معرفی کتاب «Globalisierung der Immobilienwirtschaft : grenzüberschreitende Investitionen und lokale Marktintransparenzen : mit den Beispielen Mexiko City und Sao Paulo» نوشتهٔ André Scharmanski، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2009. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Seit Anfang des 21. Jahrhunderts ist das räumlich-maßstäbliche Gefüge der Immobilienwirtschaft erheblich in Bewegung geraten. Investitionen dehnen sich über immer größere räumliche Distanzen aus. Wie organisieren Investoren ihre grenzüberschreitenden Transaktionen in geographisch entfernten und intransparenten Immobilienmärkten? Welche raumspezifischen lokalen Auswirkungen sind zu beobachten? Bislang fehlt eine systematische Forschung hierzu. Diese Lücke füllt André Scharmanski, der mithilfe des relationalen Skalenkonzepts ein Analyseraster entwickelt, das die Akteure der Internationalisierung und deren Beziehungen auf multiplen räumlichen Maßstabsebenen in den Mittelpunkt der Betrachtung rückt. Globalisierung,Immobilienwirtschaft,Internationalisierungsstrategien,Skalenkonzept,Mexiko City,Sao Paulo,Wirtschaft,Raum,Weltwirtschaft,Sozialgeographie,Urban Studies,Geographie,Globalization,Economy,Space,World Economy,Social Geography,Geography Inhalt Abbildungsverzeichnis Tabellenverzeichnis Verzeichnis der Boxen Abkürzungsverzeichnis Danksagung 1 Einleitung 1.1 Anlass und Zielsetzung 1.2 Ableitung forschungsleitender Fragen 1.3 Zum Aufbau der Arbeit 2 Konzept der Globalisierung 2.1 Globalisierung – ein Begriff mit vielfältigen Bedeutungen 2.1.1 Raum- und zeitlos durch technologischen Fortschritt? 2.1.2 Globalisierung – ein neues Zeitalter oder Mythos? 2.2 Geographien der Globalisierung 2.2.1 Entankerte Weltwirtschaft versus Wiederentdeckung der Region 2.2.2 Abkehr vom ,naiven regionalen Fetischismus‘ 2.3 Geographische Maßstabsebenen der Globalisierung 2.3.1 Territoriale versus relationale Skalenkonzepte 2.3.2 Territoriale Sichtweise 2.3.3 Relationale Perspektive 2.3.4 Unternehmerisches Handeln auf multiplen Maßstabsebenen 3 Globalisierungsprozesse in der Immobilienwirtschaft 3.1 Globale Kapitalströme und neue Anlageziele 3.2 Antriebskräfte der globalen Immobilienwirtschaft 3.2.1 Professionalisierung 3.2.2 Kapitalmarktorientierung 3.2.3 Neue Märkte 3.2.4 Risikominimierung 3.2.5 Raum-Zeit-Konvergenz 3.2.6 Weltmarktintegration, Liberalisierung und Deregulierung 3.2.7 Das Antriebskräftemodell – ein vorläufiges Resümee 3.3 Internationalisierung der Immobilieninvestoren 3.3.1 Normative ökonomische Modelle der Internationalisierung 3.3.2 Relationaler Kontext der Internationalisierung 4 Immobilienwirtschaft und Intransparenz 4.1 Lokale Bezüge der Immobilienwirtschaft 4.1.1 Lokale Vielfalt statt globaler Einheit 4.1.2 Immobilienmärkte als lokale Institutionen 4.1.3 Intransparente Immobilienmärkte 4.2 Intransparenzen in der globalen Immobilienwelt 4.2.1 Informationelle Intransparenzen durch unvollständige Information und lokales Rauschen 4.2.2 Institutionelle Intransparenzen durch institutionelle Lücken und geringe Marktprofessionalisierung 4.2.3 Relationale Intransparenzen durch Principal-Agent- Beziehungen, zeitlich