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Gott belohnt, Gott straft : religiöse Kategorien der Geschichtsdeutung im Frühen und Hohen Mittelalter

معرفی کتاب «Gott belohnt, Gott straft : religiöse Kategorien der Geschichtsdeutung im Frühen und Hohen Mittelalter» نوشتهٔ Gerd Althoff، منتشرشده توسط نشر wbg Academic in Wissenschaftliche Buchgesellschaft (wbg) در سال 2022. این کتاب در 3 صفحه، فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Der feste Glaube des mittelalterlichen Menschen an die reale Anwesenheit des Göttlichen in seiner alltäglichen Lebenswelt stellt eine grundlegende soziale Tatsache dar. Aber war diese Überzeugung nur vom reinen Glauben gesteuert, oder verfolgte sie nicht vielleicht durchaus auch strategische Ziele?In der neusten Untersuchung von Gerd Althoff geht es denn auch genau um diese Frage: um den Interpretationsspielraum, den die Vorstellungswelt vom Eingreifen transzendenter Mächte den mittelalterlichen Zeitgenossen ließ. Der Überblick über einschlägige Quellen lässt kaum Zweifel daran zu, dass dieses behauptete Eingreifen vorrangig als Argument zur Rechtfertigung der Freunde und zur Diffamierung der Gegner verwendet worden ist.Gerd Althoff eröffnet, wie schon öfters, mit dieser Studie ein neues Untersuchungsfeld, und er legt auch gleich das Grundlagenwerk dazu vor: Wie immer geschliffen formuliert, getragen von stupender Quellenkenntnis und unter Heranziehung vieler konkreter Beispiele. Cover Titel Impressum Inhalt Vorwort I. Einleitung 1. Mittelalterliche Vorstellungen vom Wirken des christlichen Gottes in der Welt 2. Zur Bedeutung dieser Vorstellungen in der christlichen Mission des frühen Mittelalters 3. Leitfragen der Untersuchung 3.1 Zur benutzten Quellenbasis 3.2 Geistliche und andere Prägungen der einschlägigen Autoren 3.3 Religiöse oder politische Argumente? II. Eingriffe transzendenter Mächte in irdisches Geschehen während der Merowinger- und Karolingerzeit 1. Gregor von Tours über die Zeit vor und nach der Taufe Chlodwigs 2. Gottes Hilfe bei der Mission der germanischen Stämme 3. Der Aufstieg der Karolinger im Schutz transzendenter Mächte 4. Das Verlassen des rechten Weges: Mahnungen, Prüfungen und Strafen Gottes in der Zeit Ludwigs des Frommen und seiner Söhne 5. Zur Rolle Gottes in den sich verschärfenden Krisen des Frankenreiches 6. Zusammenfassung III. Das lange 10. Jahrhundert 1. Retrospektiven auf den Aufstieg der Ottonen 2. Gottes Hilfe beim Kampf gegen Heiden 3. Gottes Eingreifen in interne Konflikte des ottonischen Reiches 4. Erweiterungen des Beispiel-Horizonts: Das Wissen Thietmars von Merseburg über göttliche und teuflische Interventionen IV. Die Kirche als »Magd oder Herrin des Königtums« in der Salierzeit 1. Die Königserhebung Konrads II. als Rollenspiel unter göttlicher Regie 2. Unterschiedliche Bewertungen militärischer Erfolge König Heinrichs III 3. Gottes Eingreifen in die großen Konflikte im Zeitalter des Investiturstreits 3.1 Die Anfänge der selbständigen Regierung Heinrichs IV 3.2 Der Konflikt mit Papst Gregor VII 3.3 Die geänderte Lage nach Canossa und Forchheim 3.4 Die Veränderung der Auseinandersetzung in den ›Libelli de Lite‹ 3.5 Deus le vult – Der Schlachtruf der Kreuzzugsbewegung 3.6 Anzeichen einer Neuorientierung am Ende der Salierzeit 3.7 Zusammenfassung V. Stauferzeit 1. Das Eingreifen Gottes in die Welt aus der Perspektive Ottos von Freising und Rahewins 2. Die Auseinandersetzungen Kaiser Friedrichs mit Papsttum und Lombarden 3. Mission und Expansion im Nordosten des Reiches 4. Friedrich II.: Selbstrechtfertigungen eines exkommunizierten Herrschers VI. Résumé 1. Allgemeine Aspekte 2. Träger und Qualität der Diskurse, thematische Schwerpunkte 3. Religiöse oder politische Argumente? 4. Zweifel an der Vorstellungswelt der transzendenten Eingriffe 5. Evidenz und Deutungskonkurrenz Anhang Abkürzungsverzeichnis Quellen Literatur Personenregister Abbildungsverzeichnis Rückcover "Der feste Glaube des mittelalterlichen Menschen an die reale Anwesenheit des Göttlichen in seiner alltäglichen Lebenswelt stellt eine grundlegende soziale Tatsache dar. Aber war diese Überzeugung nur vom reinen Glauben gesteuert, oder verfolgte sie nicht vielleicht durchaus auch strategische Ziele?In der neusten Untersuchung von Gerd Althoff geht es denn auch genau um diese Frage: um den Interpretationsspielraum, den die Vorstellungswelt vom Eingreifen transzendenter Mächte den mittelalterlichen Zeitgenossen ließ. Der Überblick über einschlägige Quellen lässt kaum Zweifel daran zu, dass dieses behauptete Eingreifen vorrangig als Argument zur Rechtfertigung der Freunde und zur Diffamierung der Gegner verwendet worden ist.Gerd Althoff eröffnet, wie schon öfters, mit dieser Studie ein neues Untersuchungsfeld, und er legt auch gleich das Grundlagenwerk dazu vor: Wie immer geschliffen formuliert, getragen von stupender Quellenkenntnis und unter Heranziehung vieler konkreter Beispiele." -- Publisher's website

