfung. Der zwe
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