Gesundheit – Konventionen – Digitalisierung: Eine politische Ökonomie der (digitalen) Transformationsprozesse von und um Gesundheit (Soziologie der Konventionen) (German Edition)
معرفی کتاب «Gesundheit – Konventionen – Digitalisierung: Eine politische Ökonomie der (digitalen) Transformationsprozesse von und um Gesundheit (Soziologie der Konventionen) (German Edition)» نوشتهٔ Valeska Cappel (editor), Karolin Eva Kappler (editor)، منتشرشده توسط نشر Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH Springer VS در سال 2022. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Die Open Access Publikation nimmt die Mobilisierung von Gesundheit als Kategorie in den Fokus. Dem pragmatischen Zugang zu Digitalisierung und Gesundheit der Économie des Conventions folgend, wird situativ aufgezeigt, welche Rolle bestehende und neue Formen, Konventionen und Objekte spielen, insbesondere im Zusammenhang mit digitalen Transformationen. Der Sammelband setzt sich damit von einer salutogenetischen oder pathologischen Betrachtungsweise, die den bisherigen soziologischen Blick auf Gesundheitsverhältnisse mitunter geprägt hat, ab und zeichnet die Pluralität der Konventionen im Gesundheitsfeld nach. Vorwort Inhaltsverzeichnis HerausgeberInnen- und AutorInnenverzeichnis Über die Herausgeberinnen AutorInnenverzeichnis 1 Einleitung – Gesundheit(en) am Scheideweg: Konstruktionen, Praktiken, Materialitäten und Transformationen aus Sicht der Ökonomie der Konventionen 1.1 Einführung in die zentralen Begriffe 1.1.1 Die Ökonomie der Konventionen 1.1.2 Gesundheit aus Sicht der EC 1.1.3 Digitalisierung 1.2 Aufbau des Bandes 1.3 Digitalisierung und Gesundheit aus Sicht der Soziologie der Konventionen – eine Synthese 1.3.1 Analyse von Zielkonflikten 1.3.2 Für eine (Wieder-)Entdeckung der Regime des Engagements 1.3.3 Digitalisierung als Untersuchungsfeld der EC Literatur Teil I Gesundheit(en): Konstruktionen und Praktiken 2 Konventionentheoretische Perspektiven auf die Ökonomie und die Soziologie der Gesundheit 2.1 Einleitung 2.2 Grundkonzepte der Economie des conventions 2.3 Die Pluralität der Konventionen 2.4 Regime des Engagements 2.5 Politische Ökonomie des Gesundheitswesens 2.6 Quantifizierung und Digitalisierung Literatur 3 Die Pluralität der digitalen Alltagsgesundheit. Das Aufkommen einer neuen Form der Gesundheitskoordination 3.1 Einführung 3.2 Quantifizierung, Formen und Regime des Engagements 3.3 Digitale Alltagsgesundheit – die Entstehung einer neuen Form 3.3.1 Gesundheitsvision als Treiber einer digitalen Gesundheit 3.3.2 Legitimation und Charakteristika digitaler Alltagsgesundheit 3.3.3 Relevanz der digitalen Alltagsgesundheit 3.4 Digitale Alltagsgesundheit in privaten und öffentlichen Situationen 3.5 Schlussfolgerung: Konsequenzen der digitalen Alltagsgesundheit und der Gesundheitsökonomie Literatur 4 Digitale Gesundheit. Legitimationen und Kritik aus der Perspektive von Digital-Health-EntwicklerInnen 4.1 Einleitung 4.2 Gesundheit, Konventionen und Digitalisierung 4.2.1 Gesundheitssystem und Konventionen 4.2.2 Digitalisierung und gesundheitsbezogenes Empowerment 4.3 Daten und Methoden 4.4 Legitimationen und Kritik von Digital-Health-EntwicklerInnen 4.4.1 Digital Health zwischen Marktanpassung und Marktbegrenzung 4.4.2 Digitalisierung als radikalisierte Industrialisierung 