Gleichheit, Politik und Polizei: Jacques Rancière und die Sozialwissenschaften (Kulturelle Figurationen: Artefakte, Praktiken, Fiktionen) (German Edition)
معرفی کتاب «Gleichheit, Politik und Polizei: Jacques Rancière und die Sozialwissenschaften (Kulturelle Figurationen: Artefakte, Praktiken, Fiktionen) (German Edition)» نوشتهٔ Thomas Linpinsel; Il-Tschung Lim; Springer Fachmedien Wiesbaden، منتشرشده توسط نشر Springer Fachmedien Wiesbaden;Springer VS در سال 2018. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Jacques Rancière gilt als einer der einflussreichsten französischen Philosophen der Gegenwart, in dessen gesamtem Werk immer wieder das Motiv der radikalen Kritik an der Sozialwissenschaft in Szene gesetzt wird. In dem Sammelband werden zahlreiche Denkmotive des französischen Philosophen aus einer genuin sozialwissenschaftlichen Perspektive aufgegriffen, weitergedacht und kritisiert, wobei in den einzelnen Artikeln konkrete Forschungsperspektiven mit Rancière entwickelt, methodologische Überlegungen im Anschluss an Rancière vorgestellt, gesellschaftstheoretische Reflexionen vor dem Hintergrund der Kritik des Philosophen unternommen sowie Aspekte seines politischen Denkens in die politische Theorie integriert werden. Aber auch sozialwissenschaftliche Kritik an der Philosophie Rancières findet in den Argumentationen der Autorinnen und Autoren ihren Platz. Somit bietet der Band ein breit gefächertes Spektrum an sozialwissenschaftlichen Anschlüssen an das Denken des französischen Philosophen. Einerseits schließt der Sammelband damit eine Lücke in der sozialwissenschaftlichen Forschung und ist anderseits der erste genuin sozialwissenschaftliche Beitrag in der umfangreichen jüngeren Forschung zum philosophischen Werk Rancières. Inhaltsverzeichnis 6 Autorinnen- und Autorenverzeichnis 8 Einleitung 12 Emanzipation und Demokratie jenseits der Aporien eines anti-soziologischen Egalitarismus 20 1 Einleitung 20 2 Rancière und Laclau/Mouffe: zwei verwandte Theorien der politischen Gesellschaft 22 3 Wider die Maîtres-Penseurs: Anti-Soziologie und die Synthese von Kontingenz und Gleichheit 24 4 Aporien eines anti-soziologischen Politikbegriffs 29 5 Non sequitur – Postfundamentalismus und politische Ontologie bei Laclau und Mouffe 31 6 Politische Ontologie und radikaldemokratische Performativität 35 Literatur 37 Rancière, Reckwitz und die Kritikmacht der Ästhetik 41 1 Einleitung 41 2 Die Aufteilung des Sinnlichen: Der gesellschaftspolitische Stellenwert der Kunst bei Rancière 42 3 Vom ästhetischen Regime bei Rancière zum Regime des ästhetisch Neuen bei Reckwitz: Ästhetik hält Einzug in der Soziologie 47 4 Die soziale Wende: Post-ästhetische Kunstformen in der Gegenwart 50 5 Die Kunst des Konsenses: Ein gesellschaftliches Regime der Kunst? 56 Bibliografie 61 Die Sichtbarkeit der Nightcleaners 63 1 Einleitung 63 2 Politische Kunst innerhalb der Ordnung der Sinnlichkeit 65 3 Die Verbindung des Feldes der Kunst mit dem Feld der Macht 65 4 Bildung als Voraussetzung für künstlerische Brüche 68 5 Strategien einer Politik der Kunst 69 6 Die Aufführung als kritischer Erkenntnisprozess 71 7 Zusammenführender Exkurs zum Verhältnis zwischen Kunst und Kritik 73 8 The Nightcleaners – Politische Erkenntnis im Zweifeln 75 9 Fazit 82 Literatur 83 Rancière und die (radikale) Demokratie – eine Hassliebe? 