Göttliche Stimme, Irdische Schrift: Dante, Petrarca Und Caterina Da Siena (Trends in Medieval Philology) (German Edition) (Trends in Medieval Philology, 29)
معرفی کتاب «Göttliche Stimme, Irdische Schrift: Dante, Petrarca Und Caterina Da Siena (Trends in Medieval Philology) (German Edition) (Trends in Medieval Philology, 29)» نوشتهٔ Wild, Cornelia، منتشرشده توسط نشر de Gruyter GmbH در سال 2016. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
"Previous interpretations of the canonical texts of the Trecento adopted the perspectives of their male subjects. For the first time, this study presents a reading of the poetic figurations of female voices. In their songs, voices, and speeches, the protagonists Beatrice, Laura, and Catherine of Siena open their own perspective for interpretation. The study also makes a major contribution to the history of voice."-- Provided by publisher Inhaltsverzeichnis Einleitung 1. Bedingungen der Liebe zwischen Stimme und Schrift 2. „lieblicher Gesang entströmt ihrem Munde“: Figuration der Stimme I. Dichtung und Theologie überkreuzt 1. sensus allegoricus 2. della futura gloria (Boccaccio) 3. Zerbrochene Rahmen (Auerbach) 4. officium poetae (Dante) II. Beatrices Gesang 1. auctoritas: Wer spricht? 1.1 confusione 1.2 the text’s true cantor 1.3 Befehlsmacht: fa che tu scrive 2. Dantes Signatur 2.1 parola disïata 2.2 Sprachordnungen: verhüllt / enthüllt 2.3 Wiederholungen: sua vita nova 2.4 Apostrophe und Signatur 3. Ruhm des Dichters 3.1 Zwei Körper 3.2 Krönungen 3.3 Verzicht III. Caterinas Stimme 1. autre scène: Wer spricht? 1.1 angelus terrestris 1.2 bocca virginea 2. Sagen und Sehen: tout dire, tout voir 2.1 Befragungen 2.2 Ekstase 2.3 Analphabetismus 3. Figuration der Stimme 3.1 Süße Worte 3.2 Gesichter: Veni, domine, ad sponsam tuam 3.3 figuram figurando IV. Lauras Rede 1. Wessen Lorbeer? 1.1 in vita, in morte 1.2 L’aura 1.3 nennen/rufen (chiamar) 2. Stimme 2.1 angelica voce 2.2 Sirenen 3. Doppelter Ruhm 3.1 Gruß/Apostrophe 3.2 sua dolce favella 3.3 Mit ihren Worten 3.4 Spiegelungen: tua salute e mia Literaturverzeichnis 1. Textausgaben 2. Forschung Register Danksagung Im Liebesdiskurs des Trecento und seinen bedeutendsten Texten wird ein Gesang, eine Rede inszeniert, die den Ort des Sprechens des Subjekts nicht nur spiegelt, sondern zu diesem immer schon different ist: durch eine andere, heteronome Stimme, die den Liebesdiskurs zurückwirft und reflektiert, aber in dieser Spiegelung nicht das Gleiche wiederholt, sondern zu einer zweiten Sprache der Liebe wird. Am Schnittpunkt zwischen dem Irdischen und Göttlichen hat damit die weibliche Figurenrede die Reversibilität von göttlicher Stimme und irdischer Schrift möglich gemacht, die der von den Texten behaupteten oder ihnen nachträglich zugeschriebenen Autorität und Selbstermächtigung zugrunde liegt. Davon ausgehend schreibt die Studie an einer Geschichte der Stimme, in der die poetische Macht der tre corone durch selbstlosere Stimmen zugleich unterlaufen und konstituiert wird: der Stimmen von Beatrice, Laura und Caterina da Siena, die durch den Ruhm des Autors letztlich nur unvollständig überschrieben worden sind
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