4.4.3 Konflikthafte Digitalisierung zwischen neuen Freiräumen und technischer Bevormundung 4.5 Schlussfolgerungen Literatur 5 Digitale Heilsversprechen in Gesundheitsberufen 5.1 Einleitung 5.2 Digitale Heilsversprechen in Gesundheitsberufen 5.3 Methode und Operationalisierung 5.3.1 Operationalisierung 5.3.2 Methode 5.4 Empirische Befunde 5.4.1 Deskription 5.4.2 Soziale Eigenschaften und Grundorientierung 5.5 Diskussion Literatur Teil II Sozio-technische Materialitäten im Gesundheitshandeln 6 Ressourcen und Reputation. Wie Unternehmen psychische Gesundheitsprobleme von Beschäftigten bewerten 6.1 Einleitung: Gesundheit und Krankheit als Objekt betrieblicher Intervention 6.2 Betriebliche Gesundheitspolitik aus der Perspektive der Economie des conventions 6.3 Forschungsdesign und Methoden 6.4 Konventionen des betrieblichen Gesundheitsmanagements 6.5 Softwaregestützte Erfassung psychischer „Warnzeichen“ 6.6 Beschäftigungsentscheidungen angesichts psychischer Gesundheitsprobleme 6.7 Fazit Literatur 7 „Die beste Version meiner selbst“ – Das unabschließbare Subjekt in der psychologischen Onlineberatung 7.1 Einleitung 7.2 Die Onlineplattform Instahelp 7.3 Digitale Gesundheit im Zusammenhang mit Selbstvermessung 7.4 Konventionen und relevante Regimes in forschungsprogrammatischer Hinsicht 7.4.1 Konturen unabschließbaren Gesundheitspraktiken im Kontext der EC 7.4.2 Perspektivierung der Forschungsfrage im theoretischen Rahmen der EC 7.5 Psychologische Onlineberatungen und Ausbildungen im Überblick 7.6 Nutzungsbedingungen: Situation der komplexen Verantwortlichkeiten 7.7 Sprachmodi und Attributionen in den Ebenen des Onlineberatungsangebots 7.8 Ethnographischer Selbstversuch 7.9 Schlussfolgerungen Literatur 8 Picturing Food. Zum Verhältnis von situativer Health Literacy und subjektiver Selbstinszenierung auf Instagram 8.1 Einleitung 8.2 Instagram als gesundheitspolitisches Steuerungsregulativ 8.3 „Phone eats first“ – Essen als mediale Adressierung 8.4 Bildkontrolle und Blickregime auf Instagram 8.5 Distinktion und soziales Kapital 8.6 Fazit Literatur 9 Situierte Konventionen: Transformationen, Ungenauigkeiten und die Grenzen der Messung im Feld der Selbstvermessung 9.1 Einleitung 9.2 Methodischer Ansatz: Transformationsprobleme und die Grenzen des Messens 9.3 Diet-Tracking: die Widerständigkeit etablierter numerischer Forminvestitionen in alltäglichen Gesundheitspraktiken 9.4 Mood-Tracking: Widerständigkeit bei der Etablierung numerische Forminvestitionen in alltäglichen Gesundheitspraktiken 9.5 Diskussion Literatur Teil III Dynamiken im Gesundheitsfeld: Transformationen, Spannungen und Kritiken 10 Zwischen Medizin und Ökonomie. Erwerbsbiografische Studien zu Veränderungen im schweizerischen Gesundheitswesen 10.1 Einleitung 10.2 Erwerbsbiografische Studien über Ökonomisierung 10.3 Die obligatorische Krankenversicherung im Kontext der Ökonomisierung 10.4 Vier Ärzte zwischen Medizin und Ökonomie 10.4.1 Der Präventivmediziner 10.4.2 Der Gesundheitsexperte 10.4.3 Der Medizin-Informatiker 10.4.4 Der Standespolitiker 10.4.5 Zwischenfazit 10.5 Vergleichende Diskussion aus wirtschaftssoziologischer Perspektive 10.5.1 Profession, Staat und Management im Gesundheitswesen 10.5.2 Solidarische Einrichtungen und der Sozialstaat 10.5.3 Stärkung der PatientInnen