Der feste Glaube des mittelalterlichen Menschen an die reale Anwesenheit des Göttlichen in seiner alltäglichen Lebenswelt stellt eine grundlegende soziale Tatsache dar. Aber war diese Überzeugung nur vom reinen Glauben gesteuert, oder verfolgte sie nicht vielleicht durchaus auch strategische Ziele?In der neuesten Untersuchung von Gerd Althoff geht es denn auch genau um diese Frage: um den Interpretationsspielraum, den die Vorstellungswelt vom Eingreifen transzendenter Mächte den mittelalterlichen Zeitgenossen ließ. Der Überblick über einschlägige Quellen lässt kaum Zweifel daran zu, dass dieses behauptete Eingreifen vorrangig als Argument zur Rechtfertigung der Freunde und zur Diffamierung der Gegner verwendet worden ist. Gerd Althoff eröffnet, in bewährter Weise, mit dieser Studie ein neues Untersuchungsfeld, und er legt auch gleich das Grundlagenwerk dazu vor: wie immer geschliffen formuliert, getragen von stupender Quellenkenntnis und unter Heranziehung vieler konkreterBeispiele.

Der feste Glaube des mittelalterlichen Menschen an die reale Anwesenheit des Göttlichen in seiner alltäglichen Lebenswelt stellt eine grundlegende soziale Tatsache dar. Aber war diese Überzeugung nur vom reinen Glauben gesteuert, oder verfolgte sie nicht vielleicht durchaus auch strategische Ziele? In der neuesten Untersuchung von Gerd Althoff geht es denn auch genau um diese Frage: um den Interpretationsspielraum, den die Vorstellungswelt vom Eingreifen transzendenter Mächte den mittelalterlichen Zeitgenossen ließ. Der Überblick über einschlägige Quellen lässt kaum Zweifel daran zu, dass dieses behauptete Eingreifen vorrangig als Argument zur Rechtfertigung der Freunde und zur Diffamierung der Gegner verwendet worden ist. Gerd Althoff eröffnet, in bewährter Weise, mit dieser Studie ein neues Untersuchungsfeld, und er legt auch gleich das Grundlagenwerk dazu vor: wie immer geschliffen formuliert, getragen von stupender Quellenkenntnis und unter Heranziehung vieler konkreter Beispiele.
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