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Gibt es eine Welt in Hegels Phänomenologie des Geistes? (Philosophische Untersuchungen) (German Edition)

معرفی کتاب «Gibt es eine Welt in Hegels Phänomenologie des Geistes? (Philosophische Untersuchungen) (German Edition)» نوشتهٔ Tereza Matějčková، منتشرشده توسط نشر Mohr Siebeck GmbH & Company KG در سال 2018. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

English summary: Criticism is often levelled at Hegel's philosophy of the absolute spirit for its being conceived at the expense of the world. In view of this, Hegel's regular reference to a ""world"" in the Phenomenology of Spirit is somewhat puzzling. How then are we to understand the presence of the world, or even numerous worlds? Tereza Matejcková contends that at every stage of its journey, consciousness designs a new world-model, each built on central concepts of the respective form of consciousness. Consciousness thus finds itself in a world of contradiction, of life, of struggle, or one of ""unhappy diremption"". The point of absolute knowledge is not that the world is now derived from consciousness itself, but rather that it conceives a world-model that corresponds with reality, as whose reflection it itself now grasps. German description: Oft wird gegen Hegel der Vorwurf erhoben, seine Philosophie des absoluten Geistes sei auf Kosten der Welt konzipiert. Umso auffallender ist, dass Hegel in der Phänomenologie des Geistes nahezu auf jeder Ebene auf eine Welt zu sprechen kommt. Wie ist diese Gegenwart der Welt, sogar einer Mehrzahl von Welten zu deuten? Tereza Matejcková behauptet, dass das Bewusstsein auf jeder Ebene seiner Genese ein Weltmodell entwirft, in dessen Zentrum Schl|sselbegriffe der einschlägigen Bewusstseinsgestalt stehen. Das Bewusstsein findet sich somit in einer Welt des Widerspruchs, des Lebens, des Kampfes oder der ungl|cklichen Entzweiung wieder. Pointe des absoluten Wissens ist nicht, dass das Bewusstsein nun die Welt aus sich selbst ableitet, sondern dass es ein der Wirklichkeit entsprechendes Weltmodell konzipiert, als dessen Widerschein es sich selbst erfasst. Vorwort 6 Inhaltsverzeichnis 8 Einleitung 14 I. Ein neues Weltgefühl 14 II. Ziel der vorliegenden Untersuchungen 19 III. Die vergangenen Suchen der Welt im Überblick 22 Gibt es überhaupt eine Welt? 30 I. Kants Idee der Welt im Verhältnis zu Hegels Gestalten der Welt 30 II. Eine erste Annäherung an die Welt vor dem Hintergrund der Einleitung 35 Eine widersprüchliche Welt 46 I. Erste Suche nach dem Grund 46 II. Zweite Suche nach dem Grund: Das unbedingt Allgemeine 60 III. Dritte Suche nach dem Grund: Das Band der sich verkehrenden Bewegung 67 Eine verflüssigte Welt 80 I. Leben als Kampfbegriff 80 II. Idealistische Lebensäußerungen: Trieb und Streben bei Fichte, Begierde bei Hegel 83 III. Eintritt ins Leben durch Verkehrung 89 Eine polemische Welt 94 I. Das Ich und Fichtes „verkehrte Welt“ 94 II. Der Fremde 101 Weltschmerz 124 I. Die Mühe der Arbeit1 124 II. Die Überwindung der Arbeit in der Freiheit des Denkens 132 III. Skeptizismus: Das weltlose Denken 136 IV. Unglück als Grund der Welt 139 Die meine Welt 158 I. Die beobachtende Vernunft: Die idealistische Sicht auf die Welt 160 II. Zweck in der Natur? 169 III. Das Scheitern am Naturorganismus und die Beobachtung des Selbstbewusstseins 183 Eine prosaische Welt 194 I. „Sich selbst verwirklichen“: Ein erster Schritt in die Moderne 194 II. Die Subjektivierung der Welt 214 T heatrum mundi 230 I. Was heißt Handlung in der griechischen Tragödie? 