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Glaubenswahrnehmung und Selbsterkenntnis: Jonathan Edwards' theologia experimentalis (Forschungen zur systematischen und okumenischen Theologie) (Spielart, 81) (German Edition)

معرفی کتاب «Glaubenswahrnehmung und Selbsterkenntnis: Jonathan Edwards' theologia experimentalis (Forschungen zur systematischen und okumenischen Theologie) (Spielart, 81) (German Edition)» نوشتهٔ Caroline Schröder، منتشرشده توسط نشر Vandenhoeck & Ruprecht. ein Imprint der Brill Deutschland GmbH در سال 1998. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Eine fragwürdige Entspannung der Krise: Rechtfertigung als "acceptance" und "manifestation"die Kongruenz von "außen" und "innen" 8. Conclusio: Fragen, die sich nicht erledigen lassen Literaturverzeichnis I have a constitution peculiarly unhappy: flaccid solids, vapid, sizzy, scarse fluids, causing a childish weakness, a low tide of spirits. I am contemptible, stiff and dull. Why should I leave behind my delight and entertainment, those studies that have swallowed up my mind?"' 2 Edwards' Lebensgeschichte ist, wie uns Perry Miller belehrt, die Geschichte eines Geistes, dessen Leidenschaft das Denken und dessen Medium die Theologie war. 3 Regelmäßig ritt er aus, um seine Gedanken zu sammeln, und bei seiner Rückkehr fand sich die Ansammlung dieser Gedanken als rasch heruntergeschriebene Notizen über seinen Mantel verteilt, wo er sie hingeheftet hatte, weil sie ihm zu wichtig waren, um verloren zu gehen. In Stockbridge erlebte er seine produktivste Zeit: hier verfaßte er Freedom of the Will 4 , Nature of True Virtue und End for which God created the World 5 und zuletzt Original Sin 6 , eine in zumindest 2 Vgl. Edwards' Brief vom 19. Oktober 1757: "The chief difficulty in my mind ... are these two: First my own defects, unfitting me for such an undertaking, many of which are generally known; besides other, which my own heart is conscious to. -I have a constitution in many respects peculiarly unhappy, attended with flaccid solids, vapid sizzy and scarse fluids and a low tide of spirits; often occasioning a kind of childish weakness and contemptibleness of speech, presence and demeanor, with a disagreeable dulness and stiffness, much unfitting me for conversation, but more especially for the government of a College. ... The other thing is this; that my engaging in this business, will not well consist, with those views, and that course of employ in my study, which have long engaged, and swallowed up my mind, and been the chief entertainment and delight of my life." S. Hopkins, The Life and Character of the Late Reverend Mr. J.E., in: D. Levin (ed.), J E.: A Profile, 1-86, hier: 75. 3 "The real life of Jonathan Edwards was the life of his mind." So beginnt P. Millers Edwards-Biographie, ein Meilenstein der Edwards-Forschung in diesem Jahrhundert. Edwards sei "unendlich mehr als ein Theologe" gewesen: "He was one of America's five or six major artists, who happened to work with ideas instead of with poems or novels. He was much more a psychologist and a poet than a logician, and though he devoted his genius to topics derived from the body of divinity -the will, virtue, sin -he treated them in the manner of the very finest speculators, in the manner of Augustine, Aquinas, and Pascal, as problems not of dogma but of life." P. Miller, J. E., New York 1949, xiff. 4 "A careful and strict Enquiry into The modern prevailing Notions of That Freedom of Will, Which is supposed to be essential To Moral Agency, Vertue and Vice, Reward and Punishment, Praise and Blame" (Boston 1754), in: YE1,129-439. 5 "Two Dissertations, I. Concerning the End for which God created the World. II. The Nature of True Virtue" (Boston 1765), in: YE8, 405-627. 