Gesundheit und Wirtschaftswachstum : Recht, Ökonomie und Ethik als Innovationsmotoren für die Medizin
معرفی کتاب «Gesundheit und Wirtschaftswachstum : Recht, Ökonomie und Ethik als Innovationsmotoren für die Medizin» نوشتهٔ Karl-Josef Langen, Hans Herzog (auth.), Mattias G. Fischer, Stephan Meyer (eds.)، منتشرشده توسط نشر Springer-Verlag Berlin Heidelberg در سال 2010. این کتاب در 4 صفحه، فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Der Schutz der Gesundheit verlangt medizinischen Fortschritt und die tatsächliche Verfügbarkeit von Spitzenmedizin. Allerdings werden damit zusammenhängende Ausgabensteigerungen angesichts der „Kostendämpfungsmaxime" oft als Fehlentwicklung wahrgenommen. Der Aufsatzband stellt diese Maxime interdisziplinär auf den Prüfstand. Autorinnen und Autoren aus Rechts- und Wirtschaftswissenschaft, aus Medizinethik und medizinischer und juristischer Praxis erörtern, ob Sozialrecht und medizinische Ethik die Vermeidung von Innovationshemmnissen fordern. Volkswirtschaftlichen Wachstumseffekten eines innovationsfreundlichen Gesundheitssystems wird nachgegangen, ebenso der Zahlungsbereitschaft der Versichertengemeinschaft für Innovationen und dem Stellenwert des Gutes „Gesundheit" aus Sicht der Bevölkerung. Mit Blick auf die politische Durchsetzbarkeit wird diskutiert, ob eine Akzeptanz sichernde Implementation von Gesundheitsreformmaßnahmen gelingen kann. Gesundheit und Medizin im interdisziplinären Diskurs 1 Vorwort 4 Inhaltsverzeichnis 5 Zur Einführung 11 Teil I 14 Medizinisches Innovationspotenzial und Wirtschaftswachstum 14 Zur Entwicklung eines kombinierten Magnetresonanz – Positronen-EmissionsTomographie – Gerätes 15 1 Einleitung 15 2 Schnittbildverfahren in der Medizin 16 2.1 Computertomographie (CT) 16 2.2 Magnetresonanztomographie (MRT) 17 2.3 Positronen-Emissions-Tomographie 19 3 Hybridsysteme 21 3.1 PET-CT Hybridsystem 21 3.2 MR-PET Hybridsystem 22 4 Perspektiven der MR-PET 26 Literatur 27 Innovationshemmnisse in der ärztlichen Praxis am Beispiel der Positronen-EmissionsTomographie (PET) 29 1 Einführung 29 2 Was ist Positronen-Emissions-Tomographie? 30 3 Diagnostische Innovation durch PET 31 3.1 Tumordiagnostik – Onkologie 31 3.2 Entzündungsdiagnostik 34 3.3 Kardiologie 34 3.4 Neurologie und Psychiatrie 35 4 Innovationshemmnis: unzureichende Kostenerstattung 35 4.1 Kostenerstattung in den USA 35 4.2 Kostenerstattung in Europa 36 4.3 Kostenerstattung in Deutschland 37 4.3.1 Private Krankenversicherung 37 4.3.2 Gesetzliche Krankenversicherung 37 5 Zusammenfassung 39 Literatur 41 Die Gesundheitswirtschaft – ein Wachstums-und Beschäftigungstreiber? 43 1 Einleitung 43 2 Die Branche Gesundheitswirtschaft 44 3 Wachstumsbegriff in der Gesundheitswirtschaft 46 4 Gesundheitsausgaben versus Wertschöpfungsansatz 48 5 Berechnungsergebnisse für Deutschland 50 6 Fazit 56 Literatur 58 Teil II 60 Innovationshemmnisse aus rechtlicher Sicht 60 Rationierungen im Leistungsrecht 61 1 Rationierung zwischen Provokation und Tabu 61 2 Rationierung, Priorisierung, implizit, explizit, direkt, indirekt 62 3 Rationierung als patientenferne Fremdbestimmung: Wer entscheidet nach welchen Kriterien, was medizinisch nicht notwendig ist? 63 4 Das Leistungsrecht der GKV als „Leistungsrecht ohne Patient“ – Partizipationsdefizite als pathologische Normalität der GKV 65 5 Das Rationierungsals Partizipationsproblem: Reformperspektiven 67 6 Ausblick: Partizipatorisch legimitierte Rationierung im Leistungsrecht 70 Innovationshemmnisse in der sozialgerichtlichen Praxis 72 1 Einleitung 72 2 Krankheitsbegriff 72 2.1 Regelwidrigkeit 73 2.2 Behandlungsbedürftigkeit 73 2.3 Schranken des Krankheitsbegriffes 74 3 Einschränkungen durch die Rechtsprechung 74 3.1 Sachleistungsprinzip 75 3.2 Gemeinsamer