معرفی کتاب «Gewissen und Buch : Über den Weg eines Begriffes in die deutsche Literatur des Mittelalters» نوشتهٔ Störmer-Caysa, Uta، منتشرشده توسط نشر de Gruyter GmbH در سال 1998. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Vorwort Einleitung Erster Teil: Die Geschichte des Gewissensbegriffs im deutschen Mittelalter I. Voraussetzungen für die Ausbildung eines Gewissensbegriffs in der volkssprachlichen Literatur 1. Das Wort und die Sache ’Gewissen’ 2. Das Wort ohne die Sache 3. Die Sache ohne das Wort II. Das Gewissensproblem in der scholastischen Wissenschaft des 13. Jahrhunderts 1. Die Notwendigkeit eines Gewissensbegriffs 2. Gewissen voraristotelisch: Der Stand im 12. Jahrhundert 3. ’Sitz im Leben’ 4. Verflechtungen 5. Die franziskanische Gewissenslehre des 13. Jahrhunderts: Alexander von Hales und Bonaventura 6. Das dominikanische Leitmodell des 13. Jahrhunderts: Thomas von Aquin 7. Bonaventura in mittelalterlicher Erwachsenenbildung 8. Thomas, jenseits der Theologie gelesen 9. Bemerkungen zum Recht III. Gewissen als Thema franziskanischer Literatur bis 1300 1. Gewissen zwischen den Tätigkeitsbreichen der deutschen Franziskaner 2. Berthold und ein Anonymus über das Gewissen im ’Baumgarten geistlicher Herzen 3. Was dachten die deutschen Franziskaner über das Gewissen? 4. Franziskanisch oder zisterziensisch? gewizzen als Übersetzungswort nach dem Zeugnis der deutschen ’Epistola ad Fratres de Monte Dei’ IV. Seelenfunke oder Gewissensgrund? Die synderesis und die sittliche Entscheidung im 14. Jahrhundert 1. Problemhorizont 2. Eckhart: Die Predigt Q 20a 3. Das ’Buch von der geistlichen Armut’ 4. Marquards von Lindau synderesis-Lehre: Eckhart ohne Eckhart V. Die Rückkehr der praktischen Vernunft und der Einzug kasuistischen Denkens in die deutsche Prosa 1. Ein Gewissen für Kloster und Stadt 2. Gewissensberatung bei Beichtvater und Buch 3. Das Beratungsmodell ’Rechtssumme’ VI. Der Gewissensbegriff des 14. Jahrhunderts im Spiegel lateinisch-deutscher Wörterbücher Zweiter Teil: Deutsche Summen über die zehn Gebote als Ratgeber für das Gewissen I. Der Weg von der Dekalogauslegung zur Summa 1. Neue Interessen an einem alten Gegenstand 2. Die scholastischen Summen als Vorbild für Anspruch und Form 3. Der Anspruch, das Ganze zu lehren: Summen in der volkssprachlichen Wissensliteratur II. Zwischen Vollkommenheit und Kasus: Heinrich von Friemar deutsch 1. Bemerkungen zum Text 2. Gesetz und Seele 3. Das Gewissen als forum internum 4. Die Struktur des sittlichen Urteils als Textmuster 5. Zusammenhänge: Personaler Gewissensbegriff, subsumtives Urteil, Textstruktur III. Quertextein in neue Themen: Der Dekalogtraktat Marquards von Lindau 1. Über das Werk 2. Der conscientia-Begriff und die conscientia erronea 3. Gewissen und Zeit in den Redaktionen A und C 4. Marquard als Autor über Gewissen und sittliche Fähigkeiten 5. Feste Urteile in unfesten Textstrukturen IV. Beste deutsche Scholastik: Die Redaktion der Dekalogauslegung des Nikolaus von Dinkelsbühl 1. Bemerkungen zur Textgrundlage 2. Das natürlich Rechte 3. Normative Ethik als Auslegungsethik 4. Die Struktur des sittlichen Urteils als Vorgabe für die Textstruktur V. Gewissen, Norm, Normenbuch vorreformatorisch: Die Dekalogerklärungen nach ihrem Materialwert 1. Ende eines gemeinsamen Weges: gewissen und synderesis 2. Das Buch zur Norm Abkürzungen Nachschlagewerke Literatur Personen- und Werkregister Sach- und Wortregister
Die traditionsreiche Reihe QUELLEN UND FORSCHUNGEN ZUR LITERATUR- UND KULTURGESCHICHTE, deren Ursprung auf das Jahr 1874 zurückgeht, gehört zum festen Bestand renommierter Publikationsforen der Deutschen Literaturwissenschaft. Von Ernst Osterkamp und Werner Röcke an der Humboldt-Universität zu Berlin herausgegeben, präsentieren die QUELLEN UND FORSCHUNGEN hochwertige wissenschaftliche Arbeiten, die literarische Texte im Zusammenhang mit kulturhistorischen Phänomenen, besonders auch mit den anderen Künsten, untersuchen. Philologische Studien mit transdisziplinärem Ansatz sind ausdrücklich erwünscht. Der Schwerpunkt der Serie liegt auf der deutschen Literatur vom Mittelalter bis in die Gegenwart.
Da die kulturgeschichtliche Ausrichtung der Reihe Aspekte interkultureller Erfahrung und nationaler Fremdwahrnehmung einbegreift, stehen die QUELLEN UND FORSCHUNGEN im Einzelfall aber auch komparatistischen Arbeiten offen. Veröffentlicht werden Monographien, Dissertationen und Habilitationsschriften sowie thematisch geschlossene Sammelbände. Die Maßstäbe für die Aufnahme in die Reihe bilden wissenschaftliche Relevanz und Exzellenz in Methode und Darstellung.