befristete Zusammenarbeit und kulturelle Distanz 4.2.4 Informelle Intransparenzen durch Korruption und das Zurückhalten von Informationen 4.3 Internationalisierung trotz Intransparenz 4.3.1 Nähe als Rezept gegen Intransparenz 4.3.2 Phasenmodell der Internationalisierung 5 Methodische Konzeption der empirischen Studie 5.1 Auswahl und Zuschnitt des Forschungsdesigns 5.1.1 Zweiteilung der Studie und zirkulärer Forschungsprozess 5.1.2 Auswahl der Gesprächspartner 5.1.3 Auswahl der Untersuchungsmärkte 5.2 Durchführung der Erhebung und Auswertung 5.2.1 Qualitative vs. quantitative Forschungsansätze 5.2.2 Leitfadengespräche 5.2.3 Auswertung der Interviews 5.2.4 Computergestützte Inhaltsanalyse mit ATLAS.ti 5.2.5 Triangulation qualitativer und quantitativer Methoden 6 Investitionsentscheidungen im globalen Kontext 6.1 Marktselektion als atomistisch-rationaler Entscheidungsprozess 6.1.1 Screening 6.1.2 Portfolioanalyse 6.1.3 Marktauswahl und Timingstrategie 6.1.4 Objektselektion 6.1.5 Geographien der rationalen Entscheidungsfindung 6.2 Relationaler Kontext der Marktselektion 6.2.1 Konformität mit herrschenden Leitvorstellungen 6.2.2 Komplementarität durch organisatorische Nähe 6.2.3 Home-Bias-Phänomen 6.2.4 Pfadabhängigkeiten der Investitionsentscheidungen 6.2.5 Atomistische und relationale Entscheidungsfindung 7 Immobilienmärkte der Semi-Peripherie im Wirkungsfeld der Globalisierung 7.1 Die Fallbeispiele Mexiko City und São Paulo 7.1.1 Immobilienmarkt und Wirtschaftsentwicklung in Mexiko 7.1.2 Immobilienmarkt und Wirtschaftsentwicklung in Brasilien 7.1.3 Mexiko City und São Paulo als neue Knotenpunkte der globalen Ökonomie 7.1.4 Die Büroimmobilienmärkte in Mexiko City und São Paulo 7.2 Internationalisierung der Büroimmobilienmärkte in Mexiko City und São Paulo 7.2.1 Markteintritt ausländischer Immobilienakteure 7.2.2 Internationalisierungsgrad und Marktreife 7.3 Intransparenzen bei Investitionen in Mexiko City und São Paulo 7.3.1 Informationelle Intransparenzen 7.3.2 Institutionelle Intransparenzen 7.3.3 Relationale Intransparenzen 7.3.4 Informelle Intransparenzen 7.3.5 Intransparenzen als Markteintrittshindernis – eine Triangulation 7.4 Überformung lokaler Büroimmobilienmärkte 7.4.1 Lernprozesse 7.4.2 Konvergenz 7.4.3 Segmentierung 7.4.4 Fazit 8 Globalisierung des Immobiliensektors – Ein multiskalarer Erklärungsansatz Literatur
Seit Anfang des 21. Jahrhunderts ist das räumlich-maßstäbliche Gefüge der Immobilienwirtschaft erheblich in Bewegung geraten. Investitionen dehnen sich über immer größere räumliche Distanzen aus. Wie organisieren Investoren ihre grenzüberschreitenden Transaktionen in geographisch entfernten und intransparenten Immobilienmärkten? Welche raumspezifischen lokalen Auswirkungen sind zu beobachten? Bislang fehlt eine systematische Forschung hierzu.Diese Lücke füllt André Scharmanski, der mithilfe des relationalen Skalenkonzepts ein Analyseraster entwickelt, das die Akteure der Internationalisierung und deren Beziehungen auf multiplen räumlichen Maßstabsebenen in den Mittelpunkt der Betrachtung rückt.
Besprochen in:Zeitschrift für Wirtschaftsgeographie, 2/54 (2010), Susanne Heeg