Bundesausschuss (GemBA) 76 4 Innovationshemmnis GemBA und Verfassungsrecht 77 4.1 Prinzipien der Rechtsstaatlichkeit und Demokratie 78 4.2 Versicherte 80 4.3 Bestimmtheitsgebot 80 5 Fazit 81 Die Programmierung ärztlichen Handelns – Evidenz, Richtlinien und Leitlinien als Rechtsproblem 83 1 Rechtswissenschaft und Medizin – verwandte Seelen 83 2 Begriff und Bedeutung der Leitlinien in der Medizin 89 2.1 Zum Leitlinienbegriff 89 2.2 Zur medizinwissenschaftsinternen Bedeutung der Leitlinien 91 3 Der Umgang des Rechts mit Leitlinien und der „Evidenz-basierten Medizin“ 92 3.1 Zum Sozialrecht 92 3.2 Zum Arzthaftungsrecht 94 4 Leitlinien, Evidenz-basierte Medizin und Wissenschaftsfreiheit 97 4.1 Die Wissenschaftsfreiheit als Rezeptionsgrenze 97 4.2 Folgen für das Sozialrecht 99 5 Schlussbet rachtung 101 Teil III 102 Determinanten einer proaktiven Innovationspolitik 102 Medizinische Innovationen im Leistungsspektrum der Gesetzlichen Krankenversicherung 103 1 Der medizinische Fortschritt als Thema der GKV 104 2 Die Entscheidung des Gemeinsamen Bundesausschusses über die Einführung neuer Untersuchungsund Behandlungsmethoden 105 2.1 Nutzen, Notwendigkeit, Wirtschaftlichkeit 106 2.2 Hat der GBA weitere Bewertungskriterien heranzuziehen? 106 2.3 Die Frage des Bezugspunkts der Bewertungskriterien 108 3 Die mit der GKV verfolgten Zwecke 109 3.1 Erkennen, heilen, verhüten, lindern 110 3.2 Gesundheit erhalten, wiederherstellen, verbessern 110 3.3 Die „sozialen Rechte“ und das Gebot bestmöglicher Zweckverfolgung 111 4 Die Entscheidung des Gemeinsamen Bundesausschusses über die Aufnahme medizinischer Innovationen im Spiegel der Leistungszwecke 113 4.1 Nutzen 113 4.2 Medizinische Notwendigkeit 117 4.3 Wirtschaftlichkeit 120 4.4 Weitere Bewertungskriterien 122 5 Fazit 123 Gesundheitsleistungen in Europa 125 1 Leitperspektiven 126 2 Sozialer Schutz bei Krankheit 126 2.1 Eigenheiten des Gesundheitswesens und Reformdruck 126 2.2 Ziele angemessener Gesundheitsversorgung 127 2.3 Nachhaltige Gesundheitsversorgung 128 3 Grenzüberschreitende Dienstleistungen 128 3.1 Gesundheitsleistungen und Binnenmarkt 128 3.2 Gesundheitsleistungen als Universaldienste 129 3.3 Sozialversicherungsmonopol und Grundfreiheiten 130 4 Aktivierender Sozialstaat – neues Leitbild 131 4.1 Sozialstaat für eine aktive Gesellschaft 131 4.2 Risiken und Notlagen sind gestaltbar! 132 4.3 Kooperation zwischen Sozialleistungsträger und -empfänger 134 5 Ausblick – vom Wohlfahrtsstaat zur Wohlfahrtsgesellschaft! 136 Möglichkeiten und Grenzen von Rationierung und Priorisierung im Gesundheitswesen 138 1 Problemstellung 138 2 Gesundheit um jeden Preis? Perspektiven und Positionen 141 3 Strategien der Begrenzung von Gesundheitsausgaben 142 4 Was ist gerecht? Die Perspektive der Bevölkerung bzw. der Solidargemeinschaft13 145 5 Was ist gerecht? Die ethische Perspektive 147 5.1 Legitimation 148 5.2 Partizipation 148 5.3 Transparenz 149 5.4 Rationierung auf der Grundlage einer (veränderlichen) Prioritätensetzung 150 5.5 Konsistenz 150 5.6 Gleichheitsgrundsatz 150 5.7 Widerspruchsrecht 151 5.8 Durchsetzbarkeit 151 5.9 Wirtschaftlichkeit und Qualität 151 6 Schlussbemerkungen 152 Literatur 153 Knappe Ressourcen und das Ethos der Heilberufe 155 1 Der Hippokratische Eid 155 2 Kollektivierung und Verwissenschaftlichung der modernen Medizin 157 3 Das Ethos der modernen Medizin 159 4 Verteilungsgerechtigkeit und knappe Ressourcen 160 Technologischer Wandel in der Medizin: Wie wird er durch die Bürgerinnen und Bürger bewertet? 