230 II. Die römische Vorrede zu 237 „Person“ als „Herr der Welt“ 237 III. Die Vereinsamung der Welt 241 IV. Ein nicht-tragisches Unglück: Die Prosa 242 V. Rameaus Neffe im Zeitalter der Bildung 245 VI. Die Welt der Aufklärung: Die reine Einsicht, der Glaube und die Idee der Nützlichkeit 250 VII. Die Verleugnung der Geistigkeit als Höhepunkt des Zeitalters der Bildung: Die absolute Freiheit 260 VIII. Von der Arbeit zum Terror? 265 IX. Der Geist als „ironische“ Synthese von Welt und Mensch? 273 Eine heile Welt 278 I. Frankreich gegen Deutschland 278 II. Kants metaphysischer Rückzug aus der Welt? 280 III. Die Absicht aus moralischer Perspektive 284 IV. Das Zugrundegehen der Absicht in der Tat und die Verzeihung des Vergehens34 288 Gottes Welt 294 I. Religion als Bund 294 II. Natur, Kunst und Welt 298 III. Kenosis Gottes und Entäußerung des Menschen 302 Der absolute Standpunkt der Welt 310 I. Allmacht des (ironischen) Logos 310 II. Ein vernünftiges Bild des Universums? 313 Schluss 318 I. Ein Reichtum an Welten? 318 II. Die eine Welt der Welten 321 Schriften von Hegel 324 Literaturverzeichnis 324 Weitere Schriften von Hegel 325 Schriften von Fichte 325 Weitere Zeugnisse von Fichte 326 Schriften von Jacobi 326 Schriften von Kant 326 Schriften von Schelling 327 Weitere Zeugnisse Schellings 327 Sonstige Quellentexte 327 Sekundärliteratur 331 Personenregister* 342 Sachregister* 346 Gibt,es,eine,Welt,in,Hegels,Phänomenologie,des,Geistes Oft wird gegen Hegel der Vorwurf erhoben, seine Philosophie des absoluten Geistes sei auf Kosten der Welt konzipiert. Umso auffallender ist, dass Hegel in der Phänomenologie des Geistes nahezu auf jeder Ebene auf eine Welt zu sprechen kommt. Wie ist diese Gegenwart der Welt, sogar einer Mehrzahl von Welten zu deuten? Tereza Matějčková behauptet, dass das Bewusstsein auf jeder Ebene seiner Genese ein Weltmodell entwirft, in dessen Zentrum Schlüsselbegriffe der einschlägigen Bewusstseinsgestalt stehen. Das Bewusstsein findet sich somit in einer Welt des Widerspruchs, des Lebens, des Kampfes oder der unglücklichen Entzweiung wieder. Pointe des absoluten Wissens ist nicht, dass das Bewusstsein nun die Welt aus sich selbst ableitet, sondern dass es ein der Wirklichkeit entsprechendes Weltmodell konzipiert, als dessen Widerschein es sich selbst erfasst Criticism is often levelled at Hegel's philosophy of the absolute spirit for its being conceived at the expense of the world. In view of this, Hegel's regular reference to a »world« in the Phenomenology of Spirit is somewhat puzzling. How then are we to understand the presence of the world, or even numerous worlds? Tereza Matějčková contends that at every stage of its journey, consciousness designs a new world-model, each built on central concepts of the respective form of consciousness. Consciousness thus finds itself in a world of contradiction, of life, of struggle, or one of »unhappy diremption«. The point of absolute knowledge is not that the world is now derived from consciousness itself, but rather that it conceives a world-model that corresponds with reality, as whose reflection it itself now grasps Ein aufgeklärtes Bewusstsein verliert sich nicht im Jenseits, sondern bildet sich in die Welt ein. Ist es aber nicht je schon in der Welt? Laut Hegel keineswegs. Tereza Matějčková zeigt, dass in der Welt anzukommen grundlegende Leistung der Geistigkeit ist und Hegels Phänomenologie des Geistes somit eine Phänomenologie der Welt ist
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