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Gewerkschaften und Leiharbeit : Über den aktiven Umgang mit Leiharbeit bei der IG Metall

معرفی کتاب «Gewerkschaften und Leiharbeit : Über den aktiven Umgang mit Leiharbeit bei der IG Metall» نوشتهٔ Dorit Meyer، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2014. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Jahrzehntelang war auf dem deutschen Arbeitsmarkt eine Zunahme von Leiharbeit zu beobachten, ehe die Krise 2008/2009 zu Massenentlassungen unter Leiharbeitern führte. Doch wie wurde in den DGB-Gewerkschaften darauf reagiert? Am Beispiel der IG Metall und anknüpfend an Konzepte zu organisationalen Routinen und Fähigkeiten geht Dorit Meyer dieser Frage nach. Aus raumzeitlicher Sicht zeigt sie, wie das gewerkschaftliche Vorgehen bezüglich Leiharbeit zwischen den Standorten und Ebenen vor, während und nach der Krise variierte. Das Buch leistet so einen empirisch fundierten Beitrag zur Weiterentwicklung von Ressourcenansätzen. Einleitung : Theoretische und Methodische Überlegungen Medientheoretische Begriffe -- Medium/Medien : analog/digital -- Medialität : Medialisierung/Mediatisierung -- Intermedialität -- Multimedialität -- Transmedialität -- Hybridität -- Tanztheoretische Begriffe -- Körper/Körperlichkeit : Körperbilder : Bewegungskonzepte -- Präsenz/Repräsentation : Performanz/Performativität -- Methodische Überlegungen -- Gattungen und Genres intermedialer Begegnungen -- Bewegung, Zeit und Raum als Parameter -- Bewegung -- Zeit -- Raum -- Analysen : Sechs Themenfelder der Intermedialität im Tanz -- Medieneinflüsse auf die Tanzästhetik -- Technische Innovationen -- Loïe Fullers Tanzästhetik -- Exkurs : Excelsior, ein Ballett als Spiegel der industriellen Revolution -- Film-und Tanzpioniere der Jahrhundertwende -- Thomas Edison und andere : Dokumentation des Alltags -- Georges Méliès'imaginative Visionen -- Choreographie in Massenszenen : D.W. Griffiths Intolerance -- Tänzerisches Erzählen in Maurice Tourneurs The Blue Bird -- Drei Phänomene einer zeitgenössischen Bewegungsästhetik -- Pina Bausch : Ästhetik der Montage im Tanztheater -- William Forsythe : Fragmentierung als ästhetisches Prinzip des postmodernen Tanzes -- Accrorap : Posen und Brüche im Breakdance : mediale Verbreitungsmechanismen des Hip-Hop -- Medientheoretische Zwischenbilanz : Transmedialität im Tanz -- Medieneinsatz auf der Tanzbühne -- Theater- und Tanzavantgarde der 1910er/1920er Jahre -- Ballets Russes : Filmreferenzen in Parade und Le Train bleu -- Historisches Ausnahmeexempel : die Ballets Suédois mit Relâche/Entr'acte -- Performancekultur der 1960er Jahre -- Judson Church Movement : Elaine Summers und Yvonne Rainer -- Videoperformances von Ulrike Rosenbach -- Videoeinsatz im jüngeren Bühnentanz -- Alwin Nikolais -- Lucinda Childs' Dance und Hans van Manens Live -- Projektion in den Arbeiten von Wim Vandekeybus -- Extension in Werken von Frédéric Flamand -- Interaktion in Choreographien von Jośe Montalvo/Dominique Hervieu -- Multiple Dialoge bei Philippe Decouflé -- Medientheoretische Zwischenbilanz : Mltimedialität im Tanz -- Filmmusical, Tanzfilm, Musikvideo, Tanz im Tv -- Hollywood-Filmmusical -- Fred Astaire : Top Hat (1935) -- Busby Berkeley : 42nd Street (1933) -- Gene Kelly : Singin' in the Rain (1952) -- Bollywood : Tanz im indischen