Gezählte Geschichte : Systematik, Quellen und Entwicklung der synchronistischen Chronologie in den Königebüchern
معرفی کتاب «Gezählte Geschichte : Systematik, Quellen und Entwicklung der synchronistischen Chronologie in den Königebüchern» نوشتهٔ Kristin Weingart، منتشرشده توسط نشر JCB Mohr (Paul Siebeck) در سال 2020. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Die synchronistische Chronologie im Königsrahmen liefert die Grundstruktur für die Geschichtsdarstellung in den Königebüchern. Sie markiert zugleich die Schnittstelle zweier gegenwärtig intensiv diskutierter Forschungsfelder - die historische Rekonstruktion der israelitischen Königszeit und die Literargeschichte der Königebücher. Kristin Weingart nimmt die Chronologie aus zwei Perspektiven in den Blick. Die Analyse der Zahlenangaben führt auf ihre Systematik und die Methode ihrer Zusammenstellung. Die Analyse des Textes der Eingangsformeln gibt Auskunft über den Charakter der verarbeiteten Quellen. Bei der Suche nach den Anfängen einer synchronistischen Datierungspraxis weist der Königsrahmen auf das Nordreich Israel und zeigt an, dass hier - und dann auch in Juda - in der frühen Königszeit mit einer einsetzenden Sammlung chronologischer Informationen und der Herausbildung chronographischer Literatur zu rechnen ist. Cover Titel Vorwort Inhalt Abkürzungen und Erläuterungen 1. Der Gegenstand: Die synchronistische Chronologie und ihre Textbasis 1.1 Chronologie und Königsrahmen in der Forschung 1.1.1 Die synchronistische Chronologie und die historische Chronologie der Königszeit 1.1.1.1 Zum Forschungsstand 1.1.1.2 In der Forschungsgeschichte verfolgte Lösungsansätze 1.1.2 Der Königsrahmen und die Literargeschichte der Vorderen Propheten 1.1.2.1 Die Frage der Quellen 1.1.2.2 Der Königsrahmen und das Deuteronomistische Geschichtswerk 1.2 Die Gründe für die Wiederaufnahme der Fragestellung 1.3 Ziele und Gang der Untersuchung 2. Die Systematik der synchronistischen Chronologie 2.1 Datenbasis und methodische Vorüberlegungen 2.1.1 Die überlieferten chronologischen Daten 2.1.2 Zum Umgang mit den Unbestimmtheitsfaktoren 2.1.2.1 Varianten in der Textüberlieferung 2.1.2.2 Vor- oder Nachdatierung 2.1.2.3 Frühjahrs- oder Herbstkalender 2.1.2.4 Koregentschaften 2.2 Die Systematik der chronologischen Angaben 2.2.1 Die rekonstruierten chronologischen Daten für die Könige Israels 2.2.1.1 Charakteristika der Daten für die Könige von Israel 2.2.1.2 Schwierige Fälle 2.2.2 Die rekonstruierten chronologischen Daten für die Könige von Juda 2.2.2.1 Charakteristika der Daten für die Könige von Juda 2.2.3 Die Erklärung der Synchronismen für die Könige von Juda 2.2.3.1 Rund um die Jehu-Revolte – von Joschafat bis Jehoasch 2.2.3.2 Lange Regierungszeiten – Jehoasch, Amazja, Asarja 2.2.3.3 Das Ende der Epoche der geteilten Reiche – von Asarja bis zu Hiskija 2.2.3.4 Der Anfang der Epoche der geteilten Reiche – Rehabeam, Abija und Jerobeam 2.2.4 Die kompositionelle Logik der synchronistischen Chronologie 2.3 Die Varianten in der Zahlenüberlieferung 2.3.1 Die Chronologie der Handschrift 127 – ein eigenständiges System 2.3.2 Die Chronologie der Omridenzeit im vorrezensionellen Sepuaginta- und antiochenischen Text – übergreifende Korrekturen 2.3.2.1 Führen LXXB und Ant auf ein gemeinsames chronologisches System? 2.3.2.2 Die LXXB-Chronologie als Folge von Unstimmigkeiten im MT 2.3.3 Punktuelle Korrekturen 2.3.3.1 Widersprüchliche Angaben innerhalb des MT 2.3.3.2 In der griechischen Textüberlieferung bezeugte Varianten 2.3.4 Fehlerquellen im Überlieferungsprozess 2.3.4.1 Angleichungen der Dauer bei Kurzregierungen 2.3.4.2 Angleichungen an andere Zahlen im Königsrahmen 2.3.4.3 Abweichungen um 10 Jahre 2.3.5 Fazit zur Untersuchung der Varianten 3. Gattungs- und literargeschichtliche Perspektiven 3.1 Chronographie und synchronistische Geschichtswerke im Alten Orient 3.1.1 Einschlägige altorientalische Vergleichstexte 3.1.2 Die Präsentation chronologischer Daten 3.1.2.1 Darstellungsinhalte in chronographischen Werken 3.1.2.2 Darstellungsformulare in chronographischen Werken 3.1.3 Synchronistische Darstellungen, ihr Ort und ihre Pragmatik . 3.1.4 Konsequenzen aus dem traditionsgeschichtlichen Vergleich für die Untersuchung des Königsrahmens 3.2 Die Literargeschichte der Eingangsformeln 3.2.1 Gleichförmigkeit und Variabilität 3.2.2 Erwägungen zur Quellenkritik der Eingangsformeln 3.2.2.1 Synchronismen als sekundäre Zutat? 3.2.2.2 Zwei Quellen und drei Schemata? 3.2.3 Gehalt und Gestalt der Vorlagen des Königsrahmens 3.2.4 Ein Zwischenfazit 3.2.4.1 Der Sonderfall Joschafat 3.3 Die Quellen der synchronistischen Chronologie 3.3.1 Eine synchronisierte Chronik für das Nordreich Israel 3.3.1.1 Das inhaltliche Profil des Dokuments 3.3.1.2 Überlegungen zum historischen Ort 3.3.2 Die chronographische Quelle aus Juda – ein Seitenblick 3.3.2.1 Jotam und Ahas 3.3.2.2 Drei Optionen zum Charakter der Quelle 4. Ergebnisse und Implikationen 4.1 Die Resultate der Untersuchung 4.2 Implikationen 4.2.1 ... für das Verständnis der Quellenverweise im Königsrahmen 4.2.2 ... für die Literargeschichte der Königebücher 4.2.3 ... für die rezenten Debatten um das Deuteronomistische Geschichtswerk 4.2.4 ... für die Frage nach Schriftgebrauch und Schreiberkultur im vorexilischen Israel 4.2.5 ... für die Einschätzung des Verhältnisses von Israel und Juda in der Königszeit Anhänge Literatur Stellenregister Könige des Nordreiches Israel bzw. des Südreiches Juda Sachregister "Was verraten die Königebücher über die Entwicklung der Chronographie in Israel? Kristin Weingart analysiert die synchronistischen Datierungen und die Literargeschichte der Eingangsformeln im Königsrahmen. Sie erläutert die Systematik der Zahlenangaben und rekonstruiert die Quellen, aus denen die chronologischen Daten stammen." --Provided by publisher, page four of dust jacket
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