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Götter und menschliche Willensfreiheit: Von Lukan bis Silius Italicus

معرفی کتاب «Götter und menschliche Willensfreiheit: Von Lukan bis Silius Italicus» نوشتهٔ Thomas Baier (Hrsg.)، منتشرشده توسط نشر Verlag C.H. Beck oHG در سال 2012. این کتاب در 7 صفحه، فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Der Sammelband untersucht Weltsicht und Geschichtsbild der nachvergilischen Epiker, wobei das Verhältnis von Göttern und Schicksal, von göttlicher und menschlicher Handlungsebene sowie der Zusammenhang zwischen narrativer Struktur und weltanschaulicher Aussage behandelt werden. COVER TITEL IMPRESSUM INHALT VORWORT I GRUNDLAGEN Frederick Ahl: HUMOUR, CHANCE, AND CHOICES: HUMAN AND DIVINE IN THE AENEID Christiane Reitz: VOCEM FATA SEQUUNTUR: ENTSCHEIDUNGSFINDUNG UND EPISCHE KONVENTION IN DER FLAVISCHEN EPIK Ulrich Eigler: FAMA, FATUM UND FORTUNA: INNERE UND ÄUSSERE MOTIVATION IN DER EPISCHEN ERZÄHLUNG II LUCAN Christine Walde: FORTUNA BEI LUCAN – VOR- UND NACHGEDANKEN Gianna Petrone: I PROSPERA FATA DI POMPEO IN LUCANO Shadi Bartsch: ETHICAL JUDGMENT AND NARRATORIAL APOSTROPHE IN LUCAN’S BELLUM CIVILE Paolo Esposito: SU ALCUNI MITI TRAGICI IN LUCANO E NELL’EPICA FLAVIA Michael Erler: DER UNWISSENDE ERZÄHLER UND SEINE GÖTTER: ERZÄHLPERSPEKTIVE UND THEOLOGIE BEI LUKAN UND IN VERGILS AENEIS Alfredo Casamento: QUANDO GLI ORACOLI PASSANO DI MODA: L’EPISODIO DI APPIO E FEMONOE NEL QUINTO LIBRO DELLA PHARSALIA DI LUCANO Paolo Asso: TEARS IN LUCAN III STATIUS Sylvie Franchet d’Espèrey: MÉDIATIONS DANS LA THÉBAÏDE DE STACE William J. Dominik: CRITIQUING THE CRITICS: JUPITER, THE GODS AND FREE WILL IN STATIUS’ THEBAID IV VALERIUS FLACCUS Eckard Lefèvre: VALERIUS FLACCUS’ ARGONAUTICA: GEDANKEN ZUM PROBLEM DER WILLENSFREIHEIT UND ZUM SINN Thomas Baier: REDEN ÜBER GÖTTER: ZUM UMGANG VALERIANISCHER HELDEN MIT DEM NUMINOSEN V SILIUS ITALICUS Marco Fucecchi: EPICA, FILOSOFIA DELLA STORIA E LEGITTIMAZIONE DEL POTERE IMPERIALE: LA PROFEZIA DI GIOVE NEL LIBRO III DEI PUNICA (E UN’INDICAZIONE DI PERCORSO PER L’EPOS STORICO) Jochen Schultheiß: PHILOSOPHIE DES WILLENS UND ERZÄHLSTRUKTUR: DIE SCHEIDEWEGSZENE IN DEN PUNICA DES SILIUS ITALICUS BIBLIOGRAPHIE REGISTER ZUM BUCH ÜBER DEN HERAUSGEBER Die Debatte über die Freiheit des menschlichen Willens ist durch die moderne Hirnforschung in jüngster Zeit wieder ins Zentrum des Interesses gerückt. Ihre Anfänge liegen im antiken Epos, wo das Verhältnis von menschlicher Entscheidungsfreiheit und göttlicher oder übernatürlicher Einflußnahme ausgelotet und mit den Mitteln der Dichtung dargestellt wird. Dem Glauben an die Wirksamkeit von Göttern oder numinosen Kräften kommt in der Antike eine gewisse Plausibilität zu. Allerdings ist das Eingreifen des Göttlichen in die Wirklichkeit durch Rationalität konzeptionalisiert, d.h., es wird zwischen Ursache und Wirkung unterschieden, mithin ein Kausalitätsverhältnis vorausgesetzt. Die ‚Götter‘ werden allmählich zu Metaphern für soziale oder psychische Zwänge, denen die Handelnden ausgesetzt sind. Das Götterbild und komplementär dazu die Vorstellung vom freien Willen erweisen sich als abhängig vom gesellschaftlichen Kontext und dem philosophischen Hintergrund ihrer jeweiligen Epochen. Der vorliegende Sammelband untersucht Kontinuität und Wandel im Götterbild der kaiserzeitlichen Autoren Lucan, Valerius Flaccus, Statius und Silius Italicus. Die neronischen und flavischen Epiker werden in einem synchronen Ansatz vor ihrem jeweiligen Zeithintergrund und in einem diachronen Ansatz unter dem Aspekt der Veränderung des Gottes- und Menschenbildes untersucht. Die in diesem Band versammelten Beiträger haben sich durch eigene Forschungsarbeiten zu den jeweiligen Autoren ausgewiesen. Hauptbeschreibung Die Debatte über die Freiheit des menschlichen Willens ist durch die moderne Hirnforschung in jüngster Zeit wieder ins Zentrum des Interesses gerückt. Ihre Anfänge liegen im antiken Epos, wo das Verhältnis von menschlicher Entscheidungsfreiheit und göttlicher oder übernatürlicher Einflußnahme ausgelotet und mit den Mitteln der Dichtung dargestellt wird. Dem Glauben an die Wirksamkeit von Göttern oder numinosen Kräften kommt in der Antike eine gewisse Plausibilität zu. Allerdings ist das Eingreifen des Göttlichen in die Wirklichkeit durch Rationalität konzeptionalis
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