85 1 Einleitung 85 2 Der Hass 88 3 Die Gleichheit 90 4 Radikale Demokratie? 91 5 Konzeptuelle Aufräumarbeiten 96 6 Konklusion 98 Literatur 99 Der double bind des Soziologenkönigs 101 1 Einleitung: Der double bind Effekt der Soziologie 101 2 Die autoritäre Wissensproduktion der Soziologie 104 2.1 Der Soziologenkönig und die Logik der Gleichheit 104 2.2 Die Herrschaftsinstrumente der Soziologie 108 2.3 Rancières Institutionenskepsis 110 3 Rancières Soziologiekritik und die Systemtheorie 113 3.1 Drei Gemeinsamkeiten zwischen Rancière und Luhmann 114 3.2 Emanzipation als Illusion der Pädagogik 116 3.3 Der Ort des Politischen 119 4 Schluss: ein doppeltes Unbehagen 124 Literatur 127 „Doch diese Störung zielt eher auf ein Mehr als auf ein Weniger an Repräsentation“ 130 1 Einleitung 130 2 Polizei, Politik – und Repräsentation 131 3 Ästhetik und Repräsentation 136 4 Politik als ästhetische Repräsentation 142 Literatur 147 Reinszenierungen 149 1 Einleitung 149 2 Der Bruch: Berührungspunkt von Politik und Polizei 150 3 Die Szene der Plebejer 154 4 Reinszenierung 158 4.1 Erste Reinszenierung: Das doppelte Unrecht 159 4.2 Zweite Reinszenierung: Der doppelte Entzug 161 4.3 Dritte Reinszenierung: Die Grenzen des politischen Moments 162 5 Das politische Moment und aktivistische Theorieproduktionen 163 5.1 Das politische Moment in aktuellen Bewegungen 165 5.2 Aktivistische Theorieproduktionen 167 Literatur 170 Die Konfliktsoziologie Dahrendorfs unter der Brille des Unvernehmens 172 1 Einleitung 172 2 Dahrendorf: Elemente einer Theorie des sozialen Konflikts 174 2.1 Dahrendorfs Begriffe 175 3 Die Kritik des Unvernehmens 178 3.1 Konflikt und Herrschaft: ein zirkuläres Argument 180 3.2 Sozialer Wandel der ‚Aufteilung des Sinnlichen’? 183 4 Fazit 190 Literatur 193 Von der Politischen Differenz zur Soziologie der Gleichheit? 194 1 Einleitung 194 2 Jacques Rancière, die Politik der Gleichheit und die Kontingenz des Politischen 195 3 Das Unvernehmen auf der Bühne 203 4 Zum Problem der Gleichheit in den Sozialwissenschaften – Von der Polizei, der Kritik und dem Soziologenkönig 206 5 (K)eine Soziologie nach Rancière? 212 Literatur 220 Dissens, Freiheit und die Literatur 223 1 Einleitung 223 2 Emanzipation und radikale Gleichheit 224 3 Das Erscheinen der Politik 225 4 Ästhetik und Literatur: Politische Geschichten 227 5 Dissens oder Freiheit? Rancière und Arendt im Widerstreit 230 Literatur 235 Das anteillose Volk gegen die soziale Hierarchisierung 236 1 Rancières A-Disziplinärität und die egalitäre Störung des Volkes 236 2 Der Populismusvorwurf und die Kritik der Soziologen an Rancière 238 3 Die elementaren Denkfiguren im Werk Jacques Rancières 241 3.1 Die Ordnung der Polizei als Aufteilung des Sinnlichen und die Logik der Arche 241 3.2 Die paradoxe Figur des Volks/Demos als der Anteil der Anteillosen und das egalitäre Ereignis der Politik 244 4 Rancières an-archisches Denken und die Politik der Gleichheit 246 5 Fazit 249 Literatur 252 Die Ethik der Soziologie 254 1 Einleitung 254 2 Durkheims Lüge 257 3 Mauss’ Skrupel 259 4 Der verlorene Sinn 262 5 Marx und Weber oder die unmögliche Pädagogik 266 6 Die Tautologie in Bewegung 269 7 Die falschen Brüder 271 8 Die doppelte Wahrheit der Wissenschaft 274 Literatur 277 Der Eros der Straße 279 1 Einleitung 279 2 Das soziologische