Geschlecht, Gewalt und Gesellschaft : Interdisziplinäre Perspektiven auf Geschichte und Gegenwart
معرفی کتاب «Geschlecht, Gewalt und Gesellschaft : Interdisziplinäre Perspektiven auf Geschichte und Gegenwart» نوشتهٔ Eva Labouvie (editor); Universität Magdeburg (editor)، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2023. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Gewalt im Kontext von Geschlechtszugehörigkeit ist seit jeher trauriger Alltag. Wie wurden und werden Gewalttaten konstruiert und wer verübt sie in welcher Form? Diesen und vielen weiteren Fragen gehen die Beiträger\*innen aus einem transdisziplinären Blickwinkel über einen Zeitraum von sechs Jahrhunderten nach. Dabei nehmen sie die Verschränkungen von Geschlecht und Gewalt multiperspektivisch in den Blick und decken in unterschiedlichen Räumen und Zeiten eine große Bandbreite an Kontexten, Formen, Praktiken und Wahrnehmungen von Gewalt auf. Ihre Analysen provozieren den historischen Vergleich und fragen nach Kontinuitäten bis in die Gegenwart, aber auch nach Brüchen, Widersprüchen und Gleichzeitigkeiten. Inhalt Vorwort Grußwort Zur Einführung: Gewaltkulturen in Geschichte und Gegenwart Forschungsperspektiven Geschlecht, Gewalt und Gefühl in der Geschichtswissenschaft Geschlecht und Gewalt im 20. und 21. Jahrhundert Körper – Sexualität – Gesellschaft – Familie Geschlechter und Gewaltanwendung in der ›Kinderzucht‹ der Frühen Neuzeit Geschlecht, Sexualität und Gewalt in der Frühen Neuzeit (1500–1800) Aktuelle Debatten um sexualisierte Gewalt Geschlechtsspezifische körperliche Gewalt im halböffentlichen und privaten Raum Gewaltverhältnisse und Geschlechterungleichheiten aufgrund von Geschlechtszugehörigkeit und sexueller Orientierung Kriege als Gewaltakte – geschlechtsspezifische Gewalt in Kriegen Zwischen Tabu und Beutelogik Ausüben und Erleiden kriegerischer Gewalt in geschlechtergeschichtlicher Perspektive Umkämpfte Erinnerungen und mangelndes Unrechtsbewusstsein Systematische und institutionelle geschlechtsspezifische Gewalt Staatliche Gewaltsysteme als Machtund Handlungsräume und ihre Geschlechtsspezifik am Beispiel der nationalsozialistischen Erbund Rassenpolitik Vom Recht auf bewaffnete Selbstverteidigung Gewalt in der Geburtshilfe als Gewalt gegen Frauen und gebärende Personen Geschlechtsspezifische Gewalt im Kontext von Ehre und medialen Diskursen Geschlecht, Gewalt und Ehre in der europäischen Moderne »Unschuldslämmer« und »aufmerksamkeitsgeile Jammerlappen« Anhang Abkürzungsverzeichnis Abbildungsnachweise Auswahlbibliografie Zu den Autorinnen und Autoren Gewalttaten im Kontext von Geschlechtszugehörigkeit sind seit jeher trauriger Alltag. Wie wurden und werden solche Gewalttaten konstruiert und wer verübt sie in welcher Form? Diesen Fragen gehen die Beiträger*innen aus einem transdisziplinären Blickwinkel und entlang sechs Jahrhunderten nach. Dabei nehmen sie die Verschränkungen von Geschlecht und Gewalt multiperspektivisch in unterschiedlichen Räumen und Zeiten in den Blick und decken eine große Bandbreite an Kontexten, Formen, Praktiken und Wahrnehmungen solcher Gewalt auf. Ihre Analysen provozieren den historischen Vergleich und fragen nach Kontinuitäten bis in die Gegenwart, aber auch nach Brüchen, Widersprüchen und Gleichzeitigkeiten.
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