Film -- Awara (Der Vagabund) (1951) -- Kabhi Khushi Kabhie Gham (2001) -- Tanz im Spielfilm -- The Red Shoes (1948) -- Flashdance (1983) -- Exkurs : Le Bai (1983), ein wortloser Spielfilm als Zeitspiegel -- Moulin Rouge! (2001) -- Weitere Phänomene im Tanzfilm -- Digitale 3D-Technologie im Tanzfilm : Pina (2011) von Wim Wenders -- Tanz im Musikvideo -- Michael Jackson : Thriller (1983) -- Björk : It's Oh So Quiet (1995), Hyperballad (1996), all is full of love (1999) -- Fatboy Slim: Praise You (1999) und Weapon of choice (2001) -- Daft Punk : around the world (1997) und Phoneheads : link up (2002) -- Zeitgenössischer Tanz : Tanz im Musikvideo -- Tanz im TV -- Kunstformate im Fernsehen : van Manen, Cullberg und Cunningham -- Tanz als Vehikel der Reality-Show -- Medientheoretische Zwischenbilanz : Intermediale Genrebildungen im Tanz -- Videotanz -- Historische Vorläufer im Experimentalfilm -- Germaine Dulac : Thèmes et variations (1928) -- Maya Deren : a study in choreography for the camera (1945) -- Tanz in den Filmen von Ed Emshwiller -- Norman McLaren : Pas de deux (1968) -- Merce Cunningham : Anfänge in den USA -- Westbeth (1974) und Channels/Inserts (1981) -- Beach Birds for Camera (1992) -- Beispiele der 1980er und 1990er Jahre in Europa -- Philippe Decouflé : Jump (1984) und Le P'tit Balperdu (1993) -- Narrativität im Videotanz bei DV8 -- Neuere Tendenzen -- Liz Aggis : Motion Control (2001) -- Raumkonzepte bei Philippe Saire und Erika Janunger -- Medientheoretische Zwischenbilanz : Intermediales Paradegenre Videotanz -- Tanz und digitale Technologien -- Choreographie per Software -- "LifeForms" in Merce Cunninghams CRWDSPCR (1993) -- Tanz auf telematischen Bühnen -- Susan Kozels und Gretchen Schillers ghosts and Astronauts (1997) -- Choreographie als Hypertext -- William Forsythes CD-ROM Improvisation Technologies (1994) und Website Synchronous Objects (2009) -- Digitalisierung und Virtualisierung von Bewegung -- Motion Capturing in Merce Cunninghams Biped(1999) und Bill T. Jones' Ghostcatching (1999) -- Exkurs : Virtueller Videotanz in N+N Corsinos Captive (2nd movement) (1999) -- Interaktive Aufführungssysteme und Installationen -- Cage/Cunninghams Variations V -- Troika Ranchs in plane (1994) -- Gideon Obarzanek/Chunky Move : Glow (2006) und Mortal Engine (2008) -- William Forsythes Tanzinstallation city of abstracts (2000) -- Cyborgs, Roboter, Wearables : Konvergenz von Körper und Technik -- Marcel-lí Antúnez Roca : Afasia (1998) -- Me and the Machine : when we meet again (Introduced as Friends) (2009) -- Mensch und Maschine : analoge Körper versus digitale Technik -- Medientheoretische Zwischenbilanz : Hybridität und Interaktivität im Tanz -- Tanzästhetik im/via Internet -- Dorky Dancing auf YouTube -- Matt Hardings where the Hell is Matt (2003-2005) und Judson Laipplys evolution of dance (2006) -- Digital kommunizierte Choreographie -- Flashmobs Frozen Grand Central (2008) und T-Mobile dance (2009) -- Medientheoretische Zwischenbilanz : Mediale Konvergenz im Tanz -- Konklusion und Ausblick -- Zusammenfassung zu den Themenfeldern der Intermedialität -- Medientheoretische Bilanz : Intermedialität im Tanz -- Konvergenzen der Kunstproduktion -- -- Anhang Eine kurze Geschichte der Tanzstile des modernen Bühnentanzes und ihrer Affinitäten zu filmischen Medien ---- Literatur-- Werkverzeichnis-- Register. Inhalt Danksagung 1 Einleitung 1.1 Fragestellung und Zielsetzung 1.2 Aufbau der Arbeit 2 Einbettung des Themas in die „labour geography“ 2.1 Von der „geography of labour“ zur „labour geography“ 2.2 Themen, Theorien und räumliche Bezüge der „labour geography“ 2.3 Geographische Forschung zu Gewerkschaften und Leiharbeit - aktueller Stand und Anknüpfungspunkte 3 Konzeptionelle Bezugspunkte: Routinen, organisationale Fähigkeiten und dynamische Fähigkeiten 3.1 Ressourcenverständnis in den Organisationswissenschaften 3.2 Ressourcenorientierter Ansatz als Ausgangspunkt für das Konzept der dynamischen Fähigkeiten 3.3 Hierarchische Ordnung wissensbasierter Ressourcen 3.4 Ressourcenentwicklung mit dynamischen Fähigkeiten 3.5 Kritische Überlegungen zur empirischen Beobachtbarkeit von dynamischen Fähigkeiten 3.6 Zwischenfazit 4 Anwendbarkeit des Konzepts der dynamischen Fähigkeiten auf Gewerkschaften 4.1 Zentrale Charakteristika von Organisationen 4.2 Unternehmen und Gewerkschaften als unterschiedliche Organisationstypen 4.3 Bedeutung dynamischer Fähigkeiten für Unternehmen und Gewerkschaften 4.4 Organisationales Lernen in Unternehmen und Gewerkschaften 4.5 Potenzielle Erkenntnisgewinne der Übertragung des Konzepts der dynamischen Fähigkeiten auf Gewerkschaften 4.6 Zwischenfazit 5 Dynamische Fähigkeiten in multiskalaren und multistandörtlichen Gewerkschaften 5.1 Multiskalare und multistandörtliche Gewerkschaftsorganisation 5.2 Dynamische Fähigkeiten in multiskalaren Gewerkschaften 5.3 Dynamische Fähigkeiten in multistandörtlichen Gewerkschaften 5.4 Multiskalare und multistandörtliche Nutzung dynamischer Fähigkeiten 5.5 Multiskalare und multistandörtliche Krisenreaktionen 5.6 Vorteile der multiskalaren und multistandörtlichen Organisationsstruktur 5.7 Zwischenfazit 6 Forschungsdesign der empirischen Untersuchung 6.1 Mix aus primär qualitativen Forschungsmethoden 6.2 Konkrete Vorgehensweise bei der empirischen Forschung 7 Handlungsdruck der IG Metall bezüglich Leiharbeit vor der Krise 2008/2009 7.1 Zunahme von Leiharbeitern als prekäre Beschäftigtengruppe mit hohem Bedarf an gewerkschaftlicher Unterstützung 7.2 Negative Auswirkungen der Zunahme von Leiharbeit für die Stammbelegschaften in Entleihbetrieben 7.3 Sukzessive Deregulierung der Leiharbeit 7.4 Notwendigkeit, neue Mitgliederpotenziale in der Leiharbeit zu erschließen 7.5 Zwischenfazit 8 Entwicklung und Implementierung der neuen Ressourcenkonfigurationen mit dynamischen Fähigkeiten in der IG Metall vor der Krise 2008/2009 8.1 Spezifische Herausforderungen bei der Mitgliederwerbung und Interessenvertretung von Leiharbeitern 8.2 Entwicklung neuer Ressourcenkonfigurationen mit dynamischen Fähigkeiten 8.3 Implementierung neuer Ressourcenkonfigurationen mit dynamischen Fähigkeiten 8.4 Zwischenfazit 9 Multistandörtliche Unterschiede der Aktivierung der Verwaltungsstellen bezüglich Leiharbeit vor der Krise 9.1 Multistandörtliche Gründe in der Organisation 9.2 Multistandörtliche Gründe im Handlungsumfeld der Organisation 9.3 Beitrag der Verwaltungsstellen-Typen zu dem aktiven Vorgehen bezüglich Leiharbeit 9.4 Zwischenfazit 10 Multistandörtliche Gründe für die späte Aktivierung bzw. geringe Aktivität bezüglich Leiharbeit einiger Verwaltungsstellen vor der Krise 2008/2009 10.1 Multistandörtliche Gründe in der Organisation 