وبلاگ بلیان

Gewalt als Sprache der Straße: Terrorismus und die Suche nach emotionaler Gemeinschaft im Russischen Reich vor 1917

معرفی کتاب «Gewalt als Sprache der Straße: Terrorismus und die Suche nach emotionaler Gemeinschaft im Russischen Reich vor 1917» نوشتهٔ Anke Hilbrenner، منتشرشده توسط نشر BWV Berliner Wissenschafts-Verlag. in Franz Steiner Verlag GmbH در سال 2022. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Terrorismus erschütterte das vorrevolutionäre Russland in zwei Wellen von den 1860er Jahren bis zur ersten Russischen Revolution in den Jahren 1905 bis 1907. 1881 fiel der Reformzar Alexander II. einem Attentat zum Opfer. In der zweiten Welle traf es die unterschiedlichsten Personen: Repräsentanten des Staates, Polizisten und am Ende konnte fast jeder zum Opfer eines Anschlags werden. Vor allem einige berühmte Frauen, die als Terroristinnen aktiv waren, verstärkten den Eindruck, dass die Gewalttäterinnen weniger Täterinnen, sondern Opfer der herrschenden Verhältnisse und als solche Märtyrerinnen des Kampfes gegen die Autokratie waren. Der Wunsch, die gewaltsame Repression der Obrigkeit zu rächen, einte die Menschen bis weit in die liberalen Kreise hinein. Anke Hilbrenner verdeutlicht mit dichten Beschreibungen einzelner terroristischer Anschläge die Entstehung terroristischer Gewalt und öffnet die Perspektive auf die Kommunikationsstrategien der Terroristinnen und Terroristen, aber auch auf die Reaktion der Obrigkeit. Auf beiden Seiten wurde gezielt auf Gewalt für die jeweilige Botschaft zurückgegriffen, um die Öffentlichkeit für die eigene emotionale Gemeinschaft zu gewinnen. Vorwort Inhaltsverzeichnis Einleitung Terrorismus als Begriff und Gegenstand Zwei Phasen des Terrorismus im Russischen Reich Zur Rezeptionsgeschichte: Die terroristische Tradition Der heroische Terrorismus Rezeption im Westen: „Die Gerechten“ Nach der Zäsur von 1991 Fragestellung: Voraussetzungen, Methoden, Schlüsselbegriffe Terrorismus als Kommunikation Gewalt Akteur*innen Emotional turn: Der Schrecken in der Geschichte Historische Kontexte von Gewalt Der Ort des Terrorismus: Die Straße Zentrum und Peripherie Zum Aufbau und zu den Quellen der Arbeit 1. Von der Peripherie ins Zentrum Dimitrij Karakozov: Der erste Terroranschlag im Russischen Reich Ideologien Die revolutionäre Bewegung seit den 1860er Jahren Die Studierendenbewegung Der Gang ins Volk Gewalt als Sprache der Straße: Der Kazaner Platz Vera Zasulič: Die Audienz Peripherie Valerian Osinskij: Die Erfindung des „Exekutiv-Komitees“ Sergej Kravčinskij: Die Straße als idealer Ort des Terrorismus Zentrum Der Anschlag auf Dimitrij Kropotkin Der Anschlag auf Aleksandr Drentel′n Alesksandr Solov′ev: Attentat auf Alexander II. Narodnaja volja Attentate auf den Zaren Der Anschlag auf den Zarenzug vom 18. und 19. November 1879 Die Explosion im Winterpalast am 5. Februar 1880 Die kommunikative Ausstrahlung der Attentate Zurück auf die Straße Der 1. März 1881 Das Blut des Zaren Die kommunikative Ausstrahlung des 1. März 1881 Sof′ja Perovskaja: Die Hinrichtung der „Zarenmörder“ Die Pogrome von 1881–1882 im terroristischen Kontext Epilog: Der 1. März 1887 2. Vom Zentrum an die Peripherie Universitätsstreik: Die Anfänge der Revolution Das Attentat von Pёtr Karpovič auf Nikolaj Bogolepov Gewalt auf der Straße Das Attentat von Stepan Balmašev auf Dmitrij Sipjagin Grigorij Geršuni und die zentrale Kampforganisation der PSR Terrorismus an der Peripherie: Das Attentat von Hirš Lekert auf Viktor von Wahl Das Attentat von Foma Kočura auf Fürst Ivan Michajlovič Obolenskij Das Attentat von Egor Dulebov auf Nikolaj Bogdanovič Die „heroische Phase“ der SR-Kampforganisation und der Verräter Evno Azef Das Attentat der Kampforganisation auf Vjačeslav Pleve Der Pogrom von Kišinev 1. „Eine Bombe“ 2. „Fortwährend beobachten“ Die kommunikative Ausstrahlung des Attentats auf Pleve Das Attentat der Kampforganisation auf den Großfürsten Sergej Aleksandrovič „Die Gerechten“ (Albert Camus) Die kommunikative Ausstrahlung des Attentats auf Sergej Aleksandrovič 3. Die Inflation des Terrorismus an der Peripherie Sozialrevolutionärer Terrorismus an der Peripherie im Jahr 1905 Odessa Revolutionär*innen in Odessa Anarchist*innen – Machaevcy Zubatovščina 1905 in Odessa Die Juni-Katastrophe: Der Panzerkreuzer Potemkin Pogrom: Die „schwarzen Tage“ im Oktober 1905 Anarchistischer Terrorismus in Odessa Dezember 1905 in Odessa Das Attentat auf das Porzellangeschäft von Israel Zusman Moskauer Aufstand Generalstreik Der Bombenanschlag auf das Café Libman am 17. Dezember 1905 Die kommunikative Ausstrahlung des Attentats auf das Café Libman Epilog: Die Inflation des Terrorismus ab Dezember 1905 Kontrollverlust der zentralen Akteur*innen des Terrorismus Ökonomischer Terrorismus Aktionismus Repression Zum Schluss Anhang Abkürzungsverzeichnis Abbildungen Archive Zeitungen Quellen- und Literaturverzeichnis Personenregister
دانلود کتاب Gewalt als Sprache der Straße: Terrorismus und die Suche nach emotionaler Gemeinschaft im Russischen Reich vor 1917