durch den Markt 10.5.4 Industrialisierung der Medizin 10.6 Schluss: Biografie und Berufung in der Wirtschaftssoziologie Literatur 11 Qualitätskonstruktionen in unternehmerischer Ernährungskommunikation: Gesundheit im Spannungsfeld zwischen Individuum und Gesellschaft 11.1 Einleitung 11.2 Gesundheit in der Ernährungskommunikation 11.3 Unternehmerische Ernährungskommunikation mit Gesundheitsbezug 11.4 Die Ökonomie der Konventionen als Analyseheuristik 11.5 Studiendesign und korpusanalytisches Vorgehen 11.6 Gesundheit im Spannungsfeld zwischen Individuum und Gesellschaft 11.7 Ernährungsservice-Website: Gesundheit als lebensmittelbezogenes Qualitätsrisiko und individuelle Zielgröße des Ernährungsverhaltens 11.8 Unternehmenswebsite: Gesundheit als kollektives Allgemeinwohl und Verantwortungsobjekt 11.9 Diskussion 11.10 Fazit Literatur 12 Verschiedene Gesundheitskonzepte im Rahmen der digitalen Selbstvermessung 12.1 Forschungsstand und Erkenntnisinteresse 12.1.1 Die Definition des Begriffes „digitale Selbstvermessung“ 12.1.2 Die gesellschaftliche Verbreitung der Selbstvermessungstechnologien und die beobachtete Diskrepanz zwischen verschiedenen Konventionen 12.1.3 Die Soziologie der Konventionen und die digitale Selbstvermessung 12.2 Methodisches Vorgehen bei der empirischen Untersuchung 12.3 Befunde der empirischen Untersuchung 12.3.1 Gesundheitskonzepte von Gesundheitsfachpersonen 12.3.2 Die Gesundheitskonzepte von Gesunden und Kranken: Von der Selbstoptimierung bis zum Krankheitsmanagement 12.3.3 Konflikthafte Situationen der Gesundheitskonzepte und deren Auswirkungen 12.3.4 Die Angst vor der Kommodifizierung von Gesundheitsdaten 12.4 Fazit Literatur 13 Der Realität auf die Sprünge helfen. Zum Kontingenzdilemma im Kontext von popularisierten Praktiken digitaler Selbstvermessung von Gesundheitsdaten 13.1 Einleitung 13.2 Kontingenz und Vulnerabilität bei Praktiken digitaler Selbstvermessung 13.3 Soziale Kontingenz und Automatismen in Natur und Technik als Kontingenzentlastung 13.4 Technische Kontingenz bei Praktiken digitaler Selbstvermessung 13.4.1 Individuelle Entscheidungsautonomie und Privatisierung von Kontingenz 13.4.2 Lebensweltliche Kontingenzproduktion durch die Logik der Prävention 13.5 Vulnerabilität und Konvention in der Situation digitaler Selbstvermessung 13.5.1 Digitale Vulnerabilität und Privatisierung der Kontingenz 13.5.2 Nutzerperspektiven auf das Kontingenzdilemma im Feld digitaler Selbstvermessung – das Projekt VALID 13.5.3 Vulnerabilität und Selbstvermessung 13.5.4 Digitale Selbstvermessung im Regime des Privaten 13.6 Zusammenfassung Literatur 14 Ausblick: Im Angesicht einer Pandemie: Covid-19 – Eine politische Ökonomie der (digitalen) Transformationsprozesse von und um Gesundheit revisited 14.1 Gesundheit unter Covid-19 14.1.1 Gesundheitspraktiken zwischen Regimen des Engagements und Rechtfertigungsordnungen 14.1.2 Kritik an Messkonventionen 14.1.3 Die Rolle der „neuen“ Experten 14.2 Digitalisierung unter Covid-19 14.2.1 Rolle von digitalen Plattformen 14.2.2 Forminvestition, Dispositive und neue Intermediäre 14.3 Konventionen unter Covid-19 14.3.1 Zielkonflikte im Feld der Gesundheit 14.3.2 Infragestellung der politischen Ökonomie des Gesundheitswesens 14.4 Ausblick Literatur
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