10.2 Multistandörtliche Gründe im Handlungsumfeld der Organisation 10.3 Zwischenfazit 11 Weiterer Handlungsdruck der IG Metall aufgrund der Krise 2008/2009 11.1 Leiharbeiter als besonders von der Krise betroffene Beschäftigtengruppe 11.2 Anstieg der Leiharbeit nach dem Ende der Krise 2008/2009 11.3 Zwischenfazit 12 Multistandörtliche und multiskalare Unterschiede der organisationalen Fähigkeiten und Routinen vor und in der Krise 2008/2009 12.1 Organisationale Fähigkeiten 12.2 Politikfelder der aktiven Vorgehensweise bezüglich Leiharbeit 12.3 Organisationale Routinen in den vier Politikfeldern 12.4 Zwischenfazit 13. Gründe für die multistandörtlichen Unterschiede der organisationalen Fähigkeiten und Routinen vor und in der Krise 2008/2009 13.1 Einflussfaktoren vor und in der Krise 2008/2009 13.2 Einflussfaktoren speziell in der Krise 2008/2009 13.3 Zwischenfazit 14 Abbau der neuen organisationalen Fähigkeiten und Routinen mit dynamischen Fähigkeiten in der Krise 2008/2009? 14.1 Fortsetzung der Nutzung der neuen Ressourcenkonfigurationen in der Krise 2008/2009 14.2 Weiterentwicklung der neuen Ressourcenkonfigurationen in der Krise 2008/2009 14.3 Fortsetzung der Nutzung der neuen Ressourcenkonfigurationen nach dem Ende der Krise 2008/2009 14.4 Weiterentwicklung der neuen Ressourcenkonfigurationen nach dem Ende der Krise 2008/2009? 14.5 Zwischenfazit 15 Ressourcenentwicklung in Gewerkschaftsorganisationen in zeitlich-historischer und räumlich-skalarer Perspektive Literatur Anhang 1: Vorgehen des DGB und der DGB-Gewerkschaften bezüglich Leiharbeit (1972 – 2012) Anhang 2: Verzeichnis der Interviewpartner Abbildungsverzeichnis Tabellenverzeichnis Abkürzungsverzeichnis Jahrzehntelang war auf dem deutschen Arbeitsmarkt eine Zunahme von Leiharbeit zu beobachten, ehe die Krise 2008/2009 zu Massenentlassungen unter Leiharbeitern führte. Doch wie wurde in den DGB-Gewerkschaften darauf reagiert? Am Beispiel der IG Metall und anknüpfend an Konzepte zu organisationalen Routinen und Fähigkeiten geht Dorit Meyer dieser Frage nach. Aus raumzeitlicher Sicht zeigt sie, wie das gewerkschaftliche Vorgehen bezüglich Leiharbeit zwischen den Standorten und Ebenen vor, während und nach der Krise variierte. Das Buch leistet so einen empirisch fundierten Beitrag zur Weiterentwicklung von Ressourcenansätzen. Gewerkschaften,IG Metall,Leiharbeit,Wirtschaftskrise,Dynamische Fähigkeiten,Arbeitsmarkt,Arbeit,Arbeits- und Industriesoziologie,Wirtschaftssoziologie,Politische Soziologie,Politikwissenschaft,Soziologie,Work,Sociology of Work and Industry,Economic Sociology,Political Sociology,Political Science,Sociology Bühnenperformance, Tanzfilm, YouTube-Clip und Co. - dieser Band widmet sich den verschiedenen intermedialen Beziehungen, die Tanz und Medien eingegangen sind, und bietet einen innovativen und anschaulichen, die Grenzen der Wissenschaften überschreitenden Zugang. Die erste umfassende Untersuchung zur Intermedialität des Tanzes eröffnet einen neuen Blick auf die Tanz- und Mediengeschichte des 20. und 21. Jahrhunderts. Die Auseinandersetzung der Medienwissenschaft mit Tanz und Bewegung einerseits und die Konfrontation der noch jungen Tanzwissenschaft mit Medienforschung andererseits bereichert die aktuelle und wichtige Debatte zur Interdisziplinarität.
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