Unvernehmen 281 3 Die Demonstration der anarchischen Vernunft 285 4 Die Poetik der Straße als treibende Kraft der Geschichte 289 5 Zur Valorisierung des Neuen 292 6 Die Rückkehr des Monsters 294 Bibliografie 297 Jacques Rancière gilt als einer der einflussreichsten französischen Philosophen der Gegenwart, in dessen gesamtem Werk immer wieder das Motiv der radikalen Kritik an der Sozialwissenschaft in Szene gesetzt wird. In dem Sammelband werden zahlreiche Denkmotive des französischen Philosophen aus einer genuin sozialwissenschaftlichen Perspektive aufgegriffen, weitergedacht und kritisiert, wobei in den einzelnen Artikeln konkrete Forschungsperspektiven mit Rancière entwickelt, methodologische Überlegungen im Anschluss an Rancière vorgestellt, gesellschaftstheoretische Reflexionen vor dem Hintergrund der Kritik des Philosophen unternommen sowie Aspekte seines politischen Denkens in die politische Theorie integriert werden. Aber auch sozialwissenschaftliche Kritik an der Philosophie Rancières findet in den Argumentationen der Autorinnen und Autoren ihren Platz. Somit bietet der Band ein breit gefächertes Spektrum an sozialwissenschaftlichen Anschlüssen an das Denken des französischen Philosophen. Einerseits schließt der Sammelband damit eine Lücke in der sozialwissenschaftlichen Forschung und ist anderseits der erste genuin sozialwissenschaftliche Beitrag in der umfangreichen jüngeren Forschung zum philosophischen Werk Rancières. Die Zielgruppen Studierende und Dozierende der Philosophie, Sozial- und Politikwissenschaften. Die Herausgeber Thomas Linpinsel ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Soziologie der Universität Gießen. Il-Tschung Lim (Dr. phil.) ist Akademischer Rat a. Z. am Forschungsbereich Allgemeiner Gesellschaftsvergleich am Institut für Soziologie der Justus-Liebig-Universität Gießen Front Matter ....Pages I-X Einleitung (Thomas Linpinsel, Il-Tschung Lim)....Pages 1-8 Emanzipation und Demokratie jenseits der Aporien eines anti-soziologischen Egalitarismus (Marius Hildebrand)....Pages 9-29 Rancière, Reckwitz und die Kritikmacht der Ästhetik (Aude Bertrand)....Pages 31-52 Die Sichtbarkeit der Nightcleaners (Gisela Mackenroth)....Pages 53-74 Rancière und die (radikale) Demokratie – eine Hassliebe? (Ulf Bohmann)....Pages 75-90 Der double bind des Soziologenkönigs (Moritz von Stetten)....Pages 91-119 „Doch diese Störung zielt eher auf ein Mehr als auf ein Weniger an Repräsentation“ (Marina Martinez Mateo)....Pages 121-139 Reinszenierungen (Christian Leonhardt)....Pages 141-163 Die Konfliktsoziologie Dahrendorfs unter der Brille des Unvernehmens (Horst Grunwald, Lukas Herber)....Pages 165-186 Von der Politischen Differenz zur Soziologie der Gleichheit? (Thomas Linpinsel)....Pages 187-215 Dissens, Freiheit und die Literatur (Maike Weißpflug)....Pages 217-229 Das anteillose Volk gegen die soziale Hierarchisierung (Aristotelis Agridopoulos)....Pages 231-248 Die Ethik der Soziologie (Jacques Rancière)....Pages 249-273 Der Eros der Straße (Philipp Kleinmichel, Veronika Zink)....Pages 275-294 Jacques Ranciere gilt als einer der einflussreichsten franzoesischen Philosophen der Gegenwart, in dessen gesamtem Werk immer wieder das Motiv der radikalen Kritik an der Sozialwissenschaft in Szene gesetzt wird.
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