6 "The Great Christian Doctrine of Original Sin defended; Evidences of it's Truth produced, And Arguments to the Contrary answered" (Boston 1758), in: YE3, 107-437. einer der vierzehn Schüler, die bei seinem begabten Cousin Elisha Williams in Wethersfield lernten. Edwards absolvierte sein Studium 1720. Im folgenden Jahr hatte man sich auf New Haven als dem endgültigen Ort des Colleges geeinigt. Edwards blieb, um sein Studium der Theologie zu vertiefen. In die Zeit der frühen 20er Jahre fällt die Abfassung seiner ersten spekulativen Versuche. Dazu gehören schwer datierbare Manuskripte, die zum Teil über einen längeren Zeitraum entstanden: "Natural Philosophy", "Notes on Scriptures", "Notes on the Apocalypse", "The Mind" sowie die ersten Eintragungen seiner berühmten "Miscellanies" 25 . 1722 war Yale in aller Munde, als der Präsident des Colleges, Timothy Cutler, und zwei seiner Tutoren, darunter Samuel Johnson, der Gründer der späteren Columbia University in New York, ihre Konversion zur anglikanischen Kirche bekanntgaben -ein Skandal, über den sich Neuengland kaum beruhigen konnte und der den Fortbestand der Schule erneut gefährdete. In Verdacht geriet auch die Bibliothek Jeremiah Dummers, die 1714 dem College als Stiftung zugefallen war. Aus ihren Büchern hatten Cutler und Johnson zitiert, so daß man ihr unterstellte, häretische Neigungen zu fördern. 26 Edwards jedoch betreute 1722 eine kleine presbyterianische Gemeinde in New York, und so blieb ihm der unmittelbare Eindruck jener Wirren erspart, in der sich seine aima mater derzeit befand. Erst am 21. Mai 1724 übernahm er in Yale das Amt eines Tutors, und mit der Wahrnehmung seiner neuen Aufgaben wurde ihm klar, daß "diese Welt niemals eine andere sein wird" 27 . Trotz der Selbstzweifel, die ihn im Hinblick auf seine instabile religiöse Erfahrung immer wieder plagten 28 , trotz seiner angeschla-25 T. A. Schafer, Herausgeber der privaten Au (Zeichnungen, in denen sich Edwards mit dem Stift in der Hand in theologische Probleme zu vertiefen pflegte, schreibt in der Einleitung zu diesem lange erwarteten und 1994 erschienenen Band der Yale-Edition: "Although other Puritan pastors in colonial New England kept theological notebooks or intellectual diaries, none surpasses that of Edwards in length, breadth of content, or depth of thought. Edwards made his first entry in the ,Miscellanies' in 1722 and regularly added to the series throughout his ministry. By the time he had made his final entries in the last year of his life it had grown to nine large volumes plus a separate index, which Edwards called the .Table '. For thirty-five years these notebooks trace the intellectual development and maturation of one of America's foremost theologians, providing valuable insights into his mind and spirit." T. Der amerikanische Theologe Jonathan Edwards (1703-1758), Calvinist puritanischer Prägung, Ethiker und Religionspsychologe, ist in der deutschen Theologie wenig beachtet worden. Diese Darstellung von Edwards' theologischer Anthropologie an der Schnittstelle von reformatorischer Rechtfertigungslehre und amerikanischem Pragmatismus, zwischen Erweckungsbewegung und Aufklärung, bietet außerdem eine biographische und eine forschungsgeschichtliche Einführung.In seiner Auseinandersetzung mit dem Spektrum der menschlichen Möglichkeiten kommt Edwards immer wieder zu dem Schluß, daß der Mensch zu vielem fähig ist, was sich bei genauem Hinsehen als Verwechslungsgestalt »wahrer Tugend« und des rechten Gottesverhältnisses erweist.Edwards demaskiert religiöse und moralische Erscheinungen und stößt dabei auf das Herz der Wirklichkeit, auf den menschlichen Willen mit seinen Affekten. Aus der breiten Untersuchung von Edwards' sehr unterschiedlichen Schriften kristallisiert sich seine Anthropologie der menschlichen Unentschuldbarkeit heraus als pragmatische Antwort auf das theologische Problem der Souveränität Gottes, vor dem der Mensch zeit seines Lebens mit leeren Händen dasteht, so daß sich jeder Griff nach der Erscheinung als Ringen um Wirklichkeit gestalten muß. Dabei ist Edwards' Religionspsychologie nicht einfach ein Transfer europäischer Anthropologie nach Amerika, sondern eine eigenständige Darstellung religiöser Selbsterkenntnis Caroline Schröder. Includes Bibliographical References (p. 211-219)
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