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GNADE BEI CYNEWULF UND SEINER SCHULE : semasiologisch-onomasiologische studien zu ... einem semantischen feld

معرفی کتاب «GNADE BEI CYNEWULF UND SEINER SCHULE : semasiologisch-onomasiologische studien zu ... einem semantischen feld» نوشتهٔ Faiß, Klaus، منتشرشده توسط نشر de Gruyter GmbH در سال 2017. این کتاب در 8 صفحه، فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

ANHANG BIBLIOGRAPHIE VERZEICHNIS DER AE. BELEGE NAMENREGISTER VI EINLEITUNG In ihrem 1964 veröffentlichten Aufsatz "A Method for Determining the Connotations of 0. E. Poetic Words" schreibt DOREEN M. E. GILLAM: "Students of 0. E. poetry today are in a curious position. They find themselves responding deeply to the effects ofthat poetry, effects which continue to operate across the centuries, without understanding very much about the techniques which created them. They acquire a sense of an indefinable excellence which they cannot easily explain to themselves or to others ... The approach suggested here is via the detailed and scientific observation of poetic words, in fact, through the study of connotative meaning as a means of determining the poetic value of 0. E. words." 1 Auch die vorliegende Arbeit sieht ihre Aufgabe darin, möglichst genau den Bedeutungsgehalt z.T. recht vieldeutiger und noch keineswegs völlig geklärter ae. Begriffe einzugrenzen bzw. ihre gegenseitigen Überlagerungen aufzuzeigen. Für eine Lösung schien sich das semantische Feld, das die Ausdrücke für "Gnade im weitesten Sinne" umfaßt, anzubieten. Dieses Gliederungsprinzip der semantischen Seite des Wortschatzes muß deswegen eingehend erläutert werden; im besonderen wird herauszuarbeiten sein, was hier unter diesem Terminus verstanden wird. Vorausgeschickt werden Betrachtungen über einige wichtigere Studien, die die ae. Wortfeldforschung und -wenigstens die neueren -auch die ae. Wortsemantik zum Thema haben. Dieses Kapitel dient vor allem der Orientierung über die Fortschritte auf diesem Gebiet. Die Rolle des Kontexts bei der Bestimmung von Wortinhalten und die Frage der "Bedeutung" 2 werden ausführlich diskutiert. 1 Studio Germanica Gandensia 6 (1964), 85. 2 Die Forderung H. E. Brekles im Anschluß an St. Ullmann, die "funda-1 Da es sich um Erörterungen sprachlicher Phänomene handelt, soll auch die Funktion der Sprache in der menschlichen Gemeinschaft kurz gestreift werden. Damit sind die theoretischen Grundlagen für den praktischen Hauptteil geschaffen, der an Hand einer vollständigen Belegsammlung den Begriff "Gnade" bei Cynewulf und seiner Schule 3 erhellt. mentale Voraussetzung für jede semantische Forschung" müsse "die Erarbeitung einer genügenden und fruchtbaren Definition des Wesens des Inhaltsaspekts eines sprachlichen Zeichens" sein, erhebt auch die vorliegende Arbeit zum Grundsatz. -H.B. Brekle, Semantische Analyse von Wertadjektiven als Determinanten persönlicher Substantive in William Caxtons Prologen und Epilogen (Diss. Tübingen, 1963), 14. 8 Zur Begründung vgl. S. 53. 1 Eine kritische Würdigung der Arbeiten über "Wortfelder" im Me. und Ne., im Dtsch. und Frz. ist hier nicht möglich. Die Auswertung verdienstvoller Untersuchungen wie der von J.D. Schleyer, Der Wortschatz von List und Betrug im Altfranzösischen und Altprovenzalischen (Bonn, 1961), der von H. Krings, Die Geschichte des Wortschatzes der Höflichkeit im Französischen, Roman. Versuche und Vorarbeiten, hg. Roman. Seminar Bonn, 11 (Bonn, 1961) (rez. K. Lichem in NS N.F. 15 [1966], 44 f.), der von H. TTtz, Das Bedeutungsfeld "Leid" in der englischen Tragödie vor Shakespeare, Schweizer Angl. Arb. 54 (Bern, 1963) oder der von P. Böse, "Wahnsinn" in Shakespeares Dramen. Eine Untersuchung zu Bedeutungsgeschichte und Wortgebrauch, Stud. zur engl. Phil. N.F. 10 (Tübingen, 1966), muß anderen vorbehalten bleiben. Für die ae. Wortsemantik sind sie ohnehin weder thematisch noch methodisch relevant. 2 Vgl. zur Kritik an der Onomasiologie H. Gipper, Bausteine zur Sprachinhaltsforschung. Neuere Sprachbetrachtung im Austausch mit Geistes-und Naturwissenschaft (Düsseldorf, 1963), 34 ff. s Vgl. St. Ullmann, Semantics. An Introduction to the Science of Meaning (repr. Oxford, 1964), 4 ff. "Typus ,Wort und Sache"', 4 doch ist der große Fleiß, mit dem die Belege (Grundwort samt Zusammensetzungen und Ableitungen), oft aus der ae. Prosa und Poesie, zusammengetragen wurden, anzuerkennen. So erwecken diese Studien manchmal den Eindruck kleiner Wörterbücher, deren Angaben vollständiger sind als selbst die bei Bosworth-Toller; in den meisten Fällen sind sie dazuhin Fundgruben für Etymologien, die größtenteils den verschiedensten Zeitschriftenaufsätzen entnommen und durch eigene Überlegungen ergänzt wurden. Eine der ersten Untersuchungen dieser Art lieferte 1889 JO-HANNES HOOPS. 5 Ihm folgte 1903 RICHARD JOEDAN mit einer Sammlung der ae. Säugetiernamen. 6 In enger Anlehnung daran schrieben 1906 JOHANN JAKOB KÖHLER über die Namen der Fische im Ae. 7 und JOHN VAN ZANDT CORTELYOU über die der Insekten usw. 8 MAY LANSFIELD KELLER setzte im gleichen Jahr diese Reihe mit dem Thema "Waffen" 9 fort, die-wie bekannt-von hervorragender Bedeutung bei den Angelsachsen waren. Nicht minder wichtig für dieses meerverbundene Volk war das Schiff. Dem trug HEINRICH SCHNEPPER in seiner Dissertation Rechnung. 10 Ebenfalls im Jahre 1908 beschäftigte sich WILHELM KLUMP mit den im Ae. gebräuchlichen Bezeichnungen für Handwerker. 11 Ein ähnliches Thema stellte sich 1931 in einem weiter gesteckten Rahmen ARTHUR SZOGS. 12

Begründet vom Militärgeschichtlichen Forschungsamt, herausgegeben vom Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr.

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