162 1 Einführung 162 2 Ausgangslage für das Marktexperiment 164 3 Zielsetzung des Marktexperiments 164 4 Methoden und Untersuchungsgegenstand des Marktexperiments 165 4.1 Die Befragung 165 4.2 Die Änderungen des Leistungskataloges 165 Einschränkungen bei der Arztwahl: 166 Verzögerter Zugang zu neuen Methoden und Medikamenten: 166 Einschränkungen bei der Medikamentenwahl: 167 Einschränkungen bei der Spitalwahl: 167 Einführung einer altersabhängig finanzierten Pflegeversicherung: 167 Variation der Prämie: 167 5 Auswertung des Marktexperiments 168 5.1 Einschränkung der Arztwahl 168 5.2 Verzögerter Zugang zu neuen Methoden und Medikamenten 170 5.3 Einschränkung der Medikamentenwahl 170 5.4 Einschränkung der Spitalwahl 171 5.5 Einführung einer altersabhängig finanzierten Pflegeversicherung 172 5.6 Fazit 173 6 Schlussfolgerung 173 Literatur 174 Die Konsumentensicht auf Gesundheit: Ergebnisse einer explorativen empirischen Studie1 175 1 Einleitung 175 1.1 Marktbestimmung aus Konsumentensicht 175 1.2 Ausgangssituation der Anbieter 176 1.3 Identifizierter Handlungsbedarf 177 2 Konzeption einer empirischen Studie 178 2.1 Grundlagen der Marktsegmentierung 178 2.2 Vorgehensweise 179 3 Ergebnisse 180 3.1 Annäherung an den Markt 180 3.2 Erkundung von Marktsegmenten 184 3.3 Beschreibung der Marktsegmente 185 4 Implikationen für das Marketing 189 5 Fazit 192 Literatur 193 Wahrnehmung von Preisen und Kosten aus psychologischer Sicht 195 1 Menschen können keine reliablen Absoluturteile abgeben 196 2 Menschen wollen lieber Verluste vermeiden als Gewinne herbeiführen 199 3 Menschen sind eher daran interessiert, wie oft sie sparen als wie viel sie sparen 200 4 Menschen bewerten Ereignisse vor dem Hintergrund nicht realisierter Alternativen 204 5 Fazit 205 Literatur 205 Über die Autoren 207 Front Matter....Pages i-xv Front Matter....Pages 1-1 Zur Entwicklung eines kombinierten Magnetresonanz – Positronen-Emissions-Tomographie – Gerätes....Pages 1-1 Innovationshemmnisse in der ärztlichen Praxis am Beispiel der Positronen-Emissions-Tomographie (PET)....Pages 17-30 Die Gesundheitswirtschaft – ein Wachstums- und Beschäftigungstreiber?....Pages 31-47 Front Matter....Pages 49-49 Rationierungen im Leistungsrecht....Pages 51-61 Innovationshemmnisse in der sozialgerichtlichen Praxis....Pages 63-73 Die Programmierung ärztlichen Handelns – Evidenz, Richtlinien und Leitlinien als Rechtsproblem....Pages 75-93 Front Matter....Pages 95-95 Medizinische Innovationen im Leistungsspektrum der Gesetzlichen Krankenversicherung....Pages 97-118 Gesundheitsleistungen in Europa....Pages 119-131 Möglichkeiten und Grenzen von Rationierung und Priorisierung im Gesundheitswesen....Pages 133-149 Knappe Ressourcen und das Ethos der Heilberufe....Pages 151-157 Technologischer Wandel in der Medizin: Wie wird er durch die Bürgerinnen und Bürger bewertet?....Pages 159-171 Die Konsumentensicht auf Gesundheit: Ergebnisse einer explorativen empirischen Studie....Pages 173-192 Wahrnehmung von Preisen und Kosten aus psychologischer Sicht....Pages 193-204 Back Matter....Pages 205-209 Der Schutz der Gesundheit verlangt medizinischen Fortschritt. Allerdings werden damit verbundene Ausgabensteigerungen häufig als Fehlentwicklung wahrgenommen. Autoren aus Rechts- und Wirtschaftswissenschaft, Medizinethik sowie medizinischer und juristischer Praxis stellen diese Sichtweise auf den Prüfstand. Sie fragen nach den volkswirtschaftlichen Wachstumseffekten eines innovationsfreundlichen Gesundheitssystems, nach der Zahlungsbereitschaft der Versicherten und dem Stellenwert des Gutes Gesundheit aus Sicht der Bevölkerung. Der Schutz der Gesundheit verlangt medizinischen Fortschritt. Sie fragen nach den volkswirtschaftlichen Wachstumseffekten eines innovationsfreundlichen Gesundheitssystems, nach der Zahlungsbereitschaft der Versicherten und dem Stellenwert des Gutes Gesundheit aus Sicht der Bevoelkerung.
دانلود کتاب Gesundheit und Wirtschaftswachstum : Recht, Ökonomie und Ethik als Innovationsmotoren für die Medizin