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Geschmack : Untersuchungen zu Wortsemantik und Begriff im 18. und 19. Jahrhundert. Gleichzeitig ein Beitrag zur Lexikographie von Begriffswörtern

معرفی کتاب «Geschmack : Untersuchungen zu Wortsemantik und Begriff im 18. und 19. Jahrhundert. Gleichzeitig ein Beitrag zur Lexikographie von Begriffswörtern» نوشتهٔ Brückner, Dominik در سال 2011. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

In dieser Arbeit wird erstmals versucht, das gesamte semantische Spektrum des Wortes "Geschmack" in seiner "großen Zeit" zu erfassen und in Form eines Wortartikels darzustellen. Der begriffsgeschichtlich dominierten Aufarbeitung wird damit ein eigens entwickelter genuin linguistischer Ansatz entgegengestellt, der neue Erkenntnisse zum Wortgebrauch der letzten 300 Jahre zutage fördert. A. Einleitung B. Die lexikologisch-lexikographische Aufarbeitung von „Geschmack“ C. Die begriffsgeschichtliche Aufarbeitung der Geschmacksdiskussion I. Die Geschmacksdiskussion des achtzehnten Jahrhunderts im Spiegel der Begriffsgeschichte. Eine Bestandsaufnahme 1. Vorläufer 2. Der ästhetische Diskurs 2. 1. Christian Thomasius und die Demotisierung des Geschmacks 2. 2. August Friedrich Müllers Graciánübersetzung 2. 3. Johann Ulrich König und die europäische Geschmacksdiskussion 2. 4. Johann Christoph Gottsched und die Regeln der Kunst 2. 5. Der Literaturstreit um Gottsched 2. 6. Bodmer, Calepio und der Geschmack als Vernunft 2. 7. Johann Jakob Breitinger und die Sinnlichkeit des Geschmacks 2. 8. Christian Fürchtegott Geliert und die Didaktik des Geschmacks 2. 9. Johann Georg Sulzer 2. 10. Moses Mendelssohn, das Gute und das Schöne 2. 11. Meier, Schlegel und der moralische Geschmack 2. 12. Immanuel Kant und die Möglichkeit des ästhetischen Urteils 2. 13. Das Ende des Geschmacksdiskurses II. Kritik der begriffsgeschichtlichen Methode III. Kritik der begriffsgeschichtlichen Aufarbeitung der Geschmacksdiskussion D. Erkenntnisinteresse und Textkorpora I. Das Erkenntnisinteresse II. Die Grundgesamtheit III. Die Textkorpora E. Methoden der lexikologischen Analyse und der lexikographischen Darstellung I. Zur hier vertretenen Auffassung von „Bedeutung“ II. Lexikographie als Darstellungsmethode III. Die Abbildung „realer semantischer Verhältnisse“ im Wörterbuchartikel 1. Bedeutungen als Felder 1. 1. Ein Beispiel 1. 2. Verwandte Erscheinungen 1. 3. Mögliche Ursachen für semantische Unscharfen von „Geschmack“ 2. Die Aufgabe des Lexikographen 3. Die Darstellung im Wörterbuch IV. Grundlagen der Artikelgliederung 1. Sachlogische Zusammenhänge als Grundlage der Artikelgliederung V. Die Arbeitsschritte 1. Die Auswertung des Textkorpus 1.1. Erster Arbeitsschritt 1.2. Zweiter Arbeitsschritt VI. Die Artikelstruktur 1. Die Artikelpositionen 1. 1. Die Lemmazeichengestaltangabe (LZGA) 1. 2. Die Formvariantenangabe (FVA) 1. 3. Die Genusangabe (GenA) 1. 4. Die Flexionsangabe (FlexA) 1. 5. Die Bedeutungsangaben (BA) 1. 6. Die Belegbeispielangaben (BelBeiA) und die Diachronie 1. 7. Die Belegbeispielstellenangabe (BelBeiStA) 1. 8. Zu Phraseologie und festen Wendungen 2. Die Kommentare F. Wortartikel „Geschmack“ G. Auswertung I. Auswertung der Korpusanalyse 1. Die einzelnen Bedeutungsbereiche 1. 1. Die physiologischen Bedeutungen 1. 2. Guter (zeitloser) Geschmack – veränderlicher Geschmack 1. 3. Art und Weise, Methode, Gewohnheit 1. 4. Die Bedeutungen aus dem subjektiven Bereich 1. 5. Sinn für etwas 1. 6. Die ästhetische Wahl 1. 7. Das ästhetische Urteil 1. 8. Meinung, Charakter, Denkart 1. 9. Bereich der Kunst und Kultur, des Ästhetischen 1. 10. Moral II. Die Ergebnisse der Sprachregistration 1. Vorbemerkungen 2. Wörterbücher 2.1. Einzelanalysen 2. 2. Vergleich mit den Ergebnissen der Korpusanalyse 3. Brockhaus 3.1. Vorbemerkungen 3. 2. Die Bedeutungsangaben des Brockhaus 3.3. Auswertung 3.4. Vergleich mit den Ergebnissen der Korpusanalyse 3. 5. Zusammenfassung III. Kunstgeschichten 1. Vorbemerkungen 2. Die Belege der Kunstgeschichten 3. Auswertung IV. Das semantische Spektrum von „Geschmack“ im 18. und 19. Jahrhundert V. Semantische Charakteristika von „Geschmack“ 1. Grundsätzliches 1.1. Die Unbestimmtheit der Wortbedeutungen 1. 2. Parallelen zwischen den eigentlichen und den übertragenen Bedeutungen VI. Zur Diachronie VII. Wort und Begriff H. Schlußbemerkung I. Die Textkorpora I. Textkorpus zum 18. und 19. Jahrhundert II. Textkorpus zum 20. Jahrhundert J. Literaturverzeichnis

Die Reihe Studia Linguistica Germanica (SLG), 1968 von Ludwig Erich Schmitt und Stefan Sonderegger begründet, ist ein renommiertes Publikationsorgan der germanistischen Linguistik. Die Reihe verfolgt das Ziel, mit dem Schwerpunkt auf sprach- und wissenschaftshistorischen Fragestellungen die gesamte Bandbreite des Faches zu repräsentieren. Dazu zählen u. a. Arbeiten zur historischen Grammatik und Semantik des Deutschen, zum Verhältnis von Sprache und Kultur, zur Geschichte der Sprachtheorie, zur Dialektologie, Lexikologie/Lexikographie, Textlinguistik und zur Einbettung des Deutschen in den europäischen Sprachkontext.

Main description: In dieser Arbeit wird erstmals versucht, das gesamte semantische Spektrum des Wortes "Geschmack" in seiner "großen Zeit" zu erfassen und in Form eines Wortartikels darzustellen. Der begriffsgeschichtlich dominierten Aufarbeitung wird damit ein eigens entwickelter genuin linguistischer Ansatz entgegengestellt, der neue Erkenntnisse zum Wortgebrauch der letzten 300 Jahre zutage fördert
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